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Keine Hoffnung mehr...das Gefühl zu haben das Leben ist im Eimer

n7ick"_2x3 hat die Diskussion gestartet


Hallo erstmal,

ich weiss nicht ob ich hier richtig im Forum bin, aber ich versuchs einfach mal.

Bin 23. Schon seit ich denken kann läuft irgendwie alles schief. Mein Vater psychisch krank meine Mutter sehr viele gesundheitliche Probleme meine Schwester geistig behindert. Mein Vater hatte, als ich noch im Kindergarten war mit sehr vielen Verlusten zu kämpfen, fiel in ein Loch und kam nicht mehr raus. Lag Monate lang (genau weiss ich das nicht mehr) nur im Bett, hat wenig bis garnichts mehr gegessen und ist total abgemagert. Meine Mutter war dennoch stark und hat versucht alles zusammenzuhalten und ihm aus diesem tiefen schwarzen Loch zu helfen. Sie hat sich gut um uns gekümmert dafür gesorgt das wir in die Schule gehn usw. Dann hatte sie einen sehr schweren Ahstma-Anfall und wäre daran fast erstickt. Sie kam ins Krankenhaus aber am selben Abend war sie schon wieder zuhause weil sie wusste sie kann uns nicht alleine lassen. So fingen auch meine Probleme an. Ich wollte nicht mehr in die Schule gehn aus ständiger Angst davor ich könnte sie verlieren. Bei meiner Schwester wurde erkannt das sie "anders" ist als die anderen Kinder und kam in eine Sonderschule. Meine Mutter setzte sich mit mir regelmäßig in die Schule damit ich überhaupt hingehe. Kurze Zeit später ging sie mit mir regelmäßig zum Kinderpsychologen. Daraufhin fingen auch die Probleme bei meiner Schwester in der Schule an....da es eine Sonderschule war gab es dort viele aggressive und hyperaktive Kinder und meine Schwester wurde gemoppt und geschlagen und wollte daraufhin auch nicht mehr in die Schule. Die Situation war die, mein Vater in Behandlung...immer mal wieder für längere Zeit stationär, ich und meine schwester gingen regelmäßig zum psychologen. Mit der Zeit besserte sich die Situation immer mehr, ich ging wieder zur schule, auch alleine, bei meiner schwester ging es etwas aufwärts und meinem Vater ging es auch besser...auch wenn es nur mit Medikamenten der Fall war. Er war, aber auch jetzt noch, nie wieder der, der er mal war. Naja aufjedenfall gings dann für mich in die Gesamtschule. Meine Probleme begannen aber von neuem...anfangs war alles soweit oke, nach kurzer Zeit jedoch heulte ich ständig los wenn ich einen Krankenwagen hörte und meine Angst meine Mutter verlieren zu können began erneut. Zu der Zeit meine ich war ich immernoch in Therapie. Aufjedenfall gab sich das auch wieder nach einer Zeit. War jedoch sehr verschlossen, mehr oder weniger ein einzelgänger. Die Zeit kam die 10. klasse war geschafft und das abitur wurde in angriff genommen. Immer mehr blühte ich auf und mir ging es besser...meiner Mutter jedoch gesundheitlich auch immer schlechter. Kannte ich aber alles irgendwie schon und besonders "schlimm" wars auch nicht. Diabetis, Blutdruckprobleme natürlich noch das Asthma. Abitur geschafft Zivildienst begonnen...es ging eigentlich nurnoch aufwärts. Der Zivildienst war Vorrüber ich bewarb mich für ein Studium, wurde aber leider abgelehnt und sagte mir "ein Jahr kannste warten dann kommst du aufjedenfall rein und in der Zeit verdiene ich n bisschen Geld um mir meinen Führerschein finanzieren zu können und auch schonmal ein bissel Geld fürs Studium zu haben. Dann lernte ich meine Freundin kennen und meine Mutter erkrankte sehr stark an der Nervenkrankheit Triginimusneuralgie. Mein Vater kam damit nicht klar meine Schwester ebenfalls nicht und ich hab es dank meiner Freundin doch geschafft nicht zu verzweifeln. Meiner mutter ging es wieder besser nach kurzer Zeit war das aber auch schon wieder vorbei. Es folgten erneute Krankenhausaufenthalte, Not-OPs danach künstliches Koma. Mein vater hat zu der zeit auch gesundheitliche Probleme bekommen, er also auch mehrmals ins Krankenhaus usw. Ich wäre untergegangen wenn ich meine Freundin nicht gehabt hätte. Naja es wurde wieder "besser"...in diesem Jahr wollte ich endlich meine Zukunft in die Hand nehmen...War auf Ausbildungssuche habe mich letztendlich doch dafür entschieden zum Wintersemester ein Studium zu starten. Meine jetztige Situation sieht so aus. Meine Freundin hat mich verlassen, habe zuerst versucht es im alkohol zu ertrinken...wusste aber das bringts nicht. Meine mutter ist jetzt wieder im Krankenhaus und das studium steht kurz vor der tür....In den Vorkursen habe ich Panikattacken, Schweissausbrüche und schaffe das alles einfach nicht und weiss einfach nicht weiter, vorallem nicht ohne meine Freundin, die mir in der ganzen Zeit so einen riesigen halt gegeben hat, die mir so wichtig war und es auch immernoch ist. Ich habe depressionen, heule ständig rum und bin nurnoch ein Schatten von mir selbst. Von allem Ablenken kann ich mich auch einfach nicht. Ich habe darüber nachgedacht Johanneskraut oder irgendwas zu nehmen damit ich wieder nach vorne sehen kann, weil ich es so einfach nicht schaffe. Habt ihr damit Erfahrung, bringt es in solch einer Situation überhaupt was? Wäre auch dankbar für eine antwort.

Antworten
n^ic"kK_x23


Ich wollte noch kurz hinzufügen, dass vieles was mir das Gefühl gibt alles ist Vorbei und vieles wovor ich Angst habe jetzt nicht im detail erwähnt habe.

Boi1rnbaumx87


Das alles tut mir wirklich sehr leid für dich. Ich würde mich an deiner Stelle wohl genauso beschissen fühlen. Es ist im Moment eine schwere, fürchterliche Phase deines Lebens für dich. Wenn du das Gefühl hast, dass dir Johanniskraut helfen kann, dann versuche es. Mit hat es geholfen. Da es ein pflanzliches Mittel ist, tritt die Wirkung aber erst nach etwa 14 Tagen ein. Ich habe das Gefühl, dass alles, was ich jetzt noch an Floskeln sagen könnte, dir nicht viel hilft. Du scheinst ein starker, leiderprobter Mensch zu sein und ich glaube ziemlich fest daran, dass du auch aus dem Loch wieder raus kommst.

Birnbaum87

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