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Sollte ich es doch nochmal mit Antidepressiva versuchen?

WXeirdox87 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe seit einem Jahr Depressionen und habe mich letztes Jahr irgendwann dazu überreden lassen, Antidepressiva zu nehmen, in der Hoffnung, sie würden helfen. Ich habe sie nur kurz genommen und mir dann vorgenommen, keine Medikamente mehr anzurühren. Jetzt bin ich bei einem anderen Arzt und auch der hat mir wieder nahegelegt, doch welche zu nehmen.

Ich bin verunsichert, weil ich natürlich einerseits möchte, dass es mir endlich besser geht, ich solchen Mitteln andererseits aber sehr skeptisch gegenüberstehe. Ich habe einerseits Angst, dass sie meine Gefühle nur betäuben und mich verändern könnten, und andererseits davor, dass ich irgendwann nicht mehr ohne Antidepressiva auskommen könnte.

Mache ich mir zu viele Gedanken oder ist meine Skepsis begründet?

Sollten Hausärzte überhaupt Psychopharmaka verschreiben? Ist das nicht eher die Aufgabe eines Psychiaters?

Antworten
gorasum


Ich kann deine Bedenken durchaus verstehen. Ich habe mir pflanzliche Medikamente aus der Apotheke besorgt. Muss man leider selbst zahlen und es ist auch nicht gesagt dass das erst beste hilft. Musste ein wenig herumprobieren bis ich was gefunden habe das hilft.

Ich bin auch der Meinung, dass Fachärzte Psychopharmaka verschreiben sollten. Aber Hausärzte neigen leider manchmal dazu gerne jede Menge Pillen zu verschreiben. (meine Meinung)

NZaelxa


Hallo , also ich nehm auch welche aber nur 1 am tag und es geht mir wirklich besser damit , du kannst sie ja wenns dir wieder besser geht langsam runtersetzen, nur mach bitte nicht den fehler und lass dir welche geben von denen man abhängig wird.

Und wenn du sie dann nimmst mach auch nicht den fehler und lass sie dann einfach weg , das habe ich auch gemacht und habe dann ganz schlimm mit dem innenohr zu tun gehabt .... man muss sie langsam weg lassen also immer weniger nehmen .

U*lc}era


Antidepressiva verändern den Menschen nicht. Sie helfen, wieder am Leben teilzunehmen. Sie machen NICHT abhängig. Ein Psychiater ist der richtige Ansprechpartner.

Nmaelxa


und wie sie abhängig machen , manche .....

W`eirduo87


Danke für eure Antworten. :)^

Helfen solche pflanzlichen Mittel nicht nur bei sagen wir "leichten depressiven Verstimmungen"? Die Depressionen sind bei mir leider schon sehr stark. :-(

Ich meine Abhängigkeit im eigentlichen Sinne. Ich habe nur die Befürchtung, dass ich mich besser fühle wenn ich sie nehme, aber wieder komplett abstürze wenn ich sie wieder absetze. Ich möchte sowetwas nicht dauerhaft nehmen. :|N

UJlcerxa


und wie sie abhängig machen , manche .....

Kann es sein, dass du ADs mit Benzos verwechselst? Nochmal ADs machen NICHT abhängig.

Ich meine Abhängigkeit im eigentlichen Sinne. Ich habe nur die Befürchtung, dass ich mich besser fühle wenn ich sie nehme, aber wieder komplett abstürze wenn ich sie wieder absetze. Ich möchte sowetwas nicht dauerhaft nehmen

Am besten ist, du gehst zum Psychiater und lässt dich beraten. An einer Depression sollte man sich auch nicht nur auf Medikamente verlassen, auch eine begleitende Pschotherapie ist meist sinnvoll. Und ADs helfen dabei, überhaupt erstmal therapiefähig zu sein.

Es ist übrigens ein Trugschluss, zu denken ADs sind Happy-Pillen und ich laufe damit locker flockig leicht durchs Leben, so ist es mit Nichten. Ein Absetzen von ADs sollte immer in Absprache mit dem Arzt geschehen, auch werden sie langsam herunterdosiert. Aber bevor du diese Gedanken machst, solttest du mit einem Psychiater sprechen, auch über deine Ängste bezügl. ADs.

l5eo:73


Hallo,

ich kann deine Sorge der Abhängigkeit verstehen, das quälte mich auch eine ganze Zeit lang. In jedem Fall würde ich Dir raten, einen Facharzt aufzusuchen. Und was die eigentliche Frage angeht, ja ich würde an Deiner Stelle die Einnahme von AD wieder beginnen. Denn die Wirkung tritt in der Regel erst einige Wochen später ein, das zum einen. Und – wenn Du deine Depressionen mit Hilfe eines Therapeuten in den Griff bekommen hast, kann man das Medi auch über einen längeren Zeitraum langsam wieder ausschleichen lassen.

Ich selbst habe ds auch so gemacht und bin auch eine ganze Zeitlang gut ohne ausgekommen. Mein Medikament war/ist Fluoxetin 20mg.

N/aelxa


nein ich verwechsel das nicht ! habe schon viele amtid. nehmen müssen und manche machen abhängig , deswegen bin ich auch zum schluss im krankenhaus gelandet

o`rosL-lBan


wenn man alleine nicht herauskommt, sollten medikamente schon eine hilfe sein . . .

Wlei rdox87


Ich meine Abhängigkeit im eigentlichen Sinne.

Da fehlt ein "nicht". %-|

Ich werde in einem Monat eine stationäre Therapie beginnen. Soll ich das dann mit den Ärzten in der Klinik besprechen oder soll ich – wenn überhaupt – vorher anfangen, welche zu nehmen (weil es eben etwas dauert bis sie wirken)? Einen Termin beim Psychiater werde ich in der kurzen Zeit wohl nicht mehr bekommen, oder?

Ich habe damals Fluctin verschrieben bekommen, das ist dasselbe wie Fluoxetin, oder?

LBadyBJl`ackxJack


Also ich hatte/habe auch Depressionen. Bei mir hat aber Johanniskraut unglaublich gut geholfen, die Wirkung trat nach ungefaehr 2 Wochen ein. Ich nehme am Tag allerdings auch 1200 mg zu mir... Aber mir geht es sehr viel besser damit! Ich komme mit vielen alltaeglichen Sachen sehr viel besser klar.

lgeo57C3


Ich werde in einem Monat eine stationäre Therapie beginnen. Soll ich das dann mit den Ärzten in der Klinik besprechen oder soll ich – wenn überhaupt – vorher anfangen, welche zu nehmen (weil es eben etwas dauert bis sie wirken)? Einen Termin beim Psychiater werde ich in der kurzen Zeit wohl nicht mehr bekommen, oder?

was denn für eine Therapie, wenn ich mal fragen darf?

Ich habe damals Fluctin verschrieben bekommen, das ist dasselbe wie Fluoxetin, oder?

keine Ahnung, sorry.

W!e$i<rdol8x7


Ich glaube, soetwas hilft aber eher bei gedrückter Stimmung, Anstriebslosigkeit etc.? Ich kenne mich da nicht so aus. :-(

Meine Probleme sind eher, dass ich mich sehr schnell aus der Bahn werfen lasse, extreme Stimmungsschwankungen habe und meine Agressionen immer gegen mich selbst richte. Ich gebe mir immer an allem die Schuld und denke, ich müsste mich für meine Fehler bestrafen. D. h. an sich kann es mir gut gehen, dann passiert irgendetwas und ich stürze wieder komplett ab, schneide mich, fange wieder an zu hungern und bekomme Selbstmordgedanken.

Ich bin einfach absolut instabil.

Keine Ahnung, wo sind denn da die Unterschiede? Mein Arzt meinte nur, ich solle mal in der Klinik anrufen.

h|on]ey'beex74


Was verursacht deiner Depressionen ???

Anti-Depressiva wirken(ist mir gesagt worden von meine Ärztin))erst nach ungefähr 4-6 Wochen,bei regelmäßige einnahme,und machen nicht abhängig.

Ich meine wenn Du abgeneigt bist Tabletten einzunehmen,dann versuche Dich deiner Problem zu stellen.

Z.b. : frage Dich mal "was kann ich machen das es mir besser geht?,was muß ich ändern das ich die Dinge positiv sehen kann ? usw..

Antidepressiva wirken einfach als Stütze dabei...

Ich wünsche Dir,das es Dir bald besser geht. *:)

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