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Ich muss ständig an alles mögliche denken->kann nicht abschalten

D>DM hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe das Problem das ich quasi ständig an allen möglichen Kram denken muss. Ich schaff es einfach nicht abzuschalten.

Nur in ganz speziellen Situationen wo ich so gefordert werde, das ich wirklich meine sämtlichen Hirnwindungen brauche, ist mein Kopf frei von anderen Gedanken.

Ganz extrem ist das beim einschlafen.

Ich liege oft so lange wach, weil mir irgendwas im Kopf rumschwirrt obwohl ich es nicht will.

Aber leider passiert mir das teilweise auch beim Sex. Ich kann mich einfach nicht fallen lassen. Ich lieg da, meine Freundin ist aktiv und mir kommt sonstwas für ein Schrott ins Hirn. Halloooo, du hast grad Sex, deine Freundin bemüht sich um dich, du solltest eigentlich an nix anderes denken ... was soll das ...

Als aktuelles Beispiel:

Ich würde mir gerne mehrere Dinge kaufen, hätte auch eigentlich das Geld dazu. Ich könnte es mir leisten. Aber mir wurde schon immer eingetrichtert das ich sparen soll und das ist auch in mir drin. Ich mach das automatisch.

Was ich mir kaufen will, benötige ich auch nicht unbedingt, aber ich häts eben gern.

Jetzt steh ich im Konflikt, kauf ichs mir trotzdem weil man will sich ja auch was gönnen und ich könnts mir auch leisten, oder lass ich die Vernunft siegen, weil ichs ja nicht unbedingt brauch.

Lass ich die Vernunft siegen, weiß ich, dass ich immer wieder dran denk. Quasi jede Nacht, jedesmal wenn ich grad nicht voll beschäftigt bin mit was anderem ...

Oder lass ich mein Verlangen oberhand gewinnen. Ich kanns mir ja leisten. Aber wo zieh ich dann die Grenze. Es ist ja nicht nur ein Teil für 100€ sondern mehr. Bzw. selbst wenns nur eins wär, würde nach ner Zeit wieder was kommen. Und dann kann ich mir wieder sagen, ach komm, du kannst es dir ja leisten, gönns dir also. Nur kann ich das ja nich immer so weitermachen. Irgendwann ists auch mal Schluss, auch wenn ich jetzt eher weniger Geldsorgen habe.

Dadurch gehen aber halt Rücklagen verloren, mit denen ich dann spontane Sachen wie nen Kurzurlaub mal ohne bedenken machen könnte, oder einfach mal so aufn Putz hauen ...

Das mach ich dann schon wieder. Also wenn ich z.B. im Urlaub bin, ists mir egal ob jetzt z.B. nen Weizen 2,3,4 oder 5€ kostet (mehr muss nich sein, absolut übertreiben muss man es ja auch nich ;-) ). Daheim würd ich sagen, 4€ nen Weizen, nä, ich lass mir doch nicht das Geld aus der Nase ziehen. Aber im Urlaub will ich mich damit nicht belasten und es einfach genießen.

Oder ich hab eben einfach Rücklagen falls was unerwartetes kommt und brauch mir dann keine Sorgen machen, dass ich dann auf 0 stehe und nur hoffen kann, dass nicht noch was unerwartetes nachkommt, was mich dann wirklich ins Minus bringt und ich dann echte Probleme hab am Ende ...

Anderes Beispiel:

Ich könnte mich derzeit über das Verhalten von meinen Freunden einfach nur noch tierisch aufregen.

Einerseits sag ich mir, komm, is doch egal, machste allein bzw. mit Freundin was, da weißt du was du hast. Melden sich die anderen passts, wenn nicht, dann nich.

Andererseits denk ich mir, vorher wars so schön, meldest dich, fragste immer wieder nach ob man was unternehmen will ... man will ja auch mal mit paar mehr Leuten und unterschiedlichen was machen und nicht immer nur zu zweit oder mit den gleichen.

Aber oft kommt dann keine Reaktion oder ne negative und dann ärger ich mich wieder, dass ich doch was gesagt hab.

Dann fällt mir ein, ich muss dies und das noch erledigen ... egal ob Arbeit oder Privat ...

Was auch noch aktuell ist:

Ich weiß nicht wie ich meinen Urlaub verplanen und verbringen soll. Ich hab noch so viele Urlaubstage die ich aber auch nicht ins nächste Jahr übernehmen kann. Ohne aber wirklich in den Urlaub zu fahren, will ich eigentlich keinen Urlaub nehmen. Ich bin die letzten 4 Jahre nicht in den Urlaub gefahren und hab meine paar Urlaubstage im Jahr zuhause quasi rumgammelnd verbracht. Ausschlafen, nix machen, faul sein. Kann auch schön sein, aber erholend ist es trotzdem nicht so sehr wenn man daheim ist, da einem dann immer wieder was zu arbeiten einfällt.

Doch das Problem ist, das ich niemand bisher gefunden hab, der mit den Urlaub fahren würde. Keine Zeit, kein Geld ...

Ewig aufheben will ich ihn aber auch nicht, da ich keine Lust hab, im Okt,Nov,Dez 3-4 Wochen Urlaub zu haben und da dann zuhause zu sitzen weil ich den Urlaub noch dieses Jahr nehmen muss. Da würd ich dann lieber im Sommer daheim sein dann, denn da kann man immerhin noch etwas mehr machen. Nur bin ich dann wieder am Anfang, ich will nicht nur daheim rumsitzen ... einfach ein Teufelskreis.

Also mir wirds beim einschlafen so gesehen nie langweilig ... ;-)

Ich weiß nicht wie ich das unterbinden soll. Vorallem das Geldtechnische lässt mich im Moment am wenigsten in Ruhe. Gut, ich hab ne Wohnung gekauft, die auch nächstes Jahr eingerichtet werden soll. Aber das ist auch kein Problem. Ich hab nen sicheren Job, das Geld stimmt, die Finanzierung passt auch ... also eigentlich alles im grünen Bereich.

Und dennoch mach ich mir immer wieder über den gleichen Scheiß Gedanken. Und wenns das nicht ist, dann ists eben was anderes.

Ich hab mir schon überlegt einfach das Geld jetzt auszugeben. Denn momentan wäre ich mit den Ausgaben dann danach glücklich weil ich dann eben das hätte, was ich mir wünsche. Momentan würd ich dann sagen, ich brauch nix mehr. Aber ich bin mir fast sicher, dass dann wieder was nachkommt, evtl. sogar deshalb und dann ists wieder das gleiche ...

Kann ich mir irgendwie selbst helfen um meine Gedanken frei zu bringen? Mir fällt nix ein, wie ich das machen könnte. Ich hoffe jemand von euch hat nen Ratschlag für mich.

Ich komm zwar derzeit mit dem bisl weniger an schlaf auch aus, aber auf die Dauer ist es auch nicht so toll, zumal es eigentlich eh schon lange genug so geht. Und wenn mir beim Sex mal wieder was in den Kopf kommt, dann würd ich am liebsten ausrasten. ???

Antworten
WTat erlxi


Ja. Mir fällt auf du denkst immer nur und tust nicht... natürlich musst du auch was tun, sonst denkst du weiter drüber nach, weils ja nicht erledigt ist. Also z.B. Urlaub: dann frage alle, ob sie mitkommen wollen. Wenn nicht, dann überleg dir was anderes, was du da machen kannst. Nur mach nen Plan, beschäftige dich damit.

Arbeitsgegrübel: ja dann erledige die Arbeit halt möglichst gleich, damit du nicht 2 Wochen drüber nachdenkst und da nix passiert... wenn du es gleich machst, brauchst du nich drüber nachdenken, es ist abgehakt.

Und dann das:

Aber mir wurde schon immer eingetrichtert das ich sparen soll und das ist auch in mir drin. Ich mach das automatisch.

passt erstens nicht zu deiner Angst, immer mehr haben zu wollen? Ich denke du sparst automatisch, also wirst du es schon nicht übertreiben. Und zweitens verwechsel nicht Sachen, die dir eingetrichtert wurden, mit Vernunft.

Was ich mir kaufen will, benötige ich auch nicht unbedingt, aber ich häts eben gern.

Jetzt steh ich im Konflikt, kauf ichs mir trotzdem weil man will sich ja auch was gönnen und ich könnts mir auch leisten, oder lass ich die Vernunft siegen, weil ichs ja nicht unbedingt brauch.

Lass ich die Vernunft siegen, weiß ich, dass ich immer wieder dran denk.

Ich würd es vernünftiger finden, wenn du es dir einfach kaufst. Du kannst es dir leisten: vernünftig. Du möchtest nicht ewig drüber nachgrübeln und fühlst dich unwohl und deshalb kaufst du es: vernünftig. Sich rumquälen, weil man irgendwas eingetrichtert bekam, obwohl du wenn du es für dich realistisch betrachtest überhaupt nicht in Gefahr bist, ist nicht vernünftig...

Wenn du das jetzt kaufst, dann kannst du doch beim nächsten Mal wieder drüber nachdenken und da ist es dann vielleicht besser, es nicht zu kaufen, weil du kein Geld mehr hast... dann wirst du das aber bestimmt auch nicht tun, weil du sagtest ja du hast sparen gerlernt, das verlernt man ja dann auch nicht so schnell. ;-)

Also gegen das Denken generell hilft nur Handeln. ;-)

Hinterher kanns dann trotzdem falsch gewesen sein, aber ewig nachgrübeln ist auch falsch, also was willst du machen? Ich gebe mir immer ein bisschen Zeit zum Grübeln, aber wenn ich jetzt so 2 Wochen immer wieder grübel, dann gebe ich doch irgendwann nach, weil sonst werd ich auch nicht glücklich. Dinge die ich wirklich nicht brauch, bei denen lässt das grübeln nach ner Woche von alleine nach...

s+ensKual>ity


@ Waterli

Also gegen das Denken generell hilft nur Handeln. ;-)

schön formuliert! :) und überaus wahr :)

@ DDM

mir kommt es so vor, als würdest du dich vor lauter Angst davor, dich falsch zu entscheiden, am liebsten gar nicht entscheiden wollen.

Diesbezüglich kann ich Waterli nur zustimmen: damit der ständigen Grübelei quälst du dich nur selbst. Auch wenn es schwer ist, das zu tun, finde ich es inzwischen auch besser, sich für etwas zu entscheiden und die Folgen dafür zu tragen. Meist sind die Folgen ja gar nicht so schlimm, wie man anfangs befürchtete. Und die bedenkst die Folgen ja sowiso schon im Voraus.

Hab mehr Vertrauen in dich selber! Mach dich nicht von den Meinungen anderer abhängig (Geld ausgeben, Urlaub...)!

vielleicht hilfts dir auch, deine Gedanken aufzuschreiben (pro und kontra, oder ein mindmap mit Urlaubsideen/Ausflugsideen etc. etc.)

D^DM


Ja, da ist was wahres dran.

Ich habe vermutlich Angst mich falsch zu entscheiden. Gerade was das Geldtechnische anbelangt. Eine Wohnung zu kaufen ist nunmal nicht billig. So gesehen hab ich momentan eigentlich absolut kein Geld mehr ;-D

Aber so kann man das ja nicht betrachten. Viele bauen nen Haus, nehmen dafür Schulden auf und zahlen dann nach und nach das Haus ab und es funktioniert auch. Sie können sich trotzdem noch was anderes leisten, in Urlaub fahren ...

Ich wohn derzeit noch daheim, eben bis nächstes Jahr bis Wohnung fertig ist. Aber ich hab mein eigenes gutes Einkommen und kann mir daher genügend leisten. Trotzdem kommt eigentlich immer wieder von den Eltern, "was haste denn jetzt schon wieder gekauft, musst du das haben" ... tja, Luxus, aber wenns geht, warum nicht. Vom Geld auf der Bank hab ich auch nix mehr wenn ich mal die Radieschen von unten seh. Also ausgeben und Spaß dran haben solange es noch geht.

Und dadurch das ich eh sparsam bin, hatte ich trotz Luxusgütern jeglicher Form die ich mir geleistet hab nich Geldprobleme gehabt. Daher denke ich auch, dass mir das in Zukunft nicht passiert.

Aber wenn man halt jedes mal den Hinweis von der Seite bekommt, ob das denn nun notwendig war, denk ich mir automatisch: Eigentlich stimmts ja, brauchen tu ich es nicht dringend, aber ich kanns mir leisten, ich will es, also warum nich ...

Ist halt immer so nen Zwiespalt ...

Was die unerledigten Arbeiten anbelangt, egal ob in der Arbeit oder Privat:

Es ist nicht so das ich mir um aufgeschobene arbeiten Gedanken mache weil ich sie noch nicht erledigt hab, sondern eher um welche, die noch kommen oder wo ich grad drüber bin. Als Beispiel, auch wenns nicht direkt der Fall ist:

Ich will nen neuen Schrank den ich dann auch zusammenbauen muss. Ich kanns aber noch gar nicht gemacht haben, weil ich ihn noch nicht hab. Ist bestellt, wird erst noch geliefert. So, jetzt mach ich mir aber schon Gedanken, wie ich aufbau, wann, wo, was ich wegräumen muss, ob ich Hilfe brauch, wo ich ihn hinstell, was ich rausschmeiß dafür, was in den Schrank reinkommt ...

Und das IMMER WIEDER, auch wenn ich weiß, das es mir nix bringt. Ich habs schon bedacht gehabt alles. Aber ich denk immer wieder drüber nach.

Vermutlich auch wieder die Angst, irgendwas zu vergessen, nicht zu bedenken ... und jedesmal wenns dann vorbei is, merk ich, dass die bedenken unnötig waren.

Wobeis aber auch nicht so ist, dass ich mir nix zutraue. Im Gegenteil. Ich weiß sehr genau was ich kann und was nicht. Und wenn ich was kann das mach ich es und wenn nicht, dann besorg ich mir Hilfe ...

Was den Urlaub anbelangt:

Urlaub allein ist doof. Also will ich mit jemand zusammen Urlaub machen. Kann aber keiner sagen ob er Geld oder Zeit dafür hat, steh ich wieder allein da. Also was machen?

Urlaub auf gut Glück verplanen und am Ende vom Jahr sagen, toll bin ich doch wieder daheim gewesen obwohl ich es nicht wollte.

Urlaub aufheben und hoffen das sich noch wer meldet und Zeit hat und mit in den Urlaub fährt ... und dann ists am Ende vom Jahr doch nicht passiert, ich hab noch 3 Wochen Urlaub und kann die in ner Zeit nehmen wo bei uns beschissenes Wetter ist. Dann reg ich mich auf, dass ich wegen anderen Leuts mein Urlaub doch nicht im Sommer genommen hab, wo ich zwar auch nur daheim gewesen bin, aber zumindest hätte rausgehen und das schöne Wetter genießen können.

s%ensuaxlity


Trotzdem kommt eigentlich immer wieder von den Eltern

was deine Eltern davon halten sollte dir eigentlich schnurz egal sein können... ":/

(nicht, dass ich schon soweit wäre, aber es ist mein Ziel ;-) )

Ist halt immer so nen Zwiespalt ...

was für ein Zwiespalt? ;-) Du willst etwas kaufen, du hast das Geld dafür, und danach sogar noch Geld übrig.

Da du nun ja schon eine Weile drüber nachzudenken scheinst, willst du diese Dinge ja auch wirklich (also kein Spontankauf oder so). Theoretisch gäbe es da keinen Zwiespalt.

tja du musst dich entscheiden: entweder machst du immer schön brav was deine Eltern wollen damit du da keine Kritik bekommst, oder du lebst dein eigenes Leben, kaufst dir von dem von dir erarbeiten Geld was du willst und hast Spaß daran wie alt bist du? ;-)

Das ist der eigentliche Zwiespalt glaube ich.

Bezüglich Urlaub musst du dich entscheiden was dir wichtiger ist: vielleicht ein Urlaub mit Freunden am Ende des Jahres – verbunden mit dem Risiko gar nicht weggefahren zu sein, und bei schlechtem wetter zu hause zu sitzen, falls sich doch niemand findet. Oder ein sicher gebuchter Urlaub im Sommer, aber halt alleine.

Keine der Optionen ist perfekt.

aber so ist das leben... :-p

So, jetzt mach ich mir aber schon Gedanken, wie ich aufbau, wann, wo, was ich wegräumen muss, ob ich Hilfe brauch, wo ich ihn hinstell, was ich rausschmeiß dafür, was in den Schrank reinkommt ...

Und das IMMER WIEDER, auch wenn ich weiß, das es mir nix bringt. Ich habs schon bedacht gehabt alles. Aber ich denk immer wieder drüber nach.

aber:

Ich weiß sehr genau was ich kann und was nicht. Und wenn ich was kann das mach ich es und wenn nicht, dann besorg ich mir Hilfe ...

was jetzt ":/

DxDM


Zum Alter: Ich werd in paar Tagen 24 ;-)

Es ist nicht so, dass ich mich von meinen Eltern abhängig machen oder immer brav das mach, was sie sagen. Eher noch das Gegenteil ;-D

Nur ist es so, dass sie ja jetzt nicht unbedingt unrecht haben.

Es kommt auch nie wirklich Kritik. Bzw. wenn, dann wärs mir auch egal, da es ja mein Leben ist. Aber was kommt, ist halt nen .... nennen wir es mal Hinweis, der meine Überlegungen halt auch insofern unterstützt, brauch ich es wirklich, will ich wirklich so viel Geld ausgeben für nen Hobby, nen "Schmarn".

Und da ich jetzt schon weiß, dass sicher nen Kommentar kommt in die Richtung, wirds halt wieder schwerer mich selbst zu überzeugen was das beste ist.

Bzgl. Urlaub ... mal sehen. Evtl. hab ich mir jetzt schon ne grobe Lösung zusammen gezimmert. Glücklich bin ich damit zwar immer noch nicht ganz, aber ...

Was das letzte anbelangt .... genau, was jetzt. Das ist so der Hauptgrund warum ich mich hier gemeldet hab. Das mit dem Geld oder Urlaub war ja nur ein Beispiel das akutell der Fall ist.

Ich hab einfach immer wieder "überlegungen" wo ich eigentlich genau weiß, ich habs schon zig mal durchgedacht, es passt nun. Oder ich kann was oder nicht, beides weiß ich, also passts. Ich brauch Hilfe, ich brauch sie nicht. Ich kann was, ich kanns nicht. Dennoch muss ich immer und immer wieder drüber nachdenken und ich weiß nicht wieso. Ich habs eigentlich schon längst mit mir geklärt. Mehr geht nicht. Ich kann danach nur noch handeln ... trotzdem überleg ich wieder wenn sich die Gelegenheit ergibt.

Auch evtl. im Nachhinein wo ich überleg, was hätte ich besser mache können z.B.

Ich habs mir schon überlegt, weiß ich hätte es so und so machen können das es besser gewesen wäre. Dann ists eigentlich gut. Aber nein, ich denk wieder und wieder nach ...

Mich nervt das einfach. Ich will das irgendwie wegbekommen. Ich will nicht mehr so viel nachdenken. Aber ich weiß nicht wie .... ???

D}DM


Mittlerweile hab ich mich selbst um ein paar Gedanken erleichtert und den Kauf getätigt. Wie vermutet hat meine Mum gesagt ich hab nen Vogel, ich soll das nicht machen, viel zu teuer ... möp, nein mach ich nich. Ich kann und wills mir leisten, Punkt aus ;-)

Allerdings hab ich jetzt glaube ich gemerkt, was mir so viel Probleme macht.

Ich vertraue einfach meinen Entscheidungen nicht. Ich habe immer Angst, dass es nen Fehler sein könnte. Was andere darüber denken (also das es mir peinlich wäre), ist mir egal. Das macht mir nix.

Aber ich mach mir einfach immer wieder gedanken, ob es die richtige Entscheidung ist. Gerade bei Geldgeschichten ist das halt wegen der Zukunft so ne Frage. Ich hab schon immer mein Geld eher gespart als rausgeschmissen und das will ich auch weiterhin so handhaben. Ich hatte im Gegensatz zu meinen Freunden noch nie irgendwelche Geldprobleme. Wenn man mal irgendwas unternommen hat, konnte ich immer sagen (wenn ich es wollte), ich mach mit, auch wenns teurer war. Ich hatte ja noch genug Geld auf der Seite. Andere dagegen mussten halt hin und wieder sagen, ne kann ich nicht, weil das Geld nicht da ist und das obwohl sie wollten ...

Und woher hab ich das ganze, von meiner Mum. Sie ist genau die gleiche, oder noch schlimmer. Hat sie mir ja was tolles vererbt, neben anderen tollen Sachen ;-D

Ich weiß nicht, wie ich das abschalten soll. Über Entscheidungen nachdenken, auch bisl öfter, gerade wenns ums Geld geht ist ja nicht verkehrt. Meine Mum hatte bei ner (auch größeren geldtechnischen Sache) mal die Hosen voll und hat meinen Vater "überredet" es nicht zu machen. Nun, es war genau das richtige ...

Bei mir wars bisher eigentlich immer so, das meine Entscheidungen gepasst haben. Negativ könnt ich mich nicht erinnern, maximal "neutral".

Aber ich komm einfach nicht von dem Gedanken weg, das ich vielleicht doch mal ins Klo greifen und mir damit in der Zukunft was verbaue .... :-/

A9zzixn


Hey DDM,

Du hast das wesentlichste gleich selber erkannt. Top und ganz sicher hilfreich für dich:

Ich vertraue einfach meinen Entscheidungen nicht. Ich habe immer Angst, dass es nen Fehler sein könnte. Was andere darüber denken (also das es mir peinlich wäre), ist mir egal. Das macht mir nix.

Das ist genau der Punkt. Du bist doch eine eigene Persönlichkeit, nicht die Kopie einer anderen. Also wirst du selber deine Entscheidungen treffen müssen. Und wenn was teuer ist, dann war das deine Entscheidung, dafür wirst du was anderes einsparen. Wenn du Freude an deiner Entscheidung hast, war sie definitiv kein Fehler!

Wenn andere sagen, das war ein Fehler, dann ist das deren Entscheidung, die hat aber eben nix mit dir zu tun.

Leider ]:D müssen wir uns immer entscheiden, wir müssen täglich Entscheidungen treffen, mit denen gewiss viele andere nicht einverstanden sind, genau, wie es auch umgekehrt ist.

Zieh deine Entscheidungen durch. Wenn sie dir und anderen nicht schaden, können sie nicht verkehrt sein.

Viele Grüße

k]le9ineereli


Wenn du abends nicht abschalten kannst, weil du dir über alles und nichts Gedanken machst, hilft es Tagebuch zu schreiben. Dann merkt dein Gehirn auch, dass du das schon bearbeitet hast und du hängst nicht in der Dauerwarteschleife.

Wenn du dich über Entscheidungen krämst, dann ist es einfach gut zu dem Thema eine Pro und Contra Liste zu machen. Dann hast du es auch schwarz auf weiß.

Das mit dem Geldausgeben kenne ich auch. Das spielt nicht nur Sparsamkeit sondern auch Bescheidenheit mit. Während andere ständig Schulden haben und aus dem letzten Loch pfeifen, hatte ich noch nie Geldprobleme, weder als ich mal arbeitslos war noch als ich Student war. In der Zeit habe ich meistens sogar noch Geld gespart und mir trotzdem gekauft, was ich wollte.

Gib mir 5 Euro und ich mach dir sofort 10 daraus ;-D

Aber ich komm einfach nicht von dem Gedanken weg, das ich vielleicht doch mal ins Klo greifen und mir damit in der Zukunft was verbaue ....

Wenn du deinem gesunden Menschenverstand traust, dann wird dir das nicht passieren. Du hast dir doch selbst schon oft in der Vergangenheit bewiesen, dass du intelligent genug bist, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Und selbst wenn, dann wird es auch irgendwie weitergehen. Die Kunst ist dann wieder aufzustehen und weiter zu machen. Klingt etwas eigenartig, aber du weißt, was ich meine?

Das ist nicht einfach, denn meistens steigt die Risikobereitschaft eines Menschen proportional mit dem Abfall seinen Intelligenzquotienten. Die Leute erreichen dann auch viel, auch wenn sich ein intelligenter Mensch über das Wie die Hände über den Kopf zusammenschlägt ;-D

kaleQineireWli


seinen=seines

- sich

DqDxM


Ihr habt schon recht.

Leider hilft mir das nicht so wirklich viel.

Pro und Contra Listen z.B. mache ich mir genug. Tagebuch schrieben ... hmpf ... will ich zum einen nicht, zum anderen weiß ich, dass ich dann täglich halt immer und immer wieder das gleiche reinschreib.

Ich mach mich auch nicht abhängig von anderen mit meinen Entscheidungen. Manchmal wirken sie nur verstärkend für die Contrapunkte. Ich weiß, bisher hats geklappt, dann wirds auch jetzt klappen. Wenn nicht, dann bekomm ich Unterstützung von der Familie, Freunden ...

Und obwohl ich das weiß, steh ICH mir immer selbst im weg. Ich weiß nicht warum. Ich weiß, ich hab den Rückhalt, ich weiß, bekomms auf irgendeine weiße auf die Reihe, ich treff meine Entscheidungen alleine und lass mich eigentlich nicht beeinflussen.

Dennoch ist es wie in nem Zeichentrickfilm. Der Engels-DDM sitz auf der einen, der Teufels-DDM auf der anderen Seite. Beide reden auf mich ein bis ich dodal irre werd und am liebsten beide zwischen den Fingern zerquetschen würde, weil sie mich einfach nur behindern durch ihre doppelte Anwesenheit.

Ich hab halt immer irgendwie Angst, das durch unvorhergesehene Umstände mir meine Entscheidungen doch noch schaden. Daher versuche ich oft, so viel wie mögliche Varianten durch den Kopf gehen zu lassen, was alles sein kann und was das für folgen hat. Das macht mich krank ...

k?leiXnerelxi


Tja, wenn du dein Kindheitstrauma findest und des Rätsels Lösung, wirst du dein Problem damit beheben können. Entweder du schaffst es alleine oder mit psychologischer Hilfe. Alles Gute @:)

DxDM


:-o wie kommst du auf Kindheitstrauma?

klleinerxeli


Weil du in der Kindheit geprägt wirst ... und so verhälst du dich später als Erwachsener und weißt nicht warum, weil du dich nur im Unterbewusstsein noch an die Erfahrungen erinnerst ...

mUont/y pytxhon


ANGST und ENTSCHEIDUNGSSCHWÄCHE, das sind deine Probleme!

kleinereli hat Recht, das ist in der Kindheit geprägt worden, du solltest uU Geld für ein paar Stunden beim Psychologen ausgeben, sei versichert, DAS ist GUT angelegt! :)^

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