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Mutter liegt nur noch im Bett

S`t-ep:h-Bo0unty


Selbst wenn die Mutter eine Depression pflegen würde – ...- müßte sie selbst aktiv werden wollen.

...Honigtau - depressive Menschen WOLLEN nichts mehr, ausser in Ruhe gelassen werden und sich ihrem unendlichen Leiden hingeben... :|N

HMonipgtaxu


Sie wacht immer so um 10-11 auf nimmt den Laptop ins Bett und schreibt in Foren über Kunst. Manchmal steht sie auf und geht einkaufen, mehr aber nicht. Sie setzt sich nicht einmal auf die Couch! Sie liegt 90% des Tages bzw sitzt im Bett!

Bei tiefster Depression würde sie nicht über Kunst schreiben. Dazu wäre sie gar nicht in der Lage.

Sehr oft bekommen depressive Menschen sogar einen Betreuer zugesprochen, der sich um die alltäglichen Belange (Überprüfung der Kontoauszüge, Öffnen der Post, Hilfe bei Arztterminen, Vorsprache bei Behörden, etc.) zur Seite steht, da diese Menschen krankheitsbedingt nicht mehr dazu in der Lage sind, sich selbst vorzustehen.

Wo wird das so gehandhabt? Wo kommen die Betreuer her, wer finanziert sie und wie oft kümmern sie sich?

Bei meiner dementen und wirklich depressionsbefallenen Mutter waren dazu 2 Jahre nötig, um überhaupt Hilfe zu bekommen :=o Die Anträge füllen ganze Ordner und die medizinischen Dienste hatten in der Regel so viel Lust wie eingeschlafene Füße....

LröckSchxen1


Eine Betreuerbestellung ist gegen den Willen des Betroffenen nur möglich, wenn dieser schwerst geisteskrank/ psychotisch ist, so das er absolut nicht in der Lage ist zu erkennen, das er seine Verantwortung nicht warnehmen kann. So krank ist aber Farinaras Mutter nicht.

S8t:eph-B_ountxy


Ich arbeite täglich mit den Gutachten der Neurologen, die eine Betreuerbestellung anordnen. Und das passiert auch "schon" bei depressiven Menschen. Und ich muss Dir recht geben - mir kam auch bei manchen Gutachten schon der Gedanke "JA super - da stell ich mich depressiv und bekomme die unangenehmen Botengänge abgenommen." - und ein Proband war tatsächlich so doof, das in einer Gutachterlichen Untersuchung so anzugeben!!! Bei der Fragestellung, warum er sich denn eine Betreuung wünsche, antwortete er "ACh, ich habe einfach keine Lust auf diese Behördengänge. Ich muss mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hinfahren - da geht schon mal ein halber Tag drauf..." - dass hier die Betreuung abgelehnt wurde, muss ich nicht betonen, oder? ;-D

Aber sei versichert, die sachverständigen Neurologen haben genug Ausbildung hinter sich um anhand dreier Tests herauszufinden, ob eine Depression vorliegt, oder nicht. Es müssen mehrere FAktoren zusammenspielen - aber es ist durchaus üblich, depressiven Menschen einen Betreuer zuzuordnen.

LWöckchxen1


Nur weil ein Mensch depressiv ist, braucht er noch lange keine Betreuung. Es geht allein darum ob er in der Lage ist, die Verantwortung für sich zu tragen.

SYtezph-rBouBnty


@ Löckchen

Ein kranker Mensch, der an Depressionen leidet (und es liegt uns fern in einem Forum zu entscheiden, ob das bei der Mutter der Fall ist oder nicht), muss Hilfe bekommen um aus der Depression heraus zu kommen. Er muss angeleitet werden. Sehr oft bekommen depressive Menschen sogar einen Betreuer zugesprochen, der sich um die alltäglichen Belange (Überprüfung der Kontoauszüge, Öffnen der Post, Hilfe bei Arztterminen, Vorsprache bei Behörden, etc.) zur Seite steht, da diese Menschen krankheitsbedingt nicht mehr dazu in der Lage sind, sich selbst vorzustehen. Das bedeutet nicht, dass sie in der freien Willensbildung eingeschränkt sind. Hierin besteht ein großer Unterschied!

hatte ich doch geschrieben. Und woher können wir aus der Ferne erkennen, ob die Mutter "zu faul" oder "zu bequem" ist?

[Bezieht sich auf zwischenzeitlich gelöschte Beiträge]

Das hat Farina nicht geschrieben. Sie beschreibt lediglich den Ist-Zustand. Und bei der Sachlage ist es m. E. angebracht, einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Aber deshalb müssen wir uns hier nicht zerfleischen. Und es liegt nicht in meinem Ermessen, jemanden als faul oder bequem zu betiteln, den ich nicht persönlich kenne. Aber ich denke, der Zustand 90% des Tages im Bett zuzubringen, macht ja nun nicht wirklich Spaß - warum sollte es jemand also ohne trifftigen Grund freiwillig machen? :=o :=o :=o

b\londCesteffix37


manchmal frage ich mich auch wie manche hier eigentlich drauf sind?? reicht jetzt die Missgunst schon so weit, dass selbt einem vermeidlich Depressiven der Betreuer geneidet wird? ich denke ein wirklich depressiver Mensch wäre viel lieber gesund und könnte sein Leben selber leben und wäre nicht auf einen Betreuer angewiesen.

Kann mir auch nicht vorstellen, dass das so schön und angenehm ist. Wenn es sich wirklich in diesem Fall um eine Depression handeln sollte so ist das eine sehr ernstzunehmde Krankheit und nicht etwas auf das mein neidisch sein könnte.

Also seit mal froh, dass ihr gesund seit hilfe nicht benötigt und euren Alltag alleine meistern könnte. Warum kann hier eigentlich niemand Rat suchen ohne das wieder irgendwelche unsachlichen Antworten kommen und den Leuten sofort Faulheit unterstellt wird also was bei manchen so in ihren Köpfen vorgeht ist mir schleierhaft. ???

Swte*pfh-RBouPnxty


:)^ :)z :)=

syte,rne/nklar


@ blondesteffi37

:)^

Jaul:exy


blondesteffi37: :)= :)= :)= :)= :)= :)^ :)^ :)^ :)^ :)^ :)^

Fba6rixnara


Danke für alle gutgemeinten Ratschläge!

Ich denke schon daß mit ihr etwas nicht stimmt. Das sie mit über 50 Jahren plötzlich an Faulheit und Gemütlichkeit erkrankt ist halte ich auch für eine nicht besonders kluge Aussage. :-/ Sie hat ein Leben lang nur gearbeitet, hatte zwei Jobs und hat noch ein riesiges Haus mit Garten betreut + das ganze Stiegenhaus ihrer Eltern. Und sie hat uns, 3 Kinder groß gezogen. Sie hatte wegen dem vielen arbeiten sogar 2 Bandscheibenvorfälle. Vielleicht hat sie eine Depression, vielleicht geht es ihr körperlich sehr schlecht. Es ist seit einigen Monaten einfach alles anders.

Ob sie eine Betreuung braucht oder nicht weiß ich nicht. Bei Depression wohl eher eine Psychotherapie damit sie wieder motiviert wird aufzustehen, oder? Aber vielleicht geht es ihr körperlich nicht gut und sie will nicht darüber reden. Wer weiss, ich mache mir eben Sorgen.

COhancDe007


Guten Morgen Farinara,

Bei Depression wohl eher eine Psychotherapie damit sie wieder motiviert wird aufzustehen, oder?

Sollte es sich um Depressionen handeln, wäre der erste Gang zum Arzt. Wenn dieser denselben Verdacht hat, der nächste wohl zu einem guten Psychiater (kein Therapeut). Dort würde sie medikamentös eingestellt werden, damit sie überhaupt erst einmal in die Lage versetzt wird, eventuell eine anschließende Therapie zu machen.

Ich hoffe, ihr könnt sie überzeugen, zum Arzt zu gehen. :)* Dann wird sich alles weitere entscheiden.

FTa$rinaxra


Guten Morgen, Chance, danke für die Informationen. Ich habe mit meinem Vater gestern gesprochen. Werde am Mittwoch zu ihnen rüberfahren und das ganze zu dritt besprechen.

Werde euch erzählen ob sie willig ist zum Arzt zu gehen. Hoffe nur daß es nicht schlimmer wird und sie in eine Klinik muss. :°( Sie sagt zwar es geht ihr gut aber ich merke daß sie nicht mehr der energiegeladene, humorvolle Mensch von früher ist.

C@h0aqnc}e007


Ihr schafft das gemeinsam! :)z

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

S1tep+h-Bouxnty


Ich denke an Euch :)*

Und wenn Du Fragen hast .> jederzeit gerne - auch per PN :)z

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