» »

Schon abhängig von Opipramol?

k%le9ine "Palpme21x0 hat die Diskussion gestartet


Ich nehme seit einem guten halben Jahr Opipramol 50 mg wegen Panikattacken.

Ich habe eine stressige Zeit hinter mir, weshalb mir der Arzt dazu riet.

Jetzt nach diesem Problem sollte ich das Mittel etwas reduzieren, laut Neurologe.

Das habe ich auch.

Problem: Ich kann mir nicht mehr vorstellen ohne die Tabletten aus dem Haus zu gehen.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass seit der Reduzierung verstärkt wieder Panikattacken auftraten.

Mein Herz fing wieder an zu rasen, mir wurde schwindlig, ich hatte das Gefühl umzufallen.

Es hörte nicht mehr auf zu rasen.

Ich sah mich gezwungen wieder etwas mehr zu nehmen, als ich schon abgesetzt hatte.

Um ehrlich zu sein, fühle ich mich nicht wohl damit.

Ich wollte nicht mein leben lang auf den Tabletten kleben bleiben.

Nur habe ich mittlerweile auch nicht dass Gefühl, dass es ohne geht :(

Antworten
MYaySanxa


Schon mal daran gedacht, deshalb in eine Klinik zu gehen? Stell Dir vor, Dein Leben würde einmal wieder völlig normal verlaufen...

sVchn|eidejrin


Hi kleine Palme210,

Opipramol macht nicht abhängig.

Klar wenn du keine Tabletten mehr nimmst kommen die Symtome wieder zum vorschein. Du hast Angst vor der Angst deswegen, wohl deshalb nimmst du wieder die Tabletten vermehrt.

Gehst du deswegen zu einem Psychologen? Das würde ich dir raten damit du die Angst verlierst. Das du lernst mit der Angst umzugehen.

LG

KwalixARHP


@ kleinePalme

Du hast zwar Tabletten gegen deine Angstattacken genommen, aber ich glaub, eine Therapie ist besser!

Ich hatte auch mal Angstattacken und zwar richtig dolle. Zuerst hab ich auch Tabletten genommen (Insidon) aber das hats nur bedingt gebracht.

Ich hab dann eine Verhaltenstherapie gemacht und das war viel besser! Solche Panik hab ich seitdem nie mehr gehabt. Bin nur ab und zu noch mal ängstlich, habe das aber sehr gut im Griff.

Erkundige dich mal bei deiner KV nach einer Liste mit Therapeuten in deiner Nähe, die Verhaltenstherapie machen.

Verhaltenstherapie wird komplett von der KV gezahlt und ist die Therapie der Wahl bei Panikattacken.

Wenn du mit der Therapeutin/dem Therapeuten gut klarkommst, wird er/ sie den KV Kram erledigen, und dann machst du die Therapie.

Ist nicht schlimm und kann richtig spannend werden, mal etwas mehr über sich rauszukriegen.

Da gehts dir bald schon wieder besser!

Du bekommst regelrecht das Werkzeug beigebracht, mit dem du deine Angstattacken unterbinden kannst, da kann man richtige Aha- Erlebnisse kriegen!

Also überlegs dirs mal ob das was für dich ist.

Von Opipramol kann man körperlich nicht abhängig werden, aber seelisch.

Eine Therapie kann dich innerlich viel unabhängiger machen.

Ich hoffe, meine Tipps bringen dich ein bisschen weiter und wünsche dir gute Besserung.

LG *:)

k|le0ine =Palmxe210


@ Mayana:

Lieb von dir. Aber Klinik kommt für mich nicht in Frage. Es ist schon besser geworden. Vor einem halben Jahr war es noch schlimmer. Ich bin zu einer Klinik eher negativ eingestellt. Ich käme vom Regen in die Traufe und man würde mir nur neue Tabletten verschreiben, was nicht mein Ziel ist. Eine Therapie mache ich schon.

@ schneiderin:

Ich bin bei einer sehr guten Therapeutin. Dass Opipramol nicht abhängig macht, stand in einigen Berichten im Netz anders. Der Neuro sagte mir selbst, dass es länger als ein halbes Jahr nicht empfehelnswert ist, weil ich mich zu sehr daran gewöhnen würde. Die Abstände sind glocklicherweise größer geworden. Früher kam es jede Woche. Jetzt nur noch 1 Mal im Monat.

@ KaliARHP:

Ja, wie gesagt. Ich habe eine sehr gute Therapeutin. Es dauert eben seine Zeit. Das sagte sie auch

KYali'ARHxP


@ kleine Palme

Hi ho,

Angst haben ist was Fieses. Aber wenn du das jetzt "nur" noch einmal im Monat hast, dann hast du schon Fortschritte gemacht :)^ :)= :)= :)= .

Bleib dran! :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Also ich habe anderthalb Jahre lang Therapie gemacht und sehr viel gelernt in der Zeit. Das hab ich dann bei jeder Gelegenheit angewendet und immer wieder neu eingeübt.

Man muss es in immer neuen Sit. anwenden, damit mans auch kann. Reine Lernsache.

Diese Entwicklung hat ein bisschen gedauert und ging weit über die Therapiezeit hinaus.

Es ist vor allem wichtig, konsequent immer weiter dran zu arbeiten und damit nicht nachzulassen!

Irgendwann kriegt man dann mehr Routine.

Zum Schluss wars mir schon fast ein Sport, auf neue Panikattacken zu lauern und sie abzufangen ;-D ;-D

Ich hatte meine Therapie vor ca. 10 Jahren. Da galt Opipramol als relativ harmlos.

Ich glaub aber dass ich mich psychisch dran gewöhnt hab, wie an Stützräder beim Radeln- Lernen ;-)

und war verunsichert, wenn ich keine Tabl. bei mir hatte.

In der Zeit hab ich angefangen, konsequent Sport zu treiben, um meinen Allgemeinzustand zu kräftigen.

Das tut mir bis heute gut, ich werd heut auch wieder sporten! Tabletten hab ich seitdem keine mehr gebraucht, auch wenn ich immer noch mal ein paar kleine Tiefs hab.

Aber damit kann ich längst besser umgehen.

Machst du auch ein bisschen Sport?

*:) *:)

S,chalumIpfineB-Hambxurg


Opipramol macht körperlich nicht abhängig, kann dies aber psychisch bedingen. Ich habe es selbst mal lange Zeit genommen, aber dauerhaft war es für mich nicht das passende Medikament. Warst Du mal beim Psychiater? Welche Diagnose hast Du für diese Verordnung erhalten? Ich selbst habe mehrere psychische "Fehler" und eine Menge an Medikamenten probieren müssen, ehe ich das passende fand.

Weil man die Tabletten absetzt, verschwinden nicht die Symptome. Man kann auch nicht pauschal sagen, dass solche Symptome durch eine Therapie wieder weggehen - bei mir hat es z.B. nicht funktioniert und ich bin 1 Jahr lang ambulant in einer Fachklinik zu Therapiesitzungen gegangen.

Erst wenn Du die richtige Diagnose hast, kannst Du auf Dein Mittel, das zu Dir passt, zurückgreifen und vielleicht auch eine Therapie machen - dies hängt ja auch davon ab, ob man beruflich (Arbeitszeiten) die Möglichkeit dazu hat.

kYleikne PaTlme210


@ Schlumpfine-Hamburg:

Der Neurologe ist gleichzeitig Psychater. Ich habe ein langes Gespräch mit ihm geführt. Hatte beruflich in den letzten Monaten schwer zu kämpfen und er meinte, es wäre die Neigung zu einer Angststörung. Ansonsten wäre ich aber ziemlich normal und hätte nichts besorgniserregendes. Alles i.o

Danach würde es aber besser werden, wenn der Stress nachlässt. Das traf auch zu. Mir gehts jetzt wesentlich besser.

Nur wie gesagt, habe ich eher das Gefühl, dass diese Attacken jetzt ab und an eher vom Absetzen des Medikaments kommen.

SVchlum%pfinfe-IHambxurg


Was sagt denn der Doc? Könnten es Absetzsymptome sein?

Ich habe es von heute auf morgen abgesetzt ohne runterdosieren und hatte keine Probleme.

k!leine Palmxe210


Mein nächster Temin ist erst im Juli.

Telefonieren ist schlecht möglich, weil er eine vollbesetzte Praxis hat.

KualifARHxP


@ kleine Palme

also bei mir kamen zuerst auch mehr Panikattacken und stärkere Depressionen durch, aber das hat sich gelegt.

Es hing bei mir vor allem mit der Angst vor neuen Attacken zusammen, und mit den Tabl. hab ich mich davor irgendwie sicherer gefühlt. Was aber, wenn ich es jetzt betrachte, falsch war. Die Tabletten haben nur meine psychosomatischen Reaktionen etwas gepuffert. Mir war fast ständig übel und ich hatte sowas wie Reizdarm, aber ich war völlig gesund.

Der Psychiater (ich war ambulant bei dem) wollte, dass ich die Tabl. länger nehme, da war ich aber total dagegen.

Ich wollte mich weder davon abhängig machen noch mich von diesen Panikgeschichten tyrannisieren lassen.

Ich hab mit Hilfe der Therapie ziemlich viel erreicht und drück dir die Daumen, dass du ähnliche Erfolge hast!

*:)

sochngeide=rin


Hi kleine Palme,

ich habe Opipramol über ein Jahr lang genommen und ich hatte keine Entzugserscheinungen beim Absetzen. Gut das du eine Therapeutin hast mit der du dich verstehst.

Mit hat damals der Arzt gesagt das es das einzige Mittel ist was nicht abhänig macht ein anderer Arzt meinte das gleiche auch zu mir.

Schlecht ist es wenn die Meinungen so auseinander gehen, aber ich persönlich finde nicht das es abhängig macht, aber kann auch von Person zu Person verschieden ist.

Wünsche dir das es dir bald wieder gut geht.

LG :)*

d1e dixne


hallo,

opipramol soll doch auch a weng stimmungsaufhellend sein oder ??? ich nehm sie ein zwei monate und merke irgendwie nicht wirklich was davon,ausser das es mich meist nur müde macht.wie ist es bei euch??

K3aliA{RxHP


Hallo de dine,

also mich hat es vor allem auch müde gemacht. Das fand ich aber gut, wegen Schlafprobs! Meine Stimmung wurde nicht wesentlich besser und schon gar nicht euphorisch, aber ist irgendwann nicht mehr unter einen bestimmten Punkt runtergekommen.

*:)

d/e divne


naja mit schlafproblemen hab ich keine probleme nur wenn panikattacken vorkommen...dann hab ich manchmal angst einzuschlafen,weil ich denke das mir im schlaf was passiert,aber irgendwie winterts mich trotzdem weg u bin eingeschlafen ;-D ;-D weswegen hast du denn die tabletten bekommen ??? wenn ich fragen darf

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH