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Burn out bei Ptbs oder Trauma?

T'ra}umaCle hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe mal eine Frage, wie ihr darüber denkt.

Es ist so, daß ich als Kind sehr viel mitgemacht habe, war in einer Sekte und dort erlebte ich Angstmacherei, Angst vor Dämonen, Teufel ect .., dannviel Streit zuhause, auch Selbstmordversuche meiner Mutter, meine Mutter betrank sich, wollte sich mit mir sogar zusammen umbringen , hab sehr viel schlimmes erlebt, was ich gar nicht so detailiert jetzt aufschreiben kann, auch viele Schläge bekommen richtig mit Schuhanzieher auf die nackte Haut ect ect und dann die Schule nicht geschafft , keinen Schulabschluß, als Kind schon Ängste und Panik und Alpträume und war da schon oft sehr depressiv und dachte an den Tod. Dann wurde ich später magersüchtig und heiratete früh , wollte die Sekte verlassen kam nicht raus, hat 10 Jahre gedauert, bis ich es geschafft habe und ständig Angst und Panik und Alpträume ,Schlafstörungen (richtig Schlafentzug gehabt also komplette schlaflose Nächte gehabt) ich bin mehrmals komplett zusammengebrochen,doch habe die ganzen Jahre also von 17 Jahren bis 38 Jahre gearbeitet 30 Std die woche, davon war ich zwar oft krank, auch mal über Monate,doch wennich dann weider arbeitete wars ne ständige Überfordreng , wurde auch 3X am Darm operiert, hatte finanzielle Probleme, ging dann aus der Sekte verlor da alle Freunde , war komplett isoliert, ließ mich auch schließlich scheiden und und und.. und habe wie gesagt ja ständig gearbeitet mit großen Pausen dazwischen und dann wurde ich tablettenabhängig und machte einen ENtzug (in der Zeit habe ich nicht gearbeitet) und ist noch viel passiert , also ich frage mich,ob ich nicht auch neben meiner ganzen Traumata einen Burn out habe, weil die Ärzte sagen bei mir immer in den Diagnosen nur : Reizdarmsyndrom(habe da seit 20 Jahren mit zu kämpfen) oder Angst und Panikattaken, Depressionen, PTBS , Somatisierungstörung.aber nie sprach wer von Burn out. o.k ich habe ja eher die Probleme auch schon als Kind und seit Jahrzehnten nun, was ja von Trauma kommt und daher sinds ja eher Angst und Panik und Trauma und auch Somatisierungsstörung ect doch ich bin doch auch permanent überlastet mit alldem gewesen,wieso ist es dann nicht auch ein Burn out ? ich weiß könnte mir ja egal sein,wie man es nennt,doch ich frage es mich trotzdem, da ich dann manchmal das Gefühl habe als wird gar nicht gesehen wie scher ich auch habe arbeiten müssen also wie hart diese Doppelbelastung war mit Arbeiten gehen trotz Magersucht, trotz Medikamentenabhängigkeit ,trotz Schlafstörungen, Alpträumen ect ? Ich höre aber nie von Burn out in Verb. von Trauma oder PTBS oder auch in verb. von Persönlichkeitstörungen . Woher kommt das wohl?

danke für s Lesen.

Antworten
T+raumZaxle


oder gibt es die Diagnose burn out nur bei "Gesunden", die einfach zuviel arbeiten und wenn jemand von Anfang an vorbelastet ist nicht. Im Grunde war es ja bei mir auch eine Überlastung über Jahre und daher auch für den Körper extrem anstrengend.

AKzucenxa1


Hallo Traumale,

Hast du denn schon einmal gefragt? Mach das doch, dann erklären sie dir das bestimmt. Einen Arzt zu dem du Vertrauen hast. :)*

Es kann aber auch wirklich sein, wenn man solche Diagnosen hat, dass dann alles automatisch auf die Psyche geschoben wird.

Vielleicht denken sie, dass du nicht voll belastbar bist und es aus diesem Grund kein Burn out ist.

TMrauxmale


Hallo Azucena1

nein gefragt habe ich noch nie. Es ist nur so, daß ich diese Diagnose noch nie bekam und aber wirklich ne Zeitlang sehr viel gearbeitet habe, also zwar "nur " 30 Stunden die Woche, doch damals schlief ich oft nur 2-4 Stunden und manchmal auch gar nicht, da ich diese starken Schlafstörungen hatte und das über Jahre hinweg und hatte zudem schlimme Durchfälle, verlor da viele Stoffe und wurde da sehr schwach von. Bei jedem Zusammenbruch auch im Nachhinein wird das gar nicht mit berücksichtigt, also ich wurde oft fast ohnmächtig vor Schlafmangel und Darmprobleme und wenn ich im Nachhinein meine Geschichte erzähle habe ich schon oft den Eindruck, daß das gar nicht richtig gesehen wird, dabei wollte ich ne Zeitlang sogar wg. der körperlichen Erschöpfung gar nicht mehr leben .

Ich fühle mich da irgendwie nicht richtig gesehen und das tut mir weh.

Als ich damals 30 stunden arbeitete mußte ich auch immer einen langen Fahrtweg zur Arbeit nehmen war hin und zurück nochmal fast 2 Stunden unterwegs und war da ja noch in der Sekte drin und kam da auch oft erst um 22 Uhr nach Hause ,also hatte nach der Arbeit dort auch noch Dinge zu tun, war also völlig überlastet.

Ich werde mal versuchen das mit meiner Psychiaterin zu besprechen .

Irgendwie ist mir auch aufgefallen, daß Therapeuten und Ärzte auch sehr schnell neigen bei Traumen in der Kindheit in Verb. mit Magersucht/Medikamentensucht schnell von Borderline zu reden obwohl ich mich nie verletzen würde , ja sogar Angst vor Schmerzen habe und auch dieses Problem mit dem Schwarz- Weiss Sehen gar nicht habe und wenn ich drunter leide, daß ich viele Menschen verloren habe wird das auch so vorschnell dann wieder in die Borderline Diagnose gepresst, da die Leute ja auch nicht alleinesein können. Dagegen bin ich sogar oft sehr gerne alleine.

(und die Verluste die ich hatte durch Austritt aus der Sekte z.Bsp ja für jeden schmerzhaft wären und klar daß man da auch mal vor Einsamkeit dann durchdreht und Angst hat )

Aber in erster Linie gings mir um die Frage wg. Burn out.

Danke fürs Lesen.

Tfrajumalxe


was mir auch mal aufgefallen ist, daß in Gutachten fast nie erwähnt wurde, daß ich so unter schlimmen Alpträumen und eben der Schlaflosigkeit litt, dabei war das eines meiner Hauptsymptome. Also die Alpträume brachten mich fast um vor Angst, das war die Hölle, ich schlief oft gar nicht und wenn dann hatte ich oft nachts ganz viele Alpträume von Dämonen wo ich nichtmal mich bewegen konnte, erstarrt war vor Angst und es wird immer nur davon berichtet ,daß ich Angststörungen habe und Panik und Depression und bei Trauma steht auch immer nur, daß die Patientin in chaotischen Verhältnissen aufwuchs, aber von der Gewalt wird auch nie detailliert berichtet wie daß meine Mutter mich sogar umbringen wollte und auf meinen Vater losging und es soviele Schläge gab und immer nur so allg gehalten , das tut mir echt weh.

Ich hatte letzte Woche ein Vorgespräch bei einer neuen Therapeutin und da fiel mir auch auf, daß sie anfing zu stöhnen,als ich davon sprach also ihr mein Leben erzählen wollte, viele gehen da auch richtig auf Abstand, als sei ich nervig, dabei muß ich es doch erzählen.

sorry, ich schweife grad vom Thema ab...

H\aseFrl


Burnout kann bei dir die Folge der PTBS sein. Aber diese Diagnosen sind meistens auch für die Ärzte nur Hypothesen. Auf dich kann das Schema der PTBS und eines Burnouts zutreffen. Behandlungsformen sind auch bei beiden sehr ähnlich. Die Beschwerdebilder können sich häufig überschneiden.

:)* :)* :)* :)*

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