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Depression und Krankenkasse macht Druck

Snara,hx87


Was gemeint ist: Zu deiner Psychologin gehst du, wegen der Gespräche.

Du solltest aber zusätzlich mal bei einem Psychater vorbeischauen. Der könnte schauen, inwieweit du medikamentös unterstützt werden könntest. Und der Psychater könnte dich auch aufgrund von Depressionen weiterhin krank schreiben dann.

-ZEaGlE6eYex-


Jepp, das mit den Medikamenten wusste ich, hatte ich hier heute auch schon irgendwo geschrieben. Aber mir sagte man, da ich nicht dauernd mit Selbstmordgedanken durch die Gegend laufe, wären Medikamente nicht nötig. Mir ist das alles eh schon so unangenehm, dass ichs alleine nicht in den Griff kriege. Daheim weiss niemand was von meinen Problemen, also den psychischen... Muss halt alles vergessen sein von damals.

NTann@i7x7


Wenn es dir so schlecht geht wären Medikamente zur Unterstützung allerdings angebracht! Hast du vielleicht auch mal über ne stationäre Behandlung nachgedacht?

SRchwargzes Blxut


Aber mir sagte man, da ich nicht dauernd mit Selbstmordgedanken durch die Gegend laufe, wären Medikamente nicht nötig

Wer sagt das?

Mir ist das alles eh schon so unangenehm, dass ichs alleine nicht in den Griff kriege. Daheim weiss niemand was von meinen Problemen, also den psychischen... Muss halt alles vergessen sein von damals.

Das ist doch nicht schlimm, Hilfe in Anspruch zu nehmen, deshalb wird sie ja geboten. Was dein familiäres Umfeld weiss oder nicht, ist denke ich nicht so wichtig. Meist ist das familiäre Umfeld, in denen Traumata auftreten, selbst so krank, sie wären keine guten Helfer. Das weiss ich nun aus Erfahrung. Du brauchst ein unabhängigen Helfer/Berater wie auch immer man es nun nennt. Familie ist selbst zu sehr mit eigenen Gefühlen involviert und somit nicht unvoreingenommen. Wichtig ist ein gutes soziales Netz. Hier nochmal: vertrauensvoller Hausarzt, vertrauensvoller Psychologe/Psychotherapeut, gute Freunde. Und auch ein vertrauensvoller Psychiater.

SCargah-8x7


ja nicht nur wegen der medikamente solltest du dahingehen.

schau, deine hausärztin darf dich nicht mehr krankschreiben, deine psychologin kanns nicht. nächste anlaufstelle dafür wäre also der Psychater.

N!uLif8e200x9


hi liebe Eagleeye,

Zwar musste ich keinen Missbrauch durchleben wie Du :°_ aber auch ich bin etwa ein Jahr lang wegen Depression (mit kurzer Unterbrechung) krankgeschrieben gewesen. Im Mai 08 hat es angefangen, im August war es dann so schlimm, dass ich nicht mehr arbeiten konnte. Ich war nicht in psychiatrischer Behandlung, habe aber auch eine tiefenpsychologe Therapie begonnen mit einem Therapeuten, der mir nicht wirklich weiterhalf. Ich sollte in eine stationäre Therapie, was ich aber nicht wollte zu der Zeit. Habe dann im Dezember den Therapeuten gewechselt, mit ihm weiter tiefenpsychologische Gespräche geführt, im April 09 war ich dann für 8 Wochen in teilstationärer Behandlung (psychiatrisch UND psychotherapeutisch betreut, aber keine Medikamente genommen, sollte ich zwar, habe ich aber nicht gemacht). Anschließend sollte ich dann eigentlich direkt wieder arbeiten, habe mich aber noch lange nicht in der Lage gesehen, wieder zu arbeiten. Das kam erst jetzt vor einem Monat. Ich muss aber sagen, dass ich seit Monaten eigentlich ziemlich alleine mit dem Rest der Depression gekämpft habe und mittlerweile auch sagen würde, dass ich es geschafft habe. Natürlich leidet das Selbstbewusstsein tierisch, aber das kann man nur selbst wieder aufbauen.

Mit deiner traumatischen Geschichte würde ich allerdings auch dazu raten, zu einem Psychiater zu gehen, mit ihm durchzusprechen, was die beste Behandlung für dich wäre, eventuell auch Medikamente? Dann hat die KK weniger Ansatz zum meckern, würde ich sagen. Meinst du eine psychosomatische Reha würde dir helfen? Ein paar Wochen raus? Aktivitäten unter Menschen? Gruppengespräche? Kennst du die Ursache für deine Hypertonie, ist sie psychosomatisch? Ich denke, Reden ist tatsächlich mit das Wichtigste. Ich selber habe wenig Unterstützung gehabt, mein Ex-Freund hat sich von mir getrennt, meine Eltern wollen das alles nicht so ganz verstehen, Freunde habe ich nicht wirklich mehr welche. Einzig allein eine Freundin, der es genauso geht wie mir, war immer da und wir haben viel und täglich und intensiv geredet und gechattet. Ohne sie hätte ich das ganz sicher nicht geschafft.

Alles Liebe *:) @:)

N_uLiufOe20x09


Übrigens hat meine KK (ich bin 25) kein einziges Mal gesagt, ich muss jetzt wieder arbeiten. Ich war zwar routinemäßig beim MDK, weil ich dem aber nicht wirklich schildern/zeigen konnte, wie schlecht es mir wirklich geht, wurde ich wieder arbeitsfähig erklärt. Und dann stand ich da. Unter Druck, da ging garnichts. Nach kurzem "arbeitssuchend"-Status wurde ich wieder krankgeschrieben, ohne Probleme.

-^EaGlGEeYqe-


So, hab ne halbwegs schlaflose Nacht hinter mich gebracht – tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf.

Ich bin kein großer Redner, also ich kann schlecht über meine Gefühle sprechen, wenns mir schlecht geht. Hab da immer so eine "Maske" auf.

Freunde hab ich gar keine. War schon als Kind sehr zurückgezogen. Meistens hatte ich dann die Menschen, die Hilfe von mir brauchten, aber wenn es mir mies ging, hatte niemand Zeit. Man gewöhnt es sich dann ab, irgendwie jemanden an sich heranzulassen.

Wie schon geschrieben, kommt für mich eine stationäre Behandlung nicht in Frage. Ich brauche es, draußen mit meinem Hund spazieren zu gehen und stationär ist man da doch arg eingeschränkt. Wie auch schon geschrieben, hatte mir bisher niemand irgendwelche Medikamente "angeboten," die mir psychisch helfen würden. Das war niemals im Gespräch. Lediglich die eine Sache wegen dem, dass ich ja noch nicht mit Selbstmordgedanken durch die Gegend renne.

Ich hab ja "nur" Schlafstörungen, wache morgens mit nem arg komischen Gefühl im Bauch auf und könnte schon weinen, bin sehr traurig, aber geb mich für andere immer sehr stark. Hier zu schreiben ist leichter, man kennt mich nicht persönlich – wenn ihr wisst wie ich das meine.

Der Anruf von der KK Dame hat mich so dermaßen runtergezogen und ich bin dann auch niemand, der da irgendwie sich sozusagen verteidigen kann. Für andere kann ich schuften, da klappts und darin geh ich auch auf, aber nicht für mich selbst, da krieg ich nichts hin.

Bei dem Gespräch gestern wars ja dann auch so, dass die Dame von der KK meinte: Aha sie brauchen von Dez. bis jetzt um nochmals zum Kardiologen zu gehen. Dabei hiess es als ich das erste mal beim Kardiologen war, dass ich zum MRT muss und danach sieht man weiter. Dieses MRT hatte ich dann erst am 18. Feb., 2 Wochen später meldete sich meine Hausärztin ich möge doch mal vorbei kommen. Gesagt, getan war dann 2 Tage später dort. Dann sollte ich zum Neurologen und der verwies mich ans Krankenhaus.... Hatte einen Termin zur stationären Behandlung, der wurde dann aber vom Krankenhaus einen Tag vorher abgesagt, man seie voll.

Einen weiteren genauen Termin gab man mir nicht, sondern sagte ich solle immer mal wieder anrufen. Jedes Mal wurde ich vertröstet, so dass ich es dann bei einem Krankenhaus versuchte, welches 2 Stunden von hier ab ist. Dort erhielt ich einen Termin für Mitte März.... Dort wurde eine Lumbalpunktion gemacht, 2 MRTs und ein Sehtest namens VEP. Ich war ne Woche im Krankenhaus und musste dann warten bis meine Ärztin die Befunde hat. Diese kamen dann ca. 1 1/2 Wochen später. Im Krankenhaus bekam ich auch noch ne schwere Bronchitis die sich, über 4 Wochen hinzog, wahrscheinlich aufgrund des Asthmas zieht sich bei mir sowas. Jedenfalls behandelte meine Ärztin dann erstmal die schwere Bronchitis, es war keine Rede von sie müssen nochmal zum Kardiologen. Ende April war ich dann wieder bei meiner Hausärztin und da sagte sie dann, dass ich nochmals zum Kardiologen muss. Hab mir daraufhin auch den Termin geben lassen, der dann halt erst am 10.6. ist, wie schon erwähnt.

Also ich tue was dafür um gesund zu werden und dennoch war die KK- Dame so abwertend und ironisch in ihrem Gespräch mir gegenüber.

S`chQwarzQeAs Blut


Also ich tue was dafür um gesund zu werden und dennoch war die KK- Dame so abwertend und ironisch in ihrem Gespräch mir gegenüber.

Vergiss die KK-Tante.

Ich kann dir nur nochmal dringlich raten, zu einem Psychiater zu gehen. In die Hand nehmen musst du es selbst. Ich wünsch dir Kraft und Mut. :)* :)* :)* :)*

-gEzaGlEMeYe-


Hatte gerade mal mit der Psychologin gesprochen, bei der ich bin. Sie sagte, dass das unmöglich sei, was die Dame von der KK sagte und dass viele ein Leben lang an einem Missbrauch zutragen haben. Und dass sie soetwas wütend macht, wenn jemand dermaßen unter Druck gesetzt wird, der schon genug Last. Hilft mir aber auch nicht weiter. Hab jetzt versucht in zwei Psychiater anzurufen, allerdings gabs beim einen 2 Monate Wartezeit, beim anderen 3. Aber wegen Krankschreibung ist mir damit auch nicht geholfen. Die will die KK ja sobald als möglich.

SuchwarzGesO Blut


Hab jetzt versucht in zwei Psychiater anzurufen, allerdings gabs beim einen 2 Monate Wartezeit, beim anderen 3. Aber wegen Krankschreibung ist mir damit auch nicht geholfen. Die will die KK ja sobald als möglich.

Die Wartezeiten sind nicht unnormal. Du könntest deine Hausärztin bitten, einen Termin zu vereinbaren. Mein Hausarzt macht das und ich hab dann fast sofort einen Termin, egal welcher Arzt. Du solltest auch nicht nur wegen einer Krankmeldung zum Psychiater, sondern in erster Linie um Hilfe zu bekommen und sei es durch Medikamente. Mach dir mal keine Sorgen bei deiner Kasse. Ich kann mir höchstens vorstellen, dass sie dich zum MDK schicken. Geh zu deiner Hausärztin und diese soll einen Termin für dich vereinbaren und diese kann dich auch weiterhin krankschreiben.

-OE.aGlSEeYe'-


Meine Hausärztin ist ja noch im Urlaub bis 8.6.... Bisschen Schiss hab ich schon wegen Psychiater. Möchte da auch eher zu einer Frau... habs nicht so mit den männlichen Ärzten, wahrscheinlich durch die Geschehnisse aus der Kindheit. Aber dass mich meine Hausärztin nicht mehr krankschreiben darf, find ich absurd. Bin weder mit ihr befreundet noch sonstewas dergleichen.

SUchw@arzeis 6Bluxt


Bisschen Schiss hab ich schon wegen Psychiater. Möchte da auch eher zu einer Frau... habs nicht so mit den männlichen Ärzten, wahrscheinlich durch die Geschehnisse aus der Kindheit. Aber dass mich meine Hausärztin nicht mehr krankschreiben darf, find ich absurd. Bin weder mit ihr befreundet noch sonstewas dergleichen.

Brauchst keine Angst zu haben. Meine Psychiaterin ist toll. Nochmal: Ich denke deine Hausärztin kann dich sehr wohl krankschreiben. Die Krankenkasse und ihre Befindlichkeiten können dir egal sein. Die werden sich schon rühren, wenn ihnen etwas nicht passt. Wenn nochmal jemand anruft, verweise ihn an deine Hausärztin, fertig.

Wenn deine Hausärztin aus dem Urlaub zurück ist, geh hin und bitte Sie, einen Termin für dich zu vereinbaren. Das macht sie bestimmt und es wird dann schnell gehen.

-rEaGlE@eYe-


also, ich hab heute meine ärztin doch noch telefonisch erreicht. also gestern. wollte eigentlich da nur ab abhören, wer vertretungsarzt ist. aber dann ging die ärztin ran, weil sie noch etwas in der praxis erledigte. hab ihr dann erzählt, was die dame von der kk sagte, dass meine ärztin gesagt hätte, dass sie nichts mehr für mich tun könne. meine ärztin meinte wörtlich: die spinnt doch. meine ärztin hat ihr lediglich gesagt, dass weder die von ihr gegebenen medikamente noch die im krankenhaus gegen den hohen blutdruck wirkten und der blutdruck so hoch ist, dass gefahr eines schlaganfalls droht. daher wiedervorstellung beim kardiologen und sie begleitet mich weiter. als ich ihr sagte, dass die kk dame meinte, dass sie mich nicht weiter krankschreiben soll sagte sie, dass so lange nichts schriftliches da ist, sie auch weiterhin den schein ausfüllen darf und die kk dame hätte ihr am telefon nichts gesagt. bevor ich mit meiner ärztin sprach rief ich die patientenauskunft an... gibt da so eine hotline. dort sagte man mir, dass die dame von der kk gar kein recht dazu hat mich nach meinem gesundheitlichen befinden zu befragen, beim nächsten anruf soll ich auf meine ärztin hinweisen.

im schlimmsten fall kanns halt so kommen, dass man mich an den mdk verweist. da hat meine ärztin gesagt, muss ich wirklich sagen wies geht und nicht immer auf ganz stark machen, dann merken sie auch, dass da jemand ist, der nicht faul krank ist. meine ärztin kennt mich nun seit ca. 6 jahren und sie sagte, dass ich seit jahren so stark und tapfer war und es eigentlich nur eine frage der zeit war, bis körper und psyche dem druck nicht mehr stand halten. und ich soll mir das von der kk dame nicht zu herzen nehmen, denn sie beurteile nicht nach einem menschen, sondern nur nach ein paar worten, die auf dem papier gedruckt sind.

das hat mich heute doch etwas aufgebaut, dass meine ärztin sozusagen hinter mir steht.

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