» »

Angst allein Auto zu fahren

iUch3 x 2 hat die Diskussion gestartet


Hallo,
ich weiß, für viele mag das komisch klingen, aber ich habe wirklich Angst allein Auto zu fahren.

Schon immer war ich ein kleiner Kontrollfreak was mich persönlich angeht, gepaart mit einem kleinen Schisser, macht mich das nicht gerade sehr mutig. An Selbstbewusstsein fehlt es mir oft auch noch (aber das wird stetig besser, früher wars schlimmer).

Ich habe letztes Jahr begonnen, meinen Führerschein zu machen. Mich dazu aufzuraffen hat mich schon gut 7 Jahre gekostet, aber als ich dann den Fahrlehrer gefunden habe, hatte ich kaum noch Angst und fühlte mich meistens sogar gut bei den Fahrstunden.

Theorie und Praxis hab ich gleich im ersten Anlauf geschafft, was ich zumind. im praktischen Teil nicht erwartet hätte, da ich unter Prüfungsangst leide. Hab mich vor der Prüfung aber, soweit es ging, selbst immer wieder "runter geholt", damit ich nicht durchdrehe. Zum Glück hatte ich einen lsehr verständnisvollen Fahrprüfer, der sehr weich in seiner Stimme war, was mir schon mal einiges an Angst genommen hat. Mein (gefühltes) Bild von einem Fahrprüfer war schrecklich. Als wären das fiese Menschen, die wollen, dass man durch die Prüfung fällt.
Das dem nicht so ist, das wusste ich natürlich schon, zumind. wenn ich klar im Kopf war, aber sobald die Angst kam, war der Prüfer nur noch ein fieses Etwas.. naja, Prüfung geschafft. Ist ja auch alles ganz schön.

Leider fingen die nächsten Probleme damit erst an. Ich hab mich seit Beginn des Führerschein tierisch gefreut, direkt im November ein Auto gekauft, als ansporn und natürlich, um nach der Prüfung gleich Fahrpraxis zu sammeln, endlich unabhängig und endlich selbst Auto fahren zu können. Bei allen sah es leicht aus, die meisten Leute erzählen, wieviel Spaß das macht und in der Fahrschule, mit dem Fahrschulauto und meinem Fahrlehrer an meiner Seite, da war auch alles gut. Aber je näher die Prüfung und das Ende kam, desto nervöser wurde ich. Ich hatte plötzlich Angst, dass die Fahrschulzeit zu Ende geht und ich irgendwann allein Auto fahren muss. Erst schob ich es auf Prüfungsangst, aber jetzt weiß ich es besser!

Meinen Führerschein hab ich jetzt seit 2 Monaten und wie oft ich gefahren bin, kann ich an beiden Händen abzählen. Mein Freund drängt mich dazu, er sagt, wenn ich nicht ständig fahre, dann werd ich meine Angst nie los. Ich weiß, er hat recht. Aber es hilft einfach nichts. In dem Moment fühl ich mich meistens unter Druck gesetzt und mach dann dicht. Fahre dann im Endeffekt auch nicht, weil mich das dann ziemlich auflöst und ich nervös werde.

Irgendwann hat es sich dann ergeben, dass er einen Weg fährt und ich den Anderen zurück. An seiner Seite, während ich Auto fahre, ist es auch ein gutes Gefühl. Es macht mehr oder weniger Spaß, jedes gute Einparken und jede gute Fahrt macht mir Mut und mich natürlich auch Stolz. Aber allein fahren? Niemals! Ich hab tierische Angst.

Jetzt ist es sogar so, dass ich teilweise Treffen absage, weil mein Freund keine Zeit hat und mich nicht begleiten kann, ich aber auch ohne Auto nicht hinkommen kann. Oder ihn auch zu Treffen "mitschleppe". Er ist bei den Treffen zwar gern gesehen, so ist das nicht, aber nötig wär seine Anwesenheit dabei nicht. Aber mich hinfahren und später wieder abholen ist 1) teuer, 2) zu umständlich (bei längeren Wegen) und 3) auch nicht sehr umweltfreundlich. Also bleibt er dann meist da.

Donnerstag ist ein Feiertag, mein Freund kommt erst gegen 18 Uhr nach Hause, also ist es zu spät mit zwei kleinen Kindern danach noch Einkaufen zu fahren. Das dachte sich auch meine Schwiegermama und hat mich vorhin angerufen, ob wir uns nicht Mittags schon zum Einkaufen treffen wollen, dann können wir das zusammen erledigen (sie ein Kind, ich ein Kind). Eigentlich perfekt! Wenn da nicht die Angst vorm Autofahren wäre, von der sie nichts weiß.

Tja und seit dem Sitz ich hier, überlege ständig nach einer Ausrede. Dabei sind mir folgende Sachen durch den Kopf gegangen:
1) ich könnte mit Kinderwagen zu Fuß gehen. Problem: Da bekomm ich nicht genug Einkäufe mit, der Weg ist relativ lang, was vorallem bei Regen ziemlich uncool ist. Außerdem würde sich Schwiegermama fragen, warum das?

2) Ich könnte ihr komplett absagen, dass mein Freund lieber mitfahren will. Aber warum sollte er das wollen? Wir brauchen ja nicht soooo viel, was sie ja auch spätestens an der Kasse sehen würde.

3) Garnicht ans Telefon gehen, wenn sie morgen anruft und nach einer Uhrzeit fragt. Aber das ist ziemlich peinlich. Ich bin doch kein kleines Kind mehr. Entweder die Wahrheit oder hingehen.

4) Ich könnte mich auch einfach ins Auto setzen, mit Kinder und Einkaufen fahren. Problem: Ich bin dabei allein, mit meinen Kindern. Ich habe Angst. Angst vor dem Weg allein mit zwei Kleinkindern zum Auto (Kontrollfreak und Schisser), Angst vorm Ausparken aus der Parklücke. Angst vor anderen Verkehrsteilnehmern, die mir die Vorfahrt nehmen (oder ich denen) und die dann meinetwegen ins Krankenhaus müssen oder gar sterben. Kleinkinder vom Auto ist mein größter Horror, da ich selbst Mama bin. Angst vor der Straße, den Parkhaus und dem Einparken in den relativ engen Parklücken. Später natürlich den ganzen Weg zurück und das gleiche Spiel.

Zusätzlich zu dem eh schon enormen Druck, hab ich Angst, dass ich das Auto zu Schrott fahre. Wir haben derzeit kein Geld für ein neues Auto und ich will nicht der Grund sein, warum wir dann ohne Auto dastehen. Mal abgesehen natürlich von der Angst, wie ich bei einem Unfall bzw. beim Ausweichen oder Abbremsen reagiere. Und natürlich: Ich habe Angst, dass meine Probezeit verlänger wird, sollte dann irgendwas passieren.

Ich bin durch und durch voller Ängste. In kurzen, klaren Momenten denk ich mir, dass ich das schaffe. Ich bin den Weg zu dem Geschäft jetzt schon ein paar Mal gefahren, bisher hab ich immer gut eingeparkt und mit dem Ausparken wird auch kein Problem. Zur Not könnte ich weiter hinten parken, da stehen nicht soviel Autos, weil die Leute meistens zu Faul sind, so weit zu Laufen. Ich kann das schaffen und ich weiß auch, dass ich später, wenns geschafft ist, nur so überlaufe vor Glückshormonen. Aber die Angst, die ich jetzt verspüre drückt mir die Lungen zu, nimmt mir die Luft. Ich werde zerfressen.

Was, wenn meinen Kindern etwas passiert? Ich könnte damit nicht leben. Ich brauche einen Beifahrer, der gibt mir kraft. Aber wo soll ich den hernehmen?

Hab vorhin schon ein bisschen gegoogelt, hab auch ein bisschen was gefunden, aber ich komm von der Angst einfach nicht los.

Kennt das jemand?

Meine Gedanken sind ganz wirr gerade.. %:|

Antworten
RXotxschqopf2


Ja, ich kenne das. Ich habe meinen Führerschein relativ spät gemacht und war am Anfang soooo ängstlich.

Einen Beifahrer brauchst du nicht. Du brauchst gerade keinen Beifahrer. Sonst lernst du es nämlich nie, denn der nimmt dir Entscheidungen ab, die du selbst treffen mußt.

Da hilft nur fahren, fahren, fahren und Konfrontation.

Anfangs haben mir sogar in einem Lupo die Knie geschlottert, und jetzt nehme ich auch die Zündschlüssel von einem Cayman in die Hand und fahre los.

Bcayca&n20x09


also während ich meinen führerschein gemacht habe, konnte ich mir es kaum vorstellen alleine im auto zu sitzen und zu fahren

dann hatte ich mein führerschein und erste tag bin ich mit mein neuwagen(0 km gefahren) zur arbeit gefahren obwohl ich angst hatte dass ich unfall baue.. dann konnte ich erstmal paar wochen kein beifahrer haben als ich auto fuhr weil ich dann nervös wurde..

aber ich bin jeden morgen paar minuten auto gefahren damit ich mich daran gewöhne

jetzt habeich mein f.schein seit februar und fahre alleine und mit beifahrer überall hin...

du musst imma nur dich trauen und fahren , fahren , fahren :)^ schaffst du schon...

f"luthteTrby


Ich habe seit einigen Monaten auch Angst vorm Autofahren bedingt durch Panikattacken. Die haben mich immer im Auto erwischt und dann hab ich Angst vor der Angst bekommen und wollte auch nicht mehr fahren. Peinliche Ausreden, warum ich jetzt leider grade nicht fahren kann, kenne ich zu genüge. Meine Familie hat mich auch das eine oder andere Mal für bekloppt erklärt, aber sie kennen ja auch das Gefühl nicht!

Mir hat jedenfalls geholfen, mir so kleine Strohhälmchen zu suchen, die mich sicherer machen. Zum Beispiel immer auf der ganz rechten Spur fahren, dann KÖNNTE ich rechts ran fahren, wenns nicht mehr geht. Oder immer eine Flasche Wasser neben mir und in der Paniksituation was trinken. Besonders gut hat mir geholfen, an schlimmen Punkten, wie Ampeln zum Beispiel, meine Atemzüge zu zählen (Tipp meiner Psychologin), denn dann ist der Kopf mit was anderem beschäftigt und man steigert sich nicht so rein. Außerdem nehme ich Neurexan, das ist ein homöopathisches Beruhigungsmittel, was man in der Apotheke bekommt und das beruhigt die Nerven, ohne dich platt zu machen, also ohne die störenden Nebeneffekte eines "richtigen" Beruhigungsmittels.

Letztendlich musste ich mich aber auch zwingen, wieder zu fahren und zwar möglichst oft. Inzwischen kann ich wieder fast überall alleine hinfahren, auch ohne die Tabletten.

Ich wünsche dir viel Glück! @:)

i!ch5 x 2


Ihr habt Recht und ich weiß das mit der Routine auch, aber der erste Schritt fällt mir immer sehr schwer. Wenn ich dann erstmal hinterm Steuer sitze und/oder am Ziel angekommen bin und alles gut geklappt hat, dann freu ich mich wie eine Blöde. Allerdings steig ich dann mit Herzrasen und roten Wagen aus, weil mir vor Aufregung echt die Pumpe geht.

Gestern war es nun so, dass wir erst abends einkaufen gefahren sind, weil wir nicht nur die Kleinigkeiten, sondern gleich den ganzen Wocheneinkauf kaufen wollten, haben wir dann ja auch gemacht. Hin ist er gefahren, weil wir schnell da sein mussten, bevor der Hermesshop schliesst, aber ich bin dann den Rest gefahren (da hatten wir ja Zeit). Bin sogar 1x ums Gebäude allein, mit weinenden Kindern gefahren, weil mein Schatz bei seiner Mutter noch Luft an den Reifen prüfen musste und ich bin dann los und hab ihn von da "abgeholt". War eigentlich garnicht so schlimm und ein kleines Erfolgserlebnis für mich x:)

Rpotstchopxf2


Das freut mich für dich. :)^

Du solltest wirklich bewußt viel fahren und auch genau die Dinge tun, die dir schwer fallen.

Lange Zeit fiel es mir z.B. schwer, an LKWs vorbeizufahren. Ich dachte immer "die nehmen so viel Platz weg - die kommen an mein Auto ran" (wenn ein LKW sehr nahe an die Mittellinie rankam).

Ich bin dann mal eine Woche lang jeden Tag von Stuttgart nach Göppingen gefahren zur Hauptverkehrszeit. Da waren jede Menge LKWs. Das hat geholfen.

M;aleguriax1


Ja das kenne ich auch. Habe vor fünf Jahren meinen Führerschein gemacht, dann direkt zum Studieren umgezogen und nie wieder Autogefahren! Weiß nicht, ob ich das jemals hinkriegen werde. Ich wollte den Führerschein auch eigentlich gar nicht machen. Ich habe unheimliche Probleme mich im Verkehr zurecht zu finden, bin einfach zu verpeilt. Ich bin dann wie blind, übersehe Schilder, bin völlig orientierungslos. Wenn ich heute fahre, dann nur mit meinen Eltern, das heißt, wenn jemaqnd dabei sitzt und kontrolliert, dass ich nicht irgendwas übersehe.

Tja, aber ich weiß mittlerweile von Freundinnen, dass das Problem verbreiteter ist, als man denkt. Das hat mich ein wenig getröstet. Hoffe einfach, ich brauche sobald kein Auto ":/

RYotsAchopxf2


Du, das ist doch schade. Du hast den Führerschein gemacht, und es fiel dir bestimmt jetzt leichter als in 20 oder 30 Jahren. Es gibt nämlich auch Frauen, die sich ein Leben lang auf die Fahrkünste ihres Mannes verlassen, und eines Tages stirbt er, und sie machen im Alter den Führerschein. Das ist dann erst richtig schwer. Mein damaliger Fahrlehrer hatte 2 solche Schülerinnen.

Jemanden mitzunehmen ist genau der falsche Weg, denn da kannst du keine Selbständigkeit erlernen. Nie. Das wird nie besser solange dir jemand sagt, wo es langgeht. Erst, wenn du alleine im Auto sitzt, triffst du Entscheidungen. Nimm dir doch mal ein Fahrziel vor, welches dir Spaß macht, z.B. ein Fabrikverkauf für Süßigkeiten oder für Klamotten ;-D :=o :=o , und dann fahre alleine.

d+e WSächsxin


Ich würde so gerne den Führerschein machen, aber da ich zu Angst- und Panikattacken neige, traue ich mich erst gar nicht! :|N Ich habe so Schiss, dass ich dann im Auto PA' s bekomme u. dann nicht mehr richtig reagieren kann! Mittlerweile werde ich schon 41 u. da wird es nicht leichter, sich dazu durchzuringen. Aber ich wäre schon gerne unabhängiger. Vll. kommt bei mir auch dazu, dass mein Bruder mit dem Auto tödlich verunglückt ist u. ich als Kind eine Massenkarambolage miterlebt habe, bei der wir das Auto gerade noch so zum Stehen bekommen konnten... ":/

Meine Schwiegermutter hat mit Mitte 30 noch ihren Führerschein gemacht u. zu der Zeit gab es noch Autos, wo man noch mit Starter fahren musste. Jetzt wird sie 63 u. ist seit ca. 25 Jahren nicht mehr gefahren. Mein Schwiegervater hat immer was auszusetzen gehabt, wenn sie gefahren ist u. dann hat sie sich nicht mehr getraut. Vor seinem Tod wollte er ihr das Fahren auf den jetzigen Autos beibringen. Aber das ist dann auch in die Hose gegangen, als sie dann das Gartentor mitgenommen hat, war es aus für sie. Leider... Mein Schwiegervater ist dieses Jahr 4 Jahre tot u. sie ist immer auf andere angewiesen...

@ Ich x 2:

Ich kann dir nur raten – wenn du es schon geschafft hast, den Führerschein zu machen: Fahre auch! Denn du brauchst unbedingt die Fahrpraxis! Wenn du dich immer wieder dagegen sträubst, wirst du dich bald gar nicht mehr trauen! :)_

LG! @:)

Houmm(eqlkMuchexn


Hallo ich x 2

Du warst doch auch in dem Führerscheinfaden von Mondhäschen, weißt du noch? :-p

Ich hab mein Führerschein im September auch ein Jahr und traue mich nicht alleine in ein Parkhaus. Ich fahr auch immernoch mit dem Auto meiner Mutter und denke mir immer "und wenn ich ihr Auto kaputt mache"

Das sind Fragen die beschäftigen mich auch bei jeder Fahrt, die ersten 15 min hab ich Hände, die gleichen einer Tiefkühltruhe, erst wenn ich wieder "eingefahren" bin, werden sie wärmer.

Jeder kann deine Ängste verstehen, wie alt sind deine zwei Kleinen jetzt? Geh doch mal wieder zu deiner Fahrschule, und besuch deinen Fahrlehrer, er hat bestimmt ein offenes Ohr für deine Angst alleine zu fahren. Vielleicht auch hilfreiche Ratschläge? Du könntest beim fahren auch beruhigende Musik hören, wenn dir das hilft.

Ich park auch lieber ganz weit weg, nachher muss ich stundenlang rummachen um aus einer Parklücke zu kommen, da lauf ich lieber.

Du musst dich selbst beruhigen, eine Technik, die vielleicht beim Autofahren etwas ungünstig ist, aber oft hilft wenn ich denke, ich schaffe manche Dinge nicht, ist: mit beiden Händen abwechselnd auf die Schenkel "klatschen" das soll die Zusammenarbeit der zwei Gehirnhälften fördern. -> du bist vorerst einmal beschäftigt und das lenkt vom eigentlichen Problem ab.

Du schaffst das, da bin ich mir sicher :)_

spuperuxschi


Hallo!

Ich2x, ich find das irgendwie witzig, denn bei mir war es genau anders herum: Alleine bin ich prima gefahren, aber mit Beifahrer hatte ich ständig Angst, mich zu "blamieren" und war entsprechend nervös :=o

Hab meinen Lappen jetzt seit fast 3 Jahren (bin bald 28), kann immer noch nicht rückwärts einparken, und von unserem Parkplatz (wie so ne Supermarktparkplatzbucht) fahr ich nur links rum raus, weil auf der einen Seite ein Busch ist und auf der anderen ein anderes Auto parkt. Die Abstände sind die gleichen, aber ich denk mir, ich fahr lieber in den Busch als in ein anderes Auto. Ich hab unheimliche Probleme mit der Orientierung, vor allem nachts und / oder wenn's regnet. Mittlerweile denk ich mir: Na und? Dann lauf ich halt ein paar Meter vom für mich passenden Parkplatz (wo in der Regel dann 3 Kleinwagen reingepasst hätten ]:D ), fahre nur in Parkhäuser, die ich kenne und nur Tagsüber in unbekanntes Terrain. Passiert ist übrigens in den 3 Jahren nie was, und ich hab mittlerweile einige Tausend Kilometer runter.

Was mir sehr geholfen hat, war ein Fahrsicherheitstraining extra für Fahranfänger. Ich hatte da nen Gutschein von meiner Fahrschule bekommen und hab das Training direkt 2 Wochen nach der bestandenen Prüfung gemacht. Das war einfach klasse. Man lernt, wie man sich in Gefahrensituationen verhält, und das, im Gegensatz zur Fahrschule, nicht nur theoretisch.

Ich war echt überrascht, wie viele Leute in dem Kurs ein echtes Problem damit hatten, mal richtig auf die Bremse zu treten, aber am Ende haben es alle geschafft. Schau mal beim ADAC auf der Internetseite, da sind verschiedene Trainings angeboten!

R=ocHkundTRoxll


Ich hatte schon immer ein mulmiges Gefuehl, wenn ich alleine Autofahren musste, dabei habe ich meinen Fuehrerschein seit 4 Jahren und noch keinen Unfall gehabt. In der letzten Zeit schaffe ich es einfach gar nich mehr aufgrund meiner Panikattacken. Habe staendig Angst beim Fahren ohnmaechtig zu werden oder so, total bescheuert :( Mein Freund muss mich immer hin und her fahren, total peinlich, aber ich trau mich einfach nicht. Man kommt sich einfach erbaermlich vor.

C6athixeee


o jeee das kenne ich auch :-/

bei mir wars nicht anders, aber ich habe mich dazu gezwungen!! jeden morgen hatte ich bauchkrämpfe und panik aber ich habe mich trotzdem ins auto gesetzt und bin auf die arbeit gefahren. bin über die autobahn geschlichen mit 100, dann bin ich meinem vater ins auto gefahren und beim rückwärts-ausparken gegen eine wand :=o

tja.. es hat mich nicht entmutigt.. ich habe weitergemacht und inzwischen sind es 8 jahre wo ich täglich autofahre und ich mag es sogar :-)

wo ich mich nicht hintraue ist in große städte ohen navi brrr.... das ist furchtbar, aber ich glaube das geht vielen so.

ich glaube du musst dir kleine ziele setzen... immer ganz kleine schritte machen und durchhalten.

C_anbiril


Guten Morgen

bei allen Angstgeschichten egal in welcher Form hilft nur die direkte Konfrontation mit der Angst.

Einfach mal die Kids bei deiner Mutter abgeben dich ins Auto setzen und durch die Gegend fahren.

Und wenn du sicherer bist nimmst die Kids einfach mit.

Autos sind auch recht stabil, d.h. sind nicht immer gleich total im Eimer. Bisschen ausbeulen und weiter gehts *:)

WFatVeUrli


Zusätzlich zu dem eh schon enormen Druck, hab ich Angst, dass ich das Auto zu Schrott fahre. Wir haben derzeit kein Geld für ein neues Auto und ich will nicht der Grund sein, warum wir dann ohne Auto dastehen. Mal abgesehen natürlich von der Angst, wie ich bei einem Unfall bzw. beim Ausweichen oder Abbremsen reagiere. Und natürlich: Ich habe Angst, dass meine Probezeit verlänger wird, sollte dann irgendwas passieren.

Hast du auch Angst um dich selber? Ich hab immer Angst um mich selber, und deshalb vor allem Angst beim mitfahren, weil ich es da nicht in der Hand hab... und das auch erst, seit ich selber fahren kann. Selber bin ich auch schon ewig nicht mehr gefahren, es ist aber auch nicht schwer das zu vermeiden... habe kaum Gelegenheit und wenn, dann will ich nicht... vor allem, ich fahre halt am liebsten auch GANZ alleine, wenn jemand danebensitzt ist das der Horror für mich.

Die Angst beim mitfahren hat sich gebessert, indem ich mir erstmal klargemacht hab, dass ich mich für diese Angst nicht schämen brauche, weil sie nunmal realistisch ist, vor allem wenn Leute total scheiße fahren...

Und dann habe ich mir noch überlegtl, woher die Angst kommt. Das ist bei dir sicher nicht so einfach... bei mir wars leicht, weil ich ja Angst um mich selber hab. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich solche Angst vor allem hab, umso beschissener mein Leben ist. Ich bin ziemlich antriebslos, war unglücklich usw. und konnte es nicht ändern. Deshalb hatte ich Angst, dass ich sterbe und überhaupt nicht gelebt hab. Sobald ich das Gefühl hab, mehr zu leben, umso weniger Angst habe ich vorm Sterben. So einfach ist das.

Du könntest vielleicht ein Fahrsicherheitstraining machen, also üben, wie man sich richtig verhält. Dann bist du gewappnet und fühlst dich sicherer... du fährst dann sicher sicherer, als viele andere, das wär doch schonmal was. :) Werd ich auch machen, wenn ich dann mal ein eigenes Auto hab und wieder fahren will... weil ich kann gar nix, ich nehm garantiert nochmal Fahrstunden.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH