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Dunkelziffer [Achtung Triggergefahr]

Sachxwbarz}es BBlut


Holliwood,

es ist eigentlich nicht wirklich wichtig für eine Aufarbeitung, was da im Detail passiert ist oder wie oft. Aber gerade an diesen Details scheinst du dein Leben festzumachen. Mit diesen Beiträgen bekommst du eine Menge Zuneigung und Verständnis und das ist auch gut so. Es ist etwas, was dir als Kind sehr gefehlt hat. Nur es ist auch etwas, was dir deine Umwelt nicht bedingslos 24 Std. am Tag geben kann. Du musst auch anfangen für dich selbst zu sorgen.

M?issu Dior; Chrerixe


Der Faden sollte erst durch die Dunklen Tage bis zur Ablösung und dem Verfahren gehen, klar dass da jetzt noch nix mit Verarbeiten steht, denn im Moment ging die Geschichte nur bis zu einem bestimmten Alter in dem sie noch ein hilfloses Kind war!

Warum versteht ihr nicht wie schlimm es sich anfühlt wenn man eine Faden eröffnet um andere an etwas teilhaben zu lassen was einem sehr schwer fällt und dann kommt so lange nur Zweifel und "Was soll der dumme Faden denn nun, schreib doch endlich mal was Genaues" kommt!

Und "Schwarzes Blut" zB hat hier auch einen Faden, da schreibt sie sich alles von der Seele und seit einer langer Zeit sind da alle nur da um ihr zu helfen und sie zu trösten bzw ihr zuzuhören.

Wieso sind in diesem Faden alle so ablehnend und gemein?

Ich verstehe es nicht, es ist ihr Faden, ihr lasst sie nich weiter kommen mit eurem Verhalten.

H/ollixWood


für mich ist es aber wichtig was im detail passiert ist. ich konnte da nie wirklich mit jemanden drüber reden, und das obwohl ich es wollte. ich konnte nie mit jemanden reden. beim gericht war es auch egal. hättet ihr das alles auch so erlebt könntet ihr das verstehen. und damit meine ich nicht was damals passiert ist sondern beim prozess. das ist eine menge verdammt nochmal schief gelaufen. und darum geht es mir...weil das durfte ich dann nicht mehr erzählen. weil es denen egal war. :°_

Smchcwarmzesg Bluxt


Warum versteht ihr nicht wie schlimm es sich anfühlt wenn man eine Faden eröffnet um andere an etwas teilhaben zu lassen was einem sehr schwer fällt und dann kommt so lange nur Zweifel und "Was soll der dumme Faden denn nun, schreib doch endlich mal was Genaues" kommt!

Ich für mich kann nur sagen, dass es für die TE wichtig ist zu verarbeiten was passiert ist. Aber das tut sie nicht. Sorry aber so sehe ich das. Es ist einen Aneinanderreihung von Horrortaten, die im Detail völlig unwichtig sind. Denn zum Verarbeiten braucht es das nicht. Ich denke die Te ist in einem ersten Verarbeitungsschritt, der heisst: "Ich brauche vie Zuwendung und Geborgenheit" und das ist völlig ok und ja diese Phase gehört dazu. Aber ich denke es ist auch legitim sie in die nächste Richtung zu schubsen. Ansonsten, ich kann hier keine Beleidigung oder dergleichen feststellen.

MCiss ?Dior cChzerixe


schwarzes blut,

Vielleicht kannst du für dich besser darüber schreiben wenn du es "schön schreibst".

Aber bitte schreibe doch anderen nicht vor was ihnen Erleichterung verschafft oder wie sie davon berichten möchten.

Jeder Mensch ist anders, und wenn die TE es so schreibt wie sie es tut ist es ihr volles recht, denn sie möchte eine Geschichte schreiben.

Auch über die Schmerzen und Beulen und blaue Flecke die alle anderen ignoriert haben, bzw es nicht ernst nahmen.

Das kann zB helfen andere zu sensibilisieren genauer hinzuschauen wenn ein Kind regelmäßig Verletzungen mit in den Kindergarten/ die Schule bringt.

Es ist ihr Faden, ihre Verarbeitung, ihr Schreibstil und ihre Geschichte.

Sie selbst kennt sich und weiß was ihr gut tut, was sie erreichen will damit und wie es in ihr aussieht.

Und sie in eine Richtung schubsen brauchst du nicht, sie ist schon selbst dabei sich zu Helfen und Hilfe zu suchen falls du es überlesen hast.

Kalei`o


Sandra2006

Ständig wird überall nur ein Mantel des Schweigens über Missbrauch gelegt und dann schreibt hier mal eine mutige Frau offen und auch in einem unverblümten Ton darüber und es heißt sofort "ich habe Zweifel" und "schreibs halt in dein Tagebuch" oder "du machst das ganz falsch, einfach nur erzählen bringt gar nichts" :(v

In fast jedem Faden im Psychologieforum schreiben seit Jahren andere mutige Frauen und Männer. Über Missbrauch gibt es zumindest in diesem Forum kein Mantel des Schweigens.

Ich wünsche HolliWood einfach, dass sie sich hier ausleben darf, wie sie möchte, und aufschreiben darf, was und wie sie es möchte, ohne dauernd noch gemaßregelt zu werden.

Ich hatte nicht den Eindruck, dass es jemand vorhatte. Es liegt aber auch auf der Hand, dass hier nun einmal Beiträge kommen werden, darum auch mein Hinweis, dass sie doch schreiben möge, welche Art von Reflexion sie will. Jetzt sollte es ja auch klar sein, dass sie Trost wünscht, trotzdem sind auch andere Meinungen legitim. Es wäre anzuraten, dass niemand dem anderen versucht vorzuschreiben, was er für Beiträge schreiben soll. So lange sie den Forumsregeln entsprechen, sind sie alle legitim.

Es lechzt hier keiner nach irgendwelchen Details, es geht darum, dass HolliWood es niederschreiben und aussprechen und damit ein Stück loslassen kann.

Das klingt für mich nicht nach einer aufgearbeiteten Vergangenheit, sondern eher für den Anfang einer Aufarbeitung.

Es macht sicher keinen Spaß, das zu lesen, es tut einem beim Lesen selbst weh, aber es bewirkt auch Gutes, dass man nämlich einfach mal nachdenkt und in seinem Umfeld auch die Augen offen hält (Stichwort Dunkelziffer!)

Wenn man das noch nicht schon tut, ist es sicher nicht schlecht, wenn die Beiträge von HolliWood dazu beitragen.

H%olli7Woxod


Meine Mutter hatte inzwischen einen Mitarbeiter für Ihr Geschäft gefunden. Er heißt Jan und ist wirklich nett. Ab und zu hilft er ihr wenn Möbel repariert und ausgeliefert werden müssen. Er ist oft bei ihr und sie verstehen sich super. Aber je besser es bei ihr im Laden läuft, desto schlechter läuft es Zuhause. Meine Eltern streiten sich nur noch. Und wenn sie sich nicht streiten,schweigen sie. Wenn meine Mutter dann abends wieder mal bei meinem Bruder ist, bekomme ich alles ab. Er ist dann aggressiv und beleidigend. Oft kommt meine Mutter erst sehr spät wieder. Irgendwas ist da nicht in Ordnung. Man merkt das meine Mutter sich verändert hat. Sie schminkt sich häufiger und wirkt viel gepflegter. Sie lächelt sehr viel und wirkt glücklich. Eines Tages als ich nach Hause kam saß Jan auf einmal im Wohnzimmer, mit meiner Mutter zusammen. Ich hatte mich schon gewundert wo das Wohnmobil ist, denn es stand nicht mehr auf dem Hof. Und dann sehe ich das mein "Vater" nicht mehr da ist. Meine Mutter hatte schon auf mich gewartet, denn sie wollte ein Gespräch mit mir führen. Kurz bevor Sie angefangen hat guckte sie nochmal zu Jan rüber. Irgendwie hatte ich schon geahnt was kommt. Mein "Vater" ist ausgezogen. Er lebt jetzt vorübergehend im Wohnmobil und Jan zieht ein. Er und meine Mutter sind ein Paar. Und das schon länger. Jedes mal wenn sie angeblich bei meinem Bruder war, war sie in Wirklichkeit bei ihm. Und er soll es angeblich schon gewusst haben. In dem Moment kam in mir die Wut hoch. Das erste mal seid dem das alles ist. Ich war so wütend auf Sie. Während Sie immer weg war musste ich alles ausbaden, war seinen Launen ausgeliefert und hatte keine Chance mich zu wehren. Sie nahm es in kauf das wir unglücklich sind nur um Jan zu sehen. Wie konnte sie nur?

S5cEhwarz5es Blxut


Ich hatte nicht den Eindruck, dass es jemand vorhatte. Es liegt aber auch auf der Hand, dass hier nun einmal Beiträge kommen werden, darum auch mein Hinweis, dass sie doch schreiben möge, welche Art von Reflexion sie will. Jetzt sollte es ja auch klar sein, dass sie Trost wünscht, trotzdem sind auch andere Meinungen legitim. Es wäre anzuraten, dass niemand dem anderen versucht vorzuschreiben, was er für Beiträge schreiben soll. So lange sie den Forumsregeln entsprechen, sind sie alle legitim.

Es lechzt hier keiner nach irgendwelchen Details, es geht darum, dass HolliWood es niederschreiben und aussprechen und damit ein Stück loslassen kann.

Das klingt für mich nicht nach einer aufgearbeiteten Vergangenheit, sondern eher für den Anfang einer Aufarbeitung.

:)^ Ich sage es mal so: Ihr erster Schritt der Verarbeitung ist es wohl möglichst viel Zuneigung und Geborgenheit zu bekommen. Und das ist auch völlig ok. Ich war und bin auch von Zeit zu Zeit in einer solchen Phase. Aber auch ich musste lernen, dass es das Gegenüber irgendwann auch mal satt hat, ständig mit Details zugebomt zu werden. Das führt ganz gerne mal auch in ein über-Grenzen-Gehen-Verhalten.

K{lFeixo


HolliWood

Mit diesen Beiträgen bekommst du eine Menge Zuneigung und Verständnis und das ist auch gut so. Es ist etwas, was dir als Kind sehr gefehlt hat. Nur es ist auch etwas, was dir deine Umwelt nicht bedingslos 24 Std. am Tag geben kann. Du musst auch anfangen für dich selbst zu sorgen.

ich werde darauf nicht mehr eingehen. ich habe mehr als genug meinen standpunkt vertreten und ich sehe das wir verschiedener meinungen sind. du scheinst mich ja besser zu kennen als ich es tue. von daher werde ich jetzt einfach weiter schreiben und es so machen wie ich es vorhabe. du bist eingeladen meinen verdegang weiter zu vefolgen. wenn du das nicht möchtest auch gut.

Was ist Dein Standpunkt? Ich habe nicht ganz verstanden, worin Du nicht mit Schwarzem Blut einig bist und was Du anders siehst?

S?. wall6isii


Kritik @Kritiker

Ich hatte nicht den Eindruck, dass es jemand vorhatte.

mag vllt sein (ich habe Zweifel^^) dennoch müsste doch mindestens klar sein dass das große Potential besteht dass es so wirkt/aufgenommen wird. Etwas einfühlendere Schreibweise wär meiner Meinung nach echt angebracht gewesen. Mal eben "ich habe Zweifel" und andere wage Anspielungen in den Faden zu setzen ist, egal wie's gemeint ist, alleine schon weil es eben riesigen Interpretationsspielraum hinterlässt, nicht in Ordnung bei so einem sensiblen Thema. (Von der Implizierung/Forderung(?) wie richtig aufzuarbeiten wäre ganz zu schweigen)

Es wäre anzuraten, dass niemand dem anderen versucht vorzuschreiben, was er für Beiträge schreiben soll.

hm, ich antworte mit einem Zitat:

Aber ich denke es ist auch legitim sie in die nächste Richtung zu schubsen.

^^solang geschubst wird statt empathisch angeregt find ich recht angebracht schubsende zu schubsen.

H[olleiWooxd


mein standpunkt ist dass ich das gerne so verarbeiten würde wie ich es gerade mache. aufschreiben und eine rückmeldung bekommen. sie hat eine andere ansicht. das ist ja auch gut. und ich habe es jetzt auch nach den beiträgen verstanden dass sie es anders sieht :)^

waenO-xdo


jetzt ist doch mal gut! %-|

lasst sie schreiben und ihren EIGENEN weg gehen es zu verarbeiten. >:(

holli :)*

SuchwaWrzes !Bluxt


mag vllt sein (ich habe Zweifel^^) dennoch müsste doch mindestens klar sein dass das große Potential besteht dass es so wirkt/aufgenommen wird. Etwas einfühlendere Schreibweise wär meiner Meinung nach echt angebracht gewesen. Mal eben "ich habe Zweifel" und andere wage Anspielungen in den Faden zu setzen ist, egal wie's gemeint ist, alleine schon weil es eben riesigen Interpretationsspielraum hinterlässt, nicht in Ordnung bei so einem sensiblen Thema. (Von der Implizierung/Forderung(?) wie richtig aufzuarbeiten wäre ganz zu schweigen)

Damit hast du wohl recht. Asche über mein Haupt. Ich habe ja mittlerweile versucht mich zu erklären.

solang geschubst wird statt empathisch angeregt find ich recht angebracht schubsende zu schubsen.

Damit stimme ich nicht ganz überein. Mein Satz war nicht im geringsten negativ gemeint oder sollte der TE vorschreiben welche Richtung sie gehen soll. Meine Absicht war ganz freundlich und nicht anklagend gemeint.

Ich bleibe aber bei meiner Meinung, vielleicht wird es hier deutlich:

Sie nahm es in kauf das wir unglücklich sind nur um Jan zu sehen. Wie konnte sie nur?

Natürlich stellt man sich diese Frage, auch ich stelle sie mir von Zeit zu Zeit. Aber es bleibt eine kindliche Anklage an die Mutter. Weder die TE und/oder wir oder ich, sind noch Kinder. Ich möchte der TE nur sagen, dass es auch sinnvoll ist, sich das mal als Erwachsener zu betrachten, damit sie lernt für sich selbst zu sorgen. Meine Therapeutin stellte mir die Frage: "Was gibt es positives an ihnen, für das sie Zuwendung und Aufmerksamkeit bekommen?

SWchwarPzes6 ^Blut


"Was gibt es positives an ihnen, für das sie Zuwendung und Aufmerksamkeit bekommen?

Ach ja, ich bin froh morgen einen Termin bei ihr zu haben, damit ich ihr diese Frage beantworten kann. Nichts für ungut.

K;leixo


s.wallisii

mag vllt sein (ich habe Zweifel^^) dennoch müsste doch mindestens klar sein dass das große Potential besteht dass es so wirkt/aufgenommen wird.

Mir ist aufgefallen, dass es gegenseitig so aufgefasst wird.

Beide Seiten fassen die jeweils andere so auf:

Etwas einfühlendere Schreibweise wär meiner Meinung nach echt angebracht gewesen.

Die jeweiles andere finde sie nicht einfühlsam genug. :-/

Mal eben "ich habe Zweifel" und andere wage Anspielungen in den Faden zu setzen ist, egal wie's gemeint ist, alleine schon weil es eben riesigen Interpretationsspielraum hinterlässt, nicht in Ordnung bei so einem sensiblen Thema.

Darum versuche ich zu sensibilisieren und zu vermitteln zwischen den Gruppen. Beide sind nun einmal im Forum und es ist für alle legitim zu schreiben. Sie können so weitermachen oder aber, sie versuchen mal die Beiträge der anderen zu verstehen, sich mit ihnen auseinandersetzen. Ob sie es tun, wird sich dann weisen.

(Von der Implizierung/Forderung(?) wie richtig aufzuarbeiten wäre ganz zu schweigen)

Ob das wirklich so gemeint war?

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