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Du bist liebenswert

T$emmxy


Man muss begreifen, das die Eltern ihr möglichstes taten, nicht mehr geben konnten, und jetzt nehme ich meine Verantwortung und lebe mich!

Man darf denken, meine Eltern waren mist, sie haben vieles nicht getan, aber, jetzt tue ich das was getan werden muss, das es mir gut geht.

Der erste Schritt muss von dem aus gehen, der sich ändern möchte, der das Probem hat, der die Mauer spürt!

:)_

a:nRthoxm


:-/ @:)

a$nthfom


MORGEN, werde ich mich auf jeden FALL liebenswert fühlen, da ich mit sehr lieben Menschen verabredet bin und ich freu mich schon richtig drauf @:)

cLorazonx81


Man darf denken, meine Eltern waren mist, sie haben vieles nicht getan, aber, jetzt tue ich das was getan werden muss, das es mir gut geht.

Vor allem muss man sich von seinen Eltern lösen. Und von deren Meinung.

Diese Woche habe ich meiner Mutter eröffnet, dass ich meinen 30. Geburtstag mit dem 55. von meinem Schwiegervater zusammenlege, weil wir an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Geburtstag haben. Die Idee hatten wir eines Abends und wir freuen uns beide schon sehr darauf, da wir uns sehr gut verstehen.

Das Telefonat mit meiner Mutter dauerte ganze 3min. Sie spricht nicht mehr mit mir, weil sie nicht will, dass ich mit meiner Schwiegerfamilie feiere. Sie ist eifersüchtig, da diese Familie mich sofort integriert hat und ich mich gerne bei ihnen aufhalte. Dort werde ich nicht verletzt oder kleingehalten, sie geben mir das Gefühl, ein wertvoller und liebenswerter Mensch zu sein. Das passt meinen Eltern natürlich gar nicht. Solange ich allein war und niemand mir beistand, hatten sie die Kontrolle über mich. Jetzt verlieren sie sie.

Meine Mutter denkt jetzt sicher, dass ihr Schweigen mir so sehr an die Nieren geht, dass ich anrufe und klein beigebe. Aber das werde ich nicht tun. Es ist mein Geburtstag und den feiere ich, wie ich will. Wenn sie nicht kommt, ist das ihr Problem. Sie muss damit leben, nicht ich. Ich werde nicht anrufen. Ich warte jetzt nur noch auf einen Anruf von meinem Vater, in dem er mir vorwirft, meiner Mutter das Herz zu brechen. Sie hat doch nur mich... bla... bla... Ich werde meine Pläne nicht ändern. Ich habe ein Recht auf eine Geburtstagsfeier nach meinen Vorstellungen.

Mwolldiengchexn


@ corazon81

Unsere Eltern scheinen sich zu ähneln...

Ich warte jetzt nur noch auf einen Anruf von meinem Vater, in dem er mir vorwirft, meiner Mutter das Herz zu brechen.

Der Satz könnte auch von mir über meine Eltern sein.

Bei mir hat's auch lang gedauert, bis ich mich von der "inneren Fessel" meiner Eltern endlich gelöst hatte, und es ging nicht ohne Beißen, Kratzen und Zähne fletschen ab, aber es war ein echter Befreiungsschlag. Ich lass mich nicht mehr emotional erpressen!

azntxhom


VON meinen auch, habs mir 38 Jahre gefallen lassen, als ich mich mal nicht mehr rührte haben sie es auch nicht getan.....das ist jetzt 5 Jahre her – was sie so schockte wahr unser letztes Kind seit der Schwangerschaftsmitteilung gibts mich und die Enkelkinder nicht mehr.....Aber ich hab ihr bestimmt damit das Herz gebrochen....... >:(

F<reun_dvoxn69


Ich bin durch Zufall auf diesen Faden gestoßen.

Auch ich habs auch nie gelernt mich um meiner Selbst willen zu lieben, sondern bei uns Zuhause galt immer: Nur Leistung zählt.

Den Kontakt zu meinen Eltern ist ziemlich reduziert :)D – genauso reduziert wie die Gefühle.

Ich habe vor ein paar Jahren (an meinem 40. Geburtstag) einen guten Spruch kreiert und den setzte (ich immer öfters) erfolgreich um:

Ich bin es leid für eine bessere Vergangenheit zu kämpfen und ich habe das Recht JETZT glücklich zu sein. x:)

Da trifft für mich genau den Punkt. Ich höre auf, mich ständig nach hinten umzusehen und mich über meine besch... Kindheit und Vergangenheit aufzureiben.

a[nthoxm


:)=

Tkemmxy


Ich bin es leid für eine bessere Vergangenheit zu kämpfen und ich habe das Recht JETZT glücklich zu sein

:)=

aJnthxom


:)_

E&mmPa_PreUexl


Ich hatte mir vor einigen Tage ein Lesezeichen gesetzt und fühle mich erst jetzt so richtig in der Lage, etwas zu schreiben, auch wenn ich nicht allzu sehr ins Detail gehen möchte. Weite Teile meiner Kindheit und Jugend sind vergleichbar mit euren Erfahrungen und sind geprägt von Druck, mangelnder Liebe, Schicksalsschlägen und Konkurrenzkämpfen. Ich hatte immer das Gefühl, mir alles erarbeiten zu müssen und nicht um meiner Selbst willen geliebt zu werden. Ich habe vieles durch... Essstörungen, Selbstverletzungen, Selbstmordversuche und letztlich zeugt alles nur davon, wie wenig ich in der Lage bin, mich und mein Leben so anzunehmen wie sie sind.

Anders als einige hier, die beschreiben, wie sehr sie sich "anbiedern", um gemocht zu werden, mache ich im Privatleben manchmal eine gegensätzliche Entdeckung: Sobald mir jemand wirklich nah ist, fange ich an, selbstzerstörerisch alles kaputt zu machen. Ich nörgle, suche Fehler, werde unausstehlich und es kommt mir dann so vor, als arbeite ich nur darauf hin, dass sich derjenige endlich wieder "entliebt" von mir, so dass ich sagen kann "Siehste, hab ich es doch gewusst! Du liebst mich doch nicht für immer!" Beziehungen torpediere ich gern auf diese Weise. Bei Freundschaften läuft es dagegen eher so ab, dass ich es nicht schaffe, den Kontakt zu pflegen. Weniger, weil ich kein Interesse habe, sondern weil sich für mich kein Automatismus entwickelt. Ich habe kein normales Verhältnis dazu, wie solche Dinge ablaufen, wann ich mich melden muss, wieviel Zeit zwischen Telefonaten okay ist und manchmal fehlt mir auch einfach die Kraft. Dann wiederum bin ich enttäuscht, wenn sich Freundschaften (aufgrund meines Verhaltens, das ist mir schon bewusst) nicht festigen, bin aber nicht in der Lage, daran etwas zu ändern. Oder wäre ich dazu fähig, kann es aber nicht, weil ich mein Weltbild von "keiner mag mich" so aufrecht erhalten möchte? Ich weiß es nicht... :-/

Ich gestehe, manchmal denke ich, ich werde wohl irgendwie mit mir und meiner Art leben müssen. Traurig macht mich der Gedanke trotzdem, aber ich weiß nicht mal, wer ich überhaupt wirklich bin wie kann ich also sagen, wie ich sein will ohne Gefahr zu laufen, mich selbst zu verleugnen?

s<kunLkxi


Emma_Peel

:)_ ich habe alles andere als Liebe in meiner Kindheit erfahren...Vater Alkoholiker, Mutter einfach nur egoistisch...bis heute.

Ich kenne eine menge Menschen, denen es ähnlich geht wie dir. Mein Schwester z.B. hat es sehr hart getroffen.

Ihre Psyche leidet bis heute, was sich an ihrer Haut (Neurodermitis) und ihrer Lunge (Astma)immer schnell bemerkbar macht.

Und sie hat sich seit einem Jahr an einen Mann gebunden, den es noch viel schlechter geht.

Am We hatten wir gerade wieder einen Vorfall mit den beiden.... weil sie sich nun von ihm trennte ,(er ist krankhaft Eifersüchtig, dreht unter Alkoholeinfluß durch, hält sie gegen ihren Willen bei sich zu hause fest,...usw. usw.) wollte er sich unter Trunkenheit das Leben nehmen. Und das nicht zum ersten mal! Er hat genau das Problem, sich selbst einfach nicht anzunehmen und zu lieben. große Komplexe, kleines Selbstwertgefühl, keinen Sinn im Leben, Depressionen.

Das sind alles wirklich schwere psychische Probleme.

Bei mir ist es irgendwie ganz anders gekommen. Ich finde mich nämlich durchaus liebenswert, weil ich so bin wie ich bin.

Ich habe so viel Scheisse hinter mir, was mich manchmal echt wundern läßt, dass ich den Lebensmut und die Kraft zum Leben nicht verloren habe. Ich weiß, dass meine Kinder mir gezeigt haben, dass ich innerlich sehr wohl lieben kann. Und ich habe mich durch sie irgendwie gefunden, ohne mich dabei verleugnen zu müssen.

Ohne mich selbst zu lieben, könnte ich wohl auch sie nicht lieben. Und ohne sie hätte ich wohl auch nicht die Stärke, dass alles durchzustehen, was ich in den letzten Jahren durchleben mußte....

Und weißt du was? Ich liebe mich immer noch.... :-)

Weil ich gelernt habe.....ich kann nicht daran Schuld sein, dass meine Mutter nicht lieben kann und uns keine Liebe schenken konnte. Ich will mir nicht die Schuld geben, dass mein Ex keinen anderen Ausweg kannte zuzuschlagen, wenn er nicht mehr reden konnte. Und ich gebe mir auch nicht die Schuld dafür, es so lange mit ihm ausgehalten zu haben.

Ich sehe vielmehr immer in die Zukunft um alles besser zu machen, weil ich aus meiner Vergangenheit etwas gelernt habe.

Nämlich ein liebenswerter Mensch zu sein, der Gefühle hat. Und niemand hat das Recht darauf herumzutrampeln!

Ich lasse mir jedenfalls mein Leben nicht mehr kaputt machen, weil andere Menschen nicht mit sich selber klar kommen.

Dich finde ich jedenfalls auch sehr nett und das obwohl ich nur recht wenig über sich weiß...ausser ein paar Zeilen in den Fäden und unsere PN. Und ich weiß nicht, ob du mir genau so sympathisch wärst, wenn du nicht so wärst wie du bist ;-)

So bist du aber nur, weil du das durch hast, was du hier nicht näher beschreiben willst.

Wie es innerlich in dir aussieht, weiß ich nicht. Nur ich würde mir für dich und alle anderen hier wünschen, die sich selber ganz anders sehen:

**//Du bist nicht perfekt,

aber du bist perfekt du selbst.

Das macht dich so liebenswert

und wertvoll für andere.

//**

Wir alle haben nur ein kleines und kurzes Leben...macht das beste daraus ohne immer wieder zurück zu schauen, was einmal war. Niemand kann etwas gegen die Vergangenheit tun...aber wir alle für unsere Zukunft

a`nt7hKokm


...... :)z ...... x:) x:) x:) x:) x:)

Fcragxe


Und ich denke ich bin nicht liebenswert um meiner selbstwillen sondern ich kann/darf/werde nur geliebt für das was ich tue.

Das ein Mensch liebenswert ist, unabhängig von dem was er tut oder nicht tut, steht doch ausser Frage.

Einen Menschen macht vielmehr als nur seine Taten aus, er kann nicht nur auf sie reduziert werden, das wäre zu einfach.

a;nthxom


:)z

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