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Jahrelang belastende Unordnung im ganzen Haus

lcichmis-tress hat die Diskussion gestartet


Hallo, wie bereits im Titel steht, ist unser ganzes Haus n ziemlicher Saustall und zwar jedes einzelne Zimmer von jeder Person. Es ist zwar nicht so schlimm wie bei sogenannten Messies und auch nicht eklig im Sinne von Schimmel oder so, aber es gibt schon Fruchtfliegen, Motten, Silberfischchen und alles liegt überall rum...

Meine Eltern sind selbst unordentlich (zumindest ist das ihr Schlafzimmer), aber beide wollen, dass wir Kinder (Ich bin das älteste mit 19) eben auf Ordnung achten. Allerdings klappt das nie. Es gibt immer mal wieder so Aufräumschübe, bei denen mal das Wohnzimmer freigemacht wird, sodass es gerade nicht mehr peinlich ist, wenn Gäste kommen (sehr selten der Fall) oder es ist ab und zu mal der Tisch frei, hält sich aber nur kurz.

Joa, die Sache ist, dass wir uns ALLE unwohl fühlen!!! Aber trotzdem ist es immer unordentlich. Ich selbst hab zwar n unordentliches Zimmer, aber ich merke, dass ich daheim, alleine wegen der Unordnung viel unausgeglichener und reizbarer bin... Ich glaube, dass viel von dem Stress der bei uns herrscht auch von dieser besch*** Unordnung verstärkt wird, da man sich einfach nicht wohlfühlen kann. Unsere Küche ist überfüllt und eklig, wir essen an einem vollbeladenen Tisch, wo eben was frei ist und alle sagen, sie hätten keine Zeit zum Aufräumen und WENN, dann würde eh wieder alles schnell so unordentlich werden wie vorher. Und das stimmt auch. Wir haben schon mal solche Aktionen probiert wie "jeder ein Zimmer", aber das hält sich einfach nicht! Naja, wir sind es natürlich auch gewöhnt (und ich zieh ZUM GLÜCK bald aus), aber es ist schon belastend :(

Sicher werden jetzt einige sagen, na dann räumt halt mal richtig auf und dann seht ihr wie gut das ist, aber irgendwie hat keiner die Zeit/Motivation, eben weil man sich dran gewöhnt - an den Missstand. Sollten wir vllt mal Hilfe engagieren oder so? Ich hoffe, das Problem hört sich jetzt nicht nichtig an :/ Auch wenn es sich komisch anhört, aber so ne Unordnung drückt schon auf die Psyche. Hat jemand Rat?

Danke im Voraus für Antworten !

Antworten
lOichKmi>stdreiss


Vielleicht sollte ich noch dazusagen, dass es sich um ein dreistöckiges Haus mit Keller handelt, wo wirklich ALLES übern Haufen geworfen ist, also ne Mammutunordnung irgendwie...

C7itTycxar


Ich find' die Idee von externer Hilfe nicht schlecht. Muß ja nicht gleich professionelle Hilfe sein, vielleicht lassen sich ja Freunde und Bekannte einspannen. Muß ja auch nicht die Unordnung der Aufhänger sein sondern vielleicht eine umfassende Renovierung. Um eben mal richtig Grund hineinzubekommen.

Also Dinge angehen wie tapezieren und streichen. Teppiche auswechseln bzw. Laminat/Parkett/Linoleum auffrischen. Damit's für euch nicht peinlich wird, könnt ihr ja die Vorarbeit leisten (Dinge beiseite räumen und sauber machen).

Ich könnte mir vorstellen, daß es einen nachhaltigen Effekt hat, wenn man die Wohnung von Grund auf in Ordnung bringt und dies in Form eines ausgedehnteren Projektes tut. Das schafft dann vielleicht auch Anreize, daß die sich jeder sein Zimmer seinen Vorlieben entsprechend gestalten kann und daraus die Motivation schöpft, es dann auch in Schuss zu halten.

E}leo`noxra


Hi Lichmistress,

Dein Problem kommt mir durchaus bekannt vor, wobei es bei uns zu Hause nicht so schlimm ist.

Wohnzimmer, Gäste-WC, Küche und Flur sind eigentlich die meiste Zeit top - nur wenn man mal

in den Keller, ins Schlafzimmer meiner Eltern oder in meins schaut... oha. xD

Da geht's dann auch immer: "Dein Zimmer ist'n Saustall!" "Ja, dann schau' dir doch mal euer

Schlafzimmer an!" "Pass auf was du sagst." *g*

Wie du dir da helfen kannst, kann ich dir nicht unbedingt sagen. Eigentlich kannst du dich in erster Linie auch nur um dein eigenes Zimmer kümmern - denn das ist doch der einzige Raum für den du selbst verantwortlich bist. Und, doch: Einmal aufräumen und schauen wie wohl du dich fühlst und dann alles beihalten. Konnte ich auch nie. Hab letzte Woche Montag in meinem Zimmer KOMPLETT klarschiff gemacht und weil das so beschissen viel Arbeit war, achte ich jetzt halt drauf.

- Dreckwäsche kommt direkt in 'nen Korb.

- Leergut wird direkt aus dem Zimmer geräumt, wenn man sich was neues Flasche holt.

- Grober Dreck (Schnipsel, Steinchen etc.) werden direkt aufgehoben.

- Unterlagen werden direkt abgeheftet.

- (...)

Ist gewöhnungsbedürftig, aber kann man recht locker durchhalten wenn man sich 'ne Zeitlang ernsthaft dran hält. Gut, ich proll hier jetzt mit 1 Woche Ordnung rum, aber um ehrlich zu sein hab ich normalerweise nicht mal ganz 3 Tage gebraucht, bis ich mein Zimmer wieder komplett zugestapelt hatte.

"Ist die Hose dreckig? Nä, die geht nochmal." (Auf die Couch geschmissen und vergessen)

Oder, Abends vorm Bett ausziehen, alles auf den Boden schmeißen und Morgens neue Klamotten aus'm Kleiderschrank nehmen... etc.

Im Grunde ist wirklich wichtig, dass du dich erstmal um dein eigenes Zimmer kümmerst. Wenn du bald ausziehst, solltest du auch dafür sorgen das du jetzt schon die richtige Einstellung zu Ordnung hast. 'Ne ganze Familie in kurzer Zeit zu regelmäßiger Ordnung zu bekommen, ist verdammt schwer.

-

j3umZapiHa


ich bin ähnlich aufgewachsen aber noch schlimmer (man konnte teilweise nicht laufen).

das schlimme ist das man sich gegenseitig ansteckt mit der unordnung.

denke das man da nur mit eisener disziplin oder hilfe rauskommt.

bei uns kindern hat der auszug geholfen. (zuhause bei mama hat sich nicht viel geändert)

lg

l%ichm&istrxess


Vielen Dank für die guten Antworten! :-) :-) :-)

@ Citycar:

Naja, ansich ist die Idee gut. Allerdings ist das Problem nicht renovier- sondern eben sortier-, orden- und ausrangierbedürftig! Außerdem glaube ich nicht, dass wir so tolle Freunde haben, die so tatkräftig mithelfen. Was ich mir wiederum gut vorstellen kann ist ein Umzug. Das war bei uns auch geplant (auch mit dem Wunsch, es dann auf die Reihe zu bekommen), allerdings wurde der Plan dann auf Eis gelegt, vor allem auch, weil ein Umzug ja noch aufwändiger als Aufräumen ist.

@ Eleonora:

Ich kann mich in deinen Aufführungen in der Tat gut wiedererkennen ;-) Aber weißt du, so ein paar tiptop aufgeräumte Räume machen schon unwahrscheinlich viel aus, leider fehlen die hier ganz. Ich räume mein Zimmer auch von Zeit zu Zeit freiwillig auf, weil es einfach hässlich dadrinnen ist. Beim Sauberhalten hakts dann gewaltig. Mir ist aber gerade die Idee gekommen, dass ich meinen unordentlichen Gammelraum mal fotografieren kann und dann als Motivation an die Pinnwand hängen. Das ist denke ich ein Ansatz :-)

@ jumapia:

"das schlimme ist das man sich gegenseitig ansteckt mit der unordnung." Das trifft doch den Nagel auf den Kopf!

Wie gesagt, ich kann meinen Auszug kaum erwarten :(

Es ist jedesmal ein Schock, wenn man aus einem Hotel oder so zurück nach Hause kommt.

j#um#apia


ja ich kann ein lied davon singen! aber es wird ja irgendwann vorübergehen.

l<ichRmistrXesxs


Nunja, wenn ich hier schon mal mein Herz ausschütte, dann muss ich auch noch andere Punkte nennen, die mit dem Problem in Verbindung stehen. Auch wenn ich weiß, dass es Schlimmeres gibt!

- Totaler Stress, weil man NIE was findet! Es gibt wirklich Dinge, die Monate lang verschwinden, dadurch entstehen z.T. auch nicht geringe Kosten, allein wenn man Dinge ausleiht ...

- Wäsche wird ganz, ganz selten gewaschen. Ich hab meine Sachen oft zu lange an oder trage sie im kurzfristig (Waschbecken) gewaschenen, noch nassen Zustand. Ein Bügeleisen haben wir, aber bestimmt seit Jahren nicht benutzt - was ich aber auch nicht wichtig finde. Hauptsache es riecht nicht.

- Gilt auch für Bettwäsche, die müffelt eigentlich auch immer, aber man merkts normalerweise nicht aus Gewohnheit

- Insekten

- Oft Schimmel an Lebensmitteln

jFum5ap8ia


ja warum wäschst du deine wäsche dann nicht selbst? das musste ich schon mit 6 oder 7 sonst hätte ich nichts zum anziehen gehabt. versuche doch für dich selbst eine struktur aufzubauen. zb. di zimmer aufräumen ,mi saugen,do staubwischen, fr. bett abziehen, sa wäsche waschen usw. weiß das es enorm schwierig ist aber du kannst ja nur die verantwortung für dich selbst übernehmen.

lxichmis5trxess


Ja, mache ich auch manchmal, also waschen. Das mit dem Plan ist gut, ich habe bald auch Zeit dafür, ich bin fast mit der Schule fertig.

J'ezebqexl


@ lichmistress

Mit 19 sollte man wissen, wie man eine Waschmaschine bedient und das eigene Zimmer sauber hält. ":/

@ jumapia

:)^

K\adhi@dya


Renovieren ist doch ne gute Idee!

Räumt das Haus KOMPLETT aus. In den Garten kommen große Kisten, besser größer als Umzugskartons, da wird dann reinsortiert. Und eine ganz große fürs Wegschmeißen.

Dann gut durchputzen, alle Silberfische weg, evt streichen, und dann wieder einräumen.

Es darf nur ins Haus was gebraucht wird. Es kommt sofort an seinen Platz.

j?um2apia


du kannst dir ja so wie bei einem stundenplan auch die zeiten eintragen. und seit ich selbst familie habe muss ich sagen das es nicht so zeitaufwendig ist wie viel. gedacht. nicht zu große ziele für den anfang stecken. zb in der ersten woche nur das ziel bis fr das zimmer aufgeräumt zu haben. und dann hal konsequent da dran bleiben. und ein guter satz den schon meine großmama benutzt hat ist. wenn man von einem in den anderen raum geht immer etwas mit wegräumen oder wenn man an etwas vorbei läuft das auf dem boden liegt bücken aufheben und aufräumen dauert sicher nur einen augenblick aber macht sich mit der zeit bemerkbar. und noch einer keine Häufen anlegen die werden nur immer größer.

nur tipps

lYicchmis2tresxs


Das wäre toll, mal vorschlagen! Hoffentlich macht jemand mit, wenn sich mal für alle Urlaub ergibt... also massives Rausschmeißen wäre super. Allerdings weigert sich mein Vater, der unser Haus zudem mit den hässlichsten Sperrmüllmöbeln vollgestellt hat, die er finden konnte.

Ich denke halt auch weniger an mich, weil ich ja bald raus bin, als an meine Geschwister.

Und das eigentliche Problem ist nicht mein Zimmer, sondern alles andere - ich glaube viele Jugendliche haben ein unordentliches. Aber mir ist klar, dass irgendjemand anfangen muss!

KHadhWidya


Es ist zwar nicht so schlimm wie bei sogenannten Messies

der es ist ab und zu mal der Tisch frei, hält sich aber nur kurz.

Unsere Küche ist überfüllt und eklig, wir essen an einem vollbeladenen Tisch, wo eben was frei ist

Vielleicht sollte ich noch dazusagen, dass es sich um ein dreistöckiges Haus mit Keller handelt, wo wirklich ALLES übern Haufen geworfen ist, also ne Mammutunordnung irgendwie...

**Allerdings ist das Problem nicht renovier- sondern eben sortier-, orden- und ausrangierbedürftig! **

Wäsche wird ganz, ganz selten gewaschen.

Gilt auch für Bettwäsche, die müffelt eigentlich auch immer, aber man merkts normalerweise nicht aus Gewohnheit

Insekten

Oft Schimmel an Lebensmitteln

Du, das klingt schon nach Messies!

Messies sind nämlich genau das, die Leute im Fernsehen die Mülltüten bis an die Decke stapeln, sind die extremste Formen, aber das zählt auch schon zu Messies.

Ich würd mal bei der Gemeinde nachfragen, Caritas oder so, dass mal jemand kommt, dass mit euch zusamen macht (dann müsst ihr, ihr seid mit jemandem verabredet) und der vielleicht Tips hat

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