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Ich bin ein Messie und brauche euren Beistand

DMie_KWoxlke


Hallo,

ich unterstelle Dir nicht, dass Du faul bist, das auf keinen Fall. Ich bin sichter, dass das nicht der Punkt ist.

Aber auf jeden Fall solltest Du mal Deine verinnerlichten Meinungen über Dich Dich selbst überprüfen. Z.B.:

Denn ich bin der Unmensch namens Abschaum

Wenn Du das von Dir selbst glaubst, frage Dich, wie Du zu so einer Auffassung kommst. Mit solchen Einschätzungen degradierst Du Dich selbst und bringst Dich selbst in eine schwache Position.

Und: Vergiss die ganzen Dinge, die von den Medien (Fernsehen, Zeitschrieften usw.) kommen. Ich bin kein Messie, aber so einen SchScheiss gucke ich mir nicht an. Das ist auf keinen Fall die Abbildung der Wirklichkeit. Das ist Quotengier und das Bestreben, den Voyeurismus der Leute zu befriedigen. Sowas solltest Du an Dir abperlen lassen.

Und dann möchte ich Dir noch was über Hausarbeit und Aufräumen erzählen.

Kennst Du die Sage/Geschichte von Sisiphos? Der, der zur Strafe immer einen schweren Stein auf einen Berg rollen muss und kurz vor dem Gipfel rollt der Stein wieder abwärts und alle Mühe war vergebens. Das beschreibt Hausarbeit sehr treffend, wie ich finde. Man fängt an einer Ecke an und wenn man mit der letzten Ecke fertig ist, geht alles wieder von vorne los. Vielleicht hast Du auch eine falsche Vorstellung davon, wie Ordnung sein sollte. Hausarbeit ist ein undankbarer Job, der niemals zu Ende ist. Und Anerkennung gibt es dafür auch nicht, es sei denn, man klopft sich selbst auf die Schulter.

Ich glaube, Du solltest erst mal in Deinem Kopf aufräumen. Welche Einstellungen hast Du über Dich selbst und warum (?). Auch das meinte ich, als ich sagte "Tu was". Deine Gedanken gehen in eine bestimmte Richtung. Du hast es in der Hand, diese Gedanken in eine andere Richtung zu lenken.

Hast Du es schon mal mit Meditation versucht? Da sein, nichts tun, die Gedanken beobachten wie die Wolken am Himmel oder einen Zug, der vorbei fährt (ohne das selbst zu beurteilen oder sich selbst damit zu identifizieren).

Warum denkst Du so schlecht über Dich selbst? Du hast Dich selbst in diese Situation hineinmanövriert. Warum also solltest Du nicht in der Lage sein, Dich da auch wieder daraus zu befreien?

Mir brauchst Du diese Fragen nicht zu beantworten, aber Dir selbst.

LG

_ETs<unamix_


Someby

Ich denke, du hast schon viel getan und wahrscheinlich den größten Schritt hinter dir. Allerdings liegen noch viele kleine Schritte vor dir, auf dem Weg zu deiner persönlichen Ordnung. Und diese vielen kleinen Schritte sind in ihrer Gesamtheit auch sehr schwierig, denn im Endeffekt geht es darum, eine oder mehrere alte Gewohnheiten durch neue zu ersetzen. Die Gravitationskraft von bereits vorhandenen Gewohnheiten ist erstaunlich hoch. Vielleicht kannst oder solltest du jetzt schon anfangen, unabhängig der Wirkkraft externer Hilfe, bestimmte Gewohnheiten anzunehmen. Ich weiß, das klingt alles sehr viel einfacher, als es ist bzw. getan werden kann. Allerdings ist das der Punkt, wenn es um Veränderung oder neue Gewohnheiten geht, es muss getan werden.

So nüchtern oder hart das klingt, es ist unerheblich, ob und wie groß die Hilfe anderer ist oder die eigene Hilfe (–> Selbsthilfe), auf das Ergebnis kommt es an. Je mehr (verwertbare) Unterstützung dir zukommt, aus der Kraft anderer oder deiner eigenen, desto besser ist das natürlich.

Spazierengehen

Vielleicht solltest du öfter spazieren gehen, sofern du das nicht ohnehin schon tust. Wenn du ziellos oder mit Ziel durch die Landschaft wanderst, aufmerksam bzw. achtsam, dann kannst du Grünflächen, Bäume, Blumen und Tiere sehen. Was du insbesondere sehen, sogar fühlen kannst, ist die Ordnung der Natur. Wenn du dir dann noch Straßenschilder, Straßen und Häuser anschaust, dann siehst du menschengemachte Ordnung. Nicht ganz so gut, wie die Ordnung der Natur, aber immerhin.

Im Gegensatz zur Natur, hat der Mensch ein immanentes Potential zur Unordnung.

Ich will keineswegs Unordnung verherrlichen, denn Unordnung ist in jeglicher Weise schadhaft.

Ich will nur erwähnen, dass Ordnung auch etwas mit Gefühl zu tun hat, dem Gefühl, sich auf Ordnung zuzubewegen und sie zu erhalten. Okay, genug philosophiert. ;-)

Schlafen

Schlafen ist unbestreitbar einer der wichtigsten Faktoren des Lebens – nimmt ca. 1/3 der Lebenszeit in Anspruch, und sorgt für Ruhe und Regeneration. Daher kommt dem Schlafplatz bzw. Schlafzimmer eine besondere Bedeutung zu. Ich denke, ein Schlafplatz muss nicht groß sein und er sollte minimalistisch eingerichtet sein. Weniger ist hier mehr. Ein Bett und ein [[http://de.wikipedia.org/wiki/Ikebana#Sinn_des_Ikebana Ikebana]]-Gesteck reichen vollkommen aus. Natürlich ist das meine persönliche Meinung und daher eine reine Geschmackssache.

Aufräumen vs. Wegschmeißen

Theoretisch kann man alles noch einmal gebrauchen, doch praktisch gesehen, ist das nicht der Fall. Man kann enorm viele Dinge verkaufen, verschenken oder wegschmeißen. Das kann Ordnung enorm erleichtern. Je weniger man hat, desto einfacher ist es, Ordnung zu halten. Dazu müßte man jedoch wissen, was es Wert ist, es zu behalten. Grundsätzlich sind es die Dinge, die beträchtlichen bzw. alltäglichen funktionellen Wert haben oder jene Dinge mit einem ideellen Wert. Je weniger man hat, desto ordentlicher und freier kann man sein.

Es gibt diese Geschichte, wo einem nach einem 2-wöchigen Urlaub das komplette Haus bzw. die komplette Wohnung weggebrannt ist. Alles, was man sich dann zurückwünscht, weil man es tagtäglich braucht oder weil es einen signifikanten ideellen Wert hat, das ist wichtig, alles andere nicht.

Soweit es mich betrifft

Auch für mich ist es langsam an der Zeit. Ich räume Säcke von Müll hinaus und werde mit der Ordnung in meinem Schlafzimmer anfangen. Nicht in dieser Sekunde, doch ich bin dabei.

K^etzeErin


:)D

@ Someby:

Hallo,

Ich war einige Tage nicht online, deshalb kommt erst jetzt meine Antwort...

Zu deinen Ansichten zu den Betreuern stimme ich dir generell zu.

Ja sicher, es kommt auch darauf an, wen bzw. welche Persönlichkeit man da als Betreuer "erwischt".

Ktetzelrixn


Ich finde, _Tsunami_ hat in dem vorigen Post schon einige wichtige Dinge angesprochen.

Vielleicht kannst du auch schon mit einer Zimmerecke oder einem Zimmer (für den Anfang) selbst anfangen zu entmüllen.

Mir ist das mit dem "Warten" auch schon beim Lesen aufgefallen.

Wann ist denn der erste Termin mit der/m Betreuer geplant?

Gruß. :)*

_~Tszu)nami_


Hallo Someby!

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg auf deinem Weg und lasse dir einen :)* da.

Vielleicht noch ein Tipp, den ich selbst nicht so gut realisiere:

Simplify, simplify!

:-)

S'omeUby


Hallo @:) *:) ,

entschuldigt bitte, ich kam leider noch nicht wieder zum schreiben @:) .

@ Wolke

Ja, Faul bin ich wirklich nicht, sieht man daran dass ich unheimlich gerne Putze, nur klappt das Phänomen eben nicht bei mir selbst.

Wenn Du das von Dir selbst glaubst, frage Dich, wie Du zu so einer Auffassung kommst. Mit solchen Einschätzungen degradierst Du Dich selbst und bringst Dich selbst in eine schwache Position.

Dass ist nicht die Meinung die ich von mir selber habe. Doch über die lange Zeit hab ich mir das angeeignet, denn so kommt es mir vor, es gibt jetzt Menschen die ich persönlich auf meine Umstände aufmerksam gemacht habe und was geschieht? Nichts und wenn dann nur sehr langsam. Natürlich mache ich mir meine Gedanken warum man mich einfach "sitzen" lässt und wenn es mir sehr schlecht geht fange ich selbst an zu glauben was andere Menschen über mich denken müssen. Niemand in der letzten Zeit sagte mir ich sei Abschau oder gar eklig, aber gedacht wurde es mit Sicherheit, denn es ist eklig und da von mir produziert bin ich in den Köpfen anderen auch eklig. Doch was soll ich tun? Ich glaube nicht an dass was andere über mich denken, aber ich lasse mich beeinflussen, momentan ist mir egal was gedacht wird, ich habe mich geoutet und dass weil ich mir selbst nicht mehr im gerinsten helfen kann, es geht nicht mehr. Dass ist das Problem, ich kann die Wohnung nicht mehr räumen, weil ich den Sinn nicht sehe wenn ihn nichteinmal andere Menschen sehen. Warum soll ich mich von meinem Müll befreien wenn mir niemand dabei helfen will und man mich vor mich hin verrotten lässt? Es ist schwer zu verstehen aber nach zig versuchen die nichts brachten fehlt mir die Kraft. Natürlich würde ich es mit hängen und würgen + Atemschutzmaske höchste Stufe und Handschuhen schaffen diese Wohnung irgendwie noch zu räumen, nur ich kann es einfach nicht mehr, ich kann nichteinmal anfangen und woran liegt dass? Dass liegt daran dass die größste Hürde dann noch käme und die kann ich egal wie ich es anstelle nicht bewältigen, die Beseitigung des Mülls. Es ist soviel dass ich nicht mal Woche für Woche eine Einkaufstüte voll in die Tonnen schmeißen könnte (zumal die sehr knapp bemessen sind, auch ohne meinen Müll, der bleibt ja in meiner Wohnung sind die jede Wohe überfüllt), es kommt ja immer wieder was dazu. Wenn ich jetzt anfange zu räumen muss ich dabei gleichzeitig mein "Schichtsystem" öffnen und dass was darunter schlummert ist bei weitem schlimmer als der jetzige Zustand, selbst in Säcken stinkt das Zeug bestialisch und wo soll ich die unterbringen/entsorgen? Gar nicht, die würden hier stehen bleiben, damit helfe ich mir nicht, damit würde ich es deutlich schlimmer machen. Diese Wohnung müsste in einem Zug geräumt werden, ich kann nicht mit Atemschutzmaske schlafen oder Duschen, der "jetzt" Zustand ist durch das Schichtsystem zwar nicht erträglich, aber das schlimmste ist abgedeckt. Es sind nicht nru kleine Stellen Schichtweise zugeräumt, sondern größere Flächen und die schaffe ich nicht in einem Zug, sie müssten also ein paar Tage offen liegen, danach hätte ich dann überall stinkende große blaue Säcke stehen, die ich nicht entsorgen kann und dass ist weitaus schlimmer als auf den "Schichten" zu hausen.

Es ist nicht so dass ich ein Problem mit Hausarbeit hätte, ganz im Gegenteil, mag sie noch so undankbar sein, ich freue mich wahrscheinlich deutlich mehr als viele andere wenn ich etwas an Hausarbeit geschafft habe/hatte, weil dass für mich ein Stück mehr Freiheit bedeutet.

Ich arbeite bereits ca. 9 Jahre daran meine Gedanken in geordnete Bahnen zu lenken und dass gelingt mir oft auch sehr gut, nur vernachlässige ich dabei meine "Wohnung", diese Problem kann ich alleine nicht mehr bewältigen.

Nein, ich habe mich nicht ganz allein in diese Situation hineinmanövriert, dazu war ich als Kind noch nicht allein fähig und bereits da began es, mit Sicherheit bin ich nicht allein schuld, das hat sehr vielfältige Gründe und mich trifft mich nur eine Teilschuld. Der Teil den ich selbst verursacht habe, ja, den kann ich vielleicht allein in den Griff bekommen, aber dass was andere verursachten, dass kann ich nicht in den Griff bekommen, schon gar nicht allein, dazu sind die Wunden viel zu tief und bedürfen immer und immer wieder einer erneuten schmerzhaften Aufarbeitung und u.a. auch dass lässt mich, mich und meine "Wohnung" vernachlässigen.

Warum ich so schlecht über mich denke? Weil es mir schon vor vielen vielen Jahren immer und immer wieder eingetrichtert wurde und ich noch so jung war dass ich anfing es zu glauben, ich weiß es besser, aber unbewusst glaube ich dass was man mir eintrichterte, daraus kann ich zwar ausbrechen, aber nur selten, geht es mir schlecht flüchte ich mich in diese Meinung, weil ich das Gefühl habe ich habe es nicht besser verdient (zudem habe ich aus einem bestimmten Grund, u.a der Auslöser für die jetzige Situation, den glauben ich habe meine Leben nicht verdient, nur wenn ich etwas draus mache kann ich diese Meinung noch ändern, aber momentan...), so wurde es mir auch schon oft genug gesagt. Es ist einfacher das zu glauben als sich zu überschätzen.

Vielen Dank für deine Worte @:)

@ Tsunami

Ja, ein bisschen was kann ich aus eigener Kraft noch schaffen, aber nach den langen Jahren sind meine eigenen Kräfte weitesgehend verbraucht. Ich habe soviel an mir gearbeitet und vieles führte zu Erfolg, doch eines machte es schlimmer und dass ist der Punkt wo ich alleine nicht mehr weiterkommen werden und es auch nicht mehr will, weil ich einfach nicht mehr kann. Zuviel Kraft ist die letzten Jahre dafür draufgegangen zu überleben und die schmerzhaften Erfahrungen zu bearbeiten, mir fehlt die Kraft es aus eigener Kraft noch schaffen zu können. Die kann mir nur meine Hoffnung wiedergeben, die hab ich nicht verloren, aber die bedarf einer Auffrischung durch Unterstützung. Ohne habe ich einfach nicht mehr die Kraft, nur noch das Gefühl ich möchte zusammenbrechen und erst wieder aufstehen wenn es geschafft ist. Dass wird nicht geschehen, ich brauche meinen Mut wieder und den erhalte ich zurück wenn ich aus den eingefahrenen Gleisen ausbrechen kann und allein kann ich dass nicht mehr, allein will ich dass nicht mehr, dann allein gegen mein Messie-Dasein anzugehen ging immer schief. Ich brauche den Rückhalt dass ich es schaffen kann und den werde ich alleine nicht mehr finden weil es einfach immer und immer wieder schief ging.

Im Moment bin ich dabei meinen Tagesablauf etwas zu ändern und zu versuchen mal aus dem eingefahrenen Rhytmus auszubrechen, mir bleibt zwangsläufig momentan auch nichts anderes. Aus bestimmten Gründen muss ich ausbrechen, anders würde ich verhungern. Es ist gut und es tut gut mehr für mich machen zu müssen, denn jetzt bin ich ganz allein und da ich den Kontakt zu Menschen brauche, genauso wie Lebenmittel etc. muss ich mir die Wege zu Beschaffung selbst suchen. Es ist aufmunternd mal wieder die Sonne zu sehen und gibt mir etwas Freude und Kraft zurück in der nächsten Zeit zumindest einige ganz wichtige Dinge in der Wohung zu erledingen. Nur aus ganz am Anfang genannten Gründen kann ich die Wohnung nicht komplett entmüllen, da mus sich drauf warten dass man mir zumindest eine Möglichkeit bieten den Müll zu entsorgen.

In meiner Wohnung gibt es fast nichts brauchbares. 99% sind Müll (ich habe nichteinmal wirklich die nötigsten Möbel und was ich habe ist in katastrophalem Zustand, es gab für mich nie eine richtig eingerichtete Wohnung seit ich allein lebe). Rein theoretisch, würde Wohnung geräumt werden und ich wäre nicht dabei, viel mehr als ein zwei Umzugskartons und meine Tiere würde ich vorher nicht aus der Wohnung holen zu brauchen, es gibt nicht viel auf dass ich nicht verzichten kann, auch ein Grund warum mir mein vermeidliches "Zuhause" so unwichtig ist. Würde alles brennen wenn ich nicht da wäre, ich würde fast nur um die Tiere trauern, denn ich habe hierdrinnen nichts was ich wirklich verlieren kann. Meine Papiere sind vorwiegend sowieso unauffindbar und ersetzbar. Finde ich das zurecht traurig oder ist es wirklich so traurig dass ich fast nichts mehr habe an dem mein Herz hängt? Nichteinmal wirklich etwas aus meiner Kindheit, den letzten Jahren... und ich geb zu, sowas fehlt mir wahnsinnig wie so vieles andere :°(

Ich wünsche dir ganz ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen :)* :)* :)* und vielen Dank für deine Wünsche und Tipps @:)

@ Ketzerin

Auch dir vielen lieben Dank für deine Worte @:)

Zu "neuen Nachrichten" komm ich gleich ;-).

@ all

Im Moment fällt mir die Decke auf den Kopf weil ich seit einigen Tagen ganz allein bin und niemanden habe, nichteinmal wirklich zu reden. Demnach ist es jetzt sehr schwer, aber ich sehe es positiv, weil ich einfach anfangen muss mich selbst zu versorgen und dabei schon einige Dinge auffrischen kann die ich eigentlich kann, aber alange nicht gemacht habe. Mir bleibt nichts anderes, aber je mehr mir die Decke auf den Kopf fällt, desto lieber gehe ich mal raus (muss ich zwangsläufig auch) und ändere festgefahrene Dinge. Oder räum mal in ein zwei Ecken etwas um, in denen das geht, zumindest schonmal ein Anfang. Langsam taste ich mich nun daran meine Ruhe wiederzufinden mit dem "neuen" Tagesablauf, das bringt mir Kraft und Lust auf Veränderungen :-).

S<omeUby


Desweiteren hat sich bezüglich Amtsgericht und Sozialamt/Betreuung und Co. noch nichts relevantes getan, ich habe noch nichts neues gehört oder gelesen.

Das einzige was mir vor 2-3 Tagen zugeflattert ist, war ein Brief dass aus organisatorischen Gründen jetzt ein anderer Sachbearbeiter an anderer Stelle für mich zuständig ist, anstelle vom Jobcenter. Näheres muss ich noch erfragen, denn es ging konkret um Grundsicherungsleistungen im Alter und bei Erwerbsminderung (das soll ja ab diesem Monat bei mir auch neu geprüft werden), die ich aber noch nicht bekomme. Darauf warte ich ja schon seit 3 Jahren und bekam seit dem vorübergehend als "Lückenfüller" Hartz4 obwohl das Jobcenter nicht mehr zuständig ist. Ich muss mich die nächsten tage mal erkundigen wo ich jetzt meinen Antrag stellen muss... ob das vorerst beim Jobcenter bleibt oder eben schon beim Landkreis.

Ansonsten gab es noch nichts neues :°( . Ich weiß, dass braucht Zeit, aber ich fang mal wieder an etwas an der "Hilfe" zu zweifeln, zu schlecht sind die Erfahrungen mit soetwas :°(.

An alle die noch auf eine PN von mir warten, verzeiht bitte, ich kam noch nicht wieder dazu und es kann eventuell noch etwas dauern, aber ich schreibe sicher noch zurück und vielen lieben Dank für die PNs @:)

Lieben Gruß @:) *:) ,

Someby

S0ome1by


Hallo @:) *:)

Neue News:

Mir ist wohl gestern noch oder heut ein weiteres Briefchen vom Landkreis in den Briefkasten geflattert :)^ .

Der beinhaltet: Mir wurden 52 Stunden ambulante Betreuung (bzw. wird als Eingliederungshilfe für Behinderte gemäß Paragraph soundso betitelt) sowie die Kosten dafür bewilligt, aufgeteilt auf ein halbes Jahr, bis Februar, allerdings von einem externen ambulanten Dienst (Name steht schon dabei, aber keine Telefonnummer) ":/ .

Leider enthielt der Brief noch nichts dazu wie dass jetzt ablaufen soll, ob ich mich mit diesem ambulanten Dienst selbst in Verbindung setzen muss, ob ich dem Landkreis nun zustimmen muss etc. Keine Ahnung. Nur das Sätzchen: Wenn die ambulante Maßnahme durch den o.g. Anbieter durchgeführt wird, bitte ich (die Sachbearbeiterin) um entsprechende Mitteilung ":/ . Darf ich dass jetzt so verstehen dass ich mich melden soll sobald die Betreuung beginnt und "entsprechende Mitteilung" bedeutet dass ich das nachweise bzw. mitteile dass die Betreuung angelaufen ist ":/ . Oh man, Behördenkrams ":/ , geht's nicht auch in mundgerechtem "Normalo" Deutsch? ":/ .

(Weiteres Zitat) Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen diesen Bescheid können Sie innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch beim Landkreis xxx einlegen.

Also scheinen die sich jetzt gerichtlich abgesichert zu haben... gut, mir war schon bekannt dass es über das Amtsgericht geht und wenn ich da nicht mitmachen wollen würde, dann hät ich dass ja nicht angeleiert, aber so ein bisschen veräppelt komm ich mir schon vor. Wie war dass mal (von zwei verschiedenen Stellen): Ich könne die Betreuung jederzeit abbrechen wenn es gar nicht geht (wovon ich nicht ausgehe), diese Rechtbehelfsbelehrung gibt mir die Möglichkeit innerhalb eines Monats zu widersprechen ":/ . Wie darf ich das verstehen, warten die jetzt noch einen Monat ab ob ich Einspruch einlege oder beginnt die Betreuung schon früher (wie soll ich etwas widersprechen von dem ich nichteinmal weiß wie es wird ":/ ).

Behördendeutsch... da halt ich nicht viel von, zumindest nicht wenn es für "Normalos" so verfasst wird, dass nichteinmal eine genauere Erklärung dabeisteht. Gibts sowas wie einen Behördendeutsch Übersetzer mit Erklärungen für Leute wie mich schon? ":/ . Wär mal eine interessante Sache, oder ich beantrage gleich auch noch einen Betreuer der sich mit diesen Behördenschreiben auseinandersetzt und sie mir erklärt :=o ;-D .

Na ja, ich denk ich werd da Montag mal anrufen und ich muss so oder so nochmal zum Jobcenter um einen neuen Antrag einzureichen, vielleicht kann mir die Dame dort bei der Gelegenheit auch nennen was es mit Brief und neuem Sachbearbeiter Nummer 1 auf sich hat :)^ .

Lieben Gruß @:) *:) ,

Someby

Kmetzuerian


:)D

Hat das heute beim Jobcenter nochmal etwas Neues ergeben? ???

Leider kann ich dir mit den Behördensachen nicht helfen.

_qT;sunxami_


Someby

Ich pick' mir mal ein paar Sachen raus. ;-)

Dass ist das Problem, ich kann die Wohnung nicht mehr räumen, weil ich den Sinn nicht sehe wenn ihn nichteinmal andere Menschen sehen. Warum soll ich mich von meinem Müll befreien wenn mir niemand dabei helfen will und man mich vor mich hin verrotten lässt?

Diese beiden Sätze finde ich etwas befremdlich.

Den Sinn zu sehen, ist deine Aufgabe. Andere können in deinem Sinne tätig werden oder behilflich sein, doch der Sinn liegt alleinig bei dir.

Natürlich würde ich es mit hängen und würgen + Atemschutzmaske höchste Stufe und Handschuhen schaffen diese Wohnung irgendwie noch zu räumen,

Ich denke, das ist das, was ich an deiner Stelle tun würde, wenn ich mich denn dazu aufraffen könnte.

nur ich kann es einfach nicht mehr, ich kann nichteinmal anfangen und woran liegt dass? Dass liegt daran dass die größste Hürde dann noch käme und die kann ich egal wie ich es anstelle nicht bewältigen, die Beseitigung des Mülls. Es ist soviel dass ich nicht mal Woche für Woche eine Einkaufstüte voll in die Tonnen schmeißen könnte (zumal die sehr knapp bemessen sind, auch ohne meinen Müll, der bleibt ja in meiner Wohnung sind die jede Wohe überfüllt), es kommt ja immer wieder was dazu. :-/

Also, ich arbeite übergangsweise, und wenn ich mich überhaupt dazu aufraffen kann, mit 60 Liter Müllbeuteln. Da passt Einiges rein. :-D Bei sehr sehr schwerem oder sonstwie widerspenstigem Müll nehme dann 2 Tüten auf einmal. Mein Supermarkt in der Nähe hat leider nur Mülltüten in schlechter Qualität, sonst würde eine wahrscheinlich ausreichen. Wenn man die Mülltüte dann noch ordentlich zuschnürt, im Zweifel mit diesen billigen Kabelbindern aus Plastik, dann kommt da nichts mehr raus – gar nichts.

Bei uns reichen die Mülltonnen auch nie für alles und alle. Da habe ich mir angewöhnt, die Gunst der Stunde zu ergreifen, und größere Müllladungen direkt nach der wöchentlichen Müllabfuhr zu entsorgen. Dann können vielleicht andere ihren Müll nicht entsorgen und müssen ihn für begrenzte Zeit horten, aber mein Gott, was ich kann, können andere bestimmt auch. :-D

Wenn ich jetzt anfange zu räumen muss ich dabei gleichzeitig mein "Schichtsystem" öffnen und dass was darunter schlummert ist bei weitem schlimmer als der jetzige Zustand, selbst in Säcken stinkt das Zeug bestialisch und wo soll ich die unterbringen/entsorgen? Gar nicht, die würden hier stehen bleiben, damit helfe ich mir nicht, damit würde ich es deutlich schlimmer machen. Diese Wohnung müsste in einem Zug geräumt werden, ich kann nicht mit Atemschutzmaske schlafen oder Duschen, der "jetzt" Zustand ist durch das Schichtsystem zwar nicht erträglich, aber das schlimmste ist abgedeckt. Es sind nicht nru kleine Stellen Schichtweise zugeräumt, sondern größere Flächen und die schaffe ich nicht in einem Zug, sie müssten also ein paar Tage offen liegen, danach hätte ich dann überall stinkende große blaue Säcke stehen, die ich nicht entsorgen kann und dass ist weitaus schlimmer als auf den "Schichten" zu hausen.

Zum Entsorgen à la Tsunami hatte ich mich ja schon ein wenig geäußert, ansonsten kann man sich auch einen eigenen Müllabfuhrwagen bei der örtlichen Müllabfuhr bestellen. Kostet jetzt kein Vermögen und es passt eben Einiges rein. :-D

"Schichtsystem" stelle ich mir schon ziemlich herausfordernd vor, aber ich denke, es gibt bestimmt so ein cooles Sprühzeug, mit dem man die "offenen Stellen" bakteriell und in punkto Geruch verschließen kann. Hmm... vielleicht gibt es sowas auch nicht, keine Ahnung.

Ich muss zugeben, bei mir ist der Fall dann doch etwas einfacher geartet. Ich habe (noch) keine Schichten. Bei mir ist der Müll mehr oder weniger gleichmäßig in der Wohnung verteilt. Der Impuls zum "Aufräumen" kommt bei mir immer dann, wenn ich mir keine Schneise durch den Müll bahnen kann oder sehr oft über Dinge stolpere. In gewisser Weise ist meine Wohnung ein richtiger Erlebnisparcour. :-/

Ich arbeite bereits ca. 9 Jahre daran meine Gedanken in geordnete Bahnen zu lenken

Das ist schon eine lange Zeit, und du hast noch sehr viel mehr Zeit vor dir. :)*

[[http://www.youtube.com/watch?v=UbnOdEA2XPg Life is sweet.]]

_iTsunxami_


Finde ich das zurecht traurig oder ist es wirklich so traurig dass ich fast nichts mehr habe an dem mein Herz hängt?

Es ist erst einmal wichtig, dass du ein Herz hast – dass es schlägt und du lebst. Dass dein Herz an etwas hängt, ist nachrangig.

Behörden

... arbeiten sehr korrekt und sehr langsam – so zumindest meine Erfahrung. Es gibt Checklisten für Abläufe und jeder einzelne Punkt muss korrekt abgehakt werden, bevor der nächste an der Reihe ist. Zudem muss immer geklärt sein, wer wem welche Leistung in welchem Pensum erbracht hat bzw. welche Leistung in Anspruch genommen wurde, damit jegliche Leistung auch korrekt abgerechnet werden kann. Wenn nicht klar ist, ob eine Leistung erbracht wurde und korrekt abgerechnet werden kann, gerät der ganze Prozess zum Stocken.

SGom2eby


Guten Abend *:) ,

@ Ketzerin

Hat das heute beim Jobcenter nochmal etwas Neues ergeben? ???

Leider noch nichts neues, ich hab noch nicht zum Jobcenter geschafft, ich hoffe ich schaffe es morgen oder spätestens Montag :)^

@ Tsunami

Diese beiden Sätze finde ich etwas befremdlich.

Den Sinn zu sehen, ist deine Aufgabe. Andere können in deinem Sinne tätig werden oder behilflich sein, doch der Sinn liegt alleinig bei dir.

Ja da hast du Recht @:) . Den Sinn, den muss ich mir schon selbst geben. Nur es ist für mich verzweifelnd, dass andere scheinbar keinen akuten Handlungsbedarf sehen (und seit einigen Tagen besteht der erst recht, schätzungsweise noch zwei Wochen, dann bin ich wirklich nurnoch Haut und Knochen, dass bringt die jetzige Situation leider mit sich, die hat sich die letzten Tage nunmal noch ein wenig zugespitzt), so bekomme ich das Gefühl die Leute sehen keinen Sinn darin schnell zu handeln und ich verliere meinen Mut. Ohne andere habe ich nicht mehr die Möglichkeit zu räumen, den Sinn darin es alleine zu versuchen sehe ich nicht mehr, weil es für mich gerade auch unmöglich ist und bleibt.

Selbst wenn ich es jetzt anpacke, ich kann den Müll nicht beseitigen und setze mich noch mehr dem Schimmel aus, weil ich die Stellen unter den Schichten kurzfristig eben nicht nochmal verpacken kann, FFP 3 Atemschutzmaske kann ich mir nicht leisten und ich wüsst auch nicht woher ich fix eine bekommen sollte, ich hab nur eine alte FFP 2. Da müsste ich am Tag zuviel schaffen, das geht gesundheitlich nicht mehr und später stinken die Säcke dann vor sich hin und dass wird schlimmer als Jetzt-Zustand. Ja, dass weiß ich, denn mein kleiner Abstellraum ist über und über voll mit Mülltüten (die sind verschlossen, teils 3-fach vertütet helfen tut dass gar nicht) die ich aus dem Flur räumen musste, weil ich nicht mehr in den Flur konnte, stinkt trotzdem bis in den Flur. Den Abstellraum kann ich nichteinmal mehr öffnen, da mal einen ordentlichen Zug von genommen... viel Spaß. Nicht nur dass es stinkt, das geht bei mir sofort auf die Gesundheit inklusive Luftnot und eine ganz sichere Atemschutzmaske kann ich mir nicht leisten und damit kann ich eben auch nicht Schlafen oder Duschen.

Selbst wenn ich pro Woche 1-2 Tüten Müll rausschaffe, ebensoviel oder teilweise weitaus mehr kommen pro Woche neu. Da wäre ich nicht nur jahrelang beschäftigt, es würde trotzdem schlimmer werden, weil alten Müll gegen neuen, dass bringt es auch nicht. Dass einzige was die Situation noch lösen könnte, wäre eine Kompletträumung. Alleine bekomme ich die Wohnung nicht mehr geräumt. Ich könnte die Müllsäcke aus dem Fenster schmeißen, auch noch eine Alternative, aber ich denke, für jeden ist erkenntlich dass das nicht ohne Probleme machbar ist ;-) . Keller könnt ich noch zumüllen, noch ist der fast Müllfrei, da gibts nur nen paar Papiertüten und nichts was gammelt, aus gutem Grund. Aber wenn ich das mache, meine Nachbarn werden sich freuen, ich schaff es zwar den Geruch, Entschuldigung, Gestank meiner Wohnung "für mich" zu behalten, im Keller würde gleich der gesamte Keller stinken, inklusive Hausflur.

Übrigens steh ich auch nur bis in etwa Fußknöchel im Müll, wenige Stellen höher, dafür dann aber sorgfältig "geschichtet" teils sogar weniger, also soviel ist es rein theoretisch betrachtet auch nicht, aber realistisch betrachtet wohl Minimum 50 120 Litersäcke halbvoll/voll (ganz voll kann man die nicht immer alle machen, dann reißen sie oder keiner kann sie mehr tragen, sind soweit ich weiß 120 Liter Säcke und glaub mir ich hab schon einige Male verzweifelt versucht doppelt und dreifach einzutüten bzw 2-3 von den Säcken übereinander, jede Einkauftüte hält den Gestank besser auf, das sind recht stabile Säcke und sie stinken trotzdem meilenweit durch). Man sieht, dass Problem ist im wahrsten Sinne des Wortes "Schwerwiegend".

Nichts was ich noch alleine schaffen kann.

Ich hab mich gestern nochmal an wen gewandt der mehr Ahnung hat, die Person vermutet dass die vom Amtsgericht überhaupt noch nicht darüber informiert sind, wie sehr sich die Situation die letzten Tagen zugespitzt hat (ich würd es als dramtisch bezeichnen, da ich nicht einmal viel Essen kann, selbst die Wochen zuvor hatte ich mehr gegessen, außerhalb der Wohnung, ich kann in der Wohnung ja rein gar nichts mehr benutzen, was ich ohne ordentliche Atemschutzmaske die ich mir einerseits nicht leisten kann und da ich nicht mobil bin auch nirgends herbekommen kann, auch nicht ändern kann, Küche ist völlig unbenutzbar, kurz gesagt: Kein Kühlschrank, kein Herd, kein Backofen, keine Microwelle, das einzige was ich benutzen kann ist ein Wasserkocher im "Wohnzimmer", ich reagiere auf "offenen" Schimmel unter den Schichten mit Atemnot, wäre also ohne ordentliche Atemschutzmaske nicht mehr machbar). Recht hat sie, denn die waren bisher von einer anderen Ausgangssituation ausgegangen. Wird nur langsam Zeit dass sich was tut weil der einzige relativ unbelastete Raum (Schimmel) auch wieder in Richtung Schimmel geht.

In gewisser Weise ist meine Wohnung ein richtiger Erlebnisparcour. :-/

Bei mir kam der Impuls bis Anfang des Jahres auch sobald die "Schneisen" kaum noch "durchlaufbar" waren und die "Wohnung" immer mehr zum Erlebnisparcour wurde. Durch einen Vorfall Anfang des Jahres und ein zwei weitere Geschichten, war ich derart am Ende das auch der Impuls nicht mehr kam und ich nurnoch schauen musste wie ich diesen psychischen Horror überlebe ohne mir selbst noch mehr zu schaden, mir gings ums ehrlich gesagt ums nackte überleben dieser Situation, die psychische Belastung war so hoch dass ich einfach nicht mehr konnte und noch mehr hätte kaum passieren können, ich wollte nurnoch zusammenbrechen und will es teils heute noch :°( . Dadurch hat sich die Situation eben erst so zugespitzt dass ich sie selbst gar nicht mehr allein bewältigen kann, zumal ich immernoch so sehr durch die Vorfälle beeinflusst bin, dass ein Großteil meiner Kraft für das "überleben" gebraucht wird. Ganz kurz gesagt, ich KANN einfach nicht mehr, so sehr ich es auch will, den Lebenswillen hat mir noch nichts genommen, aber alleine werde und kann ich dieses Mal nicht mehr aufstehen, daher habe ich mir Hilfe gesucht, weil ich weiß was die nächste Zeit mit Sicherheit passieren wird, angefangen hat es ja nun durch die Situation bereits, fortgeschritten ist es ebenfalls.

Ich werde nun beim Amt nochmal darauf aufmerksam machen wie extrem die Situation bereits ist, wie gesagt, die Wissen dass wahrscheinlich noch gar nicht. Am Montag kommt ein "Nervenarzt" vorbei um ein Gutachten für das Amtsgericht XXX anzufertigen. Der war heute schon da, aber eins wusste er wohl nicht, ich öffne die Tür schon seit Jahren nicht wenn ich mit der Person davor nichts anfangen kann und nicht weiß wer dass ist bzw. nicht weiß ob der oder diejnige etwas von meinem Problem mitbekommen darf/weiß. Dass geht nurnoch mit Vorwarnung/Voranmeldung, unter anderem auch durch meinen vorherigen Vermieter, zumal ich ja immer befürchten muss dass es jemand von der Hausverwaltung ist und irgendwer was mitbekommen hat. Den werde ich morgen anrufen, mich entschuldigen dass er heute umsonst vorbei gekommen ist, aber ich wusste nicht davon, ich hab später nur den Brief im Briefkasten gefunden und den Termin bestätigen.

Es scheint also voran zu gehen und wenn ich dem Herrn am Montag die Situation so beschreibe wie sie mittlerweile ist, dann wird dass schneller vorangehen, ich denke der Herr wird aufgrund seines Berufs wissen wann schnell gehandelt werden muss. Wenn alles nichts bringt, ich habe noch den Tipp bekommen mich an eine Kirche zu wenden, die sollen oft Sachbearbeiter vor Ort haben die in Fällen wie meinem schneller handeln können als die Gerichte.

Also werd ich jetzt zusehen dass es alles schneller voran geht und vor allem die neue Situation schildern, die definitiv schnelleres handeln erfordert. Geht mir alles viel zu schnell, aber unverhofft kommt oft und mit der jetzigen Situation konnte ich vor 4-5 Wochen noch nicht rechnen und natürlich auch die Behörden nicht.

Vielen Dank für eure Antworten @:) *:)

Lieben Gruß,

Someby

SmomSeby


@ Tsunami

Es ist erst einmal wichtig, dass du ein Herz hast – dass es schlägt und du lebst. Dass dein Herz an etwas hängt, ist nachrangig.

Das ist das allerwichtigste @:) :)^ . Doch dieses Herz braucht ein Zuhause, es ist auf der Reise, schon sein ganzes Leben lang, dieses Herz hat schon so viel erlebt und das meiste davon liegt schwer und erdrückt es förmlich. Aber es arbeitet, unermüdlich und dass hoffentlich noch ganz ganz viele Jahre. Ich bin mir sicher dass alles wieder besser wird und dann gehen auch die Depressionen, die schwer an mir und natürlich auch meinem Körper, zerren :)^ @:)

Was die Behörden betrifft, da hast du Recht, ich bin sehr erstaunt dass sich schon einiges getan hat, ich hätte damit gerechnet dass ich wieder mehrere Monate gar nichts höre, aber in Anbetracht der Situation, muss es schneller gehen und wenn ich doch noch irgendeine Kirche zu Rate ziehe. Ich trage schwere Lasten mit mir herum, aber ich verliere nicht die Hoffnung, dass es bald Hilfe gibt @:) :)^

K`et/zerixn


"Leider noch nichts neues, ich hab noch nicht zum Jobcenter geschafft, ich hoffe ich schaffe es morgen oder spätestens Montag."-

Ach so. Ich dachte, du hättest da einen Termin.

Szomxeby


@ Ketzerin

Nein, leider nicht @:) . Heute war leider auch kein Termin zu bekommen, aber ich versuch es Montag nochmal, da Montag ja auch der Herr vorbeischaut, ist es erstmal nicht so extrem dringend, dass geht jetzt erstmal vor, aber danach wirds höchste Zeit den Antrag abzugeben :)^ .

Den Herrn Nervenarzt hab ich heute schon angerufen, mich entschuldigt wegen gestern und für Montag zugesagt, war aber nicht schlimm, er musste wohl hier um die Ecke ein Gutachten machen und dachte, da versucht er es gleich auch noch bei mir zu klingeln, hatte sich aber schon gedacht dass ich nicht aufmache, selbst wenn ich da bin (dem ist ja bekannt wie es hier aussehen soll). Hab ihn auch noch gefragt ob er weiß dass ich ein Messie bin, der Termin soll ja hier in der "Wohnung" stattfinden und er meinte er weiß bescheid, ich gehe daon aus dass er sich somit denken kann dass das Gespräch nicht nur für mich unangenehm wird, sondern auch für ihn. Ich hab nur gesagt wenns gar nicht geht, weil ich ja nun auch keine Sitzmöglichkeiten habe, dann eben draußen oder so. Der Herr stand ja schon "gestriegelt" mit Anzug und sicher auch schicken Schuhen vor der Tür, da sollte man schon vorwarnen ;-D . Aber wenn ich ganz ehrlich bin, ich sitze hier fast 24 Stunden am Tag, für mich ist es schwer jemanden rein zu lassen, nicht nur weil ich mich schäme, sondern weil ich andere dem nicht aussetzen möchte, aber wenn dass die einzige Möglichkeit ist den Leuten klar zu machen dass es dringend ist, dann müssen die da durch und wenn ich ganz ganz ehrlich bin: Es ist mir mittlerweile egal ob ich die Damen und Herren mal kurzfristig meiner "Wohnung" aussetzen muss, wie gesagt, ich sitze hier fast 24 Stunden am Tag, kann mir selber nicht mehr helfen, die können gehen, ich kann nicht gehen, für die ist es vielleicht eine Stunde unangenehme Umgebung, für mich 24/7. Irgendwo hab ich schon Mitleid, aber dass sollte mir egal sein, denn nur wenn ich jemanden dem Müll in meiner Wohnung aussetze wird denen klar wie dringend es ist/wird. Den Herrn werd ich dann auch gleich mal fragen ob er diese Behördensprache übersetzen kann :)^ . Wenn dass einer kann, dann einer der ständig Gutachten in Behördensprache verfasst :)^ .

Mir ist es zwar unangenehm, aber dadurch dass ich schon den Sozialdienst reingelassen habe, wird es diesmal nicht ganz so schlimm, auch wenn die "Wohnung" diesmal noch schlimmer aussieht. Ich kann es nicht ändern, bei fast 24/7 kommt nunmal auch fast jeden Tag etwas dazu.

Ich bin gespannt wie der dass am Montag einschätzt, aber ich denke mal zu meinen Gunsten, ich bin guter Hoffnung, es scheint ja jetzt tatsächlich etwas schneller voran zu gehen @:) :)^ .

Lieben Gruß @:) *:) ,

Someby

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