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Absetzpsychose?

xDarlIiLn hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich männllich 25 erkrankte vor ca 8 Jahren an einer Angstörung mit Deprresion und SozialPhobie.

Vor ca. 2Jahren bekamm ich von meiner Psychologin Amisulprid(Solian) dagege.

Naja es bringt nicht viel ich hatte anfangs 100mg dann wollte ich absetzten und mir ging es sehr schlecht reizüberflutung etc.

Jetzt nehme ich 200mg seit ca 1 jahr,jetzt soll ich es absetzten weil wohl mein Polaktinspiegel dadurch zu hoch ist und meine linke brust auch schmerzt.

Jetzt willo ich es ausschleichen ne woche 150mg dann 100 usw.

Jetzt hab ich viel von absetztpsychosen gelesen.

Meine Frage ich war nie Psychotisch hatte nie Hallus,Stimmenhören wahn etc NIE.

Jetzt habe ich angst das dies alles kommt wenn ich absetzte.

Kann ich auch wenn ich keine Psychose hatte eine Absetzpsychose erwarten?

lg

Xarlin

Antworten
x$aruleixn


Niemand ne Ahnung ? :(

S%uHnflowaerx_73


1. Deine Psychologin kann Dir das Solian nicht verschrieben haben, weil Psychologen generell keine Medikamente verordnen dürfen. Das ist dann wohl eine Psychiaterin. Sorry, aber die Klarstellung musste sein, weil es diesbzgl. viel zu oft Unklarheiten gibt.

2. Solian bei Angst/Sozialphobie und Depression ist eine SEHR merkwürdige Entscheidung bzgl. Medikation! Üblicherweise werden hier best. SSRI-Antidepressiva gegeben, aber Solian ist ein Neuroleptikum, welches bei Schizophrenie Anwendung findet! Verstehe daher nicht, warum ein Arzt ein solches Medikament verordnet, zumal mit Neuroleptika best. Nebenwirkungen verbunden sind.

Zu Deiner Frage:

Wenn Du keine Psychose hast und auch kein Verdacht bestand (manchmal sind Depressionen ja sog. "Prodromalsymptome" einer Psychose, d.h. Symptome, die schon in Vorfeld auftreten. Sozialer Rückzug und Depression gehören dazu), wirst Du durch das Absetzen des Solian auch nicht psychotisch werden! Wenn die Diagnose tendenziell unklar war, solltest Du Deine Ängstge bzgl. des Absetzens und des Auftretens einer Psychose mit der Ärztin klären.

Eine Psychose beim Absetzen ist – bei an Schizophrenie/Psychose Erkrankten – nicht auf das Absetzen des Medikaments an sich zurückzuführen. Sondern auf die Grunderkrankung, die mit dem Medikament behandelt wurde. Bei Schizophrenie/Psychosen treten leider oft mehrere Schübe auf, und das wird einfach durch das Absetzen des Medikaments gefördert.

xjarxlin


Danke für die Antwort.

Meine Psychaterin meint ich habe keine Psychose oder ähnliches.

Habe bishher wie oben geschrieben auch nie solche "Schübe" erlebt selbst die 5-6 Jahre ohne Medikation.

Ich würds ja auch weiternnehmen evtl. aber da sind ja die Brustschmerzen die warscheinlich auf ein erhöten Polaktinspiegel zurück zuführen sind,Amisulprid macht das ja häufig.

Hausartzt meinte wenn der zu hoch ist Absetzten.

Z:wacqkw44


xarlin, ich kann Dir Deine Frage nicht beantworten, aber ich gebe folgendes zu bedenken: 200 mg Amisulprid sind eine relativ geringe Dosis (Tageshöchstdosis 1200 mg). Je geringer die Dosis, desto geringer ist das Risiko von Absetzerscheinungen. Wenn Du dennoch Absetzerscheinungen befürchtest, wäre über die Absetzgeschwindigkeit nachzudenken. Nach meinem Bauchgefühl gehst Du da zu forsch ran: Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich bis 100 mg in 25er-Schritten gehen und dann auf 12.5er-Schritte übergehen, denn Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Falls sich trotzdem Absetzerscheinungen einstellen, sollten die wohl verschwinden, wenn Du auf die letzte höhere Dosis zurückgehst.

xharlxin


Hm also soweit ich weiß ist Amisulprid ja in 50er schritten bzw Tab. auf dem Markt daher dacht ich in 50er schritten so hab ich es ja auch "eingeschlichen"

ZjwaUckx44


Mit einem Tablettenschneider lassen sich fast alle Tabletten gut portionieren. Du kannst ja in der Apotheke fragen, ob das bei Deinen Tabletten unproblematisch ist (Sind die Tabletten magensaftresistent ausgestattet, dürfen sie nicht geteilt werden).

S}onado{r80


Hallo, mich interessiert das auch, weil ich das Amisulpirid wegen der Nebenwirkungen auch gerne absetzen würde. Ich habe es schon zwei Male versucht, es ist jedoch immer gescheitert, weil ich dann eine extreme Reizüberflutung - stark emotionales Auf und Ab hatte.....setze ich es langsam ab immer so 50 mg weniger, werde ich mit der absolut niedrigen Dosis total aggressiv und ungehalten....ja fast bösartig....ich kann das kaum verstehen...das macht mich total betroffen und dich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll! Eine Psychose hatte ich auch nie gehabt.....auch soziale Phobie, Depressionen und eine gewisse emotionale Instabilität...

Bitte helft mir, wer weiß was? Meine momentane Dosis ist 200 mg. Das ist ja relativ wenig. Beim letzten Versuch es abzusetzen, bin ich emotional so tief gerutscht, dass es mir total schrecklich ging....ich konnte mich auch auf rein gar nichts mehr konzentrieren....nicht einmal auf die einfachsten Dinge!

Z`wa]ck4x4


Bei Absetzsymptomen von Psychopharmaka hilft oft ein Umweg über ein anderes Mittel, das sich dann leichter absetzen läßt. Den behandelnden Arzt fragen!

H,arRvey6x7


Hallo Ihr, ich hab mich gerade neu angemeldet! Kenne mich noch nicht aus. Ich habe nach 6 Jahren ein Rückfall! Depressionen-Verlustangst-Existenzangst-körperliche Symptome. Ich habe die ganze Zeit Citalopram 20mg genommen. Eine Dosissteigerung auf 40mg haben die Symtomatik nur noch verschlechtert.

Jetzt soll ich von einem Tag auf den Anderen Venlafaxin 75mg nehmen.

Mach mir große Sorgen wegen der sofortigen Umstellung.

Mein Doc meint das sei kein Problem! Habt Ihr Erfahrung damit oder kennt Ihr Jemanden der Erfahrung hat?

Grüße

S3onad;or8x0


Hallo Harvey, habe damals auch erst Cipramil bekommen und dann Trevilor (Ist ja Venlaflaxin).....bei mir ist es gut gegangen und hat sogar richtig prima geholfen. Ich wünsche Dir viel Glück und dass das Medikament auch bei Dir anschlägt.

ZXwca"cjkx44


AD-Medikamentenwechsel habe ich immer nahtlos vollzogen - ohne Schwierigkeiten.

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