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Eft Klopftherapie

b;uz2x009 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe mir ein buch über EFT(Klopftherapie) gekauft, weil ich an gener.Angststörung leide.

Hat jemand erfahrung damit gemacht und hilft es auch gegen zwangsgedanken?

liebe grüsse

Antworten
Wcar m)al dCeAr Kater


Deine Frage kann ich dir leider nicht beantworten. Ich möchte nur anmerken, dass EFT (Emotional Freedom Techniques) sehr umstritten ist. Es gibt keine unabhängigen wissenschaftlich haltbaren Studien über eine anhaltende Wirkung.

Dagegen gibt es unzählige Studien über die Wirksamkeit von Verhaltenstherapie bei Angst- und Zwangsstörungen, die einen signifikanten (deutlich nachweisbaren) Nutzen nachweisen.

Ich persönlich beurteile vor allem die ideologische Basis hinter EFT sehr skeptisch.

S+innePstäter


Meines Wissens nach gibt es keine einzige Studie, deren Kriterien denen entsprechen, die man z.B. der Pharmaindustrie aufergelegt (zwei unabhängige Kontrollgruppen, Doppelverblindung), und die eine Wirksamkeit der Verhaltenstherapie gegenüber einer Scheinbehandlung bestätigt.

Dahingegen natürlich unzählige Studien, in der während und nach einer Verhaltenstherapie deren Teilnehmer über ihr Befinden und ihre Fortschritte befragt wurden...mit den üblichen Antworten von "es hat gut getan", "es hat etwas gebracht", "es hat nichts gebracht", "es war eine wertvolle Erfahrung", "ich habe Fortschritte gemacht", über deren Aussagekraft man sich vortrefflich streiten kann.

Ob wohl, gäbe es dieselbe Anzahl Studien über die "Wirksamkeit" von EFT, diese zu den selben Ergebnissen gekommen wären?

Ich vermute, ja.

Aus eigener Erfahrung ist EFT genauso wirksam wie verhaltenstherapeutische Verfahren. Und aus eigener Vermutung heraus ist der Grund dafür, daß es gar nicht so wichtig ist, was man tut - sondern aus welcher Überzeugung heraus man es tut, und wie intensiv.

EFT ist ein Ritual, genauso wie die Methoden der Verhaltenstherapie Sammlung von Ritualen ist, die, wenn man sie durchführt, einen Gedankenkreislauf durchbrechen und den Verstand aus der aktuellen "Schadsituation" herausholen. Ein Regentanz hätte wahrscheinlich die gleiche Wirkung, ist nur nicht so unauffällig und überall praktizierbar wie Klopfen, Stop-Sätze, Entkatastrophisieren oder Visualisierungen.

Daher meine ich: Egal, was es ist, Hauptsache, es hilft.

Also, buz2009, probiers doch einfach - es kostet ja nichts, du mußt dich ja zu keinem Seminar o.ä. anmelden, probier einfach die beschriebenen Techniken aus dem Buch aus, und du wirst selbst in kurzer Zeit sehen, ob es dir hilft, oder eben nicht. Und kümmere dich ruhig, falls noch nicht geschehen, um eine Verhaltenstherapie - alleine die Wartezeit bis dahin sollte ausreichen, um für dich selbst zum Schluß zu kommen, ob EFT für dich wirksam ist oder nicht.

W]ar mQal derg Ka4texr


Ich denke, dass bei einem direkten Vergleich von EFT und VT die VT besser abschneiden würde, weil sie eben zusätzlich zu den "Ritualen" auch psychosoziale Faktoren einbezieht. Das kann man doch nicht ernsthaft mit einem Regentanz vergleichen.

Und Studien zu VT finden schon randomisiert und mit Kontrollgruppen statt und sind operationalisiert und vielfach evaluiert worden. Das gibt es zu EFT eben nicht.

Natürlich kann man das für sich ausprobieren, wenn man gewillt ist das zu bezahlen.

Ich werde grundsätzlich sehr skeptisch, wenn sich überzogene Heilsversprechen, Laientätigkeit (der ganze Komplex NLP, Kineasologie, EFT usw. wird vielfach von Leuten praktiziert, die ihr Wissen in Wochenendseminaren erworben haben) und esoterisch unterfütterte "Theorien" mit finanziellen Interessen vermengen.

Man könnte dieses "Abklopfen" ja auch als Achtsamkeitsübung, "Skill" oder einfach als Ablenkungsritual bewerten, aber nein, da muss wieder die arme traditionelle chinesische Medizin herhalten, da wird von Energieströmen geredet usw. Dieser ganze Hokuspokus macht mir eben Kopfschmerzen.

JEundTalixa


Deine Frage kann ich dir leider nicht beantworten. Ich möchte nur anmerken, dass EFT (Emotional Freedom Techniques) sehr umstritten ist. Es gibt keine unabhängigen wissenschaftlich haltbaren Studien über eine anhaltende Wirkung.

Dagegen gibt es unzählige Studien über die Wirksamkeit von Verhaltenstherapie bei Angst- und Zwangsstörungen, die einen signifikanten (deutlich nachweisbaren) Nutzen nachweisen.

Ich persönlich beurteile vor allem die ideologische Basis hinter EFT sehr skeptisch.

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Da man das aber selber machen kann, kann man auch feststellen, wie gut es wirkt. Und da ist doch die Ideologie anderer völlig schnuppe.

Und wer hier behauptet, dass anderer Psychotherapien wirklich wirksamer sind, ist auch sehr verträumt ..... Dauern unter Umständen ewig und gebracht hat es bei vielen rein gar nichts, man lese sich mal durch die verschiedenen Foren....

Ich kenne ein Frau, die unter extremer Flugangst litt, die hat das eine Woche beklopft und die fliegt inzwischen ohne Probleme. Das Buch hat 20 € gekostet, das war doch eine günstige Therapie...

Ich selbst habe keine Probleme mehr mit Spinnen und bestimmte Ängste kratzen mich auch nicht mehr.

Ich denke aber, das Psychologen etwas dagegen haben, wenn ihnen durch einfaches Beklopfen die Patienten ausbleiben.... Warum sollte es ihnen passen, dass durch das Beklopfen Probleme verschwinden, wozu sie selbst Jahre benötigen ???

WcaWr ma1lc d:er Katexr


Na dann warten wir mal alle ob sich eine generalisierte Angststörung durch beklopfen dauerhaft bessert.

Ich denke aber, das Psychologen etwas dagegen haben, wenn ihnen durch einfaches Beklopfen die Patienten ausbleiben.... Warum sollte es ihnen passen, dass durch das Beklopfen Probleme verschwinden, wozu sie selbst Jahre benötigen

Das musste ja kommen %-| . Lies meinen Beitrag richtig und du wirst feststellen was ich kritisiere. Nämlich den esoterischen Überbau, die fehlende psychosoziale Komponente und die unwissenschaftliche Herangehensweise. Ich habe nirgends behauptet, dass es keinen Effekt hat, auch wenn der in meinen Augen nicht auf die Theorie selbst zurückzuführen ist, sondern auf Erwartungshaltungen.

Ob man sich nun in einer anbahnenden Angstattacke selbst beklopft oder langsam rückwärts zählt ist egal. Aber ob man das auf lange erforschte Modelle der Angsterstehung zurückführt oder auf dubiose "Energiebahnen was weiss ich" ist MIR nicht egal. Und viele ernsthafte psychische Störungen sind verwoben mit psychosozialen Faktoren, die werden doch bei dieser Methode komplett vernachlässigt.

Die VT erhebt keinen allgemeinen Heilsanspruch, es gibt keine 100% Besserungsgarantie. Aber sie kann in meinen Augen helfen, krankmachende Bedingungen zu erkennen und zu verändern.

So und wie heisst denn jetzt dieses Wunderbuch, mit dem man ruck zuck psychische Störungen beseitigen kann, das würde ich gerne mal lesen.

Im Netz hab ich das gefunden:

Aus rechtlichen Gründen möchte ich darauf hinweisen, dass die Anwendung von EFT dazu dient, das energetische Gleichgewicht des Menschen zu regenerieren und vorhandene Blockaden im Energiesystem zu lösen. Deshalb gilt auch hier, dass die vorgestellten Methoden der energetischen Auflösungsarbeit keine eventuell notwendigen medizinischen, psychiatrischen oder klinisch-psychologischen Therapien ersetzen. Diese Technik befindet sich noch im Entwicklungsstadium. Der Autor kann keine Verantwortung für Folgen übernehmen, die nicht in seinem Handlungsspielraum liegen. Sie sind und bleiben selbstverantwortlich für Ihre persönliches Wohlergehen.

Quelle: [[http://www.eft-info.com/]]

Ich lese immer Energie, Energieblockade....was zum Henker soll das sein ? Schwammiger gehts doch gar nicht. Und viel Vertrauen in die Technik scheint man nicht zu haben wenn man sich RECHTLICH absichert. Das ganze heisst nur wenns klappt wars das EFT, wenn nicht dann selber schuld.

Und dann hier:

"Grund aller negativen Emotionen ist eine Störung im Energiesystem des Körpers"

Und weil all unsere körperlichen Schmerzen und Erkrankungen so offensichtlich mit unseren Emotionen verbunden sind, hat sich auch die folgende Behauptung als richtig erwiesen:

Unsere ungelösten negativen Emotionen sind der Hauptauslöser für die allermeisten körperlichen Schmerzen und Erkrankungen"

Es gibt zwei Ansätze, die dies sehr leicht belegen und die liegen:

ad 1) in der 5000-jährigen Erfahrung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

ad 2) in den Entdeckungen Albert Einsteins, der uns bereits 1920 erklärte, dass alles (einschliesslich unseres Körpers) aus Energie besteht.

Quelle: [[http://www.eft-info.com/eft – der-schluessel-zur-seele/index.php]]

Aha, die 5000 Jahre TCM und Albert Einstein BELEGEN das ! Wie ? Warum ? Womit ?

Ne ne, das RIECHT so dermassen nach Esoterik, wer das nicht sieht ist in meinen Augen doch eher verträumt. Und ich bin kein Psychologe, ich glaub nur nicht alles was man mir erzählt.

M8emphis_|ul@tIralighxt


Hallo,

EFT hat mir mein Psychotherapeut gleich in der ersten Sitzungen gezeigt. Zum selber Arbeiten zuHause. Weil zu der Zeit ging es mir sehr schlecht und die Sitzungen waren nur einmal die Woche.

Ich kann von mir sagen, dass es mir ENORM in einigen Bereichen geholfen hat. z.B. Ablehnung (nicht die Angst davor sondern das Gefühl selbst), habe ich damit zum Großteil aufgelöst. Höhenangst und Angst in abgelegenen Dunkeln Räumlichkeiten eingeschlossen zu werden, habe ich ebenfalls ganz leicht beseitigt. Wo ich früher keinen Schritt machen konnte und in Panik&Todesangst verfiel, wenn in der Tiefgarage das Licht mal ausging, kann ich jetzt im Stock Dunkeln singen.

Aber EFT hat auch seine Grenzen, das weiß ich von mir selbst. Es kann nicht alle Persönlichkeitsdefizite ausheilen. Das geht auf keinen Fall. Wenn du dich z.B. schwach fühlst und dir nichts zutraust und dich zurück ziehst, wirst du durch EFT nie Stark sein! Du kannst das Gefühl weg klopfen, dass du dich dann etwas traust und weniger Angst hast zu scheitern, aber dass du nun diese Innere Stärke auch besitzt, wird nie sein. Aber, wenn das Gefühl weg ist (sich schwach fühlen, angst vor Versagen habe), kann man sich was trauen und dann durch die neue Erfahrung allmählich an Stärke und Selbstvertrauen dazu gewinnen.

Ob es hingegen bei Psychiatrischen-Krankheitsbildern wie Angststörung, Zwangsstörungen, Panikatacken was bringt, weiß ich nicht genau. Ich kann's mir schwer vorstellen, aber man muss es halt richtig ausprobieren!

J'u_ndali#a


5000 Jahre TCM Medizin sind also esoterisch. Nun ja, Wer mal Kater war, sieht die Welt natürlich anders.... voller weißer esoterischer Mäuse vielleicht....

WBar Xmal dLer Kaxter


Noch ein kleines Zitat:

Schauen Sie sich die Liste der Möglichkeiten an, was EFT für Sie tun kann.

Man kann EFT für alles einsetzen. Das scheint unglaublich, ja zumindest erstaunlich. Mit derselben Grundtechnik, mit der Sie Ihr Unbehagen vor öffentlichen Auftritten behandeln, können Sie Ihre Performance beim Golf oder einer Leistungssportart erfolgreich behandeln. Eine einzige Technik wirkt gleichzeitig bei der Behandlung einer Grippe, dient der Erhöhung der Lebensqualität eines Krebskranken hilft bei der Linderung von Krankheitssymptomen aller Art.

Darüber hinaus hatten wir bisher Erfolg bei fast jedem seelischen Problem, eingeschlossen Furcht, Trauma, Depression, Trauer und selbst Schizophrenie.

Daher nehmen wir an, dass es sich bei EFT um das fehlende Glied handelt, Gesundheit und Glück zu erlangen. Wenn Sie erst einmal die universale Kraft in EFT für sich entdeckt haben, werden Sie sich mit fliegenden Fahnen in das täglich wachsende Heer der EFT- Begeisterten einreihen. Es gibt nirgends etwas Vergleichbares!

Quelle: [[http://www.eft-info.com/eft – der-schluessel-zur-seele/die-liste-der-moeglichkeiten.php]]

Schizophrenie ja ? Besser Golfspielen ? Grippe ? Sorry ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D Das ist doch total unseriös. Das mag vielleicht bei kleineren Dingen eine (übrigens in Ansätzen aus der VT geklaute) Technik sein die anwendbar ist, wenn man die Esoterik mal weglässt. Aber SO ??? Wer soll denn sowas ernstnehmen ?

W>ar omal depr K"ater


Jundalia, du kapierst nichts was ich schreibe, sorry. Nicht die 5000 Jahre sind esoterisch, sondern die total hirnrissige Verknüpfung mit Einstein und diesem EFT.

Und jetzt hab ich genug, glaubt was ihr wollt. Ich kann über soviel Naivität nur den Kopf schütteln.

S~inne8stätxer


Kater

Du hast vollkommen recht, über vieles kann man nur herzhaft in sich hineinlachen.

Aber bedenke dabei zwei Dinge:

1) Vieles aus unserer "wissenschaftlichen" Psychologie fußt auf nicht beweisbaren Grundannahmen - von der Psychoanalyse zur Religion ist es nicht weit. Die KVT ist fast schon ungewöhnlich logisch und hokuspokus-befreit.

2) Du kehrst das bei einer (nicht nur) psychischen Krankheit wichtigste Heilement unter den Teppich: Den Glauben.

Glauben muß nicht logisch sein, im Gegenteil, manchmal erzeugt zu viel Wissen Zweifel, die einem Heilerfolg im Wege stehen. Wenn ein Esoteriker in einem psychisch Kranken den festen, unerschütterlichen Glauben erzeugen kann, daß er von ihm geheilt werden kann - dann hat er, trotz wissenschaftlicher Nichtexistenz von Chakren, Meridianen oder Lichtgeistern eine verdammt gute Chance, genau das zu schaffen. Vermutlich eine bessere Chance als ein Verhaltenstherapeut bei einem mißtrauischen, zweifelnden Patienten.

Nicht einmal Skeptiker sind gefeit gegen den Placebo-Effekt. Ich bin ein ziemlicher Skeptiker - und konnte mir trotzdem nach einer Reiki-Behandlung die Einbildung der Wirkung nicht ausreden ;-D

Wenn Menschen glauben wollen, dann laß sie doch. Wenn Glaubende andere anstecken wollen mit irgendwelchem Energiegewäsch - ist doch gut so, so lange es hilft, und kein Schaden dabei entsteht.

Von einem Buch, oder mal einer Test-Behandlung für 50 Euro wird niemand arm. Bedenklich finde ich nur, wenn Verzweifelte dann gleich den ganzen Wochenend-Workshop inklusive indianischer Schwitzhütte für 2000 Euro buchen, obwohl sie H4-Empfänger sind. Aber andererseits kann man fast davon ausgehen, daß die, die so verzweifelt sind das zu tun, bereits durch die Mühlen der modernen Medizin und Psychotherapie gefallen sind, und dort keine Hilfe erfahren haben.

Wpar nmalK der xKater


Sinnestäter

Deine Meinung kann ich so akzeptieren wie sie ist. Und solange derartige Techniken so dargestellt werden wie du das gerade tust, nämlich als glaubensbasierte Technik, der man angemessen kritisch begegnen kann ist das sogar für mich völlig in Ordnung ;-D . Wenn sich eine solche Technik aber als wissenschaftlich verkauft, streckenweise sogar als anderen Therapien überlegen darstellt werde ich eben grantig. Ich sehe da nicht nur den Nutzen, sondern auch die Gefahr. Es gibt so viele Scharlatane da draussen...und Aussagen, dass diese Technik eben bei ALLEM Besserung bringen kann halte ich für nicht hilfreich. Das weckt falsche Hoffnungen.

So wie Memphis das gemacht hat, zweigleisig, ok. Ich weiss jetzt nicht wieviel vom Hokuspokus der Therapeut dazu erläutert hat.

Ich freue mich für jeden, dem es durch irgendetwas tatsächlich besser geht. Trotzdem frage ich mich, wieso das ganze derart abstrus aufgeblasen sein muss. Aber vielleicht wirkt es sonst nicht, wenn es zu "unmagisch" ist.

b<uzp2009


zuerst möchte ich mich für die beiträge sehr herzlich bedanken.

war mal der Kater, ich habe knapp 6 Jahre Therapie mit Medikamenten gemacht die mir leider nicht viel gebracht hat.Meine Panikattacken haben sich nur verlagert bis zur agressiven Zwangsgedanken die mich am meisten fertig machen.

Jundalia,Memphis,Sinnestäter danke für Eure aufmunterden Sätze!Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren, weil ich entlich mein Kind /Familie, ohne Ängste und Zwangsgedanken genissen möchte.

Ich kann auch aus eigener Erfahrung sprechen ,das mein Therapeut mich garnicht über die Zwangsgedanken aufgeklärt hat.(Angstpatient möchten aber alles 100% wissen)seine worte waren "ach sie werden sich und ihr Kind schon nicht umbringen"Klar weiss ich mitterweile durch die bücher über Zwangsgedanken und i-net. warum,wieso,weshalb. Da möchte ich euch schon recht geben, das die meisten psychologen nicht wollen dass einem" SCHNELL" geholfen wird!

Liebe Grüsse

Jjunhdalia


Wenn hier erklärt wird, dass es wissenschaftlich nicht erwiesen ist, dass es wirkt, sondern dass hier der Glaube des Einzelnen für die Wirkung verantwortlich ist – dann frage ich mich doch, was es mit diesem tollen Glauben denn eigentlich bei vielen Menschen auf sich hat.

EFT wird beispielsweise als unwirksam von den Gegnern beschrieben, sicherlich auch andere Methoden der Heilung (nehmen wir die Homöopathie). Immer wird argumentiert, diese "Heilungen" beruhen auf dem Placebo-Effekt oder einer zufällig zu diesem Zeitpunkt stattfindenden Selbstheilung. Oder schlicht und einfach nur durch blindes Glauben.

Genau von diesen Gegnern hätte ich dann einmal eine Erklärung, warum denn nun bei vielen Menschen jahrelange Therapien bei Psychotherapeuten nichts bewirken, obwohl diese doch sicherlich auch gerne mal glauben, ihnen könnte geholfen werden.

Haben Geheilte durch Homöpopathie einen besonderen Glauben, der sich von den Kranken drastisch unterscheidet, die sich bei einer Krebserkrankung durch den Glauben an eine Besserung Ihres Zustandes (gewünschte, verzweifelte Heilung) einer Chemotherapie unterziehen und trotzdem elendig verrecken? Warum wirkt dann deren Glauben, der auf die verordnete Chemotherapie zielt, nicht ??? Schließlich sind ja diese Therapien wissenschaftlich soooo untermauert. Was macht diesen Glauben so anders – oder diese wissenschaftlichen "gesichterten" Chemos so unwirksam?

Darauf bekommt man keine Antwort.

Fakten wie starke Besserung im Befinden oder sogar Heilungen durch Homöopathie oder EFT werden aber böse verurteilt, niedergemetztelt. Aber über Nichtheilungen der wissenschaftlich angeblich so fundiertern Medizin werden nie erwähnt. Ist doch komisch....

M)emphi s_ultra~lighxt


Naja, wenn das Unbewusste durch ein Verhaltensmuster (gesteuert von Gefühlen), ebenfalls eine positive Absicht verfolgt, kann es stark dessen Auflösung blockieren. Ebenso bei einem Sekundärgewinn.

Also, wenn man sich klein fühlt, bei Zusammentreffen mit fremden Selbstbewussten Menschen – (und so häufig nicht ernst-genommen wird), kann dieses Muster nicht aufgelöst werden, wenn das Unbewusste damit die Absicht hat, dass einem – als schwacher/kleiner Mensch -, von anderen keine Gefahr droht. Deswegen wird man sich unter Umständen immer klein oder Minderwertig fühlen.. Was das Unbewusste glaubt ist einfach: Wenn ich gegenüber anderen (stärkeren), meine eigenen Bedürfnisse berücksichtige, dann sterbe ich! Es bezieht alles auf das Überleben. Dahinter können vielfältige kindheitliche Prägungen stecken. Wenn einem als Kind (wo man nicht für sich selbst sorgen kann), und die Eltern ablehnen, weil sie überfordert sind, und das Kind mit eignen Bedürfnissen (Begeisterung oder Erfolg) ihnen am Nerv geht, kann das Kind sich das nicht mehr leisten, weil er Gefahr sieht "ausgestoßen" zu werden...

In diesem Fall muss man vielleicht mit EFT an der Angst vor Ablehnung arbeiten. Zu sagen ist auch, dass EFT nur bei intensiven Gefühlen wirklich Wirkungsvoll ist.


Natürlich muss man offen sein, wenn man die Technik ausprobieren möchte. Sonst macht man sich doch ganz schnell eine selbst-erfüllende Prophezeiung, wo das nicht geht :-)

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