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Stationäre Psychotherapie (Erfahrungen und kurze Einblicke)

H~ugi/n_M|unixn


Push push ich würde es auch gerne erfahren da mir u .U dasselbe bevorsteht ":/

T)rhooxmp


Hey,

sorry das es von mir keine Zwischenmeldungen gab. Die Therapie habe ich inzwischen schon einige Monate hinter mir, und es war aufjedenfall richtig und wichtig das ich diese gemacht habe. Zu Anfang habe ich mich reichlich schwer getan mit den ganzen internen Therapien wie Gruppengespräch oder ähnliches, hat also einige Wochen gedauert. Ich habe viele nette Menschen kennengelernt und ich konnte mich sehr gut mit diesen Unterhalten und Austauschen, noch Heute habe ich zu einigen Kontakt, zu dem einen mehr zu dem anderen weniger. Es war aufjedenfall eine sehr gute Zeit, sie tat mir eigentlich sehr gut, vielen dort viel es auch schwer wieder zu gehen wenn die 12 Wochen um waren. Das alter war gemischt, es gab alt sowie Jung das hat aber kein abbruch getan, im Gegenteil es war eher wie eine große Familie. Ich muss aber sagen das ich dort nicht sein wollen würde wenn es dunkel und grau ist, sprich in den Witnermonaten, da man dann zu sehr auf sein Zimmer beschränkt ist. Im Sommer war gut, das umliegende Gelände lud auch ein nach draußen zu gehen, davon abgesehen gehörten Gruppen-Wanderungen zur Therapie, wenn auch von vielen(mir auch Zeitweise) nicht unbedingt gemocht. ;-D Man konnte sich aber dort auch sehr gut Unterhalten.

Alles im allem eine schöne Zeit dort gewesen, auch viel den Mitpatienten geschuldet. Therapie mäßig hat es mir leider nicht so viel gebracht wie erhofft, aber da ich immer zu hohe ansprüche habe ist das nicht verwunderlich. Ich konnte viele neue erkenntnisse sammeln und versuche alles gelernte so gut es geht umzusetzen und begleitend mit einer neuen Ambulanten Therapie zu unterstützen.

Falls ihr Fragen habt, fragt ruhig, ich versuche sie zu beantworten soweit wie mir möglich ist. :)z

Liebe Grüße

*2SVternix*


Ich hoffe es ist in Ordnung wenn ich hier auch ein paar Fragen stelle?!

Ich soll eigentlich auch in eine stationäre Psychotherapie (wegen Angst- und Panikstörung).

Allerdings bekam ich gestern das Begrüßungsschreiben der Klinik, und mittlerweile bin ich der Ansicht, dass ich da nicht mehr hin will.

Klar, ich will Hilfe. Aber mit den Regeln dort komm ich teilweise nicht klar.

Los geht es mit:

- Kein Nikotin (ja, ich bin Raucher, und will aufhören, aber nicht während der Therapie, weil ich denke, da hab ich genug andren Stress)

- Kein Handy, kein Laptop, keine Bücher, kein radio, kein Fernsehen (Fernsehen, Radio, Laptop is ja noch okay. Aber ohne Bücher wirds schon recht öde. Und Handy brauch ich, um Kontakt zu halten. Ich bin Familienmensch, und brauche die Unterstützung von meiner Mum und meinem Freund)

- Die ersten 2 Wochen absolutes Kontaktverbot, und man darf nicht alleine raus (klingt für mich mehr nach geschlossenem Vollzug. Und wie schon gesagt, ohne Kontakt schaff ich das nicht). Zudem wurde mir anfangs mal gesagt, ich dürfte am WE raus. Hab das jetzt auch so eingeplant gehabt, und verschiedene Termine ausgemacht an den Wochenenden.

- Kein Besuch im Zimmer (sind Einzelzimmer). Bringt mich wieder zu dem Punkt: Das wird ganz schön öde, wenn man ja auch keine Bücher und nix haben darf.

- Dann kommen noch diverse andere Punkte, wo ich mich einfach frage, was das soll.

Ich versteh schon dass ne Therapie wichtig ist. Aber dass es so extrem ist, hat mir nie jemand gesagt, und unter solchen Umständen will ich das auch eigentlich nicht machen.

Kann mir dazu vielleicht jemand noch irgendwas sagen? War das bei euch auch so extrem mit den Regeln?

n[ajaynaguIt


Hallo Sterni,

irgendwie bist du grade auf Konfrontationskurs, kann das sein?

In so einer Therapieklinik sind immer ganz verschiedene Menschen mit ganz verschiedenen Problemen, deshalb sind die Regeln für den einzelnen nicht immer so nachvollziehbar. Nikotin ist ein Suchtmittel – vielleicht will man mit dem Rauchverbot verhindern, dass jemand von "seiner" Sucht auf die nächste umsteigt? Die ganzen Ablenkungsverbote (Fernseher, Bücher etc.) klingen für mich danach, dass du dir genug Zeit nehmen sollst, dich mit deinen Therapiethemen zu beschäftigen. Vermutlichwird es einen oder mehrere Gemeinschaftsräume mit Fernseher etc. geben, dass würde auch das Besuchsverbot im Zimmer erklären.

Bleib mal cool, fahr hin und schau's dir an. Vermutlich ist alles nur halb so wild. Wenn die Leute dort sehen, dass du an manchen Stellen nicht vordir selbst geschützt werden musst, gibts wahrscheinlich auch Ausnahmen.

Wann gehts denn los?

*SStelrni*


Hallo.

Ja, irgendwie bin ich grad schon etwas gefrustet...

Weil irgendwie alles anders läuft, als man mir gesagt hat. Offiziell hätte ich am 14.9. gehen sollen, war auch so mit der Klinik abgesprochen. Jetzt kam gestern dieses Schreiben, da steht dann drin, Aufnahme wäre am 5.10.

Allein das nervt schon, weil ich ja in der Arbeit 14.9. angegeben hab, und mich auch auf den Termin verlassen habe.

Die ganzen Verbote mögen ja teilweise Sinn machen. Aber ich finde, man sollte das dann an den einzelnen anpassen.

Und es gibt eben Dinge, die ich so nicht mag. Dazu gehört für mich die Kontaktsperre, und dass ich nicht raus darf.

Meine Therapeutin sagt immer, ich soll Grenzen setzen. Und das ist für mich eben ein Punkt, wo ich sage, dass es für mich nicht akzeptabel ist.

Dann bleib ich lieber in der ambulanten Therapie...

n#ajaWnagut


Weil irgendwie alles anders läuft, als man mir gesagt hat. Offiziell hätte ich am 14.9. gehen sollen, war auch so mit der Klinik abgesprochen. Jetzt kam gestern dieses Schreiben, da steht dann drin, Aufnahme wäre am 5.10.

Allein das nervt schon, weil ich ja in der Arbeit 14.9. angegeben hab, und mich auch auf den Termin verlassen habe.

Okay, das kann ich verstehen. Weißt du, warum du erst später hin kannst?

Die ganzen Verbote mögen ja teilweise Sinn machen. Aber ich finde, man sollte das dann an den einzelnen anpassen.

Steht auf dem Zettel denn was dazu? Ist das eine allgemeine Hausordnung oder ist das Sternis persönlicher Regelkatalog?

Meine Therapeutin sagt immer, ich soll Grenzen setzen.

Äh... Vorsicht. "Grenzen setzen" heißt für mich, seine seelischen Bedürfnisse zu kennen und die zu schützen.

es gibt eben Dinge, die ich so nicht mag

klingt für mich eher nach "ich will meine bequemen Gewohnheiten nicht lassen". Das gehört aber dazu, wenn man eine Therapie macht – seine eigenene Gewohnheiten und Bequemlichkeiten mal zu hinterfragen und zu schauen, obs ohne nicht sogar besser funktioniert.

*vSt e)rnHi*


Steht auf dem Zettel denn was dazu? Ist das eine allgemeine Hausordnung oder ist das Sternis persönlicher Regelkatalog?

Das ist die allgemeine Therapieordnung.

Habe heute auch nochmal dort angerufen und nachgefragt, ist wirklich für alle gültig...

Und der Hammer ist ja: Ich hab Kontaktverbot, aber bekomme ein Telefon ins Zimmer, das pro Tag 1,- Euro kostet :=o :-o

KOetze)rixn


Warst du mal vorher zu einem Vorgespräch in der Klinik?

Bleib mal cool, fahr hin und schau's dir an.

In Anbetracht der langen Wartezeiten für einen Klinikplatz würde ich das auch machen, abbrechen kannst du immer noch, wenn es gar nicht für dich paßt.

K@eMtzerxin


Die Regeln basieren wahrscheinlich auf Erfahrungen der Klinik mit Patienten.

Wer z.B. in der therapiefreien Zeit immer alleine an seinem Laptop im Einzelzimmer 'rumhängt wird von der Therapie wenig profitieren.

Z.B. Das Kontakverbot wird oft gemacht, damit die Patienten bewußt Abstand von ihrem Umfeld bekommen und sich auf der Station besser einleben können.

Hgeliea 80


Hallo Sterni, als diese Regeln sind ja echt der Hammer. :-o

Dies hier

In so einer Therapieklinik sind immer ganz verschiedene Menschen mit ganz verschiedenen Problemen, deshalb sind die Regeln für den einzelnen nicht immer so nachvollziehbar. Nikotin ist ein Suchtmittel – vielleicht will man mit dem Rauchverbot verhindern, dass jemand von "seiner" Sucht auf die nächste umsteigt? Die ganzen Ablenkungsverbote (Fernseher, Bücher etc.) klingen für mich danach, dass du dir genug Zeit nehmen sollst, dich mit deinen Therapiethemen zu beschäftigen. Vermutlichwird es einen oder mehrere Gemeinschaftsräume mit Fernseher etc. geben, dass würde auch das Besuchsverbot im Zimmer erklären.

leuchtet mir zwar irgendwo ein, aaaaber

ich fände es durchaus wichtig daß man ein wenig Ablenkung hat. Ich mein wenn man jetzt so 7-8 Therapiestunden am Tag hat, sich nur mit sich selbst beschäftigt, irgendwann wirds einfach zuviel. Zumindest ist es bei mir dann so. Ich brauchte dann auch ein Buch, oder eine Handarbeit oder einfach mal die Glotze für ein/zwei Stunden.

Besuche auf dem Zimmer waren bei mir damals auch nicht gerne gesehen. Kurz mal gucken war erlaubt, aber dann sollte man mit seinem Besuch woanders hingehen. Bei Mitpatienten war es schon geduldet, obwohl wir es kaum gemacht haben. Das Zimmer war der Rückzugspunkt, zum rumsitzen und mal ein bisschen labern gabs den Garten oder die Sitzecke.

Handy war auch erlaubt, aber der Ton war auszuschalten.

Oder evtl. wollen die mit diesen Regeln die Bewerber ein bisschen aussieben. So nach dem Motto: Wenn du wirklich willst, dann machst du da auch mit.

Kontaktverbot aber dann ein teueres Telefon auf dem Zimmer würde mir auch nicht einleuchten. Ganz ehrlich. Was sagt denn deine Therapeutin dazu?

Irgendwie erinnert mich das ganze an ein Kloster. Schweigegelübde gibts aber keines, oder? ]:D :-X

Gäbe es denn eine andere Klinik in deiner Nähe die für dich in Frage kommen würde?

*7St`ernix*


Zu nem Vorgespräch war ich nicht.

Habe mir die Klinik ausgesucht, weil sie 1. bei mir in der Nähe ist (da dachte ich noch, dass ich am WE heim dürfte), und 2. weil im Internet alles ganz toll beschrieben war. Außer die Regeln :=o

Problem ist, das ist jetzt eben alles schon für diese Klinik bestätigt, und es gibt auch keine mehr in der Nähe.

Meine Therapeutin meint, das wäre so üblich ???

Ich habe mich jetzt auch dazu entschieden, hin zu gehen :)z

Weil mir die Therapie eben wichtig ist.

Ich weiß nur nicht, wie das läuft, wenn ich zwischendrin abbreche. Ob ich dann die Kosten tragen müsste oder so??

Helia

Du hast das gut auf den Punkt gebracht

ich fände es durchaus wichtig daß man ein wenig Ablenkung hat. Ich mein wenn man jetzt so 7-8 Therapiestunden am Tag hat, sich nur mit sich selbst beschäftigt, irgendwann wirds einfach zuviel. Zumindest ist es bei mir dann so. Ich brauchte dann auch ein Buch, oder eine Handarbeit oder einfach mal die Glotze für ein/zwei Stunden.

so gehts mir nämlich auch. Ich muss auch mal abschalten.

Werde auch Bücher mitnehmen :=o

Hoffentlich gibts da keine Schrankkontrollen ;-D

Probleme hab ich ehrlich gesagt mit dem Nikotinverbot.

Ich will aufhören, aber für mich, und zu einem Zeitpunkt, wo ich selbst mich dazu entschließe. Und nicht, wenn eine Klinik das von mir verlangt.

Khetzer.ixn


Zu nem Vorgespräch war ich nicht.

Schade, vielleicht hätte man da schon im Vorfeld einiges klären können.

Ich weiß nur nicht, wie das läuft, wenn ich zwischendrin abbreche. Ob ich dann die Kosten tragen müsste oder so??

Würde ich gleich direkt bei der Aufnahme, wenn der "Papierkram" gemacht wird, nachfragen oder/und bei deiner KK nochmal nachfragen.

KjetQzer7in


Probleme hab ich ehrlich gesagt mit dem Nikotinverbot.

Ich habe dazu mal gelesen, Nikotin verstärkt bei Angstpatienten die Ängste.

Nikotin ist auch ein starkes Nervengift.

Und es verträgt sich mit einigen Psychopharmaka nicht.

Deshalb sind sie dort vielleicht bei dem Thema so strikt.

HVeliia 80


Zum Nikotin:

Klar, rauchen ist schädlich usw... das ist bekannt. Ich rauche selber auch und zwar viel. (zuviel). Ich hab auch mal versucht aufzuhören, ich wäre fast die Wände hochgegangen. Bin in der Arbeit herumgelaufen wie ein verpeiltes Huhn, gereizt und ständig unter Strom. Ob das Sinn macht in einer Therapie? Man ist eh schon gestresst und evtl. fertig wegen der Therapiestunden und dann auch noch voll auf Entzug. ":/ Wenn ich ehrlich bin, ich hätts nicht geschafft damals in der Thera aufzuhören, was aber auch kein Thema war weil wir draussen rauchen durften. Und wir haben viel geraucht und sind gesellig beieinander gesessen, also kein Gedanke ans Aufhören.

Andererseits wäre es aber auch DIE Chance mit der Qualmerei aufzuhören, was ja auch große Vorteile hat. Du hast einen richtigen Anreiz, wirst begleitet von Fachkräften, bist in einer Umgebung in der nicht geraucht wird- du kannst also nicht mal schnell eine schnorren. ;-)

Wie ist es denn bei dir Sterni? Wie reagierst du auf den Entzug? Rauchst du viel? Ist es dir sehr wichtig? Wie wäre es denn wenn du mal ein paar Tage weniger oder gar nicht rauchst, nur um mal zu gucken wies dir damit geht. Ich weiß, ist leicht gesagt, aber es wäre schon eine große Chance. @:)

Ich habe dazu mal gelesen, Nikotin verstärkt bei Angstpatienten die Ängste.

Nikotin ist auch ein starkes Nervengift.

Und es verträgt sich mit einigen Psychopharmaka nicht.

Deshalb sind sie dort vielleicht bei dem Thema so strikt.

Das wußte ich z.B. gar nicht. Also das Nikotin Ängst verstärkt. Vielleicht hilft es dir ja wenn du aufhörst?

Probiers doch einfach mal, viel hast du nicht zu verlieren und du sparst dir jede Menge Geld, für die Gesundheit ists auch besser. :)*

*dSpt,ernix*


Danke für Deine Antwort Ketzerin @:)

Das war mir neu, mit dem Nikotin.

Aber es nervt mich trotzdem, dass ich da nen "Entzug" machen soll :=o

Würde ich gleich direkt bei der Aufnahme, wenn der "Papierkram" gemacht wird, nachfragen oder/und bei deiner KK nochmal nachfragen.

Bei mir ist das ein bisschen komplizierter, das läuft bei mir über Bundeswehr, also nicht über Krankenkasse.

Deswegen musste das vorab genehmigt werden. Und da weiß ich eben nicht, wie das dann aussieht wenn ich abbreche

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