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Psychoterror zu Hause – ich halt es nicht mehr aus!

R&elbel^utioxn


das Jugendamt ist für 13jährige genauso da wie für 20jährige ... in Extremfällen sicherlich auch noch ein ganzes Stück darüber hinaus. Denn welche Beratungszentren, die sich mit solchen oder ähnlichen Fällen befassen, gibt es denn speziell für Endzwanziger? Wäre mir nichts bekannt. Und es geht ja hier um ein Problem zwischen Jugendlichem und seinen Eltern ...

BmlaruerLoqtus


Okay, das wusste ich nicht...ich dachte, sobald er erwachsen ist, dann ist vielleicht ein anderes Amt zuständig ":/

h+aw1ehxa


Das hört sich alles verdächtig an wie eine religiöse Einsiedler-Sekte!

Du mussst EIGENTLICH so schnell wie möglich da weg.

Aber vermutlich ist es das Schlaueste, erst mal brav zu tun bis dass Du demnächst wieder an Dein Konto kannst. In der Zwischenzeit richtest Du Dir heimlich ein eigenes Konto ein, und danach überweis't Du das gesamte Guthaben dadrauf.

Setze jetzt alle Hebel in Bewegung, um für eine neue Unterbringung zu sorgen. Telefonseelsorge anrufen, Ratschläge erbeten, WER zuständig ist Dir helfen zu können dass Du aus diesem moralisch verkommenen Brutplatz des Unglückes herauskommst. HEIMLICH! Nimm jetzt den guten Entschluss Dich hier auszusprechen, als Wendepunkt und Zeitmarke für einen mit Sorgfalt betriebenen kompletten Neubeginn.

F~am ily-P{sychxo


Ich hab gerade mit meinem Psychologen telefoniert – gut das er noch wach war!

Er sagte, ein psychologisches Gutachten könnte er anfertigen und, wenn ich diesen Schritt gehen will, ist das Jugendamt wohl noch zuständig. Er hat auch gesagt, dass die Behörden da wohl sowas wie ne Schweigepflicht haben und er auch "Vertraulich" auf das Attest draufschreiben würde.

Dann wurde mir hier ja doch bisschen geholfen. Muss ich nur hoffen, dass meine Eltern davon nichts erfahren, bis ich die Wohnung habe – sonst hätte ich garantiert ein richtiges Problem.

Er sagte auch, das könnte man als Schutzwohnung unter anderem Namen ( künstlernamen ) anmelden... dann wäre ein anderer Name am Klingelschild und meine Eltern könnten mich somit nicht finden.

Frage mich nur, warum er das nicht früher gesagt hat.

Leute, ich danke euch für eure Ansätze ( vor allem den mit dem Attest ).

Wobei mir bei dem Gedanken an Jugendamt etwas flau im Magen ist – eben weil ich nicht weiß, wie meine Eltern auf nen Auszug reagieren ( wie gesagt, mein Vater ist Alkoholiker – dem würde ich fast alles zutrauen )...

Und in ne andere Stadt möchte ich auch ungern ziehen, da ich hier ja meine ganzen Freunde habe...

kXnubxbelin|chexn


OhGott, da wär ich eher heute als morgen raus.

Jede Sozialwohnung wird angenehmer sein, als dort zu leben. Sprich mit dem Jugendamt oder der psychologin, die wissen sicher weiter. Kannst du nicht erstmal zu nem Freund für ein paar Tage und von dort alles regeln? deren eltern helfen dir doch sicher gern weiter.

wo kommst du denn her aus welcher ecke, ist da ne stadt mit allen ämtern in der nähe?

Kindergeld kannst du dir auch selber überwiesen lassen, ab 18 hat deine mutter da nix mehr dran zu suchen. und dass sie ans konto kommt - wie geht das? da hat doch niemand anders zugriff drauf ???

F2a`mily-dP{sycho


Kannst du nicht erstmal zu nem Freund für ein paar Tage und von dort alles regeln?

Naja, ein Freund "steht bereit", falls ich jetzt wirklich rausgeworfen werde und dann eben vor der Tür stehe.

Aber ich möchte da auch keinem zur Last fallen – hört sich vielleicht doof an, aber irgendwie möchte ich das nicht so.

Für eine Woche wäre es in Ordnung. Aber bis ich das Attest habe, dann weiss ich nicht, wie lange das bei dem Jugendamt dauert und dann muss ja auch noch die Wohnung gesucht werden – und so lange möchte ich eigentlich nicht bei Freund und dessen Eltern wohnen...

und dass sie ans konto kommt – wie geht das? da hat doch niemand anders zugriff drauf

Keine Ahnung! Sie ist zur Sparkasse und hat da irgendwas unterschrieben – ich weiss nur, dass ich da jetzt

nicht mehr rankomme. Wie sie das gemacht hat, kann ich leider nich sagen...

RCebelSutiGoxn


Wobei mir bei dem Gedanken an Jugendamt etwas flau im Magen ist – eben weil ich nicht weiß, wie meine Eltern auf nen Auszug reagieren ( wie gesagt, mein Vater ist Alkoholiker – dem würde ich fast alles zutrauen )...

wenn du da Suizid im Kopf haben solltest; auch wenn es auf jeden Fall schwer für dich ist, aber du bist nicht für sein persönliches Unglück verantwortlich. Und es kann nicht sein, dass sich sein Leben reflexartig nach deinem Kampf um Selbstständigkeit richtet und er dir so eine Verantwortung aufdrücken will, die du nicht tragen kannst und vor allem auch nicht tragen musst. Wenn sein einziger, lebenserhaltender Inhalt darin besteht, dich kleinzuhalten, musst du dich über ihn hinwegsetzen ... wie im Flugzeug: kümmere dich zuerst um deine eigene Sauerstoffmaske, bevor du anderen dabei hilfst.

Es ist ein großer Schritt, den du zu gehen vor hast und ich wünsch dir alle Kraft, die du dafür benötigst!

F)amilyn-Psychxo


Ich denke aber nicht, dass sie mich rausschmeisst.

Denn das hat sie schon einmal gesagt. Da hat sie mir sogar den Schlüssel abgenommen.

Ich hatte dann ein paar Sachen gepackt und wollte nen Freund anrufen, dass er mich abholen kommt.

Plötzlich hat sie dann "Du bleibst hier!" geschrien und mir die Tasche aus der Hand gerissen.

Vielleicht will sie ja nur drohen? Denn sie will mich ja klein halten – da wird sie mich wohl nicht rausschmeißen.

Würde sie es mal machen – dann hätte ich die Sorgen mit "wie reagiert sie bei Auszug" nicht...

B0laue7rLotxus


Ich glaub ich würde mehr oder weniger in einer Nacht-und Nebenaktion ausziehen...oder wenn die in der Kirche sind oder so :)z

jpunged Katxze


Keine Ahnung! Sie ist zur Sparkasse und hat da irgendwas unterschrieben – ich weiss nur, dass ich da jetzt

nicht mehr rankomme. Wie sie das gemacht hat, kann ich leider nich sagen...

Dann gehe am Besten morgen mit Deinem Ausweis zur Sparkasse. Wenn das Dein Konto ist, müssten sie es eigentlich wieder frei geben.

So weit ich weiß ist das mit dem Kindergeld nicht so einfach. Ich bezog auch länger Kindergeld und mein Vater musste es zuerst schriftlich an mich abtreten. Also so habe ich das in Erinnerung.

Wegen Deiner Post würde ich zum Postamt gehen und Dir ein Postfach machen. Du kannst dann dort Deine Post abholen. Das kannst auch nur Du.

Ich kann Dich sehr gut verstehen und mir tut das sehr Leid für Dich. :)* :°_ Meine Verwandtschaft ist ziemlich genauso. Ich bin da heute sehr auf Distanz und reduziere den Kontakt auf das Nötigste. Das geht auch nicht anders und ist das einzig richtige. Das würde ich Dir auch empfehlen. @:) *:)

F$amrily-+Psyxcho


Es ist ein großer Schritt, den du zu gehen vor hast und ich wünsch dir alle Kraft, die du dafür benötigst!

Dafür auf jeden Fall riesen Dank! Ich denke mir nämlich auch, dass viel Kraft auf jedenfall das richtige Wort ist.

Ich habe auch ne Täter-Opfer Bindung aufgebaut. Das ist sowas, dass man seine Familie ja eigentlich mag und deswegen wohl auch eher nicht zu ner Behörde geht.

Mein Psychologe hat das erklärt wie mit einer Frau, die von ihrem Mann geschlagen wird, und trotzdem bei ihm bleibt.

Er sagte, dass sei oft bei körperlicher und seelischer Gewalt der Fall.

So ist das bei mir auch – ich mag meine Eltern irgendwie ( auch wenn das schwer vorzustellen ist, aber es sind eben meine Eltern ), halte diesen Druck aber einfach nicht mehr aus. Ich möchte das dann immer rechtfertigen.

Also meine Mutter brüllt mich an, aber sie hat es auf Arbeit ja auch nicht leicht.

Mein Vater ist Alkoholiker aber seine Mutter ist ja auch früh gestorben.

Ich suche da irgendwie immer das Gute drin – das ist denke ich mein allergrößtes Problem!

Kurz nach dem Gebrüll habe ich nen riesen Hass, eine Stunde später ist dann bei mir wieder alles besser.

Könnte aber vielleicht auch ne Form der Verarbeitung sein – ich weiss es nich...

jUungse KaYtzxe


Vielleicht will sie ja nur drohen? Denn sie will mich ja klein halten – da wird sie mich wohl nicht rausschmeißen.

Sie würde Dich Vielleicht niemals raus werfen, weil sie das braucht, was sie Dir antut.

Ich glaub ich würde mehr oder weniger in einer Nacht-und Nebenaktion ausziehen...oder wenn die in der Kirche sind oder so :)z

Das würde ich auch und zwar so bald wie möglich.

Frami<ly-Pxsycho


Ich glaub ich würde mehr oder weniger in einer Nacht-und Nebenaktion ausziehen

Ja, aber dann würde ich wohl noch mehr Panik bekommen.

Was machen sie gerade? Haben sie es schon realisiert? Schalten sie die Polizei ein? Kommen sie um vor Sorge? Tun sie sich was an? Weint meine Mutter? Ist mein Vater jetzt aggressiv? Geht er schon meine Freund völlig aggressiv ab? Was passiert, wenn ich sie in der Stadt treffe? Wie reagiert die Verwandschaft? usw.

So alles mögliche, was ich nicht kontrollieren kann, weil ich dann ja nicht mehr da bin.

F.amil<y-Ps?ycho


...weil sie das braucht, was sie Dir antut.

Ich denke, dass hat es gut getroffen. Sie könnte dann ja nicht mehr ihren Frust abbauen, hätte niemanden mehr, auf den sie alles schieben kann, niemanden mehr, den sie anbrüllen kann, niemanden mehr, den sie demütigen, vor dem sie sich aufbauen kann.

Mein Psychologe meinte, es könnte passieren, dass dann mein kleiner Bruder quasi meinen Platz einnimmt – das möchte ich natürlich unbedingt vermeiden.

Er ist erst 11 ( wird "gehalten" wie 7, also darf keine Videospiele spielen, muss vor und nach der Schule meistens bis Nachts lernen, wird angebrüllt, wenn er eine 3 (!) nach Hause bringt ) und soll das nicht durchmachen müssen, was ich durchmachen musste – denn ich hab ja nun letzendlich mit 19 nen Schrittmacher – und das wünsch ich ihm nicht!

jTunrge Kxatze


So ist das bei mir auch – ich mag meine Eltern irgendwie ( auch wenn das schwer vorzustellen ist, aber es sind eben meine Eltern ), halte diesen Druck aber einfach nicht mehr aus. Ich möchte das dann immer rechtfertigen.

Also meine Mutter brüllt mich an, aber sie hat es auf Arbeit ja auch nicht leicht.

Mein Vater ist Alkoholiker aber seine Mutter ist ja auch früh gestorben.

Ich sage da immer: Ich habe Eltern die keine sind. Sie konnten mich nie richtig lieben, weil sie selbst nie richtig geliebt wurden. Sie behandeln mich schlecht, weil sie selbst schlecht behandelt wurden. Sie haben nichts anderes gelernt und sind psychisch krank. Ich nehme ihnen das nicht übel. Nur ich kann und will andere Dinge lernen und anders sein. Das gelingt mir nur, wenn ich auf Abstand gehe. Ich tue das für mich, weil ich mir das wert bin.

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