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Mein Problem mit Muttermalen

jVunNipAer


Wie kannst du wissen, dass keiner haben will, was in dir steckt, wenn du es nicht herausläßt? Da verurteilst du die anderen ja schon im vorraus.

_fOfel:iax_


Das war auch eher auf meine Introvertiertheit bezogen und nicht auf meine inneren Werte. Wer will jemanden einstellen, der den Mund nicht aufkriegt. Wobei ich aber auch schon die Erfahrung gemacht habe, dass diese nicht so gut ankommen, als ich eine Zeitlang mal "lockerer" sein konnte

jUuonzipxer


Hm... gerade wenn man sonst sehr still ist kann 'lockerer' alles mögliche bedeuten. Ich kenne das von mir, wenn ich mal eine 'asoziale' Phase hatte, irritiert mich die alleinige Anwesenheit von Menschen so sehr, dass ich mich manchmal ganz komisch verhalte.

Innere Werte... du musst ja nicht die ganze Zeit irgendetwas erzählen, zum richtigen Zeitpunkt ein Satz mit Inhalt reicht ja. Kommunikation ist das Stichwort. Da geht ja auch viel nonverbal. Sei aufmerksam, Menschen verraten schon über ihren Körper viel über die Situation. Höre zu. Und wenn die anderen Informationen von dir brauchen, oder es für dich wichtig ist, dass sie Informationen haben, sprich.

Ich glaube, darauf wolltest du vielleicht gar nicht hinaus. Aber du scheinst vor Menschen so still zu sein. Zu still zu sein.

a`gony wof fe]ar*


ohoo dann würdest du mich hassen ;-D ich hab davon nämlich mehr als genug.

gut das nicht jeder so denkt ;-)

_LOfexlia_


juniper

ja, das bin ich. Aus ähnlichen Gründen, wie du es bei dir selbst bereits geschildert hast. Ich habe Angst, etwas Falsches zu sagen, darüber hinaus hab ich auch schon oft die Erfahrung gemacht, missverstanden zu werden und das ist schrecklich, es macht mich so wütend, wenn ich erklären will, aber nicht kann. Oft denk ich dann auch wieder, dass ich mich eigentlich mit gar niemandem befassen will, aber das ist wahrscheinlich nur eine Schutzhaltung.

ich schäme mich für mich selbst und dass ich überhaupt da bin. Das kann man leicht daher sagen, dass jeder das Recht hat, glücklich zu sein, aber vielen steht es eben doch nicht zu, oder warum selektiert das Leben einfach aus, – manche haben halt einfach die Arschkarte gezogen und in einem großen Zusammenhang mags vielleicht sogar Sinn machen, aber in diesem großen Zusammenhang bin ich auch nicht mehr als ein Atemzug. Vielleicht viel mehr ein Grund, diese kurze Zeit zu genießen und das beste daraus zu machen, aber dann kommt mir wieder dieses "wozu?" in den Kopf..

j>unimper


Ich habe irgendwann angefangen mirt zu verzeihen, dass ich nicht perfekt bin. Ich mache Fehler, das ist kein Weltuntergang.

Natürlich klappt es nicht immer, und bei manchen Themen mache ich einfach einen weiten Bogen, weil ich da keine guten Erfahrungen mit gemacht habe, aber das ist nur ein Teil-Aspekt, nicht alles.

Und zum 'Wozu?', weil es schöne Sachen gibt, weil die Luft gerade doch nach Frühling und nach blühendem Leben riecht und weil noch nicht aller Tage abend ist. Weil morgen besser wird.

Werden kann.

Irgendwie so.

Okay, die Antwort klingt jetzt ein bisschen wie das patzige 'Darum.', das ich mir früher oft anhören durfte. Solche Leute habe ich noch nie leiden können. ;-)

ich schäme mich für mich selbst und dass ich überhaupt da bin.

Das ist fatal.

Da habe ich jetzt echt Angst was falsches zu schreiben.

Hast du eine Ideal-Vorstellung von dir selbst im Kopf? Wie wäre die perfekte _Ofelia_? Wo unterscheidet die sich von der echten _Ofelia_? Und warum? Sind das Dinge, die du beeinflussen kannst?

Was müsstest du ändern, um die beste _Ofelia_ zu sein, die du sein kannst?

Das ist jetzt ein Punkt, wo ich selbst den Kopf einziehe, weil ich denke, gleich kommt wieder jemand und hält mir vor, etwas falsch zu machen. Oder ich werde übersehen und habe wieder irgendwie anderes getickt als gewünscht wäre.

Aber ich poste den Text trotzdem und vertraue darauf, dass sich jeder den für sich besten Teil rausnimmt.

Zu der Arschkarte. Jedes Leben ist anders. Ob du für dich gerade die Arschkarte gezogen hast hat viel mit Erwartungen zu tun. Erwartungen werden nicht immer erfüllt, oder es kommt alles anders als erwartet. Das ist nicht unbedingt schlecht, nur halt, nun ja, unerwartet. Das manche Punkte sich nicht so entwickeln, wie man es sich vorstellt, heißt nicht, dass deswegen alles umsonst und verloren ist. Was für den einen eine 'Arschkarte' verdient, ist dem anderen nicht wichtig, der nächste freut sich vielleicht sogar.

Ich mag das Wort 'Arschkarte' auch nicht besonders. Das ist äußerst subjektiv, und sagt eigentlich gar nichts aus.

_HOfelCia_


Nein, du hast nicht falsches geschrieben, in keinster Weise, mach dir da keine Sorgen.

Wie das Ideal-Ich aussieht? Selbst wenn ich all meine Imperfektionen umkrempeln könnte, wäre ich nicht glücklich. Aber ich würde mir wünschen, mich und andere nicht immer gleich zu verurteilen und vieles lockerer sehen zu können. Dinge wie "Muttermale" als Normalität ansehen zu können, über die man nicht nachdenkt. Mich selbst anzunehmen, obwohl ich so bin wie ich bin, ja mich sogar zu mögen.

Natürlich ist die Arschkarte subjektiv, denn wahrscheinlich steht ja alles – wenn auch zT über 3 Ecken – im Zusammenhang miteinander.

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