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Dunkelziffer [Achtung Triggergefahr]

H$oWlliWxood


naja nach solchen nächten wie ich die immer habe fühle ich mich oft einfach nur extrem verletzlich. aber das hat mich gerade echt aufgebaut! :)=

Rxant looOsexr


HolliWood

fühle ich mich oft einfach nur extrem verletzlich.

Hey, du bist durch die Hölle gegangen und hast es überlebt. Du bist eine Heldin! :)^

Hxoll~iWooxd


Irgendwann schlief ich völlig erschöpft ein. Das war also mein Geburtstag. Mitten in der Nacht wurde ich wach. Völlig nass geschwitzt und erschöpft öffnete ich das Fenster um ein wenig frische Luft zu schnuppern. Gott hat mich also nicht erlöst. Ich hatte diesen tiefen Schmerz in mir. Ich wollte ihn frei lassen. Nur wie? Schreien konnte ich nicht und weinen schon lange nicht mehr. Ich sah an mir runter. Als der Blick über meinen Bauch wanderte fing er an unheimlich zu jucken. Also habe ich gekratzt. Ich habe gekratzt bis es nicht mehr juckte, ich habe gekratzt bis es weh tat und ich habe gekratzt bis es blutete. Der Schmerz der Wunde war in diesem Moment größer als der Schmerz tief in mir. Es tat auf seine komische und konfuse Art sehr gut. Für einen Moment war ich befreit von allem und die Nacht war schön. Bis Er wieder kam und mich holte. Seid einiger Zeit lief ich von alleine in sein Zimmer. Und wieder lief alles wie in einem Schema ab. Die Zeit verflog irgendwann von ganz alleine. Ich war oft einsam und saß alleine auf dem Spielplatz. Inzwischen kratzte ich mich regelmässig, was mir den Druck nahm. Aber trotzdem spielte ich immer wieder mit dem Gedanken einfach nur sterben zu wollen.

R@atl\oo_sexr


Du ritzt dich? ":/

H>olligWooEd


früher ;-)

Rdatlzoosxer


Das freut mich! Du hast dich scheinbar wir Münchhausen selbst aus dem Sumpf gezogen. Das muss dich sehr stolz machen. :)= :)= :)=

HmoOlliWgooxd


naja ich habe mir selbst aber auch schon sehr viel schlimmere dinge angetan. was ich heute ab und zu auch wieder gerne machen würde

RTa>tlo*oser


naja ich habe mir selbst aber auch schon sehr viel schlimmere dinge angetan. was ich heute ab und zu auch wieder gerne machen würde

Dann brauchst du Hilfe! Denn was dir dein Vater angetan hat, reicht für den Rest deines Lebens. Nimm dich mal selbst in den Arm und sage dir, dass du deinen Körper von nun an schützen willst. Deine Eltern konnten oder wollten es nicht. Aber du kannst es! Mach aus deinen Schmerzen keine Tradition und genieße jeden Tag, den du leben darfst. Jeder muss auf seine Weise viel aushalten, aber jeder neue Tag bietet die Chance, etwas zu verändern, besser zu machen, wieder gut zu machen. Man muss ihn begrüßen und bewusst erleben.

Und noch etwas ist gewiss: Die Schmerzen der Vergangenheit werden in dieser Form nie mehr zurückkehren. :)z

HnolCliWooxd


aber der schmerz in mir ist viel größer als der den ich mir selbst zufügen kann. und trotzdem tut es gut wenn der körperliche schmerz im vordergrund steht.

HEolliWsoxod


Ich ging über den Spielplatz und fand eine zerbrochene Flasche. Ich hob eine Scherbe auf und guckte sie mir genau an. Ich hielt die Scherbe in der Hand und ging weiter. Irgendwann legte ich mich hinter einen Busch. Dort fing ich dann an mir die Arme mit der dreckigen Scherbe aufzuschneiden. Schmerzen hatte ich keine und es tat auch irgendwie gut das Blut zu sehen. Ich schnitt mir den kompletten Arm auf und schloss die Augen. Ein warmes und beruhigendes Gefühl machte sich in mir breit. Fühlte es sich so an zu Sterben? Ich blieb liegen und schlief wieder ein. Als es dunkel war wurde ich wach. Mein Kopf war leer und voller zerbrochener Hoffnungen. Es hatte nicht geklappt. Ich war noch immer am Leben.

RuatloosRexr


Wem willst du schaden? Dir oder deinem "Vater"?

Dein "Vater" hat dir bereits geschadet - das tut noch immer weh. Klar, es ist wie ein Echo der Seele.

Deine körperlichen Schmerzen sollen das übertönen, doch sie können es nicht. Du musst in dein Inneres, dort liegt die Lösung. Dein Körper, dein Leben können nichts für das, was geschehen ist. Du bist weder Ursache, noch Ziel der Übergriffe deines "Vaters" gewesen. Dein Körper war sein Opfer. Er war nicht fürsorglich, er hat dich nicht beschützt, sondern er hat dich angegriffen und verletzt. Aber er hat nicht dich gemeint, sondern deinen Körper, weil er schutzlos war, weil er ihn nicht beschützt hat.

Das macht es so schlimm für dich, weil er das Gegenteil von dem tat, was er eigentlich hätte tun müssen.

Doch das ist vorbei und du hast es überlebt. Gönn ihm nicht den Triumpf, deinen Körper völlig und endgültig zu vernichten, sondern stehe wie Phönix aus der Asche deiner verlorenen Kindheit und werde zu einer starken, selbstbewussten Frau. Das ist eine schlimmere Strafe, als ein paar Jahre Gefängnis. Und für dich ist es die Chance auf ein schmerzloses Leben.

Das wünsche ich dir von ganzem Herzen! @:) :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

H\olliWxood


Langsam stand ich auf und machte mich auf den Weg nach Hause. Dort wartete meine Mutter schon mit Vorwürfen auf mich. Ich war 2 Stunden zu spät nach Hause gekommen. Sie sagte sie habe sich Sorgen gemacht. Und obwohl Sie sich Sorgen gemacht hat, merkt Sie nicht dass ich verletzt bin. Sie merkte auch nicht das ich zerbrochen war. Innerlich schrie alles. Und trotzdem merkte Sie nichts. Sie gab mir Stubenarrest und schickte mich ohne Abendessen ins Bett. Wie konnte Sie mir nur Stubenarrest geben? Draußen war ich doch sicher und konnte dem ganzen entfliehen. Die folgenden 3 Wochen waren sehr schlimm für mich. Wir hatten Ferien und Er hatte Urlaub. An diesen Tagen war es das erste mal das Er sich am Tag an mir verging. Meine Mutter schlief wie jeden Tag auch diesmal Mittags als er zu mir ins Zimmer kam. Er schmiss mich aufs Bett und hielt mir den Mund zu. Kurz darauf nahm er die Hand von meinem Mund und legte sie mir in den Nacken. Er stellte sich vor mir auf und ich sollte mich hinsetzen. Auf einmal drückt er mich in Richtung seines Schosses. Ich sollte ihn Oral befriedigen. Mir wurde schlecht und ich übergab mich. Er zog sich schnell wieder an und ging aus dem Zimmer. Ich fühlte mich noch leerer als sonst und fiel im nächsten Moment in Ohnmacht.

H&oll$iWooxd


Irgendwann kam ich wieder zu mir und setze mich hin. Was war mit mir passiert?Mir tat alles weh. Im selben Moment rief uns meine Mutter zum essen. Ich wollte aber nichts essen und blieb einfach sitzen. Irgendwann kam meine Mutter hoch um mich zu holen. Sie sah das ich mich übergeben habe und wischte das sofort weg. Ich saß noch immer noch benommen am Boden. Sie legte mich ins Bett und verließ das Zimmer. Und wieder hat Sie nichts gemerkt. Wieder hat sie nicht das kleine schreiende Kind in mir gemerkt. Wieder war Sie einfach keine Mutter!

HmolliW&ood


nun ist dann auch schluss für heute mit dem schreiben. *:)

tveox42


Also da haben dir deine Eltern aber nen ganz schön großen Rucksack aufgepackt. Man kann jetzt diese Menschen natürlich (völlig zurecht) moralisch verteufeln und sich auch mit der Frage beschäftgen warum das alles so passiert ist. Aber leider wird dir das bei deinen heutigen Problemen wohl nicht all zu sehr weiterhelfen..

Das Problem, das du jetzt hast ist nämlich nicht mehr, dass andere dir weh tun. sondern dass du das (unfreiwillig) selber machst. Die wirklich interessante Frage ist jetzt also: Warum tu ich mir selbst (körperlich und seelisch) so weh?

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