» »

Schwere Depressionen wegen extremem Haarausfall

fliammma hat die Diskussion gestartet


Liebe Leute,

ich bin total verzweifelt.... :°(

Ich leide seit über einem Jahr an extremem diffusem Haarausfall, habe nur noch einen winzigen Bruchteil meiner Haare – trotz Behandlung (alles nur auf gut Glück) ist alles immer schlimmer geworden, an den Ursachen wird noch geforscht.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das Ganze psychisch bedingt ist. Ich habe mehr als ein Jahrzehnt schwere psychische Belastungen hinter mir, sehr traumatisierende Situationen.

Meine Lebenssituation habe ich zum Jahreswechsel geändert, war an und für sich auch psychisch auf einem verdammt guten Weg, habe mich richtig freigeschwommen....

Bis dann plötzlich dieser Haarausfall wieder erschreckende Ausmaße angenommen hat. Das hat mich um Lichtjahre zurückgeworfen, ich habe sehr schwere Depressionen deswegen.

Evtl. mache ich erneut eine Therapie.

Was aber kann ich kurzfristig machen? Mir geht es von Tag zu Tag schlechter.

Antidepressiva? Welche? Da kann man doch womöglich auch wieder was falsch machen, oder? Möchte mich da selber schon ein wenig "vorbereiten", weil die Ärzte scheren sich doch in der Regel eh einen Dreck um einen und speisen einen mit irgendwas ab.

Bitte helft mir raus aus diesem schwarzen Loch, bin total am Ende. :°( :°( :°(

Antworten
Z=wa5ck44


Hallo fiamma, Du schreibst leider nicht, was schon alles untersucht worden ist. Am dringendsten würde ich eine Untersuchung Deiner Schilddrüse (könnte neben Haarausfall auch Deine Depressionen mitverursachen) empfehlen, außerdem sollten die Sexualhormone bestimmt werden (alles per Blutentnahme).

Ich teile Deine Meinung, dass es sinnvoll sein kann, den Weg bis zum Erfolg einer Psychotherapie mit einem Antidepressivum zu überbrücken, bevor Du völlig zusammenbrichst. Am besten gehst Du zum Facharzt (Psychiater); er hat die meiste Erfahrung. Psychopharmaka haben das Besondere an sich, dass sie, was Wirkung, Dosis und unerwünschte Nebenwirkungen angeht, auf jeden Patienten anders wirken. Deshalb ist die 1:1-Übertragung persölnlicher Erfahrungen auf Dritte nicht möglich. Ich selbst habe innerhalb vieler Jahre über 20 ADs "ausprobiert" - mit guten und weniger guten Erfahrungen. Das A&O ist ein enger Kontakt zum behandelnden Arzt - besonders am Anfang; er muß immer wissen, wie es Dir geht. Man muß wissen, dass der Wirkungseintritt manchmal auf sich warten läßt, dass auftretende NW nach einer Anfangsphase wieder verschwinden können (aber nicht müssen), dass bei nicht zufriedenstellender Wirkung oft nur die Dosis angepaßt werden muß, dass man das Mittel nicht abrupt absetzen darf, sondern ausschleichen muß, und dass inakzeptable NW kein Grund sind, die Flinte ins Korn zu werfen, sondern ein Anlaß zum Medikamentenwechsel. Ich wünsche Dir allers Gute.

Z.wabck4x4


fiamma, ich habe in Deinem Faden "HA psychisch bedingt?" einen TSH von 1.0 gefunden, mehr aber nicht. An Deiner Stelle würde ich schon noch die freien Hormonwerte fT3 und fT4 sehen wollen; es berichten immer wieder user, dass sie trotz "normaler" TSH-Werte SD-Fehlfunktionen hatten.

fpiammxa


Hallo Zwack44,

danke für Deine ausführliche Antwort.

Ich glaube nicht, dass ich die Kraft dafür aufbringe, x verschiedene AD auszuprobieren, noch dazu wo ich im Grunde meines Herzens gegenüber Medikamenten relativ kritisch bin.

Was die Schilddrüse betrifft: ich hatte kürzlich eine Blutuntersuchung, angeblich Schilddrüsenwerte o.k., allerdings habe ich sie nicht in die Hand bekommen.

Wie ist das denn, wenn man zum Endokrinologen geht, würden dort sämtliche relevanten Werte überprüft? Dort möchte ich nämlich unbedingt noch hingehen. Außerdem habe ich einen Termin zur Haaranalyse.

Bislang wurde in Sachen Diagnostik nicht viel gemacht. Mein ganzheitlich arbeitender Arzt hat eine eher dubiose Erstanamnese durchgeführt und mit dann zwei Mal Globuli (Hochpotenzen) gegeben – seit der Behandlung geht es mir nun erst recht so richtig dreckig, und das ist nicht mehr mit der Erstverschlechterung zu rechtfertigen.

Außerdem habe ich auf gut Glück mit Nahrungsergänzungen begonnen sowie mit einer Infusionstherapie zur Entgiftung, alles auf gut Glück.

Die Depressionen habe ich erst aufgrund des Haarausfalls bekommen. Die Frau, welche mir aus dem Spiegel entgegensieht, bin nicht mehr ich – das ist ein entstelltes Monster! :-o

ZRwackx44


Ja, der Endokrinologe würde sicher TSH, fT3, fT4 und die SD-Antikörper bestimmen. Wenn Du erst kürzlich beim SD-Arzt warst, kannst Du Deine Werte ja noch abrufen und hier einstellen.

f[iaqmmxa


das blut wurde beim hausarzt genommen, ich werde die werte erfragen (falls sie gemacht wurden). ansonsten dürfte beim endokrinologen dann ja wohl sowieso alles abgedeckt werden.

Kqleio


fiamma

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das Ganze psychisch bedingt ist. Ich habe mehr als ein Jahrzehnt schwere psychische Belastungen hinter mir, sehr traumatisierende Situationen.

:)_ Es klingt, als hättest Du ein ganz schön harte Zeit durchgemacht.

Meine Lebenssituation habe ich zum Jahreswechsel geändert, war an und für sich auch psychisch auf einem verdammt guten Weg, habe mich richtig freigeschwommen....

Das klingt doch mal super! :)^

Bis dann plötzlich dieser Haarausfall wieder erschreckende Ausmaße angenommen hat. Das hat mich um Lichtjahre zurückgeworfen, ich habe sehr schwere Depressionen deswegen.

Das kann ich gut nachvollziehen.

Evtl. mache ich erneut eine Therapie.

Vielleicht reichen ja schon ein paar Stunden?

Bitte helft mir raus aus diesem schwarzen Loch, bin total am Ende. :°( :°( :°(

Was würde Dir denn helfen?

Außerdem habe ich auf gut Glück mit Nahrungsergänzungen begonnen sowie mit einer Infusionstherapie zur Entgiftung, alles auf gut Glück.

Es klingt nicht so, als würdest Du versuchen diese Situation zu akzeptieren. Nach einem Jahr hast Du schon sehr viel versucht und das klingt auch eher nach mehr Stress als eine Erleichterung für Dich.

Die Depressionen habe ich erst aufgrund des Haarausfalls bekommen. Die Frau, welche mir aus dem Spiegel entgegensieht, bin nicht mehr ich – das ist ein entstelltes Monster! :-o

Das heißt also, Du kannst Dich selbst nicht so akzepteiren. Es ist nicht irgendwie wegen der gesellschaftlichen Stellung, oder dergleichen, denn da könnte ja z. B. ein Haarteil oder eine Perücke Abhilfe schaffen.

f6iammxa


Hallo Kleio,

danke für Deine liebe Antwort! @:)

Was würde Dir denn helfen?

Schwierig zu sagen – denn wenn ich das genau wüsste, hätte ich ja alles bereits auflösen können. Ich suche verzweifelt nach Lösungen und finde keine – und könnte mir aber vorstellen, dass neutrale Außenstehende gerade wegen der Distanz und Objektivität evtl. eher "erkennen", wo es hakt.

Es klingt nicht so, als würdest Du versuchen diese Situation zu akzeptieren. Nach einem Jahr hast Du schon sehr viel versucht und das klingt auch eher nach mehr Stress als eine Erleichterung für Dich.

Richtig erkannt. Nein, ich versuche es nicht, den Haarausfall zu akzeptieren oder besser gesagt – es gelingt mir einfach nicht. Wenn man 90% der Haare verloren hat, muss eine gravierende Ursache dahinterstecken, die es zu knacken gilt. Und als Frau habe ich auch einen gewissen Stolz und "sehe es nicht ein", entgegen meiner wahren Natur so dermaßen entstellt zu sein. Dass diese Denke mich nicht einen Deut weiterbringt, kapiere ich – es ist letztlich unsinnig, gegen etwas "anzukämpfen", das man (zumindest nicht unmittelbar) ändern kann. Ein Muster, das sich in meinem Leben oft wiederholt hat. Ich habe viel gekämpft und die meisten Kämpfe "verloren". Das Geheimnis lautet vermutlich "nicht mehr kämpfen" und es trotzdem nicht als Resignation ansehen. Den richtigen "Dreh" habe ich noch nicht rausgefunden.

Das heißt also, Du kannst Dich selbst nicht so akzepteiren. Es ist nicht irgendwie wegen der gesellschaftlichen Stellung, oder dergleichen, denn da könnte ja z. B. ein Haarteil oder eine Perücke Abhilfe schaffen.

Das Haarteil ist schon bestellt, und leider muss ich noch eine ganze Weile drauf warten. Klar nimmt es mir in gewissem Maße den Druck weg und ermöglicht es mir, mich wieder halbwegs in Gesellschaft zu bewegen. Aber es ist nicht das Gleiche wie die natürliche Frisur, immer nur ein Kompromiss.... Man stelle sich rein hypothetisch eine intimere Beziehung vor, dort hieße es irgendwann Farbe bekennen, und das würde ganz schön an meinem Selbstbewusstsein als Frau kratzen..... Gerade heutzutage spielen Äußerlichkeiten eine dermaßen große Rolle und kann man sich ein so krasses Abweichen von der Norm ja schon gar nicht "erlauben", oder?

Abgesehen davon möchte ich auch für mich selber "vollständig" und auf natürliche Weise schön sein.

K)lexio


fiamma

Schwierig zu sagen – denn wenn ich das genau wüsste, hätte ich ja alles bereits auflösen können. Ich suche verzweifelt nach Lösungen und finde keine – und könnte mir aber vorstellen, dass neutrale Außenstehende gerade wegen der Distanz und Objektivität evtl. eher "erkennen", wo es hakt.

Ja, das verstehe ich natürlich, aber ist es nicht schon auch die eigene Entscheidung, woraum man "hört" und worauf nicht. Ich schreibe "hört" in Anführungszeichen, weil man im Prinzip meistens auch selbst oft Dinge ander sehen kann, nur nimmt man sie einfach nicht an, weil ..... und dann kommt die ganze Liste, die man sich so schön zurechtgelegt hat.

Richtig erkannt. Nein, ich versuche es nicht, den Haarausfall zu akzeptieren oder besser gesagt – es gelingt mir einfach nicht. Wenn man 90% der Haare verloren hat, muss eine gravierende Ursache dahinterstecken, die es zu knacken gilt.

Das kann ich nur zu gut nachvollziehen. Es IST Dein Recht darüber traurig und wütend zu sein. Auch ich stehe auf "Haar", lange Haare, bei Männern und Frauen. Ich habe meine lange Mähne geliebt, wenn ich sie auch immer wieder abgeschnitten habe, aber ich ließ sie wieder wachsen. Vor 4 Jahren erkrankte ich an Morbus Bassedow (SD-Überfunktion), hatte unter anderem zur Folge, dass ich unkoordiniert zunahm, mir andauern heiß war im Winter und im Sommer war es nicht zu ertragen - ich musste jeden Sommer meine Haar opfern, da ich eine Schweißallergie habe. Langer Rede kurzer Sinn - ich überspringe mal einige Jahre. Dieses Jahr merkte ich, dass irgendwie die Haare lichter werden. Juhuu - was glaubst Du, als was ich mich im Spiegel sah? Als Walfisch, das jetzt nicht nur kurze Haare, was ja schon schlimm genug war, hat, sondern jetzt auch noch keine. Stimmt alles nicht, aber zeitweise sehe ich mich so. Als erste Tat, denn als nichts anderes kann ich es bezeichnen, kaufte ich bei Ebay "Stirnfransen". ;-D Dann vor einigen Monaten sagte mir meine Augenärztin, dass irgend etwas mit meinen Augen nicht stimme - :-o . Auch ich war auf dem Weg der Besserung, körperlich habe ich zumindest vermeintliche Besserung erlebt, sogar ein bisschen abgenommen, alle anderen Symptome, waren - dachte ich - zumindest eingedämmt, so dass ich mich psychisch erholen konnte, wieder an mir arbeiten konnte und dann das. Tja - was soll ich jetzt machen? Ich begebe mich jetzt wieder in den Abgrund, in dem ich mich befand und aus dem ich seit

4 Jahren versuche herauszukommen, oder aber, ich muss mir eine andere Lösung eifallen. Vielleicht habe ich es etwas leichter als Du, weil ich mich dem Haar-Thema in Etappen stellen konnte. Zuerst die Länge und fülle und nun auch die Dichte. Keine Ahnung. Mich persönlich stört es jetzt nicht mehr - ich habe den Eindruck, es fiel mir viel schwerer mir von der Länge also von der "Mähne" zu verabschieden. Es kommt aber natülich der gesellschaftliche Status hinzu. Würde ich so aussehen wie manche Frauen fast oder ganz ohne Haar können, würde ich sie sofort schneiden und den Sprung nach vorne wagen - habe ich schon oft gemacht - die Lösung im Sprung nach Vorne gefunden, aber ich fürchte, das funktioniert bei mir nicht. Wäre ich bloß schlank, dachte ich mir, dann wäre es auch noch halb so schlimm mit den Haaren, denn dann könnte ich einfach solche Reifen, Schals, etc. aufsetzen, aber ..... merkst Du. Es fällt mir immer etwas ein, warum ich denn jetzt mich nicht akzeptieren können kann, denn es läge ja nur an dieser einen Sache. Das stimmt alles nicht. Es liegt ganz alleine an mir, ob ich mich denn nun so akzeptiere wie ich bin und mich nicht nur akzeptiere, sonder auch liebe. Es ist nicht schwer, sich schön und jung zu akzeptieren und zu lieben, wobei ja das schon subjektiv ist. Das ist kein Kunststück. Das kann nicht die Lösung sein. Vielleicht bin ich jetzt einfach soweit, einen Schritt weiter zu meiner "Erleuchtung" zu gehen ;-) ]:D . Ich habe mich auch früher nie deswegen anerkannt, weil ich hübsch bin, weil ich tolle Haare habe, obwohl ich sie natürlich geliebt habe, aber das war nicht das liebenswerte an mir. Warum sollte es also jetzt so sein? Ich finde es bei anderen nicht "schlimm", warum muss ich mich anders bewerten? Muss ich nicht.

Was ich aber damit sagen will: Es ist Dein gutes Recht zuerst einmal schockiert, wütend, traurig zu sein! Das ist in Ordnung.

Dass diese Denke mich nicht einen Deut weiterbringt, kapiere ich – es ist letztlich unsinnig, gegen etwas "anzukämpfen", das man (zumindest nicht unmittelbar) ändern kann.

Ist es das einzige, was Dich schockt? Was geht Dir denn durch den Kopf? Was ist es, wogegen es sich eigentlich nicht lohnt anzukämpfen, Du es aber trotzdem tust? Bei mir ist es durchaus mehr - die Haare sind nur ein Symptom.

Und als Frau habe ich auch einen gewissen Stolz und "sehe es nicht ein", entgegen meiner wahren Natur so dermaßen entstellt zu sein.

Bewertest Du nur Dich so oder prinzipiell Frauen? Was würdest Du dir denken, wenn Du eine Frau mit der Deiner Haarstruktur sehen würdest?

Ein Muster, das sich in meinem Leben oft wiederholt hat. Ich habe viel gekämpft und die meisten Kämpfe "verloren". Das Geheimnis lautet vermutlich "nicht mehr kämpfen" und es trotzdem nicht als Resignation ansehen. Den richtigen "Dreh" habe ich noch nicht rausgefunden.

Ja, aber Du sagst, Du warst schon auf einem guten Weg. Darf ich fragen, woraus Du Dich erfolgreich erholt hattest? Mir ging es ja ähnlich. Ich war auch gerade auf dem Weg der Besserung und dann die Krankheit, dann wieder nach der OP und dann das...

Aber es ist nicht das Gleiche wie die natürliche Frisur, immer nur ein Kompromiss....

Ja, so lange man etwas nicht annimmt, kann es nur ein Kompromiss sein. Sonst könnte man ja nach vorne schauen, sogar krativ sein, etc.

Man stelle sich rein hypothetisch eine intimere Beziehung vor, dort hieße es irgendwann Farbe bekennen, und das würde ganz schön an meinem Selbstbewusstsein als Frau kratzen.....

Ja, verstehe ich gut, trotzdem dürfte es das nicht, wenn das Selbstvertrauen da wäre.

Gerade heutzutage spielen Äußerlichkeiten eine dermaßen große Rolle und kann man sich ein so krasses Abweichen von der Norm ja schon gar nicht "erlauben", oder?

Ja und nein. Bei wem spielt denn die Äußerlichkeit eine Rolle? Es gibt die Gesellschaft, es gibt Dich und Freundeskreis - da könnte es eine Differenzierung geben und die Weltnaschauung müsste nicht die gleiche sein.

Abgesehen davon möchte ich auch für mich selber "vollständig" und auf natürliche Weise schön sein.

Aber das bist Du, wenn Du es so siehst. (Ich gebe es aber auch zu, dass es viel einfacher und für mich auch absolut logischer erscheint, es Dir zu schreiben, als mir zu sagen. ]:D - ich Dumpfbacke ich)

fMiamm:a


Liebe Kleio,

vielen herzlichen Dank für Deine ausführliche, ehrliche und konstruktive Antwort! @:)

aber ist es nicht schon auch die eigene Entscheidung, woraum man "hört" und worauf nicht

Ich habe bei mir schon öfters beobachtet, dass jemand anders entscheidende Gedanken erst so richtig bei mir "von innen nach außen" befördert hat. D.h. wenn derjenige das anspricht, denke ich mir... genauso sehe ich das auch... aber ich wäre trotzdem irgendwie nicht ganz alleine draufgekommen, so widersprüchlich das klingt.

Oh je, das klingt ja auch bei Dir nach verdammt langem Leidensweg. :°_

Mit Deiner Erkrankung kenne ich mich leider nicht aus.... gibt es denn Hoffnung auf Heilung oder zumindest auf gute Behandlung?

Was die Haare betrifft, haben die auch bei mir im Verlaufe vieler Jahre abgebaut (während meiner destruktiven Ehe – die rein emotionalen Muster sind ziemlich exakt die wie im Faden von YogaGirl, die Fakten etwas anders gelagert), sie sind immer dünner und auch kürzer geworden, ab August 2009 hat massiver Ausfall begonnen, den konnte ich eine Zeitlang mit Tinkturen unterdrücken, mittlerweile hilft gar nichts mehr und werden die Haare rapide täglich dünner – ich befürchte, dass sie mir letztlich noch alle ausfallen, dann wäre das womöglich auch so eine Art Autoimmunerkrankung!?

Ich begebe mich jetzt wieder in den Abgrund, in dem ich mich befand und aus dem ich seit

4 Jahren versuche herauszukommen, oder aber, ich muss mir eine andere Lösung eifallen.

Was ist denn vor 4 Jahren vorgefallen, oder ist die Frage nun zu persönlich?

Wäre ich bloß schlank, dachte ich mir, dann wäre es auch noch halb so schlimm mit den Haaren, denn dann könnte ich einfach solche Reifen, Schals, etc. aufsetzen, aber .....

Aber die Figur hat doch nichts damit zu tun, ob Du Reifen und Schals verwenden kannst!? Abgesehen davon ist eine nicht ganz schlanke Figur heutzutage völlig im normalen Rahmen und sind viele davon betroffen.... Frauen ohne Haare hingegen gibt es so gut wie gar nicht.

Ist es das einzige, was Dich schockt? Was geht Dir denn durch den Kopf? Was ist es, wogegen es sich eigentlich nicht lohnt anzukämpfen, Du es aber trotzdem tust? Bei mir ist es durchaus mehr – die Haare sind nur ein Symptom.

Momentan kämpfe ich eigentlich "nur" gegen den Haarausfall. Früher habe ich "um Liebe" gekämpft, um Anerkennung und was weiß ich. Mache ich nicht mehr. Der Haarausfall ist dennoch schlimmer denn je – und ja, er ist ein Symptom, aber ich weiß nicht wofür. Eine Nachwirkung?

Was würdest Du dir denken, wenn Du eine Frau mit der Deiner Haarstruktur sehen würdest?

Ich würde sie als optisch unattraktiv empfinden – und sie würde mir leid tun, weil sie ja für ihre Unattraktivität nichts kann. So wie mir z.B. auch jemand leid tun würde, der 1000 schlimme Pickel im Gesicht hat. Der "menschliche Wert" würde sich für mich dadurch jedoch nicht verringern.

Ja, aber Du sagst, Du warst schon auf einem guten Weg. Darf ich fragen, woraus Du Dich erfolgreich erholt hattest?

Ich habe mich nach vielen Jahren aus einer destruktiven Beziehung gelöst (zum letzten Jahreswechsel), mich freigeschwommen und meine neue Freiheit auch sehr genossen, trotz dem einen oder anderen "Rückschlag".

Und wie ist das bei Dir, ist Deiner OP schon eine gewisse Leidenszeit vorangegangen, hat die OP Deine Hoffnungen erfüllt? Bezieht sich Dein Leidensweg in allererster Linie auf die Gesundheit, oder ist das jeweils alles auch wieder ein Symptom für irgendwas aus Deinem Leben?

Bei wem spielt denn die Äußerlichkeit eine Rolle?

Bei den meisten Menschen, würde ich sagen. Und man hat in der Regel ja täglich mit Menschen zu tun. Die aus meinem engsten Umfeld wissen Bescheid und geben mir auch Rückhalt, dennoch fühle ich mich einfach irgendwie häßlich....

Aber das bist Du, wenn Du es so siehst. (Ich gebe es aber auch zu, dass es viel einfacher und für mich auch absolut logischer erscheint, es Dir zu schreiben, als mir zu sagen. ]:D – ich Dumpfbacke ich)

Ja, gell – zwischen Theorie und Praxis ist halt oft doch ein gewisser Weg zu überbrücken, genau da stecke ich ja eben fest... ;-)

sFchsne.cke19x85


Hallo fiamma!

Ich halte es durchaus für möglich, dass der Haarausfall eben eine Nachwirkung der psychischen Belastungen ist, denen du in den letzten Jahren ausgesetzt warst. Wahrscheinlich daher, weil der Körper und die Seele in Notsituationen ein Überlebensprogramm hochfahren (funktionieren, funktionieren, funktionieren) und sobald die Situation sich wieder normalisiert, schaltet dieses Überlebensprogramm ab. Dann kann der Körper oder die Seele die Wunden, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben, nicht mehr kaschieren und auf die eine oder andere Weise bricht alles wieder hervor. Ich würde dir wirklich zu einer erneuten Therapie raten, auch um die Vergangenheit vollständig aufzuarbeiten und dir dir Orientierung im "normalen" Leben wieder zu erleichtern. :)* :)* :)* :)* :)* :)*

f iaZmma


Danke, schnecke1985 @:)

Die Theorie klingt auf alle Fälle schlüssig (wie so viele andere aber auch) – und ich werde morgen, wenn ich sowieso beim Arzt bin, diesen bitten, mir eine Überweisung zur Psychotherapie zu geben.

Habe ja auch keine Lust, womöglich noch andere und schlimmere Symptome/Erkrankungen zu bekommen.

K1l@eio


fiamma

Ich habe bei mir schon öfters beobachtet, dass jemand anders entscheidende Gedanken erst so richtig bei mir "von innen nach außen" befördert hat. D.h. wenn derjenige das anspricht, denke ich mir... genauso sehe ich das auch... aber ich wäre trotzdem irgendwie nicht ganz alleine draufgekommen, so widersprüchlich das klingt.

Ich verstehe. :-)

Oh je, das klingt ja auch bei Dir nach verdammt langem Leidensweg.

Mit Deiner Erkrankung kenne ich mich leider nicht aus.... gibt es denn Hoffnung auf Heilung oder zumindest auf gute Behandlung?

Zumindest ist mit der OP etwas passiert - es wurde ein Schlussstrich gezogen und ich wusste, egal, was sie bringt, ich habe dann damit klarzukommen und nicht so ein 6-8wöchiges auf und ab und meistens mehr ein ab und die meisten Symptome haben sich erheblich gebessert. Irgendwie scheint es trotzdem Schwankungen zu geben, wenn ich auch keine SD mehr habe, aber alles viel besser als vorher. :-)

Was die Haare betrifft, haben die auch bei mir im Verlaufe vieler Jahre abgebaut (während meiner destruktiven Ehe – die rein emotionalen Muster sind ziemlich exakt die wie im Faden von YogaGirl, die Fakten etwas anders gelagert), sie sind immer dünner und auch kürzer geworden, ab August 2009 hat massiver Ausfall begonnen, den konnte ich eine Zeitlang mit Tinkturen unterdrücken, mittlerweile hilft gar nichts mehr und werden die Haare rapide täglich dünner – ich befürchte, dass sie mir letztlich noch alle ausfallen, dann wäre das womöglich auch so eine Art Autoimmunerkrankung!?

Da bin ich wirklich überfragt. Ich meinte auch nicht, dass Du nicht weiter versuchen solltest, die Ursache herauszufinden, nur habe ich bei mir gemerkt, dass diese Suche nach dem Grund, das von einem Arzt zum andern geschickt werden, mir noch mehr Energie geraubt hat und mich somit noch mehr unter Stress gesetzt. Meiner Meinung nach trägt die Psyche, also die Belastung, der Stress aber einen sehr großen Teil dazu, dass überhaupt meine SD-Erkrankung ausgebrochen ist, auch der Haarausfall, denn keine Untersuchung deutet auch nur irgendwie darauf hin, dass etwas nicht im Lot sein sollte, also durchaus möglich, dass es auch bei mir psychisch ist und auch nahe liegend, so möchte ich mich nicht mehr dieser Ärztespirale ergeben, sondern genau dagegen wirken, weiterhin an mir arbeiten, weiter an meinem Selbstbewusstsein arbeiten, mein Gleichgewicht stabilisieren. Was dann kommt, das kommt und sollten dann halt meine Haar herausfallen, ja Gottchen, dann soll es so sein. Ich kann es ja sowieso nicht ändern, aber ich möchte nicht noch dazu beitragen.

Was ist denn vor 4 Jahren vorgefallen, oder ist die Frage nun zu persönlich?

Anfang des Jahres 2006 brannte meine Wohnung ab, mit ihr meiner Katze - ich kam heraus. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass mein Vater Krebs hat. Die ganzen Rennereien, Erledigungen mit Versicherungen, Polizei, Handwerkern, Ärzten waren sehr viel für mich. Die Chemo hatte bei meinem Vater angeschlagen, aber die nächste Diagnose – Gehirnmetastasen, Krankenhaus – im Oktober starb er. Kurz darauf die ersten Symptome (Herzstechen, Nachschweiß, Entzüdungen) der SD. Dazwischen hatte ich einen Haushaltsunfall und seitdem habe ich Tinitus. Alle 4 – 6 Wochen neue Symptome, etc. - Verschlechterung meines Zustandes, sowohl körperlich als auch psychisch. Im August war ich ein Wrack – körperlich und seelisch. Aus dieser Verzweiflung schaffte ich es mich aufzuraffen und mir eine zweite SD-Meinung einzuholen – mit dem Endergebnis, dass ich mit einem OP-Termin herauskam. Ab da wusste ich, dass sich alles ändern würde und so war es auch.

Abgesehen davon ist eine nicht ganz schlanke Figur heutzutage völlig im normalen Rahmen und sind viele davon betroffen.... Frauen ohne Haare hingegen gibt es so gut wie gar nicht.

Ja, Frauen ohne Haar gibt es kaum. Es gibt aber wirklich viele Frauen mit wenig Haar. Ich denke nur, dass der Blick zu anderen nicht wirklich tröstet, oder?

Momentan kämpfe ich eigentlich "nur" gegen den Haarausfall. Früher habe ich "um Liebe" gekämpft, um Anerkennung und was weiß ich. Mache ich nicht mehr. Der Haarausfall ist dennoch schlimmer denn je – und ja, er ist ein Symptom, aber ich weiß nicht wofür. Eine Nachwirkung?

Wofür stehen denn Haare für Dich?

Ich würde sie als optisch unattraktiv empfinden – und sie würde mir leid tun, weil sie ja für ihre Unattraktivität nichts kann. So wie mir z.B. auch jemand leid tun würde, der 1000 schlimme Pickel im Gesicht hat. Der "menschliche Wert" würde sich für mich dadurch jedoch nicht verringern.

Wirklich? Dann ist es natürlich schwierige, es bei Dir selbst anders zu sehen. Ich finde es allerdings sehr schade, dass Du Attraktivität von den Haaren abhängig machst oder auch von sonstigen Äußerlichkeiten. Das würdest Du bei Dir natürlich auch nur dann anders sehen, wenn Du prinzipiell Deine Einstellung ändern würdest.

Ich habe mich nach vielen Jahren aus einer destruktiven Beziehung gelöst (zum letzten Jahreswechsel), mich freigeschwommen und meine neue Freiheit auch sehr genossen, trotz dem einen oder anderen "Rückschlag".

Warum also solltet Du jetzt keinen Weg finden, mit dieser Sache fertig zu werden? Ich denke, Du hast weitaus Schwierigeres geschafft.

Und wie ist das bei Dir, ist Deiner OP schon eine gewisse Leidenszeit vorangegangen, hat die OP Deine Hoffnungen erfüllt? Bezieht sich Dein Leidensweg in allererster Linie auf die Gesundheit, oder ist das jeweils alles auch wieder ein Symptom für irgendwas aus Deinem Leben?

Die OP war wichtig, weil ich nicht mehr differenzieren konnte, was nun wirklich psychische Belastung ist und was hormonell bedingte Depression. Somit hat sich das nach der OP nach einer gewissen Zeit gezeigt, denn es kam ja eines nach dem anderen, so dass ich absolut nichts aufarbeiten konnte. Ich bakam quasi keine Luft mehr, es erdrückte mich alles. Nach der OP konnte ich es dann endlich angehen, da gab es diese Schübe nicht mehr. Ich musste etwas tun, denn ich wusste, dass wenn es so weiterginge, ich bei Antidepressiva landen würde und das wollte ich unbedingt ersparen. Ich habe dann nach der Op auch Therapiestunden genommen. Vorher hatte ich auch dafür nicht die Kraft.

Bei den meisten Menschen, würde ich sagen. Und man hat in der Regel ja täglich mit Menschen zu tun. Die aus meinem engsten Umfeld wissen Bescheid und geben mir auch Rückhalt, dennoch fühle ich mich einfach irgendwie häßlich....

Ja sicher, zumindest im Berufsleben muss man ein gewisses Erscheinungsbild haben, aber das kann man ja mit irgendwelchen Behelfen. Übrig bleibt das eigene Bewusstsein.

Ja, gell – zwischen Theorie und Praxis ist halt oft doch ein gewisser Weg zu überbrücken, genau da stecke ich ja eben fest...

Was ich festgestellt habe ist, dass es gut ist meine alten Beiträge zu lesen – so kann ich mir meine Sicht der Dinge wieder ins Bewusstsein rufen. Ich bin zu nah in die Dinge gekippt, so dass ich den Blick fürs Ganze verloren hatte, mich völlig aus den Augen verloren hatte. Die Op ist ja jetzt 2 Jahre her und immer noch ist die psychische Kurve steigend. So wird mir klar, wie tief ich eigentlich war und ich weiß, es war sicher nicht das tiefste. Jetzt schaffe ich es aber schon schneller zu einer Horrornachricht Distanz zu bekommen und mich anzuhalten auf den Augenblick zu achten, bei mir zu bleiben, mich auf meine Werte zu erinnern. Was ist jetzt? – Ein schöner Tag, mir geht es gut, ich fühle mich wohl – wo also habe ich einen Grund unglücklich zu sein oder zu hadern oder ähnliches? Warum sollte ich jetzt öfter an meine Haare denkben, mich über sie definieren als ich mehr von ihnen hatte? ;-)

f.iamxma


hallo liebe Kleio,

heute sind mir bestimmt mindestens 1000 haare ausgefallen, obwohl ich eh schon fast keine mehr habe. :°( :°( :°(

dies zeigt mir jedenfalls, dass das ziemlich sicher psychisch bedingt ist, denn ich habe unter großer angst und anspannung gelitten (da gibt es einen eigenen faden dazu).

Zumindest ist mit der OP etwas passiert – es wurde ein Schlussstrich gezogen und ich wusste, egal, was sie bringt, ich habe dann damit klarzukommen und nicht so ein 6-8wöchiges auf und ab und meistens mehr ein ab und die meisten Symptome haben sich erheblich gebessert. Irgendwie scheint es trotzdem Schwankungen zu geben, wenn ich auch keine SD mehr habe, aber alles viel besser als vorher.

das klingt unterm strich ja schon mal nach deutlicher besserung, wenn auch (noch?) nicht der idealzustand erreicht ist. gewissen schwankungen ist man wohl sowieso unterworfen – aber wenn's zu krass ist, kann man sich ggf. auch noch von einem psychologen unterstützen lassen!? ich für mich habe das jedenfalls wieder vor!

du hast da selber für dich ja bereits einiges getan, wenn ich das richtig verstanden habe.... bist da wohl schon viele schritte weiter. hast du denn den eindruck gewonnen, dass sich mit der psychischen gesundung auch der körper erholt hat?

Zu 2006: :°_ :)*

Oh je.... das hört sich sehr sehr traumatisch an.....

Du musst eine sehr starke Frau sein, nachdem Du immer wieder nach Vorne gesehen und Deine Probleme sehr konstruktiv angepackt hast! @:)

Wow, trotz all diesen extremen Belastungen konntest Du sogar die Antidepressiva vermeiden – ich hingegen bin dort mittlerweile angekommen..... :-/

Wofür stehen denn Haare für Dich?

weiblichkeit, insbesondere erotische anziehungskraft, jugendlichkeit, stärke, gesundheit.

Ich finde es allerdings sehr schade, dass Du Attraktivität von den Haaren abhängig machst oder auch von sonstigen Äußerlichkeiten.

genau das wird aber halt von "der gesellschaft" so vorgegeben – und ich habe es irgendwie eh so satt, ständig anders zu sein als "die anderen" (ich schwimme in vielen bereichen gegen den strom).

Warum also solltet Du jetzt keinen Weg finden, mit dieser Sache fertig zu werden? Ich denke, Du hast weitaus Schwierigeres geschafft.

Danke! @:) naja, den heikelsten altlasten muss ich mich noch stellen bzw. bin gerade dabei {:(

Ja sicher, zumindest im Berufsleben muss man ein gewisses Erscheinungsbild haben, aber das kann man ja mit irgendwelchen Behelfen. Übrig bleibt das eigene Bewusstsein.

Das ist wahr, aber ich muss es noch richtig verinnerlichen. Mitte September bekomme ich endlich mein Haarteil (und genau ab da werde ich wieder verstärkt arbeiten, freiberuflich), damit nehme ich mir dann ganz viel Druck weg. In einem anderen Forum hat eine Frau sinngemäß geschrieben: wenn mir was weggenommen wird, ersetze ich das eben, seien es die zähne oder die haare....

Die Op ist ja jetzt 2 Jahre her und immer noch ist die psychische Kurve steigend.

damit meinst du, dass es dir zunehmend besser geht? das würde ja richtig hoffnung machen! :)z

Was ist jetzt? – Ein schöner Tag, mir geht es gut, ich fühle mich wohl – wo also habe ich einen Grund unglücklich zu sein oder zu hadern oder ähnliches? Warum sollte ich jetzt öfter an meine Haare denkben, mich über sie definieren als ich mehr von ihnen hatte?

ganz tolle einstellung! :)^

so weit bin ich leider noch nicht.

Sxchlum>pfinev-Ham`burxg


Psychisch bedingten Haarausfall halte ich eher für unwahrscheinlich.

Mir fallen spontan folgende Krankheiten ein:

1. Schilddrüsenfunktionsstörung - Hashimoto Thyreoiditis oder Morbus Basedow

2. Das Cushing Syndrom

Ich würde dringend zu einem versierten Endokrinologen gehen.

Gute Besserung!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH