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Ich bin ein Messie und brauche euren Beistand

S7omexby hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe User,

ich entschuldige mich jetzt schon dafür: Es wird lang und es tut mir Leid, ich hoffe ein paar von euch werden Lesen und Antworten, Vielen Dank dafür.

Wie der Titel schon so treffend sagt: Ich bin ein Messie.

Bevor ihr mich steinigt, wovor ich große Angst habe, fragt und lasst mich erklären. Mir ist bekannt dass viele Menschen Vorurteile gegen Messies haben, gerade auch durch Medien wie TV. Doch ich bin ein Mensch und ich bin Krank, wirklich Krank, machtlos mir selbst Gegenüber wenn es um mein Problem geht.

Mein Problem ist bereits gesundheitsschädlich, wenn ich zurückschaue, ich weiß einfach nicht wieso ich damit angefangen habe, schon in meiner Kindheit habe ich mit dem Messie-Sydrom versucht nach Hilfe zu schreien, ich würde überhört. Ich kenne Gründe, doch ich kann mich selbst nicht verstehen. Unter der Situation leide ich unbeschreiblich stark, vielleicht auch der Hang zur Selbstverletzung, durch das Vermüllen meiner Wohnung schade ich mir nicht unerheblich. Es ist mir unmöglich auch nur ein bisschen zu tun, dazu die massive Panik dass ich durch das Aufräumen der Müllberge weitere gesundheitliche Schäden davon tragen könnte. Schon meine Eltern hatten eine gewisse Unordnung, doch es entartete nie.

Diese Wohnung ist nicht mein Zuhause, ich bin seit Jahren auf der Reise, suche die glückliche Familie die ich nie hatte, suche die Liebe meiner Eltern die sie mir nie zeigen konnten, durchlebe Tag für Tag wie ständig alte psychische Wunden aufreißen und Schmerz der mir das Herz aus der Brust reißen will und irgendwo stecke ich noch immer an dem Ort den ich viel zu früh verlassen musste, dort wo sich meine Familie befindet, dort bin ich geblieben, nur dort bin ich Zuhause, wirklich Zuhause. Doch es wird nie ein Zurück geben, ich bin allein, hier, in meiner Wohnung, die Wohnung die ich nach dem Einzug nicht persönlich einrichtete. Ein großer Fehler. Niemand ist da der mir zuhört wenn ich ihn oder sie brauche, niemand der mich verstehen will, der mir helfen kann oder will. Denn in den Köpfen der meisten bin ich Abschaum, auch ohne dass sie es aussprechen, denn das was sie nicht Wissen, ich bin die Person für die man mich hält, aber ich bin auch die Person die in meinem Körper gefangen ist, die in dem Gefangen ist was dieser Körper verursacht. Dieses Chaos ist mein Chaos, dieser Müll ist mein Müll, dass bin nicht wirklich ich, dass ist das Chaos dass in meinen Gefühlen und Gedanken herrscht. Ich bin unfähig dieses Chaos in meinem Kopf zu beseitigen, genauso wie ich unfähig bin das in meiner Wohnung zu beseitigen. Das einzige was in dieser Wohnung etwas über mich aussagt ist der Müll.

Es ist ein Käfig aus Schimmel in dem ich mich befinde, eine Mauer die ich um mich baute die mehr über das Chaos in meinem Kopf aussagt als mir lieb ist, ein Hilfeschrei der nicht erhört wird.

Was machte aus mir was ich bin? Ich weiß es nicht, ich weiß dass ich extrem reinlich bin und auch dass ist ein Zwang. Der Zwang ist genauso schlimm wie der Müll. Nicht ein Fleck darf da sein, alles muss mehrfach gereinigt werden, egal ob Wäsche, egal ob Teller von denen ich Essen möchte, auch meine Hände dürfen nur mit dem jeweiligen Essen in Berührung kommen dass ich gerade anfassen möchte und selbst wenn ich sie gründlich gewaschen habe bin ich mir nicht sicher ob sie sauber sind. Ich habe panische Angst vor Krankheiten, doch ich mache mich durch meinen Müll Krank und kann nichts dagegen tun.

Monatelang tat sich nach und während schmerzvollen Zeiten kein Handschlag mehr, jetzt die schockierende Wahrheit, ich bin endlich wach, versuche so schnell zu handeln wie es mir nur irgendwie möglich ist und ich wünschte ich es wäre ein Albtraum aus dem ich erwachen kann. Aufwachen tue ich in einer sauberen Wohnung, ohne den Zwang jeden Fleck, jedes Staubkrümelchen beseitigen zu müssen, doch sauber und ordentlich, Sauberkeit und Ordnung auch in meinem Kopf, in meinem Herzen, in meinem Leben. Ja, ich habe schon in ordentlichen Wohnungen gelebt, doch wenn dann nur kurzfristig, ich hinterlies jede sauber und ordentlich, denn ich habe Respekt vor dem Eigentum anderer Menschen, doch diesesmal... ich werde mich allem stellen um zu ermöglichen das die Wohnung ohne Schaden bleibt, noch könnte man sie entrümpeln, ein paar kleine Macken die man noch beseitigen kann.ich kämpfe nicht nur für mich, ich kämpfe auch für die Besitzer dieser Wohnung, egal wie, sie werden ihre Wohnung sauber zurück erhalten und wenn ich jahrelang Entrümpelung und Renovierung in Raten zahlen muss, sie sind die die die Schuld am wenigsten trifft auc wenn es sich bei den Eignern um eine Firma mit vielen Wohnungen handelt, es ist nicht mein Eigentum und es soll so zurück gehen wie ich es erhielt. Das bisschen Stolz darf ich noch haben um dass zu ermöglichen, denn ich bin die die Krank ist, die die unter dieser Krankheit leidet, die die Folgen ausbaden muss.

Niemand wird mir den Schmerz nehmen können den ich mir zufügen muss, doch diese grausame Wahrheit lebt nicht mehr nur in mir, sie lebt jetzt auch in den Köpfen von Menschen die mir helfen können, allein vom Beruf müssen und hoffentlich auch schnell tun . Die Angst die mich zerreist werden sie mir nicht nehmen, sie haben schon viel gesehen, schlimmere Müllhalden als mein Chaos und schlimmeres Chaos in den Köpfen der Menschen um die sich kümmern müssen. Sie sehen das verzweifelte in meinen Augen, doch sie brauchen lange um zu handeln und ich weiß nicht was passieren wird, ich weiß nicht ob man mich endlich aus meiner Müllhalde holt und mich endlich nach jahrelangen stillen Schreien hört und mir hilft, mir zuhört und mich unterstützt ohne komplett gegen mich zu arbeiten.

Es gab Menschen die es sahen, die sahen wie ich zerfiel, wie ich immer mehr in mein ungewolltes Chaos flüchtete, wie ich immer mal wieder anfing alles zu horten was ich jemals in meiner Wohnung in meinen Händen hielt, wirklich alles. Das ist nicht meine einzige Krankheit, aber es ist eine der schlimmsten, die zerstörerischte von allen. Die Scham ist so stark dass ich es nie schaffte dass zu sagen was ich solange wusste. Ich habe einige Menschen sehr schockiert, ich bin kein Bild von Messie, so wie es sich in den Köpfen der meisten Menschen verankert hat. Nicht jeder wird davon erfahren, aber in absehbarer Zeit möchte ich sagen können: Ich bin frei, ich kann wieder ohne ekelhafte Gerüche atmen, Essen ohne dabei die unappetitlichsten Dinge zu sehen, Schlafen ohne Morgens kaum noch atmen zu können etc. und ich bin EX-Messie, stolz darauf es geschafft zu haben, stolz darauf dass ich nie wieder alles erneut durchmachen muss.

Vielleicht verliere ich meine Wohnung, das würde mich nicht zu sehr schmerzen, mit Sicherheit verliere ich mein Ansehen unter meinen Nachbarn die es in über einem Jahr nie gemerkt haben, eine Entrümpelung werden sie zweifelsohne mitbekommen. Doch was soll ich tun? Mir bleibt nurnoch den Schmerz der nächsten Zeit, die Demütigungen über mich ergehen zu lassen und die Hilfe anzunehmen die ich bekommen kann, auch wenn dadurch tiefe Narben wieder aufgerissen werden. Denn ich habe Hoffnung, Hoffnung meine stillen Träume wahr werden zu lassen.

Auch wenn ihr mir nicht viel helfen könnt, ich bitte euch, verurteilt mich nicht für dass was ich selbst nicht mehr ändern kann, für das was ich bin. Ich musste es einfach mal niederschreiben, ich musste meine Gedanken rauslassen bevor sie noch mehr an mir nagen, es tut gut es einfach mal niederzuschreiben und zu Wissen dass es Menschen gibt die es lesen können und die mir vielleicht ein paar tröstende, aufmunternde Worte schenken können. Es wäre schön wenn ihr mir beisteht und mir auch sachlich durch Worte in mein Hinterteil tretet, bitte, ich möchte keinen Schritt mehr zurück machen, ich will es schaffen, egal wieviel es mich kostet und was es mir abverlangt.

Anfang nächster Woche weiß ich wie es weiter gehen wird und ich hoffe ich kann dass durchstehen, ich hoffe ich habe die Kraft es zu überstehen. Denn dann ist es soweit, jemand wird das erste Mal seit Monaten meine Wohnung betreten und die Situation beurteilen, mit mir besprechen wie es weiter geht und hoffentlich auch handeln, selbst wenn es für mich unangenehm wird, die Person darf auch die unangenehmsten Lösungen anstreben, hauptsache Hilfe, hauptsache es zeichnet sich endlich wieder ein Weg nach vorne ab.

Vielen lieben Dank für alle die es bis hier geschaft haben sich durch meinen Text zu kämpfen. Vielen Dank schonmal für Antworten.

Vielleicht kann meine Geschichte auch anderen Menschen helfen die unter selbigem Problem leiden. Nur Mut zur Veränderung, zum Kampf gegen diese Krankheit.

Lieben Gruß,

Someby

Antworten
AKnd{reasx_P


Ich würde dir empfehlen ein paar sitzungen beim "psychater" zu nehmen.

Dem kannst du voll und ganz vertrauen.

Sojemand, ist jemand zum reden, und der kann dir besser helfen als wir ;-)

MFG Andreas :)* :)*

SQom6exby


Hi Andreas,

ich danke dir für den Rat @:)

In der Hinsicht bin ich allerdings bereits bedient, nicht mit einem Psychater, Psycholgen etc., aber ich habe die zuständigen Ämter/Dienste eingeschaltet.

Ein Psychater oder Psychologe könnten zwar mit mir Reden und mich einweisen/einweisen lassen, aber grundsätzlich wird dadurch das vorerst schwierigste Problem, die Entrümplung der Wohnung nicht behoben und dass ist das erste was nun geschehen muss ;-)

In meinem Fall erst die gesundheitsgefährdenen Symptome, dann die Ursache, damit die Symptome nicht wieder auftreten.

Bei mir hat das ganze bereits Formen angenommen die sich mit Selbsthilfegruppen/Selbsthilfe/Psychatern/Psychologen zwar vielleicht beheben lassen könnten, aber das größte Problem ist die Müllhalde, die bekomme ich unmöglich ohne Entrümpelung/Räumung gereinigt. Aber es führt dauerhaft kein Weg daran vorbei die Dinge aufzuarbeiten die dafür verantworlich sind, sowie die Dinge die den jetzigen akuten Fall in der ungewohnten Stärke ausgelöst haben.

Aber ansich kein schlechter Ansatz :)^ . Vielen Dank @:)

_2T$suDnamxi_


Someby

Will nur kurz sagen, dass ich dich verstehen kann. Es würden nur wenige Menschen denken oder auch nur erahnen, aber ich lebe im tiefsten stinkigen Dreck. Ich glaube kaum, dass du mich toppen kannst.

HxaOseYrxl


Sowas ist ein harter Brocken. Entweder du bleibst einer oder machst was dagegen.

Die Idee mit dem Psychologen ist nicht schlecht (vor allem wenn man in der Sitzung explizit das Thema Messie behandelt) aber ich sehe die Chancen nicht wirklich gut. Mein Freund ist ebenfalls Messie und macht seit Jahren Therapie... er hat wirklich eine tolle Therapeutin aber sein Messie-Gehabe hat er leider bis heute nicht ablegen können. Es ist so eine charakterliche Sache, da helfen Therapie und Medikamente angeblich kaum. Diese Eigenschaft ist ausgelöst durch bestimmte Gedankengänge, auf diese einzuwirken ist nahezu unmöglich.

Du musst dich einfach mal zusammenreissen und versuchen diszipliniert zu werden. An sich arbeiten. Es wird sehr schwierig sein diese festgefahrenen Muster zu druchbrechen aber versuch es einfach. Schreib dir jeden Tag einen Zettel mit einem Plan. Gib dir eine Frist (zB 3 Wochen) dass du das gröbste in Ordnung bringst.

Bei uns herrscht in der Wohnung das totale Chaos, er ist Messie und Sammler. Allerdings habe ich mich geschafft durchzusetzen und wir haben viele Sachen weggeworfen. Ich versuche ihm mit gutem Beispiel voranzugehen und es klappt, er hat sich schon etwas gebessert und ich sehe ihn ab und zu sogar das Geschirr abwaschen. Wir haben auch seine geliebten alten Möbel weggeworfen und neue gekauft. Es war echt nicht leicht, er hat sich sehr dagegen gewehrt. Allerdings bis sein Computertisch (endlich *hehe*) zusammengebrochen ist. Jetzt haben wir einen wunderschönen neuen. Ja, es gibt eine Aufwärtstendenz, nur nich aufgeben. Es kann besser werden. :)^ :)^ :)^

C hahnce0007


Hallo Someby,

Es wäre schön wenn ihr mir beisteht und mir auch sachlich durch Worte in mein Hinterteil tretet, bitte, ich möchte keinen Schritt mehr zurück machen, ich will es schaffen, egal wieviel es mich kostet und was es mir abverlangt.

Ich möchte Dir gern schreiben, daß ich Deinen Beitrag gelesen habe und großen Respekt davor habe, daß Du Dir aktiv Hilfe organisiert hast! :)^

Anfang nächster Woche weiß ich wie es weiter gehen wird und ich hoffe ich kann dass durchstehen, ich hoffe ich habe die Kraft es zu überstehen. Denn dann ist es soweit, jemand wird das erste Mal seit Monaten meine Wohnung betreten und die Situation beurteilen, mit mir besprechen wie es weiter geht und hoffentlich auch handeln, selbst wenn es für mich unangenehm wird, die Person darf auch die unangenehmsten Lösungen anstreben, hauptsache Hilfe, hauptsache es zeichnet sich endlich wieder ein Weg nach vorne ab

Ich könnte mir vorstellen, es braucht unglaublich große Überwindung dafür und ist sicher oft genau die Schwelle, über die viele nicht (mehr) gehen KÖNNEN (nicht nicht wollen). Und deshalb drücke ich Dir von Herzen die Daumen, daß sich Lösungen finden lassen, die zwar etwas bewegen, Dich aber andererseits nicht zu sehr überfordern (fordern ist o.k., solange Du im Tempo mitkommst).

Ich kenne mich mit der Thematik nicht mehr aus, als es Berichte in den Medien hergeben. Kann Dir also rein sachlich dazu nicht helfen. Das einzige, worin ich recht sicher bin ist, daß Deine Wohnung nichts anderes ist als ein Spiegel Deiner gequälten Seele. Dich dafür verurteilen? Käme mir niemals in den Sinn. :|N Und von daher: Ich würde mich freuen, wenn Du hier berichtest, wie es weiter geht. Laß Dir Mut machen und nutze das Schreiben, um Dich vielleicht auch innerlich besser sortieren zu können.

LG :)*

K;etze~riixn


Hallo Someby:

Kennst du schon diese beiden Messie-Internetseiten?

Vielleicht helfen sie dir etwas weiter!

- [[http://www.messie-syndrom.de]]

- [[http://www.femmessies.de]]

K2etz^erxin


Weiter würde ich auch zu einem Psychotherapie-Versuch raten, nachdem was du alles oben beschreibst.

Vielleicht gibt es auch eine Möglichkeit mit betreutem Wohnen für den Anfang oder ein Betreuer, der regelmäßig vorbeischaut oder so ähnlich.

S"omexby


Hi,

Vielen lieben Dank für eure Antworten @:)

Auch wenn ich eben vor lauter Panik in Tränen ausgebrochen bin, ich versuch mal der Reihe nach jedem zu antworten.

Kurz vorweg, Morgen Vormittag ist es soweit, ich werde jemanden in die Wohnung lassen müssen den ich nicht kenne, ich habe wahnsinnige Panik und Schäme mich. Aber es nützt nichts, das werde ich jetzt ohne wenn und aber durchziehen.

@ _Tsunami_

Vielen Dank für deinen Mut und deine Offenheit @:) . Es geht mir nicht darum irgendwen mit meinem Müll zu toppen und es tut mir wahnsinnig Leid dass es dir so ergeht :°_ . Ich kann voll und ganz nachvollziehen wie es dir gehen muss und ich hoffe du hast den Mut und die Kraft dagegen zu kämpfen wenn du es nicht schon tust :)* . Ich würde mich wirklich freuen wenn du weiter berichtest ob sich etwas bei dir tut, es wäre schön wenn sich in diesem Faden vielleicht auch noch andere Messies finden würden, zusammen kämpft es sich etwas leichter @:) .

@ Haserl

Auch dir vielen lieben Dank für deine Offenheit und deinen Rat @:) .

Mit dem Charakter hat es wenig zu tun, Messies unterscheiden sich sowohl in der Symptomatik als auch in den Ursachen teilweise sehr stark. Wie bei jeder psychischen Erkrankung kann das Krankheitsbild durchweg stark variieren.

Ein Messie ist nicht automatisch undiszipliniert, ganz im Gegenteil, es gibt viele Messies die angesehene Berufe haben, von denen man nie im Leben erwarten würde dass sie Messies sind. Charakterlich ändert sich nichts, dass sogenannte Messie-Sydrom ist keine charakterliche Schwäche, es ist eine Krankheit, eine Störung der Psyche ;-)

Diese Unterschiede sind auch nicht ganz unentscheidend für den weiteren Verlauf der Krankheit sowie für die Heilungschancen, jeder Messie braucht eine individuelle Therapie und wie bei so gut wie jeder anderen psychischen Erkrankung sind einige Messies weniger Rückfallgefährdet.

Auch bei mir liegt das Messis-Sydrom schätzungsweise 3/4 meines Lebens vor, natürlich wird es für Menschen schwerer bei denen die Krankheit sich nicht über einen kürzeren Zeitraum eingeschlichen hat.

Diszipliniert sind erstaunlich viele Messies, oft auch die die Sammeln und zudem einen Sauberkeits-"Tick" haben. Mein "Bearbeiter" vom "Amt" sagte mir dass es durchaus mal vorkommt dass ein Messie einen Beruf hat der viel Hygiene erfordert (nehmen wir als Beispiel mal Reinigungsfrau), was auch kein Problem darstellt und Zuhause herrscht im wahrsten Sinne des Wortes das Chaos. Ich putze unglaublich gerne und wiener sehr sehr gerne woanders, daran kann es nicht liegen ;-) .

Es wird in meinem Fall zu 100% eine weiterführende Behandlung geben, "Erinnerungsfotos" an den Türen und Pläne, alleine ist mir die Rückfallgefahr zu groß.

Bei mir ist ein quasi ein erneuter Ausbruch, sowas kann leider immer wieder passieren wenn der nächgste Rückschlag kommt, doch genau dass möchte ich durch weitergehende Behandlung verhindern :)^ .

Falls ich dich etwas persönliches Fragen darf: Ich als Messie kenne die "Gegenseite" nicht, wie kommt man damit zurecht dass der Partner ein Messie ist? Mein Partner kann es kaum nachvollziehen. Wäre schön dass einfach mal zu Wissen, für den Partner ist es ja auch belastend, selbst wenn beide Partein (wie in meinem Fall) ncht zusammen wohnen @:) . Ich wünsche dir und deinem Freund viel Kraft dass ihr das in den Griff bekommt :)*

@ Chance

Vielen lieben Dank für deine Worte, du hast es so treffend beschrieben, dass Chaos um mich herum ist der Spiegel meines Inneren :°( . Du hast Recht, der Schritt ist sehr sehr schwer und es tut mir so Leid für viele die diesen Schritt nicht wagen, die im wahrsten Sinne des Wortes in ihrer Sammlung oder ihrem Müll ersticken und unfähig sind etwas zu tun :°( . Mich haut es fast um, doch ich bin fest entschlossen und ich kämpfe bereits jahrelang. Erst jetzt kam das Outing manchen Menschen und Ämtern gegenüber, ich schäme mich in Grund und Boden, breche ständig vor Panik in Tränen aus, doch eines ist Sicher, dieser Weg wird gegangen, daran werde ich mir nicht die Zähne ausbeißen :|N .

Ich werde Fototechnisch noch einiges festhalten, denn ich habe etwas vor wenn ich ein paar Monate "sauber" bin. Dann werd ich mal schauen welche Sendung Interesse hat, dann möchte ich diese Bilder im TV veröffentlich, oder in einer Zeitung, aufklären und Mut machen um einfach gegen die teils massive Vorverurteilung im TV und anderen Medien zu kämpfen. Oder eher eine schlechte Idee? :-/ Da mach ich mir nochmal Gedanken drüber wenn es soweit ist :)^

@ Ketzerin

Eine Betreuung wird angestrebt :)^ . Dass geht mir zwar irgendwo erstmal gegen den Strich weil ich als Kind bereits jahrelang Tag und Nacht in einer Wohngruppe betreuut wurde und da sehr viel schief gelaufen ist. Doch ich will es nicht nur versuchen, ich will es durchziehen, mit der Zeit werden die alten Wunden aufgearbeitet sein und ich werde mich voll und ganz auf die Betreuung einlassen können, sofern der Betreuer zu mir passt (ich verstehe mich allerdings auch mit Betreuern bei denen es nicht passt meist ganz gut). Ich habe Hoffnung dass mein/e zukünftige/r Betreuer/n später ähnlich wie damals ein guter Asprechpartner mit guter Bindung zu mir sein wird und somit die familiären Ansprechpartner die mir fehlen etwas ersetzen kann. Damit hätte ich ein großes Problem gelöst was ebenfalls mit in meine Krankheit reinspielt. Es geht mir gegen den Strich aber ich bin völlig offen, auch wenn das bedeuten wird dass einige alte Wunden wieder aufreißen, doch dass sollte kein Grund sein eine Betreuung abzulehnen, heute kann ich mich wehren wenn mir ungerechtes geschieht, damals konnte ich es nicht.

Danke für deine Links, den unteren kenne ich bereits, der andere wäre interessant auch bezüglich weiterführender Maßnahmen :)^

@ all

Ich möchte irgendwann anderen Messies Mut machen, gegen Vorurteile und diese Krankheit kämpfen. Denn es lohnt sich zu kämpfen, dieses Ziel ist auch ein Lichtblick dass jetzt durchzustehen, ich habe es mir fest vorgenommen. In erster Linie möchte ich mir erstmal selbst helfen, ich werde es schaffen und wenn ich später nur einem Messie helfen kann, dann ist das zumindest schonmal noch einer weniger, ein weiterer der endlich wieder ohne Müll oder Sammlung Leben kann.

Haltet mich dafür für verrückt, ich bin es :)^ .

Was auch immer Morgen passiert, ich werde weiter berichten, falls es dauert bis ich wieder schreiben kann, dann hat der Herr wohl härtere Geschütze aufgefahren :°( . Aber ich werde weiter berichten sobald ich wieder dazu komme, ich glaube fest daran dass es auch andere Maßnahmen gibt :)^

Vielen Dank an euch alle @:)

Lieben Gruß,

Someby

R-uth/_f444


hallo @:)

hier verurteilt dich niemand und ich glaube dir, dass du verzweifelt bist :°_ Bevor du anderen Messies Mut machen kannst und somit stolz darauf sein kannst "es geschafft zu haben" musst du dir helfen lassen. Im Prinzip ist es erst mal egal was Nachbarn usw. denken, aber ich verstehe was du meinst, dass du dich genierst.

Trotzdem, wichtig ist, was du fühlst und brauchst. Ich an deiner Stelle würde mir Rat bei nem Psychologen suchen, es gibt sicher sehr liebe, kompetente, welche auf dein Krankheitsbild spezialisiert sind. :-)

Ich wünsche dir ganz viel Glück :)* :)* :)* Mit der richtigen Hilfe und deiner Einstellung (du hast den Willen! :)^ ) schaffst du das!

_rTsunamQi_


Someby

kann wieder ohne ekelhafte Gerüche atmen, Essen ohne dabei die unappetitlichsten Dinge zu sehen, Schlafen ohne Morgens kaum noch atmen zu können etc.

Das zum Beispiel kenne ich sehr gut. Auch jetzt gerade könnte ich losgehen und versuchen, Dinge zu lokalisieren, die schon verdorben oder fast verdorben sind, um ein paar unangenehme Gerüche zu entfernen. Das Kuriose ist, man gewöhnt sich daran und lebt irgendwie damit, obwohl man es einem anderen niemals zumuten würde.

Ich denke, ich habe meine guten Gründe, ein Messie zu sein, doch auf absehbare Zeit muss sich das ändern, und sei es nur deswegen, dass ich mir beweise, dass ich es kann.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen für die Ordnung in deinem Leben.

:)* :)* :)* :)* :)* :)*

Und ohne mich in weitere Details meines persönlichen Messietums zu begeben, poste ich – wahrscheinlich schon durch mein Messietum oder toxische Ausdünstungen verdorbener Lebensmittel psychisch geschädigt – einen meiner Lieblingsclips:

[[http://www.youtube.com/watch?v=d6wRkzCW5qI Reinigungskolonne]] ;-)

S(omZebbby


@ Ruth_444

Klar, es ist selbstverständlich dass ich es erstmal selber schaffen muss :)^ . Ich habe auch nichts anderes vor, denn wie soll ich jemandem mit Rat und Tat zur Seite stehen wenn ich es selbst nicht geschafft habe, macht mich extrem unglaubwürdig ;-) .

Wie ich oben schon beschrieb (ich weiß es werden nicht alle alles gelesen haben werden, ist auch schwer, ich schreibe viel zu viel |-o , daher nochmal kurz: Hilfe ist im Anmarsch, werde gleich auch nennen welche Hilfe, damit es einfacher zu verstehen ist @:) ), erst die Symptome dann die Ursache ;-) . Im besten Falle wird ab morgen gleich beides direkt angeleiert, ansonsten die weitere Betreuung etwas verzögert.

@ all

Ich nenne mal was mich morgen erwartet: Der sozialpsychiatrische Dienst (wie der Name schon sagt, die kümmern sich auch um die psychische Problembehebung :)^ ) steht seit Jahren mit mir in Kontakt, doch das letzte Mal als sie und der Sozialdienst mich besuchten, war zwar grob für Spezialisten zu erkennen das hinter der Fassade ein Messie schlummert, doch die zu dem Zeitpunkt noch andere Wohnung war ordentlich und aufgeräumt, nur Spezialisten hatten die Möglichkeit zu erkennen dass bei mir der Messie schlummert, es waren nur Details die nur jemand wahrnahm der oft Messiewohnungen sieht. Bekannte und Verwandte merkten nichts, ich lies aber auch nur sehr sehr selten jemanden rein und räumte eben bei Bedarf, was damals nicht so kompliziert war, da ich es gar nicht so zumüllte wie jetzt. Es gab einen Auslöser und folgende die die akute Situation auslösten. Immer und immer wieder verschob ich weitere Termine, dann kam eine E-Mail und traf mich zu einem Zeitpunkt an dem ich gerade völlig verzweifelt am Ende war und die Wohnung kurzfristig sogar verlassen musste weil die Müllhaufen derartig schimmelten dass die Situation nicht mehr haltbar war. Mit jemandem räumte ich zumindest grob das Wohnzimmer, Flur und Bad, doch derjenige verletzte sich. Mir war schon vor der Aktion klar dass ich einfach weiter müllen würde wenn wir es nicht in einem Zug schaffen, so kam es auch. Das hätte sich nur aufhalten lassen wenn ich noch die Möglichkeit gehabt hätte die Wohnung nach einer Komplett-Räumung persönlich einzurichten, unangekündigt hätte jemand geschaut und mir sprichwörtlich in den Hintern getreten weil ich darum bat. Dazu psychologische Hilfe. Ich weiß dass es weitaus schlimmere Wohnungen gibt, ich sitze zumindest noch weit über meinem Müll, seit der versuchten Räumung sind ganz extreme Stellen in den grob geräumten Räumen weg.

Eben diese E-Mail sorgte dafür dass ich mir Steine in den Weg zurück gelegt habe, ich tat was ich tun musste. Nach einem Termin außerhalb der Wohnung wurde der Sozialdienst eingeschaltet. Der wird sich morgen eventuell mit dem Herrn vom sozialpsychiatrischen Dienst ein Bild der Situation vor Ort machen. Das erste wird jemand sehen was passierte und was jetzt vorliegt :°( .

Ganz kurz gesagt: Es ist alles eingeleitet inklusive weiterer Betreuung, wie es genau weiter gehen wird wird sich die nächsten Tage entscheiden.

@ _Tsunami_

Ja, ein Stück weit gewöhnt man sich dran, aber ich denke diese Gewohnheit ist mehr ein Verdrängen und sich aus der Realität flüchten :-/ . Meinst du dass könnte es eher sein? ":/ Ich vermute zumindest dass es bei mir so ist, wenn ich es nicht beachte wird es erträglicher bis ich dann wörtlich aufwache :°( . Dass passiert öfter Mal, aber gerade in der letzten Zeit wir es dermaßen unerträglich, ich hab wahrscheinlich noch ganz andere Dinge die bei mir "verotten", die du wahrscheinlich nicht hast. Die Wohnung selber schimmelt nirgendwo an den Wänden etc., aber das Zeug.

Hast du keine Angst vor dem Schimmel? Ich gehe ja schon an der Angst und den Auswirkungen vom Schimmel kaputt :-/ .

Auch dir wünsche ich viel Kraft und Mut, du weißt dass du unter dem Messie-Syndrom leidest, dass sich auch irgendetwas tun muss, du sagst es hier offen und ich bin mir sicher du wirst es auch schaffen wenn du es möchtest und dazu bereit bist :)z :)^ :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Ja, anderen würde man dass nicht antun wollen, musste mir echt verkneifen noch zwei Atemschutzmasken FFP 3 zu besorgen, für den oder die Herren, aber das Geld und die Zeit sind zu knapp, sonst hätte ich es getan. das Gespräch werde ich sicher auch nicht hier drinnen führen, sorry, aber dass muss ich denen und mir nicht antun :|N .

Das Video schau ich mir morgen an wenn es mir möglich ist, ich hab leider sehr langsames Internet ;-) .

Vielen Dank für eure Worte, es macht mir Mut und ich werde mir immer sicherer dass ich dass überstehen kann, werde und hoffentlich niemals wieder durchstehen muss :)z :)^ .

Lieben Gruß,

Someby

COha7ncHe\007


@ Someby

Für den heutigen Tag:

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:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

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Wünsche Dir kompetenten und einfühlsamen Besuch, der die Balance zwischen Zuviel und Zuwenig (auch zwischenmenschlich) finden mag.

LG @:)

USlKmer xSpatxz


Hallo,

mir als Außenstehenden ist eine Sache aufgefallen, die ich nicht verstehe: die Diskrepanz zwischen einerseits der pingeligen Reinlichkeit, die Du beim beseitigen von Flecken und beim Händewaschen beim Essen an den Tag legst, die sich für mich nach Putzzwang anhört. Andererseits das Messie-Syndrom, mit dem Du ein Leben im Chaos ausgehalten hast.

Es sind also zwei Extrempole (extreme Ordnung versus maximales Chaos) in Deinem Kopf, was ich für Deinen Fall jedoch durchaus als Chance sehen würde. Ich denke, die Kunst liegt darin, beide Extreme miteinander zu "versöhnen". Mehr Gelassenheit beim Teller abwaschen, dafür mehr Disziplin beim Wohnung aufräumen. Hast Du für Dich eine Erklärung für diese Extreme gefunden?

Ich weiß nicht, ob's stimmt, aber ich könnt mir vorstellen, dass das Händewaschen und das Abspülen von Tellern ein üerschaubarer Bereich ist. Die Müllhalde in der Wohnung dagegen erschlägt Dich und vielleicht kommt Dein Verhalten daher, dass Du unbewusst das Chaos im Großen, für das Du Dich schämst, damit kompensierst, indem Du im Kleinen umso penibler bist.

Ich bin kein ausgebildeter Psychologe und kann deshalb nur Vermutungen anstellen. ABer mir ist eine Geschichte eingefallen, als ich Deinen Beitrag gelesen habe.

Kennst Du das Buch "Momo"?

Dort gibt es einen Straßenkehrer, der wird gefragt, wie er es denn macht, die Straße zu reinigen, die wär doch sooooo lang und so viel Müll würde da liegen, da würde man ja nie fertig.

Darauf antwortet er sinngemäß: "Würde ich die ganze Straße im Blick haben, dann würde ich wohl verzweifeln, weil sie tatsächlich sehr lang ist. Vielleicht würde ich resignieren und gar nicht damit anfangen. Deshalb habe ich eine andere Methode: Ich kehre immer nur die Platte, die direkt vor mir ist. Das geht schnell und ich bin gleich fertig. Dann gehe ich einen Schritt vor und kehre die nächste Platte. Ich sehe immer nur eine Platte des Weges – und auf einmal ist die ganze Straße gekehrt"

Ich weiß nicht, ob das ein Weg für Dich wäre: aber versuch mal, geistig die "bedrohlich große Müllhalde" in einzelne kleine latten zu "zerlegen". Zum Beispiel EIN Fach eines Regals, EINE Schublade im Schrank. Wenn Zeug auf dem Boden liegt, pack etwas davon in eine Schachtel / Kiste und kümmere Dich dann ausschließlich um diese Schachtel. Dann hast Du nur einen kleinen "Müllberg", den Du mit Deiner Fähigkeit zur Ordnung (denk ans Tellerwaschen) "besiegen" kannst. Dann kommt die nächste Schublade, das nächste Regalfach oder der nächste Quadratmeder Boden. Übernimm Dich nicht! Nimm am Anfang nur kleine Schachteln, in die nicht so viel reingeht, dass Du sie bewältigen kannst. Später kannst Du dann zu größeren Kartons übergehen.

So wird der Müllberg mit der Zeit immer kleiner und irgendwann wird er auf wunderbare Weise verschwunden sein.

S2omebxy


Hallo *:)

Kurzer Zwischenbericht, nachher in, ich Befürchte, sehr ausführlicher Fassung ;-D .

Es ist vollbracht, alles was ich brauche ist in die Wege geleitet, der Stein ist noch nicht vom Herzen gefallen weil sich sichtbar noch nichts getan hat, aber er ist nicht mehr ganz so schwer :)^ .

Kein Herr, zwei Damen, sehr nett, sie wollten auch nicht alles sehen, war so schon peinlich genug weil ich nicht einmal Sitzmöglichkeiten für andere Personen habe |-o . Viele viele Fragen... Mein Herz ist fast an die Decke gesprungen als es klingelte, ich brech bei sowas grundsätzlich immer fast zusammen, denn ich habe Angst, Angst vor dem was ich nicht zeigen will, Angst vor dem öffnen der Tür und vor dem was die Person/en vor der Tür sehen müssen. Doch ich hab es geschafft, ich wusste ja grob was mich erwartet und war vorbereitet. An Schlaf war zwar heute Nacht nicht zu denken vor lauter verzweifelten Tränen, aber jetzt ist es geschafft. Dennoch meche ich mir Gedanken was die beiden Damen wohl über mich Reden werden, aber ich glaube nicht dass sie schlecht reden werden.

Eins ist klar, ich werde bald wieder atmen können, ich werde bald die Hilfe bekommen die ich mir sehnlichst gewünscht habe, ein Fass mit Boden, nicht so wie sonst ein Fass ohne und es war einerseits so schwer mich zu outen aber anderseits ist es so leicht weitere Schritte zu gehen wenn der vorerst schwerste Schritt, das Betreten der Wohnung durch fremde Menschen, überstanden ist.

Jetzt kann die Hoffnung nurnoch trüben dass es nicht alles von einem Tag auf den anderen geschehen wird, jetzt weiß ich was passieren wird und sehe klare Wege :)^ .

Ich danke euch für eure Worte und melde mich nachher sicher nochmal @:)

Lieben Gruß,

Someby

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