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Du bist liebenswert

Tremmy


Mollienchen *:)

Ich stimme dir zu, aber dafür muss es mir nicht schlecht gehen. Ich bin dann das gute Beispiel welches vorran geht. Und mal ehrlich, viele Menschen leben auch gerne in der Opferrolle, sie holen sich so Energie, und Zeit der anderen, auch Mitgefühl und vorallem Mitleid der anderen!

Hart aber es ist teilweise so! :)_

Bgonnexr64


Letztlich war jemand bei mir, die ähnliche Erfahrungen hatte, dass ihre Familie zu viel von ihr verlangte und die sie als Miststück empfand, weil sie alldem nicht gerecht werden konnte.

Da half mal in den Arm nehmen, zuhören, über den Kopf streicheln und nach ein wenig Zuhören konnte man ihr sagen, warum sie ein wertvoller Mensch ist – und die anderen die Blödmänner.

TAemmxy


:)_

MDalegr1iaO1


Danke für diesen Thread! Ich lese sehr gerne mit. @:)

ahnVthoxm


...fühlst DU DICH geliebt ???

TQemamxy


Liebe Anthom was brauchst du um dich geliebt zu fühlen?

aznthoxm


nicht viel....bemerkt werden.....für andere da sein zu dürfen..........so was halt und du :)_

agntxhom


eingeengt werden......nie allein sein dürfen............nicht ich sein dürfen............aber auch immer der sein der sich melden muß......kann ich gar nicht leiden ;-)

ldöwi?n8x8


Hallo und Guten Morgen *:)

Ich mag mich mal einlinken, denn mich selbst hat dieses Thema eine sehr lange Zeit beschäftigt bzw tut es noch ab und an. Meine Kindheit und Jugend war wirklich nicht sehr schön... (Erläuterung würde zu weit gehen...)Meine Mutti konnte mir nie zeigen oder gar sagen, dass sie mich lieb hat. Im Grunde musste ich von klein auf lernen, selbstständig und eigenverantwortlich zu handeln. Zwar möchte jede Mutter ihren Kind das mit auf die Reise in die Welt geben, aber in dem Fall war es ehr negativ. Denn ich durfte nicht Kind sein. Oft stellte ich mir die Frage, wer ist hier Kind im Haus? Ich oder meine Mutti? Sie war nie da, hat mich nie umarmt oder getröstet, wenn ich vom Rad gefallen bin. Im Gegenteil es herrschte Psychoterror, häusliche Gewalt und Missachten in meiner Familie. Zu jener Zeit spielte mein Stiefvater und seine Alkoholsucht eine enorme Rolle dabei...

Jedenfalls lernte ich nie Gefühle zulassen oder zeigen. Ich konnte niemanden umarmen oder einer Freundin(oder meiner großen Schwester)sagen, dass ich den jenigen lieb habe. Wenn mir jemand Liebe entgegenbrachte, war dies so ungewohnt und neu für mich, dass ich mich davor ängstigte und auf Abstand ging. Nach meinem Auszug von daheime ging es mir sehr, sehr schlecht und ich musste ins KH (noch eine lange Geschichte). Das Ding war, dass ich nun auch mich selbst nicht lieben konnte. Wie auch, wenn man nicht einmal weiß was Gefühle sind und sie nicht einzuordnen weiß!? Zu jener Zeit fiel ich in ein Loch und fragte mich, ob ich es denn wert seie zu leben. Meine Mutti hatte mich nicht einmal zu jener Zeit im KH besucht, im Gegenteil...

Das alles ging bis zu einem bestimmten Punkt und dann dachte ich mir: "So nicht!" Ich wurde mir bewusst, dass ich meines Glückes Schmied bin und meine Kindheit ect zu der Vergangenheit gehört. All das Geschehene hat mich zwar geprägt, aber auch zu der starken Frau gemacht, die ich heute bin! Fortan viel mir die Last von den Schultern,denn ich lernte zu vergeben. Meiner Mutti und auch Stiefvater zu vergeben. Vielleicht hatte meine Mutter selbst nie das "Lieben" gelernt. Nur wollte ich nie so kalt werden wie sie und entschloss einen anderen Weg zu gehen. Und das klappt, wenn man etwas wirklich WILL, dann schafft man es auch. Viele Menschen ruhen sich auf ihrer Vergangenheit aus und schlüpfen in die Rolle eines Opfers. Jammern beim Psychologen:"Aber meine Kindheit war doch so schrecklich!" Aber dabei vergessen sie, dass sie im Hier und Jetzt leben. Es liegt an ihnen was sie daraus machen! Ich habe al das Negative in eine Art positive Kraft umgewandelt- Willenstärke und Mut. Heute bedeute ich mir etwas und kann auch die Menschen um mich herum lieben. Nur wer sich selbst liebt, kann erwarten geliebt zu werden. Man muss sich selbst achten und wertschätzen :-) Seid dem ich dies tu, nehm ich alles um mich herum anders wahr. Sogar meine Mutti. Denn jetzt sehe ich unbewusst, dass sie mir ihre Liebe zeigt. Sie nicht ausspricht, aber sie mir (mit mir vorher unbekannter Art und Weise) zeigt,dass sie mich lieb hat. Vielleicht kann ich das heute, weil ich gelernt habe mich selbst zu lieben.

c4oAlt Z2.0


Habe nicht den ganzen Thread gelesen:

1. Zunächst einmal würde ich mir Material zum Thema frühkindliche Prägung besorgen bzw. dem Betroffenen geben, z.B. "Werde, der Du werden kannst" zum thema Transaktionsanalyse. "Die Kunst des Liebens" von Fromm ist großartig im Zusammenhang hier.

2. Der Besuch eines Psychologen (eine Frau ist da aus meiner Sicht am besten geeignet, da empathischer als ein Mann) sollte folgen, um Kindheitserinnerungen zu spiegeln und aufzuarbeiten (alles privat zahlen, da sonst keine PKV oder BU mehr möglich).

3. Letztlich muss der Betroffene an seine Glaubenssätze und diese irgendwie beeinflussen. Hat er die beiden Schritte vorher durchgeführt, kennt er seine Glaubenssätze bereits. Dennoch sollte er diese zu Papier bringen. Glaubenssätze schwirren nur indirekt im Kopf herum. Man muss also aus seinem "internal Dialogue", internen Dialog, die Gedanken interpretieren und auf Glaubenssätze zurückführen. Dann hat man z.B. 10 Glaubenssätze.

Zur Beeinflussung ist Hypnose vielleicht eine Möglichkeit, wollte ich demnächst mal ausprobieren, kann davon aber nicht berichten. Zu Anfang vielleicht mal mit NLP befassen, das zeigt Interpretations- und Manipulationsmöglichkeiten auf. Es gibt z.B. auch Audioprogramme, die man sich jeden Tag anhört, bei denen einem neue (z.T. individuell ausgewählte) Glaubenssätze als audiotechnische verschlüsselte Botschaften eingetrichtert werden. Check mal "subliminal Audio" oder so was bei Google. Da gibt es viel zu, nicht zuletzt, weil die Werbung sich sowas zunutze machen will.

c:oltc 2.x0


Das war wohl von mir dann eher der männliche, nautrwissenschaftliche Ansatz. Liebe, Zuneigung zeigen, Herzen usw. ist natürlich begleitend auf jeden Fall wichtig.

Mya legrixa1


@ löwin88

Darf ich fragen, wie du es geschafft hast, das Negative ins Positive umzuwandeln? Hast du eine Methode? Wie hast du es geschafft die Liebe, die dir in der Kindheit gefehlt hat, in dir zu erzeugen? Hattest du Hilfe?

lTö>win8x8


@ Malegra1

Puh...das war natürlich wirklich nicht leicht und ein sehr harter Weg. Sagen wir mal so...ich stand metaphorisch auf der Straße und könnte wählen, wählen zwischen 2 Wegen. Der Weg in ein Leben ohne Liebe oder ein Leben in dem ich lieben kann und vorallem darf. Zu jener Zeit war ich wegen einer ES und Depressionen in der psychiatrischen Abteilung des KH. Als ich das KH verließ, bedeutete das automatisch für mich, dass ich bereit bin zu leben. Ein neues Leben beginnen und die Kreuzung mit dem Schild "Liebe" zu nehmen. Allerdings hatte ich noch zusätzliche Hilfe von meinem Therapeuten. Er half zeigte mir den richtigen Weg, aber gehen musste/muss ich ihn allein. Ich weiß nicht wie ich es geschafft habe, ich weiß nur, dass ich den Mut und Wille hatte. Weißt du ihm Grunde genommen, erfahren wir jeden Tag Liebe. Die Natur schenkt uns Liebe. In der Natur fand und finde ich jedesmal zu mir. Man soll nicht nach Liebe suchen, sondern die Augen für die Art Liebe offen halten die schon da ist! Ich fing wie gesagt damit an, mich selbst zu lieben. Mich und meinen Körper (Ein Muss bei den Weg aus einer Essstörung). Dann stellte ich meiner "Angst" und umarmte meine kleine Schwester, küsste sie auf die Stirn oder sagte hier, dass ich sie lieb habe! Vor ihr musste ich keine Zurückweisung fürchten.

"Durch Kinder gesundet die Seele!"

Sie gab mir Zuneigung zurück und fortan traute ich mir immer mehr. Ich umarmte meine liebste Freundin, sagte ihr, dass ich sie lieb habe und dankbar bin, dass sie im KH für mich da war. Es kostete Überwindung, aber das wars wert ;-) Was Beziehungen angeht, ist das widerrum eine andere Sache...Das ist etwas schwieriger. Mein erster Freund hatte es nicht leicht mit mir...Aber es geht. Jedoch kann ich nur Gefühle zeigen, annehmen und zulassen, wenn ich meinen Partner vertraue und wahrlich verliebt bin. Das brauch manchmal viel Zeit, aber wenn man geleibt wird, sollte das kein Problem sein.

Mein Tipp setz dir kleine Ziele. Wie ich mit meiner Schwester anfing, fange auch mit etwas "Leichten" an. Jeder Mensch kann liebe geben und nehmen.

T)e1mmy


nicht viel....bemerkt werden.....für andere da sein zu dürfen..........so was halt und du :)_

anthom

Mahh und das soll nicht viel sein? Bemerkt werden, ahha. Für andere da sein, ohweh ohweh und wenn sie dich dann nicht bemerken :°(

Ich brauche mich, nur mich um glücklich zu sein, um mich Liebenswürdig zu finden. Ich muss aufgeräumt, sauber sein. Mich innerlich schön fühlen um dann das nach Aussen zu scheinen.

Klar ist es schön für andere da zu sein, aber viel schöner ist es für sich da zu sein. Meine Seele und ich danke es mir sofort. Und bemerkt ;-D werde ich so am besten.

Das was du lebst, da ist Enttäuschung, Manipulation, Aufreibung an der Tagesordnung.

Lenke deine Energie, deine Gedanken auf dich und in dein Leben, und es ist dir egal was die restliche Welt tut, oder nicht!

:)_

axnthoxm


...kommisch man hat mir immer das gegenteil versucht beizubringen....nicht aif sich zu schauen...sich selber vergessen...unwichtig zu sein.......sorum hab ich das noch nie gesehen ":/

Hey Temmy .....schön von dir zu hören ....und....wasch mir ruhig den Kopf :)_

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