» »

Ich bin ein Messie und brauche euren Beistand

SBomxeby


Hi Rebelution @:) *:)

Hab gerade überlegt, dich kenn ich doch, klar, den Namen vergess ich nicht @:) .

Ich wollte dir schon so lange zurückschreiben |-o . Es tut mir wirklich Leid, irgendwie kam ich immernoch nicht dazu |-o .

Wäre schön mal wieder mehr von dir zu Lesen und Vielen Dank für deine aufmunternden Worte @:) trotz der Tatsache dass ich wie vom Erdboden verschluckt war |-o

Lieben Gruß,

Someby

C\hancie0x07


@ Someby

Außerplanmäßige zu harte und schnelle Maßnahmen bei denen ich blockieren würde, weil jemand anderes die Zügel in die Hand nimmt und versucht mich komplett zu drehen. Aber wer weiß, vielleicht bin ich soweit dass ich auch dass zulassen würde, aber ich arbeite lieber mit anderen zusammen an mir als mit mir arbeiten zu lassen, dass kann ich noch nicht wieder zulassen, unterbewusst muss ich blockieren, dass konnte ich noch nicht ablegen.

Diesen Punkt kann ich definitiv nachvollziehen. Ich möchte auch nie fremdbestimmt sein. Auch und gerade nicht, wenn ich Hilfe suche. :|N

Sicher gibt es auch Menschen, die ihre Eigenverantwortung am liebsten abgeben möchten, um sozusagen "geholfen zu werden".

Langfristigen Erfolg sehe ich hingegen nur, wenn die eigentliche Initiative vom Hilfesuchenden ausgeht. Wenn dieser sein Tempo selbst steuern kann und die Helfer eher eine begleitende + stützende Funktion haben, Anregungen geben, Gedankenmodelle vorschlagen – auf die man selbst aufgrund begrenzter Denkmuster noch nicht gekommen ist (der Wald und die Bäume ;-) ).

Einen guten Helfer stelle ich mir vor wie einen Spiegel. Der in der Lage ist, mich selbst möglichst unverzerrt wiederzugeben, damit ICH mich selbst besser erkennen kann. Das können auch gern mal deutliche Worte sein, jedoch nie ein Übernehmen meiner Verantwortung. DANN sehe ich gute Chancen auf Veränderung.

Insofern finde ich es nicht ungewöhnlich oder verwunderlich, daß Du blockierst, wenn es zu schnell geht oder Dir etwas übergestülpt würde. Ginge mir nicht anders. Hilflos und ausgeliefert möchte sich wohl niemand fühlen, es sei denn, er hat sich innerlich schon aufgegeben. Und so wirkst Du auf mich überhaupt nicht. Gut, daß Du da auf Dich aufpaßt! Das finde ich wichtig. :)z @:)

K.etzyePrin


@ Someby:

Naja, ein Betreuer kann meiner Ansicht nach keinen Familienersatz sein bzw. leisten. Das war ja in deiner ersten Antwort so angeklungen.

K<etzeErin


"Ich habe vor meine Gedanken die ich hier finde mit in die Behandlung einzubinden, diese könnten einem Psychologen etc. vielleicht helfen zu verstehen wie man mir am besten helfen kann. Schaden kann es ja nicht ;-) . Hilft den Personen vielleicht besser zu verstehen wie ich so "ticke". Meint ihr dass könnte etwas bringen?"-

Das würde ich auf jeden Fall so machen. Du kannst dir ja vorher schriftlich Notizen bzw. Stichpunkte machen, dann vergißt du auch nichts.

S0om$eby


Hallo @:) *:)

Ich kam leider noch nicht dazu mal weiter zu berichten, aber momentan gibt es auch nichts groß zu berichten ;-) .

Bisher hab ich weder vom Sozialamt, vom sozialpsychatrischen Dienst noch vom Amtsgericht etwas gehört/gelesen. Ich bin ziemlich zappelig weil ich endlich loslegen möchte, aber ich weiß auch dass es noch dauern kann, Gerichte/Ämter sind leider oft recht langsam :°( . Mal schauen, wenn ich bis Ende nächster Woche noch nicht neues weiß werd ich mal versuchen nachzuhorchen wie es steht :)^ .

@ Chance,

Ketzerin

Vielleicht komm ich heute Nacht noch dazu ausführlicher auf eure Beiträge einzugehen, falls nicht heute Nacht, ich antworte bald ausführlicher :)^ @:)

Ich meld mich auf jeden Fall wenn ich was neues weiß bzw. es voran geht, zwischendurch sicher auch, denn ich habe die Befürchtung dass wird alles noch ein wenig dauern, bis sich mal was tut ;-) .

Vielen Dank an euch @:) und Lieben Gruß,

Someby

Saomexby


*:)

So jetzt komm ich mal dazu euch zu antworten @:)

@ Chance

Diesen Punkt kann ich definitiv nachvollziehen. Ich möchte auch nie fremdbestimmt sein. Auch und gerade nicht, wenn ich Hilfe suche. :|N

Das Problem war bisher bei mir, dass ich bereits sehr früh "Hilfe" bekommen habe. Es wurden im Laufe meines Lebens sehr viele Fehler gemacht, gegen die ich mich nicht wehren konnte/durfte, egal worum es ging, es wurde von allen Seiten rumgezerrt, Druck ausgeübt etc. Habe ich mir Hilfe gesucht, dasselbe Prozedere. Anfangs war ich als Kind noch anteilig gewillt mitzuarbeiten, irgendwann fing ich dann an zu sperren, ich wollte nicht dass man mir andere Lebensstyle aufzwingt, aus mir eine andere Person macht, zudem hatte jeder eine andere Ansicht wie man mich zu "Formen" hat und dass mit teilweise radikalem Vorgehen. Natürlich verwirrt sowas auf die Dauer, daher auch der Selbstschutz indem ich alles abgeblockt habe, denn nahm ich Rat an und arbeitete mit wurde es schlimmer, denn ich sollte am besten überall immer wieder anders mitarbeiten, völlig verwirrend, jeder hatte eine andere Meinung. Genau weiß ich es nicht mehr und hab auch keine Lust nachzuzählen, aber es waren immer minimum 10 Personen, davon mehr als die Hälfte direkt und der Rest indirekt beteiligt die an mir herumzerrten und jeder hatte seine Meinung, bei jedem musste ich anders mitarbeiten, jeder wollte mich nach seinem gutdünken "Formen". Kein Wunder dass ich jegliche Art von Hilfe nur schwer annehmen kann, ich verbinde jede Hilfe zuerst mit der nagativen Hilfe die ich bekam. Nach und nach hat sich dass ja wie beschrieben geändert, aber die Angst davor bleibt. Auch wenn ich mich mittlerweile wehren kann, es gibt Arten von "Hilfe" gegen die ich mich nicht wehren könnte und ich hoffe diese bleiben mir erspart, denn die würden mit Sicherheit dazu führen dass ich komplett abblocke.

Es gibt sicher Menschen die darauf warten dass man sie "an die Hand nimmt", mit ihnen Wege geht und ihnen somit hilft. Nur wie du schon sagst, die beste Lösung ist dass nicht unbedingt. Lässt man sich helfen, gibt irgendwo die Eigenverantwortung ab, dann kann dass passieren was mir als Kind/Teenie nach und nach wiederfahren ist, andere Leute nehmen die Zügel in die Hand (bei einem Kind ist das oft zwangsläufig der Fall, dass meiste kann/darf man noch nicht selbst mitentscheiden und man muss sich darauf verlassen dass dem Kind entsprechend gehandelt wird, was bei mir damals nicht der Fall war), es muss nichteinmal jeder was anderes von einem verlangen, aber das Tempo könnte zu hoch sein, es könnte Therapiemaßnahmen geben die man selber nicht will etc. Am besten ist es für den Betroffenen fast immer (mal abgesehen von Außnahmefällen) selbst mitreden zu können und das Tempo vorzugeben/bei Therapiemaßnahmen mitentscheiden zu können.

Auch mit dem "Spiegel" hast du ansich völlig Recht, einziges Problem hierbei, sind die zu bearbeitenden Themen für den Helfer überfordend, weil es zuviele und zu komplexe Dinge sind wendet sich ein Helfer gerne ab oder reicht weiter. Ist mir oft genug passiert. Irgendwo stößen auch Helfer an ihre Grenzen. Bei den Helfern gibt es oft dass Problem, dass sie selbst nichteinmal annähernd solche "geschichten" durchlebt haben und manchmal kaum nachvollziehen/verstehen können. Man kann nur hoffen dass man jemanden erwischt der tatsächlich spiegeln kann, daher hoffeich bei weiterfolgeneden Schritten auch darauf dass es endlich mal jemand schafft zu "spiegeln" und nicht beim ersten Anlauf augibt. Manchesmal hab ich die Hoffnung verloren, weil ich für viele zu komplex gedacht habe + zuviele Themen und einfach weitergereicht wurde, mal schauen was sich in Zukunft ergibt ;-)

Insofern finde ich es nicht ungewöhnlich oder verwunderlich, daß Du blockierst, wenn es zu schnell geht oder Dir etwas übergestülpt würde.

Ich würde es, ganz kurz formuliert, so benennen: Reine Selbstschutzreaktion die aufgrund massig negativer Erfahrungen hinzukam. Beeinflussen konnte ich diese reaktion damals absolut nicht, es passierte einfach, mittlerweile bin ich so offen für neues, dass ich hoffe auch in unerwarteten Fällen nicht komplett "dicht" zu machen :)z

Hilflos und ausgeliefert möchte sich wohl niemand fühlen, es sei denn, er hat sich innerlich schon aufgegeben. Und so wirkst Du auf mich überhaupt nicht. Gut, daß Du da auf Dich aufpaßt! Das finde ich wichtig. :)z @:)

Ich sage nur: Es war einmal ;-D . Hilflos und ausgeliefert trifft es am besten ;-), innerlich aufgegeben ebenfalls. Aber heute nicht mehr, ich bin bereit zu kämpfen, nach den langen Jahren die ich darum gekämft habe ich selbst zu bleiben habe ich nicht nur eine Sache gelernt, aber auch etwas sehr wichtiges: Ich bin immer ich geblieben und es lohnt sich darum zu kämpfen :)^ . Ich bin bereit für Veränderungen, aber an meiner "Grundsubstanz" und meinen Zielen sollte niemand wackeln wenn ich dass nicht möchte, dafür habe ich zu lange gekämpft ;-) . Ich hoffe dass ich mich nie wieder anderen Menschen hilflos ausgeliefert fühlen muss/ausgeliefert werde, ganz ausschließen kann ich dass nicht, aber sollte dass noch einmal jemand versuchen (z.B. durch Aufenthaltsbestimmungrecht etc.) werde ich mich wehren, weil ich selbst keinen Grund bei mir dafür sehe warum jemand anderes meine Zügel in die Hand nehmen sollte. Ich habe zwar lange gebraucht um mir Hilfe zu suchen, aber grundsätzlich bin ich diejenige die ihre Mitarbeit anbietet und bereit ist mitzuarbeiten, sollte man dass auch noch damit bestrafen mir dass einzige zu nehmen was ich habe, meine Selbstbestimmungsrechte? Ich persönlich bin der Meinung: Nein, damit würde man es nur schlimmer machen machen und eben genau dass provozieren was nicht passieren darf: Blockieren und Verweigerung der Mitarbeit. Da sollten die Ämter jetzt auch bereit sein einen Schritt auf mich zuzumachen (was sie ja bisher auch tun) :)^ .

Vielen Dank für deine Worte Chance @:) :)_

@ Ketzerin

Naja, ein Betreuer kann meiner Ansicht nach keinen Familienersatz sein bzw. leisten. Das war ja in deiner ersten Antwort so angeklungen.

Ja da hast du Recht, da habe ich mich falsch ausgedrückt |-o . Die Betreuer die mich damals mit anderen Kindern/Jugendlichen rund um die Uhr betreut haben sollten tatsächlich eine Art Elternersatz sein ;-) . Nicht wirklich emotional der Ersatz für die Eltern, aber die Aufgaben der Eltern übernehmen, d.h. Erziehung, Anprechpartner bei Problemen (jeder hatte dazu zusätzlich seinen "Bezugsbetreuer", der in erster Linie dass Sagen über das/die jeweilige/n Kind/er und Jugendlichen hatte und zudem eben auch die Aufgabe des persönlichen Asprechpartners bei Problemen). Ebenso sollte bei der Verselbstständigung, die ich ebenfalls in mehreren Schritten durchlaufen habe, ein ambulanter Betreuer den Start in die Selbstständigkeit als Beratung und Begleitung ermöglichen, dabei zusätzlich die Aufgabe des persönlichen Ansprechpartners. Normalerweise sind es die Eltern die die Verselbstständigung übernehmen und dabei unterstützen, der Betreuer übernimmt diese Aufgabe im Normalfall, emotional nicht zwingend, aber ein gutes Verhältnis zum Betreuer schadet nicht und eben dass würde ich mir wünschen ;-) . Es gibt durchaus Betreuer, die auch mal bei persönlichen Problemen für den "Schützling" da sind, längst nicht immer der Fall, ich würde es mir wünschen und wäre etwas enttäuscht wenn es nicht so wäre, aber ich weiß auch dass es nicht zwingend eine Aufgabe des Betreuers ist wie ein guter Bekannter zu wirken ;-) . Meine Betreuerin in der ambulanten Betreuung war so ein Fall, sie hat nichts interessiert, im Endeffekt war sie nur da um mir mein Geld auszuzahlen, nicht mehr und nicht weniger, in dem Fall war nicht allzu enttäuscht, ich mochte sie auch nicht besonders ;-) . interessant war in dem Fall, dass sie für meine Mitbewohnerin die sie ebenfalls betreut hat, auch privat eine gute Freundin war :=o . Wir haben uns allerdings immer direkt angezickt und uns unsere Meinung gesagt, auch in der Hinsicht dass wir uns nicht verstehen und nicht mögen, beruhte auf Gegenseitigkeit, manchmal passt es eben nicht, auch ok, manchmal hat man mit seinem Betreuer eben Glück ;-)

Das würde ich auf jeden Fall so machen. Du kannst dir ja vorher schriftlich Notizen bzw. Stichpunkte machen, dann vergißt du auch nichts.

Ok, dann werd ich dass mal tun :)z :)^ . Ist vielleicht ganz hilfreich, kann ja nicht schaden wenn die Leutchens wissen wie ich "ticke" :)^

Auch dir vielen Dank für deine Antworten @:)

Lieben Gruß,

Someby

_/Tsu)na9mix_


Someby

Dein Grad der Formulierung und Selbstreflektion ist wirklich erstaunlich. :)*

Am besten ist es für den Betroffenen fast immer (mal abgesehen von Außnahmefällen) selbst mitreden zu können und das Tempo vorzugeben/bei Therapiemaßnahmen mitentscheiden zu können.

Ich kenne mich mit Therapien nicht besonders gut aus, aber ich hoffe doch mal sehr stark, dass bei einer Therapie der Betroffene im Mittelpunkt steht, und nicht der Therapeut.

Sfomxeby


Hi Tsunami @:) *:)

Danke dir @:)

Ich kenne mich mit Therapien nicht besonders gut aus, aber ich hoffe doch mal sehr stark, dass bei einer Therapie der Betroffene im Mittelpunkt steht, und nicht der Therapeut.

:)z . So sollte es sein, aber es auch Fälle wo andere Menschen entscheiden was mit dem/der Betroffenen passiert ;-) . Gibts auch in der heutigen Zeit, mit Ausnahmefällen meine ich allerdings z.B. Fälle wo die Person sich selbst akut gefährdet oder Mitmenschen. Oder Kinder, über die ja teilweise entschieden wird. Menschen machen Fehler und manchmal muss die oder die Betroffene diese später wieder ausbügeln, dass muss nichteinmal böse Absicht der Helfenden sein. Sollte nicht passieren, aber passiert, tagtäglich... selbst Therapeuten jeglicher Art, selbst wenn es "nur" um Gesprächstherapien geht, können Fehler machen, falsche Ratschläge erteilen, teilweise sogar vorgeben was sie für den/die Betroffene/n für richtig halten. Normalerweise sollte sowas nicht geschehen, der/die Betroffene sollte seinen Weg, den besten Weg für sich selbst, mithilfe anderer Menschen (nicht nur Therapeuten) selbst finden, dabei unterstützt werden, aber dass klappt nicht immer, selbst die Menschen die Hilfestellung geben sind nur Menschen und wie Menschen so sind, sie machen Fehler ;-) . Rechtlich ist es durchaus möglich Menschen bestimmte Rechte nehmen zu lassen, dass ist in manchen Fällen unumgänglich, sicher steht dabei der Betroffene im Mittelpunkt, aber nicht für jeden Betroffenen werden die richtigen Entscheidungen getroffen. Die "Helfer" können durchaus auch mal überfordert mit Betroffenen sein und geben diese dann zu deren Wohl an andere "Helfer" weiter oder fordern andernweitig Hilfe an. Leider läuft oft nicht alles so wie es laufen sollte, dass ist eben ein allgemeines Problem aller Menschen, Menschen machen nunmal Fehler und dass manchmal leider auch mal auf Kosten anderer, ganz egal ob Betroffene oder die die helfen sollen/wollen @:) . Grundsätzlich ist jeder Betroffene beeinflussbar, dass gilt auf für die "Helfer", es ist also durchaus möglich dass der "helfende" die Zügel in der Hand hält und der Betroffene sich nicht wehrt, es nicht merkt oder sich nicht wehren kann (z.B. weil dann andere Maßnahmen angedroht werden etc.), gibt dann wieder den Effekt dass der Betroffene sich unter Druck fügen muss ohne eigentlich dass zu wollen was der "Helfer" will. Aber ich glaube ich tippsel gerade völlig verworrenen schwer zu verstehenden Krams |-o . Hoffe es ist nicht allzu unverständlich @:) . Bitte nicht dafür hauen wenn ich mich mal irre, dass ist grundsätzlich nur meine Erfahrung/Meinung die natürlich variieren kann ;-)

Lieben Gruß,

Someby

S om_exby


@:) *:)

Und wieder ein Tag vergangen, ein Tag mehr in meinem Leben, an dem sich nichts getan hat :°( .

Ich bin ein wenig frustriert, kann den Gestank nicht mehr ertragen, dass warten auf Besserung. Jeden Morgen sind die Atemprobleme schlimmer, mir geht es miserabel und auch dass wird nicht besser. Das einzige was mich momentan aufmuntern kann sind die Worte: Bald ist es vorbei, bald wird man mir helfen. Nur wann? Wann wird man mich aus diesem Müllkäfig befreien? Wann darf ich wieder atmen, mit Hilfe an mir arbeiten und endlich wieder Leben? Wann ist der Kampf ums überleben vorbei, wann beginnt das Leben, mein Leben? :°(

Meine Fassade bröckelt, dass ist nicht schlecht, aber es ist noch zu früh. Anfang des Jahres hörte ich einen Satz dem ich immer und immer mehr Glauben schenke: "Um Ihre Tiere brauchen sie sich nicht zu Sorgen, die kommen irgendwo unter um die wird man sich kümmern, aber um Sie, um Sie wird sich niemand kümmern wenn sie sich keine Hilfe suchen".

Würde ich jetzt den Tierschutz anrufen, ein wenig die Geschichte ausschmücken und denen nennen ich sei mit meinen Tieren überfordert (was ich nicht bin, aber schön ausgeschückt dass mir dass auch jeder abnimmt), es ist unglaublich wie schnell in einem solchen Fall gehandelt werden würde, wie schnell die Tiere abgeholt werden würden und natürlich würde man mich auch weiterhin vor mich hinvegetieren lassen, hauptsache man nimmt mir krankem Unmensch meine Tiere, auch wenn es denen sehr gut geht. Aber suche ich mir Hilfe, mich lässt man trotz schlechter Verfassung und wahrlich bedenklicher Situation noch lange sitzen. Nicht nur mich, soviele Menschen werden einfach sitzen gelassen, egal ob sie sich Hilfe suchen oder ihnen geholfen wird (es ging dabei um eine Kur, die Ausrede meinerseits: Ich habe Tiere die ich nicht alleine lassen kann und will weil sich niemand außer mir kümmern kann).

Verlässt man sich auf andere wird man auch ganz schnell mal verlassen :°( . Ich weiß, ich darf nicht viel erwarten, aber ich wünsche mir doch einfach nur dass meine Hoffnung sich nicht in Trauer umschlägt, ein kleines bisschen Glück in meinem Leben :°( . Ist dass den zuviel verlangt? Ist es denn zuviel verlangt, von mir, zu erwatren dass ich zumindest mal eine winzig kleine E-Mail mit ein paar aufmunternden Worten bekomme, die besagt dass ich mich nicht sorgen zu brauche weil alles veranlasst ist und es nicht mehr lange dauern wird? :°( . Ist dass wirklich zuviel verlangt? Oder habe ich dass Recht darauf zu hoffen dass ich bald Hilfe bekomme damit verwirkt dass ich krank bin und mir die Situation irgendwo selbst eingebrockt habe auch wenn ich nicht alleine Schuld bin? Muss ich immer stark sein, muss ich immer jeden Moment in Hoffnung stark für mich selbst sein und mir sagen, dass muss ich noch überstehen, oder darf ich auch mal daran zweifeln dass es schnell gehen wird? :°( .

Es wissen mittlerweile soviele Leute und doch habe ich nicht das Gefühl dass ich zumindest ein paar aufmunterde Worte verdient habe, ich glaube manchmal selbst daran dass ich ein schlechter Mensch bin, faul, zu faul etwas gegen die Situation zu tun, eklig, ohne Respekt vor dem Eigentum anderer Leute, ohne Respekt vor mir selbst. Ich weiß dass es nicht so ist, aber diese Gedanken schlummern in mir und sie wollen raus, sie müssen raus. Die Warterei lässt sie hervorschauen und warum? Weil ich mich wieder als menschlicher Abschaum sehen muss, weil es Behörden egal ist ob mir schnell geholfen wird, denn warum soll man mir schnell helfen, ich bringe dem Staat doch nichts außer Kosten und Arbeit :°( . Sollten es doch die Tränen sein die für mich sprechen, die überhaupt erst sagen wie sehr ich darunter leide? Ich zeige sie nicht, ist dass mein Fehler? Ist es mein Fehler dass man mich warten lässt ohne Meldung über den aktuelle Stand, erwarte ich in Anbetracht meiner Situation zuviel wenn ich nach einer Woche tatsächlich schon Wissen möchte ob alles in Arbeit ist und wie lange es noch dauern kann/wird? Ich glaube ich erwate einfach zuviel :°(

Entschuldigt, dass musste einfach mal wieder raus, Danke allen die sich mein sinnloses Geschreibsel antun :°( @:)

Lieben Gruß,

Someby

S7omeRby


Fand dass gerade so passend, auch wenn ich dafür in meinem eigenen Faden rumspamme |-o ;-D

Bricht vom Rand ein winzig kleiner Stein

Fällt in eine tiefe Schlucht hinein

Rollt den steilen Fels hinunter

Geht im weichen Wasser unter

Versinkt in den bedrohlichen Wellen

Wird von der erdrückenden Dunkelheit überrascht

Hört schäumende Wellen über sich zerschellen

Hat einen Blick aufs erhellende Ufer erhascht

Schwimmt erschöpft ans rettende Land

Reicht der schönen glänzenden Welt die Hand

Was meint ihr, soll ich schon die nächsten Tage einfach mal die Dame vom Sozialamt anrufen? Oder ist dass einfach noch zu früh? @:)

Dei+e_Wolxke


Was ich jetzt schreibe, ist kein Angriff auf Dich:

Beim lesen Deiner Beiträge fällt mir auf, dass Du wartest. Auf was?

Niemand kann an Deiner Stelle leben. Die Dinge, die zu tun sind, musst Du tun. Das wird Dir niemand abnehmen können, auch wenn's vielleicht schön wäre.

Steh' auf und setze Dich in Bewegung. Handele! Fang an irgendeiner Ecke an.

Und was Dein Lamento wegen der Tiere anbelangt: Siehst Du Dich auf der gleichen Stufe wie sie? Sie sind eingesperrt und auf Versorgung angewiesen. Du bist frei, jederzeit zu kommen und zu gehen und für Dich selbst zu sorgen.

LG

SKomebxy


Hallo Wolke *:)

Vielen Dank für deinen Beitrag @:)

Was ich jetzt schreibe, ist kein Angriff auf Dich:

Ist schon ok, ich hatte ja um auch um Meinungen gebeten @:) .

Beim lesen Deiner Beiträge fällt mir auf, dass Du wartest. Auf was?

Steht im Faden bereits beschrieben ;-) . Ich warte darauf dass Sozialamt und Amtsgericht in die Pötte kommen...

Niemand kann an Deiner Stelle leben. Die Dinge, die zu tun sind, musst Du tun. Das wird Dir niemand abnehmen können, auch wenn's vielleicht schön wäre.

Dass ist mir klar, dass ist mein Leben und auch mein Müll, aber da es nicht nur reine Faulheit ist die mich regelrecht blockiert ist das deutlich einfacher gesagt als getan. Ich habe bereits einen Schritt in die richtige Richtung gemacht und mich nach Jahren endlich mal dem Problem gestellt, wenn es wirklich so einfach wäre, würde meine Wohnung blitzen und blinken. Es ist aber leicht daher gesagt einfach mal aufzustehen und anzufangen, die Kraft habe ich nicht mehr, nichteinmal mehr eine winzig kleine Ecke, egal wie sehr ich es auch will, einen klitzekleinen Tuck kann ich auch gesundheitlich durchaus noch schaffen, aber fange ich an einer Stelle an, ist die bereits wieder zugemüllt wenn ich die nächste fertig habe, es ist ein Kreislauf der sich nach langen Jahren nicht einfach mal so ohne Hilfe beheben lässt. Mir fehlt einfach die Kraft noch selbst zu räumen, wir haben es so oft versucht, wir haben so oft entmüllt, ich war weder zuvor zufrieden noch danach, weil die weiterführende Therapie fehlte. Kurz darauf sah es wieder so aus. Mit der Hilfe die ich bekommen soll, kann ich es endlich schaffen die Wohnung auch mal einzurichten, es ist zu frustrierend jetzt wieder anzufangen zu räumen und sobald ich an der nächsten Stelle bin könnt ich die ehemals saubere wieder aufräumen. Zudem kann ich vor lauter Panik, da ich bereits gesundheitlich durch den Schimmel beeinträchtigt bin an den meisten Stellen nichts mehr tun. Es ist leicht gesagt, tu etwas, sehr leicht, aber es geht nicht so leicht, sonst wäre ich nicht Krank, sonst würde ich mit absoluter Sicherheit nicht in der Wohnung sitzen, hilflos weil ich nichts mehr tun kann. Ja, ich habe mir jetzt Hilfe gesucht, dass ist ein schwerer Schritt und ich habe lange lange Jahre gehadert, denn ohne Hilfe wird dass nichts mehr, schon gar nicht bei der aktuellen Situation, nur da muss ich warten bis man mir hilft.

Ich will gar nicht dass jemand meine Wohnung räumt, darum geht es mir nicht. Es geht mir nicht darum dass mir jemand die Arbeit komplett abnimmt, dass geht auch gar nicht. Aber es muss eben mit Unterstützung geräumt werden, anders ist es mir nicht mehr möglich, schon gar nicht alleine. Wir haben es vor kurzem erst versucht die Wohnung zu räumen, hab geschafft durch Verletzung der anderen Person, was passierte? Genau, dass ist dass was mich völlig verzwiefeln lässt, ich hatte keine Chance die Wohnung einmal richtig aufzuräumen und ich habe mich sehr zusammengerissen und entmüllt, die ganze harte Arbeit war absolut umsonst, der Kreislauf ging sofort wieder los, auch ein Grund warum ich nichts mehr tun kann, weil ich nicht daran zerbrechen will dass ich alles umsonst tue. Halb anpacken bringt nichts mehr, ich bin so oft daran verzweifelt und es tut jedesmal verdammt weh, jetzt soll es einmal richtig angepackt werden, für mich das letzte Mal, keine halbe Sache, endlich mal eine Möglichkeit aus diesem Kreislauf auszubrechen, aber es dauert eben, da stecke ich nicht drinnen.

Man kann einen Messie keine Faulheit unterstellen, auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, dass ist etwas anderes, etwas ganz anderes, etwas wo man sich als Messie selbst nurnoch sehr schwer helfen kann wenn man über einen bestimmten Punkt hinaus ist und diesen Punkt habe ich schon lange erreicht, dennoch gebe ich nicht auf und habe mir Hilfe gesucht, die Warterei ist zermürbend, aber etwas anderes bleibt mir nicht mehr. Nach der letzten Entmüllungsaktion habe ich aufgegeben, die Hoffnung aufgegeben jemals noch alleine aus diesem Kreislauf rauszukommen und nun warte ich, auf die Hilfe die ich mir geholt habe um dem ganzen Kreislauf endlich ein Ende zu bereiten.

Ja, ich sehe mich auf der selben Stufe wie meine Tiere, in der Gesellschaft sogar noch schlechter gestellt. Denn ich bin der Unmensch namens Abschaum, da interessiert es niemanden ob mir schnell geholfen wird oder nicht, wenn ich mir nicht selbst Hilfe suche gehe ich kaputt bis man mir irgendwann helfen muss weil ich es selber nicht mehr kann. Sind Tiere in Not wird gesprungen, dass ist Tatsache, aber einem Messie der sich verzweifelt an andere wendet hilft man oft nur mit Verzögerung. Siehe Beispeile Fernsehen, jeder regt sich über Tiere aus Messie-Haushalten bzw. die "Unmenschen" auf (ok ist dass auch nicht, aber es wird eben auch gern mal zu spät eingegriffen und dann ist wieder der Messie schuld), manchmal ist es so dass diese Menschen sich Hilfe suchen und ihre Tiere abholen lassen, wird auch prompft gemacht, was erwartet den Messie? Er bleibt in der verdreckten Wohnung zurück, bei manchen wird zwangsläufig Hilfe eingeschaltet, bei manchen nicht, vor allem wenns nur "Minderschwere" Fälle waren und dann werden noch schön die Anzeigen geschaltet. Dass nenn ich mal Hilfe, da wird man für Krankheit auch noch bestraft, selbst wenn man sich Hilfe sucht :(v .

Warum ich mich nicht gleich gleich Einweisen lasse, was zumindest psychisch die schnellste Lösung wäre, habe ich im Laufe meiner Beiträge bereits genannt, weil mir dass durch meine Vorgeschichte massiv schaden würde ;-) . Zudem kann man davon ausgehen dass man mich, wenn ich nicht selbst dafür sorgen würden, wieder in selbige Wohnung mit selbigem Müll schickt, eine Räumung zu bekommen ist nämlich nicht einfach, es wird nicht einfach mal so eben jede Messie-Wohnung auf Staatskosten gereinigt, wenn überhaupt, dass wird sich bei mir ja zeigen, aber die Rechnung wäre mir dann auch egal, macht den Kohl auch nicht mehr Fett.

Es ist schwer zu erklären warum ich nichts mehr tun kann, aber ich denke ich habe schon vieles genannt im Laufe meiner Beiträge, auch dass es nicht mehr eben mal so einfach ist, egal wie sehr ich dass auch will ;-) . Somit kann ich von mir ebenfalls sagen, ich bin in dem was sich über Jahre entwickelt hat gefangen wie in einem Käfig und bin auf Versorgung in Form von Hilfe von außerhalb angewiesen, nur dass ich im Gegensatz zu meinen Tieren mein Leben irgendwann komplett selbstständig im Griff haben kann, mich selbst versorgen kann. Die einzigen die ich Versorge sind meine Tiere, bei mir spare ich, nicht bewusst, unbewusst, weil die Situation des Messie-Daseins und noch viele viele viele andere Dinge mich auffressen, ohne die Behandlung der Probleme geht der Kreislauf weiter, zwingend. Ohne meine Tiere hätte ich mir auch noch lange nicht helfen lassen, weil ich eben die Verantwortung für sie trage und dazu die Verantwortung über mich selber tragen muss um ihnen dass zu bieten was sie brauchen. Ohne meine Tiere hätte ich bereits aufgegeben und mich wahrscheinlich auch irgendwann direkt selbst verletzt, dass tue ich durch die Situation bisher nur indiekt und dass ist schlimm genug. Mit einem "Tiersammler"-Messie kann man mich nicht vergleichen, da ich auf diese Tiere angewiesen bin, sie sind die mir die Kraft geben weiterzumachen um mich und sie zu versorgen, sind sie dass am besten gepflegteste. Klar, dass bringt auch nichts wenn ich irgendwann mal völlig erschöpft und abgemagert umkippe weil ich mich nicht um mich gekümmert habe, was ich schon fertig gebracht habe (dass ist bald 3 Jahre her, aber immer noch als wäre es gestern gewesen), aber für die Tiere ist immer jemand da, hunger ich mich runter fällt dass nichteinmal Ärzten auf, wenn ich denen sage dass ich schon Wochenlang fast nurnoch hungere und massiv Gewicht eingebüßt habe. Wäre dass bei meine Tieren der Fall und jemand bekäme dass mit, die wären fluchs weg und ihnen würde geholfen werden. Bekommt dass bei mir jemand mit, passiert gar nichts und dass schon jahrelang, da haben viele Menschen die Augen zugedrückt und ich konnte mir noch nicht helfen. Meine Tiere können sich nicht selbst versorgen und ich kann ohne Hilfe auch nicht mehr aus diesem Käfig raus. Da gibt es gewaltige Unterscheide zwischen Tieren und mir und doch bin ich in der Gesellschaft irgendwo gefangen und eingesperrt, wirklich vergleichbar sind meine Tiere und ich nicht, aber es gibt Ähnlichkeiten. Wobei man nicht sagen kann dass allen Tieren geholfen wird und allen Menschen nicht geholfen wird, aber manchmal ist es tatsächlich so.

Na gut, erstmal genug gequatscht, vielleicht kann jemand nachvollziehen warum ich mir irgendwo hilflos vorkomme und die Warterei macht es auch nicht besser.

Neue Infos gibt es auch: Nächsten Monat wird nochmal wieder ein Gutachten in Auftrag gegeben was meine "Arbeitsfähigkein" abklären soll, Ergebnis kenne ich bereits, aber muss ja auch mal wieder abgeklärt werden. Ich werde dort auch nochmal auf meine Probleme aufmerksam machen. Leider kein Gutachten vom Sozialamt oder Amtsgericht, hat andere Gründe, aber vielleicht nicht schlecht nochmal frische Nachweise zu besitzen ;-) . Ansonsten noch nichts neues :°(

Lieben Gruß,

Someby

Swomebxy


Entschuldigt bitte die Rechtschreibfehler, ich hab mal wieder viel zu schnell geschrieben und danach nicht noch einmal korregiert |-o @:)

C&hancxe007


Someby, ich lese noch mit. :)z Hab nur im Moment für Dich leider keine neuen Anregungen. Aber vielleicht geht es auch nicht (nur) darum? Also nochmal: Ich lese mit. :)z Mich interessiert, wie es Dir geht und ich drücke Dir die Daumen, daß es bald los geht, daß Du bald befähigt wirst, loszugehen. ;-)

Lieben Gruß :)*

S6omebxy


Dankeschön Chance @:)

Heute lass ich es mal mit dem ausführlich antworten, mir gehts seit ein paar Tagen physisch nicht gut, daher warte heute zu ungewohnter Frühe bereits mein Bett auf mich :)z .

Gute Nacht @:) :)* *:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH