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Tagesklinik, arbeitsunfähig, berufliche Reha und Arge

Gyiftwzwergx43 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich bin 43 Jahre alt und leide seit über 22 Jahren an Angst und Panikattacken sowie an einer Eßstörung, Depressionen, chronische Ermüdungs und Erschöpfungszustände usw. :°(

Deshalb war ich jetzt bereits zum 4x in einer Tagesklinik und wurde wie bereits davor, als arbeitsunfähig entlassen und aber gleichzeitig wurde eine ambulante berufl. Reha empfohlen.

Meine Ärztin hat mich jetzt noch bis zum 17.8. Krank geschrieben und gesagt das sie es danach nicht weiter könne da ich schon zulange Krank geschrieben bin und die Arge ihr im Nacken sitzt und entweder stelle ich einen Antrag auf berufl. Reha oder die von der Arge sollen etwas passendes für mich finden. Ich fragte ob ich nächsten Monat dann arbeitsfähig bin, was sie verneinte. Man könne das ein oder andere versuchen und wenns nicht geht, dann könne ich ja abbrechen aber ist das eine Lösung ???

Ich fühle mich als wenn ich für arbeitsfaul und eine Simulantin gehalten werde, was ich beides ganz bestimmt nicht bin !!!

Antworten
mriAsshfqei1nbexin


hi giftzwerg,

kommt für dich die berentung denn nicht in frage? mit deiner vorgeschichte? ich hatte nicht ganz ähnliche voraussetzungen, aber war eben auch lange au. mein arzt hat mir zur berentung geraten. gut, ist jetzt nicht eine berauschende perspektive, aber besser als ständig diesen druck zu haben. das macht dich noch mehr fertig.

deine ärztin verstehe ich da nicht. heute bekommst du nur dann rente, wenn du mit dem kopf unter dem arm daherkommst. wo will sie denn hin mit dir? in 20 jahren hast du keine besserung, aber jetzt? durch die reha ???

liebe grüße, miss f.

G iftzwberg4x3


Hallo miss f. *:)

für morgen habe ich mir ein beratungsgesprächstermin bei der LVA geholt, wegen eventueller berentung und will auch gleich fragen wie es mit der berufl. Reha empfehlung die ich ja bekommen habe, aussieht.

du sagst es, der druck ist enorm und haut gerade wieder voll in mein krankheitsbild rein :°(

naja... ich lege mich jetzt mal etwas hin und versuche etwas zur ruhe zukommen %:|

lg

kGathisAfly


leidest du auch schon seit 22 jahren unter depressionen? wenn ja, dann gibt mir das ja nicht viel hoffnung jemals gesund zu werden -.-...:)

GUiftzwUergx43


**Hallo katisfly,

ja leider :-(

An was für Depressionen leidest du?

Bei mir sind es Rezidivierende.

lg

Ghift<zwderxg43


Gestern habe ich von der Rentenversicherung einen Rentenantrag bekommen. Man war bei der Stelle sehr erstaunt, das mir trotz arbeitsunfähigkeit eine Empfehlung auf berufl. Reha gegeben wurde.

Hat jemand ähnliche oder gleiche Erfahrungen?

lg

m9issfveNinbeixn


naja, das ist halt eben das, dass sich heute viele scheuen die rente, die viel geld kostet, anzusteuern. die unterstützung ist eher da, wenn reha ein thema ist.

das habe ich auch erlebt.

da solltest du dich auf die hinterfüße stellen. als ich anfing das selbst zu steuern, bzw zu schildern wie es mir geht und wie lange schon trotz hoher und unangenehmer medikation, meine ziele definiert habe, ging das dann ratzfatz.

man darf sich nicht auf die ärzte verlassen.

in der phase zwischen arbeitsunfähigkeit und rentenbeginn, habe ich einiges erleben dürfen. das macht mich mitunter heute noch wütend, weil es dabei nicht um mich als menschen ging, sondern lediglich um das ansinnen der behandler, dass ich unbedingt wieder voll arbeitsfähig sein muß und kein geld koste. zur info, ich habe seit meiner jugend eine schizoaffektive psychose und bin krankenschwester. die gefahren die das birgt hat keiner außer mir und meinem damaligen psychiater gesehen. es sind mir mitunter auch fehler passiert im beruf, das hätte in die hose gehen können und war eine massive belastung für mich. ständiges stimmenhören und massive stimmungsschwankungen haben niemanden davon abhalten können, mich wieder in den klinikbetrieb zu schicken...

G)ift$z@we&rgG4x3


Hallo missfeinbein,

wie hast du den ganzen stress und die belastung bis zur berentung nur ausgehalten ?

ich bin ja schon nur alleine von 10 min. Antrag ausfüllen restlos überfordert und schachmatt sodas die ganze schreiberei mehr als schleppend voran geht. ich habe zwar eine sozialbearbeiterin zur seite gestellt bekommen aber zugeben zu müssen das ich es nicht alleine packe, empfinde ich als erniedrigung und schäme mich dafür |-o

das die ganze sache nicht einfach wird, davon gehe ich aus und weiß nicht ob und wie ich kraft zum kämpfen aufbringen soll, weißt du vieleicht ob es da auch hilfen gibt ?

wie kommst du mit deiner krankheit zurecht?

ich kann meine einfach nicht annehmen, würde sogern normal sein :°(

lg

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