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Angst allein Auto zu fahren

K#iSeEMxi


Hallo,

das Thema Autofahren ist für mich auch ein riesen Problem.

Ich habe meinen Führerschein vor sehr langer Zeit gemacht :-)

(genau heute vor 16 Jahren, ich war nicht 18!)

ich habe mich damals nicht getraut zu fahren, weil es das Auto meines Vaters war und er ein sehr penibler Mann ist, der jeden Kratzer, jeden Fehler, jeden etwas schiefen Parker zum Tages- bzw. Wochenthema gemacht hat.

Naja und ich habe in dem riesen Auto weder gesehen, so es anfängt noch wo es aufhört...ich konnte diesen riesen SChlittem garnicht abschätzen, und traute mich garnicht zu fahren.

Immer ist meine ältere SChwester gefahren, oder FReunde, oder Papa, oder Mama... und so vergingen die Jahre :-)

Einmal wollte ich mit der kleinen Karre von meiner Cousine auf einem rieeeesen freien Platz üben... und plötzlich fuhr das Ding nicht mehr, kein Benzin! :-) Wir mussten vom Onkel abgeschleppt werden.

Nächster Versuch mit dem Auto vom anderen Onkel...hat gut geklappt.

Im Grunde kann ichs ja. Ich bin nur ziemlich aus der Übung und habe Angst in bestimmten Momenten, nicht alles im Überblick zu haben.

Vorletztes Jahr bin mehrmals mit unserem Familienauto gefahren...weil mein Mann im KRankenhaus war...wir haben vorher gemeinsam jede Menge geübt, ich bin sogar eine längere Fahrt am Steuer gewesen...200km...

Aber so von alleine komm ich nie auf die Idee mal mich ans Steuer zu setzen... irgendwie trau mich nicht so richtig.

Inzwischen habe ich außer unserem Familienauto ein eigenes! :-) Ein schönes kleines Auto, das kaum Probleme beim Parken macht :-)

Ich kann es JA!

Aber ich finde immer ausreden, damit ich nicht fahren muss.

Ich bin sonst so selbstbewusst...blos beim Fahren bin ich mir total unsicher. Ich bin so ein verträumter Typ, der schnell ablenkbar ist. Was, wenn ich schlimme Fehler mache. Meistens bin ich ja mit Kindern unterwegs...das machts eigentlich noch schlimmer.

Da steht jetzt mein Auto vor der Tür. Die Kinder müssen abgeholt werden...zu Fuß dauerts fast 20 Min...und mit Auto 5.... und was mache ich? Ich LAUFE! :-) Ich muss aber dazu sagen, dass ich auch ab und zu mal fahre...wenn mein Mann dabei ist.

Natürlich habe ich jede Menge Argumente gegen das Fahren! :-) Ist gesünder, hält fit....ich nehme nicht zu.

Die Kinder bleiben fit. Es belastet nicht die Umwelt.... etc.

Ich fühle mich sicherer beim Fahren, wenn jemand neben mir sitzt, der Fahren kann :-)

Ich habe auch keine Angst vor dem Parken...egal, dann gibts halt Beulen! :-)

Aber im fließenden Verkehr...bei komplizierten Kreuzungen, weiß ich einfach nicht, ob ich die richtige Spur nehme...ob ich grobe Fehler mache, die mehr als BLechschaden hinterlassen.

r6ote baxronin


Als ich meinen Führerschein gemacht habe (und die Zeit danach), gab es in meinem näheren Umfeld einige, meist tödlich ausgehende, Autounfälle - die in erster Linie Menschen in meinem Alter betrafen. Mich hat das so verunsichert, dass ich gar nicht mehr gefahren bin. Und da ich dann in der Stadt gelebt habe und immer jemanden hatte, mit dem ich irgendwohin mitfahren konnte, hab ich mich jahrelang nicht mehr ans Steuer gesetzt (nur von der Garage raus und wieder rein). Ich hatte Angst, jemanden verletzen zu können (ein Auto mit mir am Steuer war für mich persönlich nur eines: eine Gefahr für andere), einen Blechschaden zu verursachen, den ich dann nicht bezahlen könnte usw. Dazu kam, dass zum Dorf meiner Eltern (naheliegend, dass ich zuerst mit dem Auto meiner Eltern gefahren bin/wäre) eine lange, einspurige Waldstraße führt, wo hinter jeder Kurve ein anderes Auto, ein LKW oder ein Wildtier lauern könnte. Wäre ich allein auf der Straße, hätte ich ja nie ein Problem gehabt.

Nach etlichen Jahren wurde ich dann von Freunden und Familienangehören quasi gezwungen, zu fahren. Ich mußte mehr oder weniger alles von vorne lernen, bin zu schnell abgebogen, hab zu harsch gebremst, bin ganz, ganz langsam gefahren (was ja auch nicht erbauend ist, weil man immer von anderen hört, dass Langsamfahrer ein sehr großes Gefahrenpotential darstellen, da sie zum riskanten Überholen verleiten), hab immer jemanden ruhigen an meiner Seite gebraucht, da ich mit all den Schildern und Anzeigen im Auto überfordert war, hab zittrige Knie gehabt und damit das Auto oft zum hüpfen gebracht... . Ich hab langsam wieder angefangen, hab auch ein paar Fahrstunden zum Stadtfahren genommen - nach ca. 2 Monaten war ich soweit, alleine fahren zu können. Ich kann nur jeden raten, nicht denselben Fehler zu machen wie ich. Nach der Fahrschule einfach regelmäßig fahren, eine gute Versicherung abschließen, kein unnötiges Risiko eingehen und über den Rest nicht nachdenken. Ganz über den Berg mit meiner Angst bin ich auch noch nicht. Aber ich kann wenigstens (im Gegensatz zu früher) darüber reden und werde von anderen auch verstanden. Auch das hilft mit.

C}hirxou


Ich bin echt beruhigt, dass es nicht nur mir so geht.

ich hab nicht Angst vor dem Autofahren an sich, sondern davor, dass was schief gehen 'könnte'.

Vor allem bei der Aussicht, irgendwo einparken zu müssen. Wenn jemand neben mir sitzt (z.b: Meine Mutter oder Schwester) ist alles in bester Ordnung, aber sobald ich allein bin, wird mir furchtbar schlecht und ich schlottere vor Angst.

Alle sagen mir, dass ich super fahr, aber ich bin mir da nicht so klar drüber.

Heute wäre es wieder soweit, dass ich eine Freundin abholen soll und mit ihr zum Kino fahren soll.

Und prompt überleg ich mir Ausreden, wie ich da dran vorbei komme.

iAche x x2


Wow, ich hätte garnicht gedacht, dass es doch soviele Leute gibt, die Angst vorm Autofahren haben. Der Frauenanteil scheint aber auch sehr groß zu sein. Wahrscheinlich, weil Männer einfach drauf los fahren und sich kaum einen Kopf um sowas machen ;-) beneidenswert eigentlich ":/ :=o


Rotschopf

Lange Zeit fiel es mir z.B. schwer, an LKWs vorbeizufahren. Ich dachte immer "die nehmen so viel Platz weg – die kommen an mein Auto ran" (wenn ein LKW sehr nahe an die Mittellinie rankam).

Das kenn ich auch. Ich hab dabei auch immer ein ungutes Gefühl, allerdings nur auf normalen Straßen. Auf der Autobahn machts mir nicht so viel aus, da überhol ich sie eigentlich sogar ganz gern ":/ :-D

Jemanden mitzunehmen ist genau der falsche Weg, denn da kannst du keine Selbständigkeit erlernen. Nie. Das wird nie besser solange dir jemand sagt, wo es langgeht. Erst, wenn du alleine im Auto sitzt, triffst du Entscheidungen.

Bei uns läuft das anders.
Am Anfang hab ich ihn zwar schon gefragt, einfach weil ich das Auto noch nicht kannte, aber mittlerweile liest er Bücher oder Zeitschriften, wenn ich fahre, treffe meine Entscheidungen also schon selbst, zumind. mittlerweile.
Aber brauchen tu ich ihn trotzdem an meiner Seite. zB. wenn ich am Ziel bin und einparken muss, dann möchte ich die Möglichkeit haben ihn zu fragen, wann und wie ich einschlagen muss, auch wenn ich es dann nicht tu, die Möglichkeit hätte ich aber und das gibt mir Sicherheit.


Malegria

Ich wollte den Führerschein auch eigentlich gar nicht machen.

Bei mir wars so halb/halb. Einerseits wollte ich ihn schon mit 18 machen, andererseits hatte ich tierische Angst. Dann hab ich es fast 7 Jahre lang vor mir hergeschoben und als meine Babys dann da waren dachte ich mir, was ich später wohl mal für eine Mutter abgebe, die ihre Kinder nicht zu Freundinnen fahren kann und der Papa später auch nicht, weil er so viel und lange arbeiten muss.. also ergab es sich, dass mein Schwager in Spe auch seinen Führerschein machen wollte und ich das als Chance gesehen habe, endlich (und nicht allein) an meinen Führerschein zu kommen. Also haben wir zusammen angefangen und nur ich habe den Führerschein auch beendet. Mein Schwager war ewig nicht mehr in der Fahrschule und hat wohl auch keine Lust mehr, dahin zu gehen.. selbst Schuld ]:D und schade ums Geld.

Ja das kenne ich auch. Habe vor fünf Jahren meinen Führerschein gemacht, dann direkt zum Studieren umgezogen und nie wieder Autogefahren! Weiß nicht, ob ich das jemals hinkriegen werde. Ich wollte den Führerschein auch eigentlich gar nicht machen. Ich habe unheimliche Probleme mich im Verkehr zurecht zu finden, bin einfach zu verpeilt. Ich bin dann wie blind, übersehe Schilder, bin völlig orientierungslos. [...]

Sowas hab ich eigentlich nicht. Also ich seh die meisten Schilder schon, aber halt nur, weil ich so verkrampft bemüht bin, auf alles zu Achten, keine Fehler zu machen, keine Fahrer hinter mir zu verärgern, .. ich hab auch immer irgendwie das Gefühl, dass dir mir am Fahrstil ansehen, dass ich Fahranfängerin bin.
Mein Freund sagt, dass man meinem Stil das nicht ansieht. Ich halte mich zwar (mehr oder weniger) an die Richtgeschwindigkeit, aber das machen nicht nur Fahranfänger. Das Einzige, was ist: Ich brauche länger zum Anfahren an Ampeln und so, also wenn das Auto stand. Ich hab dann nämlich so Angst, dass ich das Auto abwürge, dass ich immer erst 1x durchatme und dann alles ganz langsam im Kopf durchgehe. Mittlerweile wirds besser und schneller, weil ich mich mit jedem Mal ans Auto mehr gewöhne, aber perfekt ist es noch nicht. Wenn ich bedenke, wie schnell zB. mein Freund anfährt.. :-/ ":/

iVchI x x2


de Sächsin

Dass du schon soviel mitgemacht hast, was mit Autos zu tun hat, bringt wahrscheinlich das Fass zum Überlaufen bei deiner Angst vorm Auto fahren, vielleicht war eins davon sogar der Auslöser?!

Ich kann mich nur wage an eine Autounfall erinnern, das ist schon ewig her, da war ich noch in der Grundschule. Mein Vater war Schuld, aber allen ging es danach gut. Bei mir war das bestimmt nicht der Auslöser. Bei mir ist es eher das wenig vorhandene Selbstvertrauen.

Wie deine Schwiegermutter zu "enden" hab ich auch Angst, deswegen würd ich auch gern mehr fahren, aber ich trau mich einfach nicht.

Jetzt hab ich extra ein Auto und ein Navi, weil ich mir meine Zukunft mit dem Führerschein so toll ausgemalt habe und komm nicht in den Genuss, allein nach Kassel zu unseren Juni-Babys-2008-Treffen und auch nicht allein nach Hannover zu unseren Zwillingsfreunden. Geschweige denn, so kurze Strecken wie zum Einkaufen, zu meiner Schwester, Zwilligstreffen oder einfach mal zu IKEA.


Hummelkuchen
ja genau, da war ich auch, also in dem Faden.. @:)

Ich hab mein Führerschein im September auch ein Jahr und traue mich nicht alleine in ein Parkhaus. Ich fahr auch immernoch mit dem Auto meiner Mutter und denke mir immer "und wenn ich ihr Auto kaputt mache"

Ich glaube, wenn ich ein "fremdes" Auto fahren würde, dann wär meine Angst wohl auch noch größer. Sollte ich das Auto jetzt irgendwo gegen fahren, dann schade ich ja "nur" mir, weil ich dann kein Auto mehr habe. Wär es das Auto meiner Mutter oder Schwiegermutter, wär die Sache auch schon wieder eine andere.

In einem Parkhaus war ich schon, sogar direkt 3 Tage nach der Prüfung und sogar mit einem fremden Auto. Zum Glück ne Schrottkiste, wär also nicht so schlimm gewesen 2-3 Macken mehr.. ich weiß also, dass ich es kann, aber allein würd ich mich jetzt auch nicht mehr reintrauen, komisch. Am Schlimmsten find ich da allerdings die Stelle, wenn man wieder raus fährt, dass solche Ausfahrten meist auf Bürgersteigen enden, die man verdammt schlecht einsehen kann und ich hab Angst ein Kind, einen Hund oder einen Menschen umzunieten, wenn ich da rausfahre. Wuuah. Wenn ich nur daran denke!!

Meine Beiden werden Anfang nächsten Monat 2, also in ca. 3 Wochen.

Zu meinem Fahrlehrer trau ich mich mit den Ängsten nicht. Ich weiß auch schon genau, was er mir sagen würde. Nämlich, dass er gesehen hat, dass ich es kann. Dass ich nicht soviel nachdenken soll, sondern hinters Steuer und drauflos fahren und vorallem, dass ich sogar die Prüfung beim ersten Mal bestanden habe, also muss ich es können. Ich soll mehr an mich glauben.. usw. Das Thema hatten wir ständig während den Fahrstunden, aber seid ich nicht mehr zur Fahrschule gehe, ist die Angst noch schlimmer. In dem Auto von meinem Fahrlehrer hab ich mich richtig wohl gefühlt und das Auto fuhr unheimlich gut. Neuwagen halt. Und jetzt mit unserer Kiste.. 12 Jahre alt und alles schon irgendwie "abgenutzt" vom vorherigen Besitzer..

Ich park auch lieber ganz weit weg, nachher muss ich stundenlang rummachen um aus einer Parklücke zu kommen, da lauf ich lieber.

Dito. Aber mein Freund hat was dagegen, der will, dass ich in jeder freien Parklücke parke, damit ich es lerne %-| :=o hihi


superuschi

Ich2x, ich find das irgendwie witzig, denn bei mir war es genau anders herum: Alleine bin ich prima gefahren, aber mit Beifahrer hatte ich ständig Angst, mich zu "blamieren" und war entsprechend nervös :=o

haha.. das kommt bei mir auch noch dazu. Ich würde derzeit zB. um kein Geld der Welt meine Schwiegermutter mitnehmen, wenn ich irgendwo hinfahre. Und wenn ich weiß, dass wir uns mit ihr irgendwo treffen, dann kommen wir entweder noch früher an, damit wir vor ihr da sind (wenn ich fahre) oder ich lasse meinen Freund fahren. Denn ich weiß genau, dass sie gucken würde, wie ich fahre, da ich den Lappen ja noch nicht so lange habe.
Letztens ist sie aber hinter mir her gefahren und ich musste links abbiegen.. das hat super geklappt & ich hab mich nicht blamiert :=o :)=

Da haben wir mit unserem Führerschein ja fast gleich angefangen. Ich bin mit 24 zur Fahrschule und wollte zum 25ten (im September) den Führerschein schon haben. Durch diverse Krankheiten und Babysitter-Ausfälle, hat sich das dann aber alles etwas nach hinten verschoben und so war ich erst im März fertig.

Die Abstände sind die gleichen, aber ich denk mir, ich fahr lieber in den Busch als in ein anderes Auto

Seh ich auch so, leider haben wir keinen festen Parkplatz und so steht eigentlich oft links und rechts ein anderes Auto neben unserem.

An ein Fahrsicherheitstraining hab ich auch schon gedacht, aber das trau ich auch nicht. %-|

i7chh xx 2


RockundRoll

Erbärmlich würd ich das nicht nennen, es ist nunmal eine Angst.

Wegen dem ohnmächtig werden.. wie realistisch ist es denn, dass dir das passieren kann? Also ist es schon öfter passiert, dass du "einfach" ohnmächtig wurdest oder fühlst du dich "nur" so, als würdest du ohnmächtig werden?
Sorry, dass ich so dumm frage. Ich kenn das aber nur aus der Schwangerschaft, wenn mein Insulinspiegel im Keller war, ansonsten hab ich (soweit ich mich erinnern kann) noch keine Erfahrungen mit Ohnmachtsanfällen gehabt.


Cathieee

Das lässt mich hoffen, dass ich vielleicht auch irgendwann noch Spaß dran finden werde.. *hoff*

Ja, das mit den kleinen Zielen mach ich schon. Also Einkaufswege und so. Heute werd ich wohl auch mal den Hinweg zu meiner Schwester fahren, bisher bin ich immer nur zurück gefahren.


Canbril

Danke auch für deine Antwort.

Meine Kinder kann ich leider nicht einfach bei meiner Mutter abgeben, aber mein Freund könnte ja auch aufpassen. Da ich ihn wohl eh nicht mitnehmen soll, wenn ich allein fahre.

Vielleicht schnapp ich mir an seiner Stelle auch einfach mal meine Schwester. Die hat noch keinen Führerschein und nimmt so eine ganz andere Position als Beifahrerin ein, als jemand, der schon jahrelang seinen Führerschein hat. Vor ihr schäm ich mich auch nicht, wenn etwas nicht gleich klappt.


Waterli

Hast du auch Angst um dich selber?

Nur im entfernten Sinn. Also voranging hab ich, bei allem was ich mache, Angst um meine Kinder. Das bedeutet natürlich auch, dass ich Angst um mein Leben habe, aber nur, weil meine Kinder dann halbwaisen wären und ohne mich aufwachsen würden. Ich denke schon, dass ich hier ein großes Loch hinterlassen würde.

Und dann habe ich mir noch überlegtl, woher die Angst kommt. Das ist bei dir sicher nicht so einfach... bei mir wars leicht, weil ich ja Angst um mich selber hab. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich solche Angst vor allem hab, umso beschissener mein Leben ist. Ich bin ziemlich antriebslos, war unglücklich usw. und konnte es nicht ändern. Deshalb hatte ich Angst, dass ich sterbe und überhaupt nicht gelebt hab. Sobald ich das Gefühl hab, mehr zu leben, umso weniger Angst habe ich vorm Sterben. So einfach ist das.

Das ist interessant. Wenn ich mal zurück überlege, dann könnte sowas in der Art auch bei mir zutreffen. Fühl ich mich unwohl, hab ich schlechte Laune und auch kein Selbstbewusstsein. Dementsprechend auch keine Lust irgendwas zu machen, Autofahren zB. weil ich dann auch antriebslos bin.
Bei schönem Wetter, guter Laune bei mir und den Kleinen, fällt mir das auch alles leichter und ich schlag auch mal von allein vor, dass ich ja fahren könnte, weil ich dann auch Lust dazu habe..

ihch 'x 2


KiSeMi

ich habe mich damals nicht getraut zu fahren, weil es das Auto meines Vaters war und er ein sehr penibler Mann ist, der jeden Kratzer, jeden Fehler, jeden etwas schiefen Parker zum Tages- bzw. Wochenthema gemacht hat.

Mein Vater ist auch so. Zum Glück hat der aber kein Auto und wenn doch, dann hat der auch nur Schrottkisten, wo ein Kratzer mehr oder weniger nicht auffallen würden.
Aber erstmal bemerkt, würde er sich auch dauernd drüber lustig machen, noch Wochen oder gar Jahre später.

Jetzt macht er sich auch schon lustig. Immer wenn ich etwas mit "wegfahren" sage, dann sagt er: "Du traust dich ja eh nicht zu fahren, dann kannst du auch zu Hause bleiben!"

Naja und ich habe in dem riesen Auto weder gesehen, so es anfängt noch wo es aufhört...ich konnte diesen riesen SChlittem garnicht abschätzen, und traute mich garnicht zu fahren.

Davor hab ich auch Angst. Das Auto meiner Mutter würde ich aus genau diesen Gründen auch nicht fahren. Am lieben hätte ich ein Auto, was hinten einfach gerade endet. Ohne Schnauze. Berlingo zB.

Ich fühle mich sicherer beim Fahren, wenn jemand neben mir sitzt, der Fahren kann :-)

Genau so geht es mir bisher auch..


rote Baronin

Als ich meinen Führerschein gemacht habe (und die Zeit danach), gab es in meinem näheren Umfeld einige, meist tödlich ausgehende, Autounfälle – die in erster Linie Menschen in meinem Alter betrafen.

Das hätte mich wohl auch sehr verschreckt. Ich wette auch, wenn ich mal einen Unfall habe, dass ich danach arge Probleme hätte, mich wieder ans Steuer zu Setzen. Dabei wär es gerade nach einem Unfall wichtig, schnell wieder hinters Steuer zu kommen..


Chirou

Vor allem bei der Aussicht, irgendwo einparken zu müssen. Wenn jemand neben mir sitzt (z.b: Meine Mutter oder Schwester) ist alles in bester Ordnung, aber sobald ich allein bin, wird mir furchtbar schlecht und ich schlottere vor Angst.

Das Einparken am Ziel ist auch meine größte Sorge. Deswegen fahr ich auch meist die Rückwege, weil ich die Parkplätze bei uns schon kenne und da auch immer sehr gut einparke. Aber woanders..

Heute wäre es wieder soweit, dass ich eine Freundin abholen soll und mit ihr zum Kino fahren soll.

Und prompt überleg ich mir Ausreden, wie ich da dran vorbei komme.

So geht es mir auch. Und ich kann dir nur sagen, dass ist sooooo falsch! Wissen tut man, dass es nicht der richtige Weg ist, aber seine Angst und seinen Schatten zu überwinden, ist echt eine schwere Aufgabe, der man auch nicht immer gewachsen ist.

Aber damit katapuliert man sich oft selbst ins "Aus" und schliesst sich oft aus und distanziert sich dann auch oft von Freunden und Unternehmungen. Was ja eigentlich schade ist, "nur" weil man Angst hat.

i,ch x x2


Heftig! Das waren ja viele und lange Antworten.

Hab seit gestern an den Antworten gesessen ]:D. Erst war meine Tastatur erst leer, also die Batterien und dann bin ich gestern noch Auto gefahren.. *stolz* von zu Hause zu IKEA, von IKEA zum Marktkauf und vom Marktkauf nach Hause. Ich hab alles selbst gemacht, also Ein- und Ausparken und Entscheidungen getroffen x:) :)z Geht doch.

Aber heute.. ich sollte allein zu meiner Schwester fahren, über den Berg. Das schaff ich noch nicht. Also kommt mein Freund gleich erst nach Hause und wir fahren dann später zusammen dahin, aber ich werde fahren.. :)z

Leider hab ich jetzt ein paar Smilys bei den Antworten vergessen, weil ich den Text erst im Editor vorgeschrieben habe, aber ich hoffe, ihr wisst, wie ich meine Antworten meine. Ich meine nichts davon böse.. @:)

Jedes Jahr im November fahren wir nach Berlin bzw. Neuruppin. Das sind ca. 4 Std. fahrt, über 350km und dieses Jahr werd ich mind. 1 Strecke davon wohl auch fahren. Ob ganz oder nur bis bzw. vom Rastplatz. Wir machen immer eine "Pinkelpause", da wird dann gegessen und die Beine etwas vertreten. Meine Mutter hatte nämlich schon Thrombosen und ich bin dafür auch anfällig.

Außerdem müssen die Kinder auch mal raus und gewickelt werden..
Jedenfalls werd ich dann wohl spontan entscheiden wieviel ich von dem Weg fahre.. vielleicht hab ich meine Fahrangst bis November ja auch unter Kontrolle und will beide Wege fahren.. da würde sich mein Freund freuen, der kann dann auf dem Beifahrersitz mit dem Laptop chatten und sich um unsere "Frohe Ernte" kümmern 8-) ;-D

ifcZh xx 2


Heute war ein wichtiger Tag ich Bezug aufs Auto fahren.

Erst bin ich zu meiner Schwester gefahren (unsere Kinder abholen), dann war ich mit meiner Schwester bei einer Tankstelle, alkoholfreies Bier für ihren Freund holen, mit einem fremden Auto (vom Sohn des Freundes). Also schon das 4te Auto, welches ich schon mal gefahren bin (je mehr unterschiedliche Autos, desto besser für mich).

Und eben musste dieses Auto zum Sohn zurück, der auf dem halben Weg Richtung unser Zuhause ist, also haben wir das Auto mitgenommen. Mein Freund ist das Auto gefahren (VW Polo) und ich mit unseren Kindern, allein in unserem Auto.. das war soooo toll.. bei dem Wetter, selbstständig Autofahren.. wow..

hab das Auto sogar allein aus- und später wieder eingeparkt (da musste mein Freund allerdings etwas helfen, wohin ich lenken sollte. Scheiß enge Parkbuchten. Aber ich bin jetzt so motiviert, dass ich demnächst mal allein fahren will.. :)^ am meisten Angst hab ich nur noch vorm Ein- und evtl.) Ausparken.. aber das muss ich halt weiter üben, üben, üben.. :=o

Aber ist echt gut gelaufen :)^ Hab jetzt auch "schon" ( ]:D ) 4 Monate Probezeit um.. ist ja nicht mehr lang ;-D ]:D :=o

i+ch xx 2


Ich habs geschafft !

Ich war heute allein mit den Kindern und dem Auto unterwegs und es war toll x:) die Kleinen waren lieb, das Wetter war heiß, nichts passiert, super eingeparkt.. ab nächste Woche fahr ich dann täglich allein, weil meine Kinder dann zur Tagesmutter gehen und da müssen sie ja irgendwie hinkommen..

Ich bin soooo stolz x:) und wenn die 2 Vorstellungsgespräche auch noch was werden, dann bin ich bald wieder in Arbeit und kann dann sogar noch mehr fahren! Bis zum Winter.. dann gehts wieder los mit der Angst :-X :°(

R>otscwhopxf2


@ ichx2

Schön, dass du heute gefahren bist.

Mein Fahrsicherheitstraining habe ich mit 200 PS gemacht. ;-D War super. Jetzt leiht mir jemand nächstes Jahr im Sommer einen Porsche für ein Wochenende. ;-D :)^ :=o

Am Anfang hab ich ihn zwar schon gefragt, einfach weil ich das Auto noch nicht kannte, aber mittlerweile liest er Bücher oder Zeitschriften, wenn ich fahre, treffe meine Entscheidungen also schon selbst, zumind. mittlerweile.

Aber brauchen tu ich ihn trotzdem an meiner Seite. zB. wenn ich am Ziel bin und einparken muss, dann möchte ich die Möglichkeit haben ihn zu fragen, wann und wie ich einschlagen muss, auch wenn ich es dann nicht tu, die Möglichkeit hätte ich aber und das gibt mir Sicherheit.

Das kann ich überhaupt nicht verstehen. Ich habe Einparken geübt auf leeren Parkplätzen mit Markierung. Das hat gut geklappt. So habe ich ein Gefühl bekommen. Wenn jemand neben mir sitzt, hat er ja eine ganz andere Optik (Blickwinkel). Wenn er sich mal verschätzt, dann wird er dir sagen "Das hast du jetzt zu verantworten. Du müßtest die Entscheidung ja selbst treffen können - schließlich hast du einen Führerschein."

Cxhirxou


Bei mir hat sich die Situation noch verschlimmert, als ich meine Schwester zum Public Viewing gefahren hab. Sie hat mich im Auto pausenlos angeschrieen und Sachen gesagt wie 'Wie konnte man dir nur den Führerschein geben?' oder 'Was machst du immer für nen Bockmist, du dumme Nuss!'. Seitdem fahr ich gar nicht mehr, nicht mal mit meiner Mutter. Mein Vater ist deswegen auch schon so gereizt, dass er mir auch nur noch Vorwürfe macht.

Dabei war ich so stolz, dass ich die Fahrt mit meiner Freundin zum Kino unfallfrei überstanden hab :°(

blabetwtex89


zu angst vorm autofahren kann ich auch einiges beitragen... :-/

zunächst zu mir: ich hab meinen führerschein mit 18 gemacht, also ich war davor schon fertig (theorie mit 0 fehlerpunkten und praxis auch aufs erste mal bestanden) und hab mir meinen führerschein am geburtstag abgeholt. ich hab das autofahren geliebt, wollte immer überall selber hin fahren, mein erstes eigenes auto, diese unabhängigkeit etc. toll x:)

ich hab im sommer geburtstag... nun ja. dann kam der winter und mein entschluss, das auto über den winter abzumelden, da ich mich nicht getraut habe, es bei schnee und eis zu fahren – abgesehen davon war ich nicht darauf angewiesen, zur schule/arbeit (war azubi) bin ich auch zu fuß oder mit dem rad gekommen, einkaufen genauso... im frühjahr sollte es dann wieder angemeldet werden. wurde es aus geldmangel nicht. dann hab ich es verkauft und bin sporadisch (auch mal allein) mit dem auto meines freundes gefahren. es wurde immer weniger, wir haben uns eh nur am wochenende gesehen, und oft sind wir auch nicht rumgefahren.

dann hatte ich meinen führerschein ein jahr, mein freund und ich sind zusammengezogen – in die innenstadt. das auto war das überflüssigste am ganzen hausrat, das wir hatten. einmal in der woche (höchstens) fahren wir einkaufen, getränkekästen schleppen sich so schlecht. und dann vereinzelt, vielleicht 1 – 2x pro monat zu seinen eltern (40 km autobahn) oder meinen (20 km landstraße).

im mai 2009 hatten wir dann auf einer landstraße einen völlig harmlosen autounfall. mit seinem auto. ich bin gefahren. gebremst wegen einem sch*** hasen, die hinter mir ist mir drauf gefahren. ich war mit den nerven am ende, hab mich nicht fahren getraut (unser neues auto bekamen wir eh erst 5 wochen nach dem unfall, das alte war totalschaden, da sich der rahmen verzogen hatte). ich hab mich so über das neue auto gefreut, finde es immer noch toll, fahre gerne. aber diese überwindung, diese riesige überwindung, die ich brauche, bis ich einsteige. sobald ich hinter dem steuer sitze, geht alles gut. ich fahre sicher, genau die vorgeschriebene geschwindigkeit, aber grundsätzlich lieber zu vorsichtig als zu waghalsig.

und ich habe angst vor anderen verkehrsteilnehmern. ich gehe immer sofort davon aus, dass mich der andere nicht sieht, nicht bremst, ein rücksichtsloser halbstarker ist, und bremse daher oft sogar in situationen, wo ich vorfahrt hätte (zb wenn ich im kreisverkehr bin und bei einer einfahrt, wo ich vorbei fahre, einer reinfahren will – weil ich da mal in einer situation war, wo einer einfach in den kreisverkehr reingebraust ist und nicht geschaut hat), was die anderen noch mehr verwirrt, und bei missverständnissen wirds ja erst richtig gefährlich, und das weiß ich auch... ach, das ist so lächerlich.. ich schäme mich dafür, erfinde ständig ausreden, warum mein freund fahren soll und nicht ich etc... %-| aber wenn ich alleine fahrer, dann fahre ich komischerweise sicherer. nicht dass mein freund viel rummosert oder so, aber wie hier viele schon gesagt haben, ich parke auch lieber an weniger "gefährlichen" stellen. also lieber in eine rieeeesige parklücke weiter hinten und lauf dann lieber, mein freund hasst das allerdings und schimpft dann...

früher hatte ich aufgrund diverser autounfälle in meiner teeniezeit höllischen schiss davor, mit fremden personen mitzufahren. auch wenn das zB meine eltern waren, von denen ich wusste, dass sie seit jahrzehnten unfallfrei fahren. das zumindest ist besser geworden, außer ich fahr mit jemand total irrem mit ;-D

interessanter faden *:)

Rwotschoxpf2


und ich habe angst vor anderen verkehrsteilnehmern. ich gehe immer sofort davon aus, dass mich der andere nicht sieht, nicht bremst, ein rücksichtsloser halbstarker ist, und bremse daher oft sogar in situationen, wo ich vorfahrt hätte (zb wenn ich im kreisverkehr bin und bei einer einfahrt, wo ich vorbei fahre, einer reinfahren will – weil ich da mal in einer situation war, wo einer einfach in den kreisverkehr reingebraust ist und nicht geschaut hat), was die anderen noch mehr verwirrt, und bei missverständnissen wirds ja erst richtig gefährlich, und das weiß ich auch... ach, das ist so lächerlich.. ich schäme mich dafür,

Bitte schäme dich nicht. Es gibt keinen Grund. Du mußt dir sagen "Ich bin okay", denn wenn du das nicht findest - wer soll es denn dann finden?

Da mein Vater durch rücksichtsloses Verhalten eines Autofahrers zu Tode kam, hatte ich, als ich 6 Monate danach den Führerschein machte, auch immer diese Angst. Mein Fahrlehrer hat das gemerkt und hat mir gesagt, dass ich immer davon ausgehen muss, dass die Anderen sich vorschriftsmäßig verhalten - sonst drehe ich nämlich durch beim Autofahren. Er hat mich dann richtig dazu "genötigt" durch Gegenden zu fahren, in denen viele Fussgänger herumlaufen - einfach, damit ich nicht mehr ständig eine Vollbremsung machen möchte, wenn sich jemand dem Bürgersteig nähert.

Ich bin ihm sehr dankbar dafür.

erfinde ständig ausreden, warum mein freund fahren soll und nicht ich etc... %-| aber wenn ich alleine fahrer, dann fahre ich komischerweise sicherer. nicht dass mein freund viel rummosert oder so, aber wie hier viele schon gesagt haben, ich parke auch lieber an weniger "gefährlichen" stellen. also lieber in eine rieeeesige parklücke weiter hinten und lauf dann lieber, mein freund hasst das allerdings und schimpft dann...

Das kann ich gut verstehen. Ich fahre auch lieber unbeobachtet. Laß ihn doch schimpfen.

Eine frühere Kollegin von mir hat mal ihren Mann unterwegs ausgesetzt, weil er zu viel gemosert hat. Sie hat gesagt "Also wenn es dir nicht paßt, kannst du mit dem Bus fahren, wenn du so weitermotzt." Als er wieder motzte und Zigaretten holte, gab sie Gas. ]:D

Danach war er wundergeheilt.

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