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Du bist liebenswert

C4hiQu'itaxa


Von diesem ABC-Modell hab ich noch nie was gehört...

Ich weiß ja selbst dass es unmöglich ist es jedem Recht zu mach. Das ist irgendwie so ein verquertes Denken, was ich selbst gar nicht genau erklären kann. Ich hab auch das Gefühl, wenn mir jemand wirklich zeigt, dass ich ihm was bedeute, muss ich ihn mit Füßen treten. Ich weiß nicht wieso, vielleicht um ihm zu zeigen, dass ich es einfach nicht Wert bin gemocht zu werden. ":/

M+olliEencheon


Frag Deinen Therapeuten doch einfach mal nach dem ABC-Modell.

Ist es denn eine Verhaltenstherapie?

Wenn Du jemanden mit Füßen treten willst, der Dir sagt/zeigt, dass er Dich mag, trittst Du ihn stellvertretend für Dich selbst. Und aus Angst, das Gefühl des Gemochtwerdens zuzulassen. Wenn man es nicht gewohnt ist, gemocht zu werden, kann man das Gefühl anfangs nämlich überhaupt nicht ertragen, weil es (widersinnig, aber wahr) weh tut. Und vor dem Schmerz hat man Angst. Für den Schmerz, der kommen könnte, hasst man den anderen.

Du hast vielleicht in der Vergangenheit (Kind?) die Erfahrung gemacht, dass Deine eigenen Liebesbekundungen (an Eltern?) eher bestraft oder verachtet wurden. Dasselbe Muster wendest Du jetzt eben auch auf Dich selbst an.

Des weiteren fühlst Du Dich, wenn Du das Gefühl zulässt, ausgeliefert – glaubst, der andere kann, wenn Du Dich darauf einlässt, mit Dir machen, was er will. Davor hast Du, verständlicherweise aus Deiner Sicht, natürlich auch Angst.

Ist jetzt mal so meine laienpsychologische Theorie.

CkhiQuixtaa


Ja es ist eine Verhaltenstherapie.

Du hast natürlich Recht mit dem was du sagst. Ich weiß ja auch wieso ich bin wie ich bin. Ich brauch einfach nur Hilfe wie ich es schaffe mich selbst anzunehmen

Mco\lliencxhen


Was passiert denn in Dir, wenn jemand sagt "ich mag dich"?

Welche Gedanken liegen Deiner Reaktion zugrunde?

Was mich selbst betrifft, war einer meiner Hauptgedanken dabei: "Wenn du mich wirklich kennen würdest, würdest du mich nicht mehr mögen. Du magst nur meine Maske."

Und: "Du bist ein Trottel, weil du meine Maske nicht durchschaust, dich kann ich daher gar nicht ernst nehmen. Ich habe dich erfolgreich verarscht."

Und: "Deine Liebe ist nichts wert, weil sie nur meiner Maske gilt."

Oder auch: "Jemand, der eine wie mich mag, muss pervers sein."

Man setzt also voraus, dass die bekundete Zuneigung entweder gelogen ist oder aufgrund eines Fehlbildes entsteht (Maske) oder aufgrund perverser Neigungen, ätzende Leute zu mögen. Denn man schließt kategorisch aus, dass jemand das wahre "Ich" lieben/mögen kann.

In Wirklichkeit aber hat man selbst ein schräges Bild von sich, nicht der andere. Der andere sieht all die Fehlerchen und Meisen, die man hat, natürlich auch – aber die sind für ihn gar nicht entscheidend, sondern das eigentliche "Ich" ist entscheidend.

Vielleicht fragst Du mal jemanden, der Dich mag, was er an Dir mag. Und dann versuchst Du nicht, Dich dagegen zu wehren, sondern wiederholst die Aussagen in Ich-Form: "Ich bin liebenswert, weil… (ich eine sanfte, treue Person bin, ich gut zuhören kann, meine Gesellschaft angenehm ist – was auch immer)."

Das wird anfangs erstmal komisch sein, solche Dinge von sich zu behaupten, an die man nicht glaubt, aber man kann sich daran gewöhnen! Und dann fängt man auch an, sie zu glauben.

CwhiQu/itaa


Was passiert denn in Dir, wenn jemand sagt "ich mag dich"?

Das hängt immer ganz davon ab ob es mir jemand freundschaftlich oder auf der Beziehungsebene sagt.

Freundschaftlich kann ich es vielleicht noch eher annehmen als andersherum. Trotzdem hab ich da so meine Zweifel, da ich auch nicht viele Freunde habe, was denke ich auch einfach an meiner verschlossenen Art liegt. Mir fällt es halt oft sehr schwer auf Leute zu zugehen und mich zu öffnen, auch vor Angst abgelehnt werden zu können. Wenn mir ein Mensch an dem ich Interesse habe sagt, dass ich ihm viel bedeute, dann denke ich mir einfach nur der spinnt. Was an mir ist so toll, dass man Gefühle für mich entwickelt. Ich bin jetzt 23 und hatte noch keine richtige Beziehung, was aber bestimmt auch daran liegt, dass ich mich einfach nicht gut genug öffnen kann und lieber verschlossen bin. Aber die Tatsache, dass ich noch keinen Freund hatte, lässt mich wieder an mich selbst zweifeln und denken, dass ich einfach kein liebenswerter Mensch bin. Ich bin es nicht Wert geliebt zu werden. Und wenn dann doch mal jemand kommt, der sich wirklich ins Zeug legt, so wie erwähnter Mann, halte ich ihn einfach nur noch für bescheuert und denke mir er hat den Knall nicht gehört, da er der einzige ist, der sich jemals so um mich bemüht hat. Und dann hab ich ihn noch damit bestraft, dass ich teilweise einfach unausstehlich und gemein war.

Wenn ich im Büro gelobt werde, kann ich dieses Lob nie annehmen. Nach außen hin bedanke ich mich zwar, aber innerlich denke ich mir einfach nur, dass hat er/sie jetzt nur gesagt um mich aufzumuntern oder mein Selbstbewusstsein zu stärken. Ich denke mir dann, jeder andere hätte nicht so ein "hast du toll gemacht" bekommen, nur ich, weil ichs anscheinend nötig habe. Verstehst du wie ich das meine? Im Büro weiß jeder, dass ich die kleine schüchterne Azubine bin.

Wenn mir jemand sagt "komm doch mal ein bisschen mehr aus dir heraus, du bist doch ein hübsches Mädchen und hast gar keinen Grund dazu". Dann denke ich immer, dass ist nur so daher gesagt, aber eigentlich nicht so gemeint.

CVhiQ^uitxaa


Was passiert denn in Dir, wenn jemand sagt "ich mag dich"?

Das hängt immer ganz davon ab ob es mir jemand freundschaftlich oder auf der Beziehungsebene sagt.

Freundschaftlich kann ich es vielleicht noch eher annehmen als andersherum. Trotzdem hab ich da so meine Zweifel, da ich auch nicht viele Freunde habe, was denke ich auch einfach an meiner verschlossenen Art liegt. Mir fällt es halt oft sehr schwer auf Leute zu zugehen und mich zu öffnen, auch vor Angst abgelehnt werden zu können. Wenn mir ein Mensch an dem ich Interesse habe sagt, dass ich ihm viel bedeute, dann denke ich mir einfach nur der spinnt. Was an mir ist so toll, dass man Gefühle für mich entwickelt. Ich bin jetzt 23 und hatte noch keine richtige Beziehung, was aber bestimmt auch daran liegt, dass ich mich einfach nicht gut genug öffnen kann und lieber verschlossen bin. Aber die Tatsache, dass ich noch keinen Freund hatte, lässt mich wieder an mich selbst zweifeln und denken, dass ich einfach kein liebenswerter Mensch bin. Ich bin es nicht Wert geliebt zu werden. Und wenn dann doch mal jemand kommt, der sich wirklich ins Zeug legt, so wie erwähnter Mann, halte ich ihn einfach nur noch für bescheuert und denke mir er hat den Knall nicht gehört, da er der einzige ist, der sich jemals so um mich bemüht hat. Und dann hab ich ihn noch damit bestraft, dass ich teilweise einfach unausstehlich und gemein war.

Wenn ich im Büro gelobt werde, kann ich dieses Lob nie annehmen. Nach außen hin bedanke ich mich zwar, aber innerlich denke ich mir einfach nur, dass hat er/sie jetzt nur gesagt um mich aufzumuntern oder mein Selbstbewusstsein zu stärken. Ich denke mir dann, jeder andere hätte nicht so ein "hast du toll gemacht" bekommen, nur ich, weil ichs anscheinend nötig habe. Verstehst du wie ich das meine? Im Büro weiß jeder, dass ich die kleine schüchterne Azubine bin.

Wenn mir jemand sagt "komm doch mal ein bisschen mehr aus dir heraus, du bist doch ein hübsches Mädchen und hast gar keinen Grund dazu". Dann denke ich immer, dass ist nur so daher gesagt, aber eigentlich nicht so gemeint.

M!olli;enchexn


@ ChiQuitaa

Was Du schreibst, kommt mir alles von mir selbst so wahnsinnig bekannt vor…

Was ist denn aus diesem Mann, der sich so bemüht hat, geworden? Hast Du ihn mit Deiner Unausstehlichkeit in die Flucht geschlagen?

Wenn es Dir das nächste Mal passiert, frag denjenigen, was er an Dir mag!

Wenn ich im Büro gelobt werde, kann ich dieses Lob nie annehmen. Nach außen hin bedanke ich mich zwar, aber innerlich denke ich mir einfach nur, dass hat er/sie jetzt nur gesagt um mich aufzumuntern oder mein Selbstbewusstsein zu stärken. Ich denke mir dann, jeder andere hätte nicht so ein "hast du toll gemacht" bekommen, nur ich, weil ichs anscheinend nötig habe. Verstehst du wie ich das meine? Im Büro weiß jeder, dass ich die kleine schüchterne Azubine bin.

Klar hast Du es "nötig" – die anderen sehen ja vermutlich, dass Du nicht die Selbstbewussteste bist. Anderen sagen sie so etwas nicht, weil die schon selbst wissen, dass sie gut sind. Das ändert aber nichts daran, dass Du vermutlich genauso gut bist wie die anderen. Versuch doch einfach mal, das Lob zu glauben. Sag Dir: "Ich bin gut. Ich habe das Lob verdient."

Sagt sich so leicht, ich weiß. Ich habe alle Erfolge und alles, was ich hinbekommen habe, früher für schlichte Glückstreffer gehalten, oder Zufall, oder "blindes Huhn findet auch mal ein Korn". Ich habe die Leistung nicht mir zugeschrieben, sondern dem Zufall oder Glück. Oder habe die Leistung für selbstverständlich und gar nicht lobenswert gehalten.

Wenn mir jemand sagt "komm doch mal ein bisschen mehr aus dir heraus, du bist doch ein hübsches Mädchen und hast gar keinen Grund dazu". Dann denke ich immer, dass ist nur so daher gesagt, aber eigentlich nicht so gemeint.

Da widerspreche ich Dir. Wenn jemand so etwas sagt, ist es in der Regel so gemeint. Warum sollte ich jemanden, den ich für einen abstoßenden Schwachmaten halte, so etwas sagen? Ich jedenfalls sage das nur Menschen, über die ich das wirklich denke.

C3hiQucitaxa


Was ist denn aus diesem Mann, der sich so bemüht hat, geworden? Hast Du ihn mit Deiner Unausstehlichkeit in die Flucht geschlagen?

Ich hab seine Zuneigung einfach nicht ertragen, einerseits war es schön aber andererseits habe ich mich dadurch so schlecht gefühlt. Ich hab dann irgendwann angefangen ihm abzusagen und wir haben uns nur noch alle 2-3 Wochen ca. gesehen. Da ich noch meine Sozialphobie habe, hab ich mich auch nie wirklich getraut mich außerhalb seiner Wohnung mit ihm zu treffen, z.B. Kino gehen oder mal draußen etwas Essen gehen. Ich denke dass alles ist ihm zu viel geworden und er meinte auch er hält es nicht aus, mich ständig sehen zu wollen aber von mir nur hingehalten zu werden. Ich verstehe ihn vollkommen und bin ihm daher auch nicht sauer, er hat das Spektakel mit mir schon lange genug ausgehalten, dass hat und hätte sonst niemand so lange mit mir. Er hat mir auch oft genug gesagt warum er mich so mag.. Ich bin einfach toll, süß und etwas besonderes in seinen Augen und anders als die anderen Mädchen die er kennengelernt hat. Aber trotzdem hab ich nie wirklich verstanden wieso :°( .

Ich habe alle Erfolge und alles, was ich hinbekommen habe, früher für schlichte Glückstreffer gehalten, oder Zufall, oder "blindes Huhn findet auch mal ein Korn". Ich habe die Leistung nicht mir zugeschrieben, sondern dem Zufall oder Glück. Oder habe die Leistung für selbstverständlich und gar nicht lobenswert gehalten.

So ist es auch bei mir. Ich denke mir ganz oft, so Sachen sind doch selbstverständlich, wieso wird man dafür gelobt? Das ist doch nichts besonderes und dann komm ich mir total minderbemittelt vor.

Und wenn ich mal einen Fehler mache, dann könnte ich mir so sehr dafür in den Hintern beissen. Ich denk mir dann immer, war ja wieder klar, das kann nur dir passieren, oh Mann. Dann fühl ich mich den ganzen Tag schlecht (auf's Thema Büro bezogen).

MzollYixenchen


Mir hat meine Verhaltenstherapie zum Aufbrechen dieser Muster wirklich geholfen.

Ich rate Dir wirklich, Deinen Therapeuten darum zu bitten, es mal mit diesem ABC-Modell zu versuchen. :)_

A%pfelWkuc4hen00x7


Wenn Du es schaffst, Dich so zu verhalten, dass das ungute Gefühl in der Magengegend nicht mehr da ist, Du Deinem Spiegelbild in die Augen sehen kannst und Dir die Meinung der anderen zunehmend unwichtiger wird, weil Du spürst, das Richtige zu tun, dann bist Du "Dir selbst" ein Stück näher.

:)^ :)^ Gut ausgedrückt wie ich finde.

Ja, ich kenne das auch, dieses elend lange "allen um jeden Preis gefallen wollen" und die ständige "Gedankenleserei" nach dem Motto: Hm, was könnte dem und der jetzt gefallen, welche Verhaltensweise, welche Worte" . Mir wurde das leider auch oft eingetrichtert, dass ich "nett" zu den Leuten sein soll, möglichst ohne eigene Meinung.

Ich habe das auch so gelernt, dass es wichtig ist, sich selbst anzunehmen wie man ist und vorallem auch dann, wenn man Schwäche zeigt oder irgendwie ja einfach schwach ist, eben nicht perfekt, auch die schlechten Seiten von einem selbst anzunehmen und sich selbst zu mögen. Als Mensch besteht man ja aus guten UND nicht so guten Charaktereigenschaften und Seiten. Das ist mir sehr schwer gefallen, die guten Seiten an mir konnte ich zuerst ganz gut annehmen, aber wenn irgendwas schief ging, ich mich nicht richtig verhalten habe oder wenn an meine Grenzen kam ( und ich denke das beschreibst du, dass du es stark an dir selbst ablehnst) und zugeben musste( vorallem auch mir selbst gegenüber), dass ich nicht mehr kann – puh, das war echt ein Kampf. Sich selbst zu sagen, ja ok, du liegst gerade am Boden, du kannst das und das nicht ODER GAR du hast versagt und ich mag oder lieb dich trotzdem..... :=o :=o Das hat ein Weilchen gedauert. Das ist echt schwer, ich dich sehr gut verstehen. Diese ganzen Ansprüche an einen selbst... . Ja, sofort wird sich dieses Muster nicht lösen, aber Schritt für Schritt kann es besser werden. Und es fühlt sich tatsächlich sehr anders und komisch an. Aber so gesehen, du bist ein Mensch wie jeder andere, wieso solltest du schlechter sein?? Alle sind liebenswert, weil sie eben Menschen sind. Und du bist ein einzigartiger und großartiger Mensch, der es verdient gemocht und geliebt zu werden, ohne irgendwas besonderes zu können oer irgendwas zu leisten, du musst dich nicht anstrengen, damit du gemocht wirst – es reicht, dass du einfach da bist und so bist wie du bist.

Ich habe das früher nicht gekannt, bei mir war es vom Elternhaus her die Regel, etwas besonders gut zu können und herauszuragen und gute Leistungen zu vollbringen, um überhaupt einen Wert als Mensch zu haben. Ich musste meinen Wert beweisen.... . War ich auf der Höhe, war ich ein toller, liebenswerter Mensch, war ich unten, war ich weder liebenswert noch irgendwas anderes positives. Dieses Muster ist falsch und muss durch ein anderes, gesundes Muster ersetzt werden. Mit diesem lebt es sich auch viel besser und leichter.

CVhiQuxitaa


Ich danke euch für die netten Worten @:)

Bei meinen Eltern war es so, zumindest bei meinem Vater, dass nichts gut genug für ihn war. Ich habe in seinen Augen irgendwie alles falsch gemacht und das hat er mich jedes mal nonverbal spüren lassen. Und dass ich wieder was falsch gemacht habe, hab ich dann immer nur anhand seiner Gestik, Mimik und seinem Verhalten mir gegenüber gemerkt, aber wirklich angesprochen hat er es nie :°( .

Könnt ihr beide sagen, ihr habt es geschafft? Wie lange habt ihr insgesamt gebraucht um euer Leben umzukrempeln? @:)

A^p*felkuDchen00x7


Bei meinen Eltern war es so, zumindest bei meinem Vater, dass nichts gut genug für ihn war. Ich habe in seinen Augen irgendwie alles falsch gemacht und das hat er mich jedes mal nonverbal spüren lassen. Und dass ich wieder was falsch gemacht habe, hab ich dann immer nur anhand seiner Gestik, Mimik und seinem Verhalten mir gegenüber gemerkt, aber wirklich angesprochen hat er es nie

Ja, bei mir war es genauso, nur von beiden Seiten aus und mit dem Unterschied, dass ich meistens nur negative Dinge an den Kopf geknallt gekriegt habe, du bist doof, du bist schlecht usw. Dagegen wurde bei Dingen, die ich "gut" gemacht habe einfach nur geschwiegen als wäre es selbstverständlich und sich im Scheinwerferlicht vor Anderen präsentiert( Mein kind kann das und das, sieh was für ein toller Elterteil und überhaupt perfekter Mensch ich bin %-| :-/ ). Ich glaube, für die zwei ist eine ganze Welt zusammengebrochen als die "perfekte "Tochter nicht mehr so funktioniert hat und erst als ich keine Großverdienerin wurde. Die haben sich das immer gewünscht, dass ich sie überall finanziere. Allgemein sind sie sehr materiell eingestellt. Und dann kamen noch mehr Sprüche wie "du hast soo viele Möglichkeiten und nutzt die nicht, wenn ich an deiner Stelle wäre... .Mach doch das und das, das ist richtig. Ach, du bist unfähig usw usw." Ich glaube ich habe die wirklich enttäuscht....das tut mir aber sehr leid.... :=o Ich glaube, die haben sich nie wirklich für mich als Menschen interessiert, nur was ich denen als Wirtschaftsfaktor bringe ( immer weiter , immer höher, alles, was ich wollte ignoriert, was ich nicht wollte, gefödert und so ein zeugs). Was mir wirklich geholfen hat, war, mich von ihnen zu distanzieren und einfach seltener Kontakt zu haben. Weil das Schlimme ist, wenn man mit sdolchen Ansichten und Sprüchen aufwächst, denkt man irgendwann, dass es normal ist, sowas zu hören und so behandelt zu werden, so abwertend und missbilligend. Aber das ist nicht normal.

Also die Muster zu durchbrechen hat bei mir schon ein Weilchen ( Monate...?) gedauert und ich denke, der Prozess ist noch nicht abgeschlossen, aber ich merke die Veränderungen und fühle mich auch besser, menschlicher. Einfach schön, ein Mensch zu sein, zu leben, seine Gefühle ernst zu nehmen und niemandem was beweisen zu müssen.

llilalcaun0emnaus


Wie bringt man das jemandem bei, der das selbst bei den Eltern nicht gelernt hat.......

Wenn man liebt färbt es ab. Es ist so wie beim Fackel übergeben (bei den Olympischen Spielen z.b.)

Mhollilenchxen


@ Chiquitaa

Könnt ihr beide sagen, ihr habt es geschafft? Wie lange habt ihr insgesamt gebraucht um euer Leben umzukrempeln?

Also, mein Leben umgekrempelt habe ich nicht - aber meinen Selbsthass-Modus bin ich losgeworden. Also ich würde schon sagen, ich habe es geschafft. Auch wenn ich von 100% noch ein Stück entfernt bin. Aber mit früher kein Vergleich mehr. Gar keiner.

Ich hatte zwei Jahre Therapie, aber die Wirkung ging nach der Therapie sozusagen weiter, ich würde also mal schätzen so vier Jahre habe ich bis zum aktuellen Stand gebraucht.

Allerdings hatte sich auch vor der Therapie schon einiges getan (durch Ausziehen von zu Hause, Partner kennen lernen, neues Umfeld kennen lernen, neuen Einflüssen ausgesetzt sein etc.). Aber entscheidend war für mich die Therapie.

1:9Lau%rax69


:)_

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