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Mit Binge Eating aufhören! Wer kann Rat geben? Gleichgesinnte?

P#apriksanxtin hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben!

Ich möchte endlich meine Fressanfälle in den Griff bekommen. Diese Woche war wieder ein absoluter Gau: Jeden Tag habe ich mehr als 4000 Kalorien in mich hinein geschoben. Dabei hatte ich gerade mein Wunschgewicht erreicht. :°(

Wie kann ich bloß damit aufhören?

Zwar hat es psychische Ursachen, aber ich möchte mein Verhalten trotzdem kontrollieren können.

Kann mir jemand helfen? Wie geht ihr damit um? Was hilft euch?

Liebe Grüße

ich freue mich auf Antworten

Antworten
s"chnveckRe198x5


Hallo! *winkwink*

Bin auch betroffen, ebenfalls psychische Ursachen. Allerdings hab ich für dieses Problem noch keine Lösungsansätze gefunden, weil es bei mir von der psychischen Warte aus gesehen eher ein Nebenkriegsschauplatz ist @:)

P(apriSkantixn


Hallo!

Verstehe. Bist du denn in einer Therapie oder gehst deinen inneren Krieg auf eine andere Weise an?

Ich fange am Montag hoffendlich mit meiner Therapie an, und hoffe so sehr, so sehr, dass sie mich befreit. :-)

@:)

s"chn&eck}e1x985


Ich bin in Therapie seit einem Jahr, aber bisher hab ich da noch nicht wirklich am BE gearbeitet. Aber irgendwie muss das ja auch in den Griff zu kriegen sein :-D

Ich drück dir die Daumen, dass du in der Therapie eine Lösung für dich findest :)* :)* :)* :)*

P/apbrik[antixn


Danke! :) x:) Ich wünsche dir auch alles Gute! :)*

sOchn~eckDe19x85


Hast du auch Probleme mit Übergewicht? :°(

PSaprikaYntixn


Ich habe im Sommer ein paar Kilo abnehmen können, und habe jetzt mein Traumgewicht - gehabt, nach dieser Fresswoche :-( So ist es immer. Ich fresse, fresse fresse bis ich mich nicht mehr in meine Kleidung passe, nehme dann unter viel Anstrengung/Depressionen/Aggresivität/Einsamkeit durch Isolation/Selbsthass ab... um wieder ins Binge Eating zu fallen. Wie ist es denn bei dir?

s8ch>neck|e19x85


ES begleiten irgendwie mein Leben... ich fand mich schon in früher Jugend immer zu dick. In der Zeit zwischen 16-17 machte ich eine Diät, die dann fast in der MS geendet hätte. Da kriegte ich dann noch ganz knapp die Kurve, auch weil sich mein sonstiges Leben ein bisschen stabilisierte. Seit einigen Jahren geht jetzt der Trend in die andere Richtung – Übergewicht. Ich habe momentan keine Handhabe dagegen, auch weil ich bei jeder Diät wieder in meine MS-Denkmuster falle. Bin aber lieber dick als wieder mein ganzes Denken aufs Essen zu konzentrieren. Leider ist es nicht so leicht, einen Mittelweg zu finden.

Aber er muss gefunden werden

P3aprik%antixn


Bei Übergewicht und Magersucht gehts immer um Kontrolle und damit um Kraft und Zwang. In "guten" Zeiten habe ich mich kaum kontrolliert, und es hat funktioniert. Vielleicht müssen wir jetzt einfach akzeptieren wie wir sind, und uns unserem Körper überlassen. auf ihn hören... Ich hoffe er wird sich einpendeln bei einem Gewicht, mit dem ich auch gut "leben" kann.

Ich finde es super, dass du nicht wieder in die Magersucht rutschen möchtest. Das ist bestimmt schwer, denn sie übt einen verlockenden Sog aus...

:)*

Ppap*ri)kantxin


Heute habe ich so viel gegessen :-(

1 kg grüne Bohnen

500g Blaubeeren

Handvoll Tomaten

600 ml Speiseeis

500g Müsli

Pizza 340g

500g Blaubeeren

6 Knäckebrote mit Quark und Honig

1 L Erdbeermilchshake

Tasse Instant Tomatensuppe

2 L Sprite

6 Scheiben Schwarzbrot mit Honig

{:(

WYateirli


Kontrolle kriegt man wahrscheinlich echt nur durch aufschreiben. Das Problem ist, dass es bei mir wohl besser ist, an den psychischen Ursachen zu arbeiten, weil ich sonst nur überkontrolliere. Das Arbeiten an anderen Dingen hilft dagegen wirklich...

sechnecQke19x85


Ach Süße...

ja, du hast schon recht. Essen ist vielleicht für uns eine Art, sich selbst kontrollieren oder steuern zu wollen. Zu Beginn meiner Fresserei (war eine sehr schwere Zeit damals) dachte ich immer, dass ich genug essen MUSS, um mit den damaligen Problemen fertig zu werden. So in die Richtung: Die Psyche ist am Ende, dann muss man halt dafür den Körper gut beisammen halten.

Wahrscheinlich spielen noch viele, viele andere Mechanismen da mit hinein, die ich (noch) nicht verstehen kann. Ich sprach z.B. vor einem Jahr mit meiner älteren Schwester über unsere Kindheit. Und sie erzählte mir, dass mich meine Mutter immer mit Süßigkeiten oder anderen Leckereien ruhig gehalten hat und so versucht hat, ihr schlechtes Gewissen (zu wenig Zeit für die Kinder) zu beruhigen. Mir war das z.B. vollkommen entfallen, ist aber auch wieder ein wichtiges Puzzleteil, um sich selbst zu verstehen.

Bei schlimmen FA verputz ich auch gerne neben vielen anderen Sachen mal so 300g Schokolade. :°( Ganz schlimm sind auch diese Schokopuddings und so ein Zeug. Einfach schrecklich!

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