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Tod, Hinrichtung und Folter, ich spüre nichts

U|ndeteFcted5x5


Was heißt da suchen. Es ist ja nicht so das ich stundenlang nach einem Video bzw Bild such, die werden einem ja hinterher geworfen. Und gäbe es dieses Forum nicht, würde ich mir bestimmt auch nicht solche Videos und Bilder anschauen.

Und wer hat gesagt das ich da aufgeregt mitfieber?

sXun;sh,iney


das du nichts spürst das glaube ich nicht.....wenn es so wäre würdest du diese videos und bilder nicht ansehen weil es dich dann gar nicht interessieren würde.....erschreckt mich schon ein bisschen wenn man sich am leid, folter oder hinrichtung anderer "ergötzt". warum du diese sachen anschaust und was dabei in dir vorgeht kannst nur du selbst wissen und sollte dir zu denken geben .........

Wear m,alc de>r Katexr


Undetected

Ich wollte mit meinen Beiträgen darauf hinaus, dass es eher ein moralisches Problem ist als ein psychologisches.

Im Internet Nervenkitzel zu suchen ist sicher nichts "schlechtes", das gehört zur Jugend dazu. Gerade wenn etwas tabuisiert ist wird es besonders interessant und gibt eben den besagten Kick.

Aber ich fände es wichtig sich über die Hintergründe Gedanken zu machen: Was gucke ich da überhaupt ? Und warum ? Und eben nicht einfach unkritisch konsumieren. Und dass das ganze nicht so 100% astrein ist..na ja, ich glaube dass weisst du selbst, sonst würdest du dir erst gar keine Gedanken machen.

Juniper

Jemanden gleich abzuwerten, weil er so etwas tut, finde ich übrigens nicht in Ordnung.

G`uala*84x3


das is nicht normal geh zum psychologen!!! überleg mal: irgendwann reichen die viedeos auc h nicht und der kick ist dann, dass du selbst solche videos reinstellst!!! bist du gläubig? wahrscheinlich eher nicht. wenn ja, geh in die kriche und danach zum psychologen. das ist der teufel höchstpersönlich der dich zu einem Monster macht

WTar mJal der Katexr


Guala

jetzt gehts aber los ja >:( .

Wieviele von uns haben heimlich Horrorfilme geguckt obwohl sie es nicht durften ? Ich schon, als Nervenkitzel eben. Die Sachen im Netz sind nochmal anderes Kaliber, aber das Motiv ist dasselbe denke ich.

Kritischer Umgang ist gefragt, nicht Verteufelung eines (jungen) Menschen.

mrar[yloxu


Für mich hört sich das schwer danach an, das du auf dem besten Wege in eine Soziophatie bist.

Für einen "normal" entwickelten Menschen gibt es Grenzen, moralische ethische....gesundes Verhalten sieht anders aus.

Das Du nicht ständig wegen dem Elend anderer in Tränen ausbricht, ist eine gesunde Abgrenzung. Es wird dadurch nicht besser.

aber Dein Verlust an Emphatie ist etwas, das nicht mehr aus psychologischen Gesichtspunkten normal ist.

Für mich wäre ein Verlust solcher Empfindungen alarmierend. Denn damit hört es nicht auf, soeas hat Auswirkungen auf andere Bereiche in Deinem leben, aauch wenn es noch nicht soweit gekommen ist.

Sich an den Schmerzen und Leiden von Menschen "aufzugeilen" ist krank. Das kannst Du nicht schön reden. Du wirst jetzt sicher sagen, das es dich nicht "aufgeilt". Warum sonst tut man es sonst?

Das sind nicht weiter als Ausreden. Ich hätte an Deiner Stelle Angst, und zwar vor mir selbst.

Du bist noch jung, sagst Du – aber vielleicht noch zu jung, um dieses Thema in seiner Bandbreite zu begreifen und zu reflektieren.

Aber eines ist ganz klar: das, was Du spürst, oder besser gesagt, nicht spürst, ist nicht normal.

Wja0r mal' "der xKater


Du bist noch jung, sagst Du – aber vielleicht noch zu jung, um dieses Thema in seiner Bandbreite zu begreifen und zu reflektieren.

Genau das ist der Punkt ;-). Reflektieren können muss man lernen. Soziales Lernen funktioniert im Jugendalter oft über Grenzüberschreitungen. Das hat nichts mit "Soziopathie" zu tun. Wenn dem TE alles egal wäre, hätte er doch nicht den Faden eröffnet, irgendein Gefühl, dass etwas "nicht ganz koscher" ist scheint ja vorhanden.

moralisches ethisches....gesundes Verhalten

ist ein sehr hoher Anspruch, den nicht einmal alle Erwachsenen erfüllen (Ich denke z.B. an die Vielzahl von Gaffern von Unfällen).

Ich würde dieses Verhalten jedenfalls nicht direkt psychopathologisieren.

m:ar6ylou


Ich schrieb auch auf dem Weg zur Soziophatie. Das er da gar nicht ist hinsoll, das wäre ja wünschenswert.

Auf jeden Fall stimmt es, das man im Pubertätsalter und kurz danach oft extreme und auch schräge Phasen durchlebt. Ich denke, das gehört einfach dazu, das war bei mir nicht anders.

Auch ich habe Züge an mir erlebt, die im lalgemeinsinn nicht normal waren und haben sich dann "rausgewachsen".

Aber nichts desdotrotz möchte ich lieber zu früh warnen, als zu spät.

Sich solche Abartigkeiten reinzuziehen geht mir etwas über den üblichen Grad an Verwirrtheit hinaus.

Das der Schreiber dies aber begriffen hat, in dem er hier postet, halte ich für ein gutes Zeichen :)^

WAar maTl devr Kaxter


Das generelle Problem beim Internet ist, das es schon eine technisch bedingte Distanz schafft. Das macht es oft leichter, sich nicht persönlich einbezogen zu fühlen. Man hat ja damit garnichts zu tun...(hat man natürlich doch, aber zu dieser Einstellung muss man auch erst mal finden).

Wirklich problematisch wäre es, überwiegend völlig mitleidlos zu reagieren, wenn man Gewalt gegen andere unmittelbar mitbekommt. Oder Gefühle wie Reue und Empathie generell nicht wahrnehmen oder empfinden kann. Das ginge dann eher in Richtung "Soziopathie".

m9aryltou


Für insofern für mich schon in Ansätzen erkennbar, das ihn der Tod seiner Oma kaltläßt.

Woar mal: der Katxer


Der TE möchte kein "emotionsloser" Klotz werden. Das bedeutet, ihm ist bewusst, dass er in diesen Situationen emotional nicht wie sozial erwartet reagiert. Ein "Soziopath" (besser Antisoziale Persönlichkeitsstörung) hätte das erst gar nicht. Um einen Menschen überhaupt nur in die Nähe dieser "Diagnose" zu bringen, müsste er mindestens volljährig sein und noch eine Reihe weiterer Kriterien erfüllen.

Deshalb finde ich diesen Begriff "Soziopath" nicht passend. Der Junge ist 15, soweit ich weiss.

UAnYdetecoted5x5


Ich will hier mal ganz ehrlich sein. Mir ist schon klar was ich mir da anschaue. Auch während ich es schaue weiß ich es sehr genau (obwohl da bin ich mir nicht ganz so sicher) und ich weiß auch das es nicht okay ist. Mehr aber auch nicht. Das hindert mich an nichts.

Und was soll ich überhaupt tun? Einfach aufhören und mir meine fehlende Empathie zurückholen?

Ich weiß ja nicht ob ich damit einfach so aufhören kann. Besonders dann wenn mich niemand abhalten kann und ich auch nicht wirklich glaube das mir das noch einmal zum Verhängnis wird.

Das heißt aber auch nicht das ich nicht aufhören WILL.

Wenn ich davon Angst, Albträume bekomme, könnte ich mir noch vorstellen das ich mir einfach die Seite sperre oder sonst was mache. Aber bisher hat es mir keine Probleme bereitet.

SH. w4allixsii


Ich weiß ja nicht ob ich damit einfach so aufhören kann.

gute Erkenntnis, ne möglichkeit das rauszufinden: probier es – wenn das nicht oder nur schwer geht bist du schon auf dem Weg in eine Sucht (auch sowas kann süchtig machen)

Ich musste ehrlich gesagt schon beim vorgestrigen Posting an Sucht denken weil Süchtige häufig sehr ähnlich reden.

W`ar mZal %derM Katexr


Anders gefragt: Wie stehts denn mit deinem Mitgefühl in anderen Lebensbereichen ? Wenn Freunde von dir in Schwierigkeiten stecken, ist dir das egal ?

Wenn du von irgendwelchen Schicksalen hörst, berührt dich das ?

Warst du schon mal verliebt ?

Maam6a*maIl*y3


Ich sehe das Problem darin das Du einfach abgestumpft bist!

Du schreibst das Du Horrorfilme schon sehr früh gesehen hast usw. Du bist mittlerweile wie ein Gerichtsmediziner (blödes Beispiel) aber die können auch nach einigen Jahren Essen neben der aufgeschnittenen Leiche.

Was ich schlimm finde ist, dass Du keinen Strich ziehen kannst, also Spiel und Realität.

Wenn Du in der Realität wie Du schreibst auch wenig "spürst" würde mir das schon zu denken geben..... vor allem bei Familienangehörigen wo ein guter und enger Kontakt besteht/bestand!

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