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Psychiatrie Kosten?

gZalaxxys hat die Diskussion gestartet


Aus gegebenen Anlass habe ich eine Frage zu den Unterbringungskosten in einer Psychiatrie/psychiatrischen Abteilung in einem öffentlichen Krankenhaus. Da ich nicht weiß, ob es in Österreich/Schweiz/Deutschland gleich ist, mich würde die Regelung für Österreich interessieren.

Eine Bekannte von mir hat in letzter Zeit sehr viel durchmachen müssen, hat vermutlich schon richtige Depressionen und hat es leider sogar schon mit Suizid versucht. Noch dazu kommt, dass alle Frauen in ihrer Familie ab einem bestimmten Alter Schizophrenie bekommen. Und bei ihr zeigen sich die ersten Anzeichen, so wie damals bei ihrer Mutter.

Ich weiß, dass Psychologe/Psychiater/Therapeut alles in allem sehr teuer ist. Ich selbst war nicht oft dort, nur über wenige Monate (außer halt beim Psychiater zur Kontrolle) und trotzdem hat das alles über nen Tausender gekostet. Und leider hat meine Bekannte nur sehr wenig Geld, bekommt gerade mal den Mindestlohn. Meine Überlegung war es, ob die Krankenkasse die Kosten übernimmt, wenn man sich an eine psychiatrische Abteilung in einem Krankenhaus wendet. Weiß jemand von euch, ob die KK einen Teil übernimmt und wenn, wie viel ca?

Antworten
JmuDlexy


Ich weiß, dass Psychologe/Psychiater/Therapeut alles in allem sehr teuer ist. Ich selbst war nicht oft dort, nur über wenige Monate (außer halt beim Psychiater zur Kontrolle) und trotzdem hat das alles über nen Tausender gekostet.

Krass :-o

Also wie das in Österreich läuft weiß ich leider nicht, ihr könntet ja mal bei der Krankenkasse deiner Freundin oder in einem Krankenhaus nachfragen :-) @:)

In Deutschland wird so ziemlich alles von der Kasse bezahlt, außer man geht zu einem Therapeuten, der keine Kassenzulassung hat (z.B. Heilpraktiker mit Psychotherapeutenausbildung), das muss man dann natürlich selbst bezahlen. Oder einige psychosomatische Kliniken, die Aufenthalte dort werden von der Rentenversicherung bezahlt. Der Rest (also ambulante Psychotherapie bei Therapeuten mit Kassenzulassung, Aufenthalt in psychiatrischen Kliniken usw) wird von der Krankenkasse übernommen, man braucht halt ne Überweisung oder Krankenhauseinweisung und in einigen Bundesländern muss man sich die Einweisung noch von der Krankenkasse abstempeln lassen zwecks Kostenübernahme. Das wars :)z (ich kann nur von meinen Erfahrungen in den letzten Jahren reden, über 30 Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken, teilweise auch über mehrere Monate, ambulante Therapien usw, und ich musste noch nie selbst etwas bezahlen)

Trr.aumxale


wieso ist das krass, wenn über mehrere Monate eine Rechnung von über 1000 Euro entsteht. Ich hatte eine Zeitlang dreimal die Woche Therapie und da war eine Rechnung von einem Monat schon bei ca 1100 Euro.

Therapien und auch Psychiater sind eben teuer (leider der Normalfall)

Eine Stunde bei meiner Psychiaterin kostet bei mir sogar über 100 Euro.(beim Therapeuten nur 70-90 Euro je nachdem man privat oder gesetztl versichert ist)

TPra'umalxe


nochmal zu meinem Beitrag von vorhin, also sorry ich habe da nochmal nachgedacht, das bringt galaxys ja auch nichts, wenn ich schreibe wie hohe kosten bei mir entstanden sind. Es ist nur so, daß auch in Deutschland die Krankenkassen ja nur dann zahlen wenn man gesetzlch versichert ist bzw. wenn man privat ist ja auch nur in bestimmten Tarifen und da hat man dann ja auch noch den Selbstbehalt, also mir gehts da zur Zeit so,daß ich mir auch daher keine Therapie merh leisten kann, da ich zwar privat bin aber den Selbstbehalt nächstes Jahr nicht merh aufbringen kann und auch auf jede Stunde draufzahlen muß und auch bei gesetzlichen Krankenkassen wird nur über einen bst Zeitraum gezahlt, nach einer Zeit hat man dann erstmal Therapiepause und hat dann in Notfällen nur noch die Mgl ins Krankenhaus zu gehen, ist bei Pat mit chronischen Symptomen und langjährigen Krankheitsbildern dann auch nicht immer so einfach mit Erstattung einer Therapie.

wie es in Österreich ist weiß ich aber leider auch nicht.

schildere das Problem doch mal hier im Forum unter Gesundheitswesen, ist eine eig. Rubrik, wo ich auch schon öfter so allg soziale Fragen reingestellt habe. viel Glück

Txrauxmale


Juley,

uii da hast Du ja was mitgemacht, über 30 Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken, Du Arme! :)* Hoffentlich hat das Ganze wenigstens etwas geholfen und es geht Dir nun besser.

g,alaxxys


Danke für eure Antworten. Meine Bekannte ist gesetzlich versichert.

Bei uns in Österreich ist das leider sehr besch**** was die psychische Gesundheit angeht. Bei der Psychologin wird die Erstdiagnostik bezahlt, alles andere muss selbst bezahlt werden. Psychotherapeuten sind alle privat zu zahlen, außer man hat das Glück und ergattert einen Krankenhausplatz, sprich die Kasse zahlt alles/einen Teil. Nur bekommt man die nur, wenn man lange ne Therapie macht und daher irgendwann mal in der Liste nach oben rutscht. Eine total komische Regelung, wo die Therapeuten pro Jahr nur eine gewisse Stundenanzahl bekommen. Und der Psychiater, der war von Anfang an privat, hatte einfach den Vorteil, dass ich wusste, der nimmt sich ne Stunde Zeit und trifft sehr oft gleich das richtige Medikament und dort bekomme ich sofort einen Termin. Wenn man zu einem Kassenpsychiater geht schaut das leider ganz anders aus, da wartet man lange und die Betreung ist meist sehr kurz.

Da es sich bei meiner Bekannten um eine längere Sache handelt, werden auch die Kosten sehr hoch sein. Und irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass im öffentlichen Krankenhaus die Kosten nicht zumindest teilweise übernommen werden.

J&uxley


@ Traumale

Naja ich finde das halt krass, weil ich wie gesagt noch nie etwas bezahlen musste, und ich bin seit mehreren Jahren in psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung, sowohl ambulant als auch stationär. Und ich kenne eine Menge Leute, bei denen das genauso ist. Nur eine Freundin habe ich, die viel Geld für ihre Therapie bezahlt hat, weil sie bei einer Therapeutin ohne Kassenzulassung war.

Danke, aber es geht mir nur bedingt besser, bin gerade erst seit 3 Wochen wieder zuhause nach 3 Monaten Therapie und in spätestens einem halben Jahr geht es nochmal 3 Monate in die Klinik... in der Hoffnung, dass es irgendwann doch mal wesentlich besser wird :)z

@ galaxys

Ich finde es echt heftig, dass das in Österreich so blöd geregelt ist... als ob man was dafür könnte wenn man psychisch krank wäre... bei körperlichen Erkrankungen bezahlen die Kassen doch auch oder? ":/

Ich wünsche dir und deiner Freundin, dass ihr das geregelt bekommt und vor allem dass sie Hilfe bekommt!! :)* :)* :)* :)* :)* :)*

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