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Wie mit geliebten Menschen abschliessen,die einem nicht gut tun?

svchrägeSkantSe3x1


Könnte es sein, das du genau der Situation spiegelst, aber es nicht erkennen willst? Du bist doch selber hilfllos, und handelst für dich genauso "ungut" wie es deine Schwester und deine Mutter für sich machen. Hast du ein Helfersyndrom? Versucht du darüber deine eigenen Probleme zu vergessen? Brauchst du das Gefühl, gebraucht zu werden? Hast du deswegen Angst, den Kontakt abzubrechen weil du dich dann nicht mehr gebraucht fühlst?

Meinst du nicht, das euer Kind in deinem Bauch dich jetzt voll und ganz braucht? Da ja schwanger bist, hättest du eine gute Möglichkeit an der Hand dein Helfersyndrom und das gebraucht werden Gefühl auf das Kind zu projizieren, bis du das eines Tages mittels Therapie im Griff hast.

Du kannst das Leben deiner Familie NIEMALS verändern, das ist ein Kampf gegen Windmühlen, und eigentlich weißt du das auch.

Ein Mensch, der selber halb am ertrinken ist, kann NIEMANDEN helfen. Oft ist es das Sinnvollste, sich zu distanzieren. Vielen wird dann erst klar, das etwas nicht stimmt. Was aber auch kein Garant für eine Veränderung ist. Jemanden nach einem Fehlverhalten immer wieder die Hand zu reichen, ist keine Hilfe. Es geht dann nur um dich selbst, dein gutes Gefühl geholfen zu haben, und dich als Retterin hinzustellen.

Harsche Wort, ja ich weiß. Ich habe meine ganze Familie hinter mir gelassen, vieles erkannt. Mein Vorteil war, das ich immer weiter weggezogen bin, ich hoffe für dich das ihr vielleicht doch die Möglichkeit habt, auszuziehen.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft zum gehen lassen :)* :)* :)*

m?axPi2x010


Ich denke immer,das wenn ich in dem Augenblick wo es evtl. gefährlich werden könnte,sprich sich meine Schwester und Mutter in Gefahr bringen,und ich nicht da bin um ihnen zu helfen,dann könnt ich mir das nie verzeihen.....ich denk schon das ich das Helfersyndrom habe,haben zumindest bislang alle Therapeuten gemeint.

Bevor Menschen was passiert die ich liebe,würde ich mich selbst opfern,egal was es kostet.....ich weiss nicht woher das kommt und warum ich so bin..... :°(

Ich denk in dem Moment nicht an mich oder das ich dabei selbst "drauf" gehn kann,nein da zählt nur das es den Menschen gut geht,die mir wichtig sind.

Dabei werde ich sooft von genau diesen Menschen enttäuscht.....und es zerreisst mich innerlich,ich steh mir selbst im Weg,auf der einen Seite will ich ihnen nicht mehr helfen,und auf der anderen Seite überwiegt aber wieder die Angst,das eben was passieren könnte und ich habs nicht verhindert....versteht ihr was ich mein?

Für mich ist das alles so ausweglos :°( ,ich bin so und so nicht glücklich und manchmal war es so schlimm,das ich mir gewünscht hab,einfach Tod zu sein......wenn du selbst innerlich so mit dir kämpfst,und diesen Kampf mach ich seit Jahren mit.....ich müsste das ja nicht,es könnte so einfach sein,doch warum ist es das nicht?

Momentan hab ich wirklich keine möglichkeit auszuziehn,da wir eben Haus bauen,leider verzögert sich der Bau,so das wir damit rechnen,erst nä. Jahr einziehn zukönnen.

Iregendwer hat gefragt was mein Freund/Mann dazu sagt:

Ja den nimmt das natürlich auch mit,er schimpft auch immer und sagt,ich soll doch mal an mich denken.Er sagt dasselbe was ihr alle sagt,das ich denen nicht helfen kann,da sie es selbst ja nicht wollen.

Er steht sicherlich hinter mir und versucht mich aufzufangen,aber er ist nunmal kein Therapeut.

Ich bin selbst so wütend auf mich,wütend weil ich ein kleines hilfloses Wesen in mir trage,was normal meine vollste Aufmerksamkeit braucht,und was tu ich? :°(

Versteht ihr,ich will das echt nicht,ich versteh nicht warum ich so bin,warum ich mich eigentlich nur selbst damit quäle und kaputt mache,mein Leben könnte wirklich soooo schön sein,wenn ich mich nicht ständig für diese Menschen verantwortlich fühlen würde..... %-| :°(

CThevy?lad!y


Wie lange bist du schon in Therapie ???

s6chrä(gekanhte3x1


Wieso maßt du dir eigentlich an, für die anderen Menschen verantwortlich zu sein? Nicht mal Gott ist das. Nimmst du dich selbst nicht viel zu wichtig in der Rolle? Ich sehe ja, das du meinst es geht nur um die anderen, aber eigentlich gehts doch nur um dich. Außerdem kannst du für niemanden auf der Welt immer da sein. Vielleicht suchst du dort Liebe und Anerkennung. Es ist schade das du ein Kind bekommst, einen Mann hast und trotzdem zu wenig oder gar nichts davon fühlst.

Sei übrigens nicht wütend auf dich, das bringt leider auch nichts. Nimm es an, erkenne es, ohne Groll, versuche es Wertfrei zu betrachten. Vielleicht kannst du so Schritt für Schritt loslassen.

Eines Tages wirst du es verstehen, warum das alles so war. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg der gegangen werden muss.

Wzolf_ram6x7


Liebe Maxi,

es gibt aus meiner Sicht nur einen Weg. Du mußt Dir Hilfe von Aussen holen. Ein Arzt oder auch Therapeut dem Du vertraust den bitte um eine Aussprache, dem schildere ohne Beschönigung die gesamte Lage.

Bitte lasse Dir helfen, erzähle Deine Lage Menschen von Angesicht zu Angesicht, hier im Forum wird Dir nur moralisch geholfen, Du benötigst für Dich, Dein Baby und Deinen Mann persönliche Hilfe.

Setze Dich mit dem Sozialamt in Verbindung. Bitte mach es gleich. Du hast Hilfe gegeben, nun benötigst Du selber Hilfe, laß Dir helfen. Alles Glück dieser Welt und ein frohes Herz wünsche ich Dir.

C1hevysladxy


:)^ :)z Ich habe mich damals an den sozial psychologischen Dienst der Stadt gewendet weil ich das Gefühl hatte nicht weiterzukommen. Nachdem die Dame von dort Kontakt mit meiner Mutter aufgenommen hat, hatte ich das Gefühl die Verantwortung komplett abgegeben zu haben und das war so ein erleichterndes Gefühl. Dann spitze es sich bei mir zu und ich hab den Kontakt komplett abgebrochen – aber ich wusste ja im Hinterkopf da ist jemand der sich kümmert.

m$axi\2010


Ich bin schon sehr sehr lange in Therapie und versteh auch nicht das sie nicht anschlägt,man unterstellt mir immer,das ich es ja gar nicht annehmen will,aber das stimmt nicht. Ich bin wirklich nicht glücklich mit dieser Situation,ich bettel um Hilfe,ich will Hilfe,ich ertrage diesen Zustand nämlich nicht mehr länger,zulang mach ich das schon so mit....ich kann auch nicht mehr :°( .

Ich versteh es selbst nicht,ich versteh nicht warum mir keine Therapie bislang den Erfolg gebracht hat.....ich bin doch nicht untherapierbar oder,es gibt doch viel schlimmeres was therapiert werden kann ???!!!

Ich hab ja z.B. schon "Verträge" mit Therapeuten aufgesetzt,indem ich die "Verantwortung abgegeben" habe,also wieder zurück an meine Mutter und Schwester.....kurzzeitig hat es mir geholfen,und dann gings wieder los. :-(

Ich werde auf jedenfall und das ist ganz sicher,nochmal einen anderen Therapeuten zu rate ziehen,wie gesagt,vielleicht hilft mir ja doch eine Hypnose?Da muss doch in meiner Kindheit i-was vorgefallen sein,das ich so bin und es einfach nicht schaffe loszulassen ??? Das zumindest meinten auch schon einige Therapeuten,nur bislang blieb die spurensuche leider erfolglos......ich weiss langsam nicht mehr weiter.....ich freu mich wahnsinnig auf mein Baby,ich will und sollte ausnahmslos glücklich sein,aber irgendwie ist da immer dieser bittere Beigeschmack..... :°(

Danke jedenfalls für eure Mühe,es tut trotzdem sehr gut das hier niederschreiben zu können.....denn meine Freundinnen sind auch schon ratlos und wissen mit mir nicht mehr weiter...... :-(

Wenn ich mich jetzt als "aussenstehende dritte" Person sehen würde,würde ich das bzw.mich auch nicht verstehn,und mir genau dasselbe raten was mir jeder rät........es ist paradox..... :|N .

CEhejvJyl.ady


Du "bettelst" vielleicht um Hilfe – aber nimmst Sie nicht an. So kommt es mir zumindest bisher aus deinen Beiträgen vor. Was meinst du denn was dir eine Hypnose bringen würde ??? Welche Vorstellung hast du ???

WnolfiraVm67


Liebe maxi,

wende Dich an Mutter-Kind und nimm Urlaub von Deiner Familie.

Nimm Abstand von dem Leben welches Du glaubst nicht aufgeben zu können.

In vielen Seminaren habe ich mir einen Satz gemerkt welcher ganz einfach zu merken ist.

Ich bin ein Teil der Lösung oder ein Teil des Problems, dazwischen gibt es nichts.

Betrachte dein Leben aus diesem Blickwinkel und komme zu einem Schluß. Viel Erfolg und Mut.

mqaxoi20x10


Du "bettelst" vielleicht um Hilfe – aber nimmst Sie nicht an. So kommt es mir zumindest bisher aus deinen Beiträgen vor. Was meinst du denn was dir eine Hypnose bringen würde ??? Welche Vorstellung hast du ???

Ich weiss das der Eindruck entsteht das ich keine Hilfe wollen würde,aber was bringts mir denn,sicher will ich Hilfe,und zwar mehr als alles andere.

Der momentanige Zustand macht mich wirklich seelisch kaputt.....vielleicht ist es ja auch durch die ss extrem verstärkt ??? :-/

Was ich mir von einer Hypnose erhoffe?Das ich vielleicht dir Ursache finde,warum ich mich für meine Familie verantwortlich fühle und warum ich nicht loslassen kann?Und das mir dann evtl. besser geholfen werden kann oder ich es vielleicht besser verstehen werde,warum das alles so ist?!!

Wolfram67

danke für deine sehr lieben Worte,tut gut @:) .

Du kannst dir sicher sein,das ich noch nicht aufgebe und mich an Leute wenden werde,die mir möglicherweise endlich helfen können.Ich hab bereits nach Adressen gesucht und werd diese jetzt auch sofort anrufen.

Lg Maxi

C$hev9ylaxdy


Meine Worte waren nicht als Vorwurf oder böse gemeint @:) Aber du solltest dich auch mal über solche Dinge wie Co-Abhängigkeit schlau machen :)z

W*olfSram.6x7


noch Etwas,

das Beste wäre allerdings wenn sich Deine Mutter und Deine Schwester zu einer Entziehungskur anmelden.

Die müssen das freiwillig und von selbst machen.

Sag ihnen klar und deutlich das es ein weiter so NICHT GEBEN KANN:

Weil sonst alle vor die Hunde gehn,

laß Dich nicht Erweichen zu irgend welchen Zugeständnissen.

Wenn sie dich lieben , müssen sie zur Entziehung.

Das Enkelkind freut sich dann auf eine gesunde Oma und eine gesunde Tante.

Das Gegenteil wäre eine Katastrophe für alle.

Eine gute Zukunft führt nur über eine Entziehung der Mutter und der Schwester.

Ganz viel Mut und liebe Grüße :)^ :)^

CbhMevylaxdy


Leider bringt reden da in den wenigsten Fälle etwas Wolfram ;-)

WaolfWramy67


stimmt, aber zwingen geht nicht.

Beide Alkoholkranken müssen freiwillig zur Entziehungskur.

Soll ich mit dem Prügel kommen ? ;-))

Bin schon in Rente und hätte Zeit ;-))

Cvhevylxady


Natürlich muß es von denen selber kommen. Aber das kommt es nicht und daher hat Sie ja die Probleme.

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