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Depression (?), Krise und Beziehung

Dfie AFnonymxe


apropos Schilddrüse: ich weiß, dass seine Mutter Probleme mit der Schilddrüse hatte...aber ist sowas erblich?

Z;wacFkx44


Erblich direkt nicht, aber SD-Fehlfunktionen treten familiär gehäuft auf (Disposition also).

D6i6es Anxonymxe


hm...ich leg ihm nochmal nahe, ein Blutbild machen zu lassen...momentan ist er ja erschreckend fügsam...

was meinst du denn zu den Symptomen, die ich aufgezählt habe?

ZywAacxk44


Die Symptome passen. Was mich jetzt als erstes interessieren würde, wäre die SD. Unterfunktionen können nämlich auch zu Depressionen führen.

DBie 4Anonymxe


jetzt hat er mir gerade geschrieben, dass es ihm so weh getan hat, mich so zu hören und dass er einfach nicht weiß, wie so starke Gefühle einfach weggehen können...dass er jetzt völlig durcheinander ist und furchtbare Angst hat, mich zu sehen, weil er denkt, dass er mir dann vielleicht ein Versprechen gibt, das er dann nicht halten kann...und ungefähr 10 mal, dass er nicht weiß, was er sagen soll, dass ihm die Worte fehlen und er nichts weiß...

:°(

Z]wahck44


Ja klar, alles im Rahmen. Warum staunst Du noch?

D;ie An3onymxe


staunen ist das falsche Wort...ich weiß einfach nicht, wo ich es einordnen soll...ich schwanke nach wie vor zwischen Hoffnung und Verzweiflung...

Z-wacUk44


Dann solltest Du vielleicht 3 Tage spazierengehen, wenn Du Dir das leisten kannst. Es bringt nichts, Deine Stimmung zu definieren. Mach einen Plan, in welcher Reihenfolge welche Schritte erfolgen sollen, damit die Gesundheitssituation Deines Freundes geklärt wird und Ihr auf den für Euch "richtigen" Weg kommt. Schritte zu planen hat mir immer Hoffnung gegeben, weil man den Eindruck gewinnt, etwas zu bewegen.

g6ato


Ich finde es übertrieben, hier von Depression zu sprechen. Ich möchte nicht ausschließen, dass er keine hat, auch gerade wenn einige Symptome dafür sprechen. Aber wenn man die Gesamtsituation betrachtet, ist es absolut verständlich, dass er nicht freudestrahlend durch die Gegend läuft, sondern sich in einer Sinnkrise befindet. Das haben auch einige User hier, die am gleichen Punkt in ihrem Leben standen, bestätigt. Ich finde es höchst bedenklich, wenn man mal eine schwere Zeit durchmacht, dass einem direkt eine Depression unterstellt wird. :(v

D$ie eAvnonyxme


ich weiß es ja nicht, ob er eine hat...aber ich finde es schon erstaunlich, wie viele Sachen darauf passen würden ":/ und ja, natürlich klammere ich mich daran, dass irgendwas schuld an seinem Gefühlsverlust ist, was man beseitigen kann...ob das nun eine Depression ist oder "nur" eine Krise ist mir eigentlich völlig wurscht, Hauptsache es geht vorbei :°(

ZRwarck44


@ gato

Was heißt hier "eine Depression unterstellen"? Ist eine Depression für Dich etwas Abwertendes? Falls nicht, wie kommt der Daumen nach unten zustande? Jeder weiß, dass es sich hier um ein Laienforum handelt; die TE versucht sich zu informieren, und die Beiträge hier stehen immer unter der Empfehlung, entsprechende Fachleute zur weiteren Klärung anzulaufen. Den Wert Deines Beitrags für diesen Faden überlasse ich gerne der Einschätzung durch die TE.

g`atxo


@ Zwack44

Deine Beiträge klingen als ob feststeht, er hat eine. Du brauchst quasi "nur noch die Blutwerte" für dein endgültiges Urteil. Ich finde das etwas vorschnell und sehr einseitig betrachtet. Depression ist eine furchtbare Krankheit und ich wünsche keinem diese Erfahrung zu machen. Zwischen Depression und Sinnkrise ist die Grenze fließend, aber eine Krise geht vorbei, eine Depression begleitet einen womöglich ein ganzes Leben. Ich bin dafür, das zu beobachten und ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen (was der Freund der TE auch vor hat), aber wie das mit Symptomen so ist, man kann sich auch einreden, dass man eine Krankheit hat.

Zwwacxk44


gato, wir beurteilen die geschilderte Situation offenbar unterschiedlich. Das soll vorkommen und macht auch den Reiz eines Forums aus. Den Vorschlag, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, gab es in diesem Faden bereits, bevor Du Dich eingeschaltet hast.

gvaxtzo


Den Vorschlag, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, gab es in diesem Faden bereits

Das weiß ich und kritisiere ich auch gar nicht. Psychologische Hilfe kann oft hilfreich sein. Was ich kritisiere ist deine Vorgehensweise:

Dein Freund ist nicht gesund.

Wer zum erstenmal in eine Depression fällt, ist genauso wenig vorbereitet wie jeder Dritte auch: Er hat keine Ahnung, was ihm fehlt;

Das waren die ersten Sätze deines ersten Beitrages. Du stellst einfach etwas fest, was gar nicht bewiesen ist. Wir kennen hier nur die Schilderungen der TE und du scheinst überzeugt zu sein, dass er eine Depression hat. Auf den Aspekt einer möglichen Depression einzugehen und weiter zu erörtern finde ich gut und hilft die Situation auch von einer anderen Seite zu beleuchten. Aber einfach zu unterstellen, er ist nicht gesund, finde ich eben bedenklich.

g~ato


@ Anonyme

jetzt hat er mir gerade geschrieben,

Wie seid ihr denn jetzt verblieben?

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