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Von Ärzten respektiert werden, wenn ich etwas nicht möchte

F9eznta


Ganz abgesehen davon, dass ich mir nach dem wahnsinnig schmerzhaften Versuch, mir das Spekulum einzuführen, anhören durfte, damit könne ich mir gar nicht wehtun, weil die Ecken abgerundet waren. Mag sein, aber es fühlte sich trotzdem an, als würd ich mir da unten alles aufschneiden.

Also das ist ja wohl der Gipfel! :-o Bei mir verursacht das Spekulum übrigens einen ziemlich intensiven Schmerz – jedes Mal. Da kann es noch so toll abgerundet sein.

Kann sein, dass die Frauenärzte einfach nicht die nötige Zeit aufbringen wollen, die du benötigen würdest? ":/ Oder sind die einfach nur empathielos?' ":/

at.fisxh


Achja, "Das kann gar nicht weh tun", auch ein beliebter Ärztesatz, der zeigt, wieviel Respekt der einzelne für die Patienten aufbringt.

RIFi\chtxe


In diesem Zusammenhang ist es ja schon lobenswert, wenn man überhaupt mal gründlich untersucht wird.

Stalfyr

also, dies sehe ich anders. Wer kennt nicht das geflügelte Wort: Wer gesund ist, ist nur noch nicht gründlich genug untersucht worden...

Ich will gar nicht wissen, wo ich kleine Abweichungen von einer allgemeinen, von Medizinern festgelegten und zumeist im Laufe der Zeit ständig veränderten oder gar rigoros korrigierten "Norm" ich habe.

Beispiel: Von dem Politiker Bosbach war gerade zu lesen, dass er nach einer Herzoperation kurz darauf auch eine Prostata-Operation machen ließ. Bei genauer Untersuchung im Zusammenhang mit seiner Herz-OP ist vielleicht aufgefallen, dass es eine beginnende Veränderung an seiner Prostata gab. Er sagt selbst, er hätte abwarten können, aber er wollte nicht mit dem Gedanken aufwachen, da sei noch etwas in seinem Körper...

Nun weiß aber der aufgeklärte Mensch, dass Prostata-Krebs sehr langsam wächst und man damit alt werden kann, ohne OP. Eine OP birgt dagegen hohe Risiken, u.a. die Gefahr von Inkontinenz. Ein Urologe muss aber möglichst viele OPs machen um seine fachliche Reputation, sein "Können" also zu beweisen und zuvor, um seine Facharztbescheinigung zu bekommen. Zweitens um (vielleicht ausreichend?) Geld zu bekommen. Ist das nicht schlimm?

Ich hätte im obigen Fall nichts machen lassen und abgewartet...und da wäre mir geholfen gewesen, wenn ich gar nichts davon wüsste. Deshalb gehe ich auch nicht zu derart Vorsorge – ohne jegliche Gewissensbisse ;-D . Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

PTonxgo


@ RFichte

Ja, und die Strausse stecken den Kopf in den Sand. Oder zum besseren Verständnis für dich ]:D :

Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss.

Wenn ich nicht weiss, dass ich Krebs habe, dann kann ich nicht dran sterben.

Das hast du eben oben geschrieben.

gnrim'oire


@ pongo ;-D :)* :)^

Pkojngxo


@ Grimoire

Vielen Dank, liebe grimoire ;-D :)_ ;-) :p>

E4hemali1ger VNutze^r (#H2828"77)


Wenn ich nicht weiss, dass ich Krebs habe, dann kann ich nicht dran sterben.

Das hast du eben oben geschrieben.

Hat er nicht?!

Aber man muss halt abwägen ob sich Untersuchungen und Eingriffe lohnen.

Gkourm5eta


a, und die Strausse stecken den Kopf in den Sand. Oder zum besseren Verständnis für dich ]:D :

Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss.

Wenn ich nicht weiss, dass ich Krebs habe, dann kann ich nicht dran sterben.

Ich stimme RFichte zu. :)^ Ich will auch nicht wissen, ob ich vielleicht ein klitzekleines Carcinoma in situ habe, dass sich zu 99% nie als "Krebs" manifestiert. Deshalb meide ich auch bestimmte Untersuchungen.

Durch "Vorsorge" ist es zu einem Anstieg der Krebserkrankungen gekommen. Paradox, oder?

Jeder sollte sich in dieses Thema einlesen und informieren um dann entscheiden zu können, ob ihm persönlich Früherkennungsuntersuchungen etwas bringen. Und jeder sollt dann auch frei sagen können:" Nein, ich gehe nicht", ohne, dass jemand mit dem erhobenen Zeigefinger kommt und plärrt:" Wenn du dann aber Krebs bekommst, bist du selber Schuld.!

D6er kNleine2 Prinxz


:)^

K_etYzer{in


@ Klarice:

War nicht mehr online, deshalb erst jetzt:

Du hast nach Meinungen/Rückmeldungen gefragt, also schrieb ich dir hier meine Meinung.

Ja, sicher kannst du selbst entscheiden, was du möchtest und was nicht. Das kannst du auch klar äußern.

Und wenn dir die "Behandlung" bei Arzt/Ärztin A (warum auch immer) nicht paßt, kannst du ja auch wechseln.

R-Ficxhte


In einer Radiosendung, gestern, fiel auch noch einmal die Formulierung von einem Fachmann: "In Deutschland gibt es keine Zwangsbehandlung, auch wenn sie manchmal noch so medizinisch geraten erscheinen sollte."

RSFichtxe


Pongo,

Aleonor hat dich schon auf deinen Fehler aufmerksam gemacht. Wie du schon sagst, nicht den Kopf in den Sand stecken, stattdessen genau lesen und gelassen nachdenken...

Puon+go


Mein liebes Tannenbäumchen,

Dein Fehler war:

Prostata-Krebs sehr langsam wächst

, ist nun mal nicht immer so , mein liebes Nadelbäumchen,

ich erspar Dir jetzt eine Abhandlung über verschiedene Stadien des Krebses, Du würdest es wahrscheinlich eh nicht verstehen.

Das hier, ist eine böse Unterstellung:

Ein Urologe muss aber möglichst viele OPs machen um seine fachliche Reputation, sein "Können" also zu beweisen und zuvor, um seine Facharztbescheinigung zu bekommen. Zweitens um (vielleicht ausreichend?) Geld zu bekommen.

Ausserdem: "Fachliche Reputation", so nennt man das aber nicht...ts,ts,ts %-| :|N

Viele Grüße schickt Dir :p>

E5hemalige{r Nut(zer (#28V2877x)


Ausserdem: "Fachliche Reputation", so nennt man das aber nicht...ts,ts,ts

Braucht man nicht ein gewisses Quantum an OPs um seinen Facharzt machen zu können?

AQnvxal


Und jeder sollt dann auch frei sagen können:" Nein, ich gehe nicht", ohne, dass jemand mit dem erhobenen Zeigefinger kommt und plärrt:" Wenn du dann aber Krebs bekommst, bist du selber Schuld.!

Kannst jeder Zeit sagen dass du das nicht willst. (Wo bei die meisten das ganz schnell zurück ziehen wenn der Arzt dann schriftlichen haben möchte das der Patient sich des Risikos bewusst ist und den Arzt nicht für Follgen verantwortlich macht.)

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