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Studium schmeißen wegen Panikattacke/ Angst vor Reaktion

ksleinne Pealmex210 hat die Diskussion gestartet


Hey :(

Ich hatte heute wieder eine fette Panikattacke.

Mich begleitet das seit einem Jahr immer wieder heftig.

Ich war auch schon auf der Intensivstation letztes Jahr, weil alle dachten es wäre das Herz, aber es war eine PA und lag am Abistress.

Das Abi habe ich hinter mir aber die Angst und Panik sind geblieben.

Ich war auch schon beim Neurologen. Der verschrieb mir Opipramol und Alprazolam (Benzodiazepin)

Ich soll das nehmen wenn ich im Hörsaal oder sonst wo merke, dass es los geht. So eine halbe Stunde vorher.

Nur schlafe ich davon nicht ein?

Es ist so, dass ich momentan kurz vorm Studienstart stehe, aber ich fühle mich genauso ausgebrannt wie nach dem Schulende.

Bin einfach am Ende.

Ich habe riesen Panik, dass so eine Attacke im Hörsaal kommt.

Nur ist das Studium in vollsten nZügen im Gange.

Ich drücke mich vor den Vorlesungen wo ich kann. Meine Mutter versteht das mit den PAs aber nicht und will unbedingt, dass ich das durchziehe.

Ich habe es aber auch heute wieder lediglich bis vor den Eingangsbereich geschafft und war bei keiner Vorlesung.

Meine Mutter habe ich aber erzählt ich war bei einer.

Vormittags habe ich mir beim neuro nochmal alprazolam und opipramol verschreiben lassen.

Ich habe Opipramol eine Weile genommen, aber auf a nraten des Docs abgesetzt. Alprazolam nehme ich gar nicht.

Nur so kann es nicht weiter gehen. Meiner Mutter erzähle ich, ich war bei der Vorlesung und davor kriege ich tierische Panik. Die sieht das aber nur als Ausrede und denkt ich will mich drücken, weil sie das mit den PAs nicht versteht.

Nur ich kann doch nicht bis Mai jeden morgen im Auto die Zeit tot schlagen und irgendwo in einer abgelegenen Ecke warten, bis die Vorlesungen vorbei sind, und sie denkt ich gehe da hin.

Ich bin so am Boden. Das könnt ihr euch nicht vorstellen %-|

Hat jemand Tipps?

Laut meiner Mutter muss ich unbedingt studieren jetzt. Allein schon wegen der Krankenkasse. Ich müsste mich voll versichern lassen, und das würde ich finanziell nicht schaffen, denn sie ist privat versichert, sodass ich nicht in ihre familienversicherung kann. :(v

Antworten
fmreu1nd u?nd, 9feixnd


Naja, aber die berufliche Ausbildung aufgeben wegen der Panikattacken kann ja auch keine Lösung sein.

t8oxy


Hi Palme,

die Haltung Deiner Mutter ist überhaupt nicht hilfreich - kann es sein, dass sie Teil des Problems ist? Klammere sie einfach aus, auch wenn das schwer ist, und berate Dich mit Menschen, die nicht nur auf Deine Funktionstüchtigkeit achten.

Ich weiß, dass das bei Eltern schwer ist, aber manchmal tun sie einem einfach nicht gut.

Hinter Panickattacken steckt oft etwas, in gewisser Weise sind sie stimmige Antworten auf einen inneren Missstand.

Therapie kann da helfen. Nur hilft die symptomatisch nicht von heute auf morgen.

Überprüfe Deine Medikation daraufhin, ob sie ausreichend ist.

Opripramol hat bei mir seinerzeit nicht gereicht.

Überlege Dir gut, ob es nötig ist, dass Studium wirklich zu schmeißen. Du hättest dann sehr viel Zeit. Ich habe erlebt, dass in Zeiten, in denen ich nicht beschäftigt war, meine damalige Symptomatik stärker in den Vordergrund trat.

Eine Auszeit fänd ich dann sinnvoll, wenn sie - etwa in Form eines Tagesklinikaufenthalts - wirklich einenen Zweck erfüllen würde.

Und mach Dich dann nicht verrückt wegen eines verlorengegangenen Semesters - Gesundheit hat oberste Priorität.

LG,

kglein~e Phalmex210


Ja, ich auch nicht deshalb mache ich mir auch so nen Kopf.

Ich bin schon in Therapie, aber die Therapeutin gibt mich wohl langsam auf.

Ich habe mal unterschwellig durchschauen lassen, dass ich bestimmte Situationen immer noch meide und sie reagierte darauf mit: " Dann nehmen sie anderen den Platz weg und wir können uns das schenken."

kxleinpe Pa(lme2x10


Nicht noch Ideen?

t9asulJina4x1


hallo kleine palme

ich kann nur toy zustimmen . aus eigener erfahrung kann ich sagen das die eltern es zwar immer gut meinen aus ihrer sicht , aber nur du selber weist was am besten für dich ist . wenn du so probleme hast dann kümmere dich erstmal um dich . und las dir nichts aufdrängeln auch nicht von deiner mutter.ich leide auch unter panik und angst und wusste lange jahre nicht woher das kommt aber mit meiner therap. weis ich jetzt das es von meiner mutter kommt weil sie auch immer darauf bedacht war das ich funktioniere und blos nicht aus der rollr falle und das habe ich auch jahre gemacht und hatte ich den salat . also mach das wo du denkst das ist das beste für dich .

viel erfolg und kraft wünsche ich dir!!!!!

lg

RTabia.tor


Einfach mal nach "Alprazolam" googeln. Die Pillen mit 1mg machen den PA´s den Garaus.

Wenn Du ersteinmal ein paar Vorlesungen mit Pillen geschafft hast kannst Du die Dinger langsam absetzen.

Und ja, die Pillen (Benzos) machen relativ schnell abhängig und als Nebenwirkung wird man müde.

Die andere Nebenwirkung wäre ein geschmissenes Studium. Sollte man im Vorfeld abklären. Als kurzfristige Soforthilfe gibt es allerdings fast nichts besseres. Nur tun sich die Ärzte in Deutschland etwas schwer mit dem verschreiben.

In Asien kosten 10 Stück a 1mg übrigens ca. 6,-. Ohne Rezept. zzz

MWaurice{BLN


Ich würde an deiner Stelle den Therapeuten wechslen. Denn wenn man keinen Draht zu ihm hat, dann "wirkt" die Therapie auch nicht gut. Ich musste auch wechseln, bevor es besser wurde. Also scheu dich nicht zu wechseln.

Denn Medikamente machen nur abhängig. Und davon loszukommen ist sauschwer.

WZat&erli


Ich find die Möglichkeit mit der Tagesklinik gar nicht mal so schlecht... auf ein Semester kommts nun wirklich nicht an. Mann kann sich ja krankschreiben lassen, dann bleibst du eigentlich Student (Krankenkasse) und mit dem BaföG gibts auch keine Probleme, wenns dann ein Semester länger dauert. Bist halt krank, du musst das mal so sehen, andere haben vielleicht nen Skiunfall und Kopfverletzung: ne Weile krank. Genauso wäre das bei dir, nur halt psychisch.

Dann musst du dir nicht den ganzen Tag deine Mutter anhören und hast ganz viel Therapie und kannst dir in Ruhe überlegen, ob du weiter studieren willst oder ob die ganze Schiene Abitur, Studium dich vielleicht total überfordert, du das falsche studierst oder was weiß ich... :)z

rBêve(u7se


Hi!

Ehrlichgesagt kenne ich mich mit Panikattacken nicht aus, deshalb kann es sein dass mein Tip jetzt rein garnichts bringt. Aber meinst du nicht, es würde helfen, wenn du versuchen würdest dich ganz intensiv auf die Inhalte deines Studiums zu konzentrieren? Ich habe zwar keine Panikattacken, aber dafür andere Probleme, und mir hilft es immer, wenn ich gedanklich ganz bei den Unisachen bin, wenn ich einen geregelten Tagesablauf habe und garnicht so zum Nachdenken komme.

Ist bei euch in den Vorlesungen den Anwesenheitspflicht? Sonst wäre es vielleicht gut, wenn du einfach statt in die Vorlesung in die Bibliothek gehst, oder irgendwo hin wo du dich wohl fühlst und dort den Stoff lernst, so lange bis du das Gefühl hast, die PAs haben sich gelegt.

Hast du denn ein paar Bekannte an der Uni? Vielleicht würde es auch helfen, wenn du mit denen zur Vorlesung geht, oder ihr euch nett zu einem Kaffee danach verabredet.

Und ist es denn überall im Hörsaal gleich schlimm? Ob du oben oder unten sitzt, bei anderen Leuten oder alleine? Vielleicht hilft es ja wenn du da mal ausprobierst ob sich was ändert.

Studium abbrechen würde ich nicht!!! Das musst du natürlich selbst wissen, aber ich denke erstmal ist noch Zeit auszuprobieren ob du nicht so eine Lösung findest. Bei uns an der Uni gibts zum Beispiel auch eine psychologische Beratungsstelle, gibts bei euch sicher auch. Geh doch dort mal hin, die Psychologen dort hören dieses Problem sicher nicht zum ersten mal!

Kopf hoch!

k'i ll]mXe


Ich habe mal unterschwellig durchschauen lassen, dass ich bestimmte Situationen immer noch meide und sie reagierte darauf mit: " Dann nehmen sie anderen den Platz weg und wir können uns das schenken."

keine gute Therapeutin wenn sie so emotional reagiert und ihre eigenen Meinung so in den Vordergrund stellt.

"Platz wegnehmen", als ob es darum gehen würde.

k?lei3ne kPailmex210


Ich weiß bald gar nicht mehr weiter.

Eine Tagesklinik gibt es hier nicht in der Nähe.

Ich will das auch nicht schmeißen, merke nur schon wieder das mich das psychische Kräfte mäßig jetzt schon total überfordert.

An manchen Tagen von um 8 bis 19 Uhr an der Uni. Wie soll ich das denn überleben?

Ja, dass mit der Therapeutin stimmt vielleicht.

Das mit dem großen Tagesablauf und in Arbeit stürzen klappt bei mir nicht. Die Horrorgefühle und Gedanken kommen automatisch. ich kann das nicht abstellen.

Für die nächste Theraoeutin müsste ich fast 100 km fahren und allein der Gedanke ist ein Alptraum wenn ich mich allein in Auto oder Zug setzen müsste.

Das mit dem Alprazolam kann ja auch keine Dauerlösung sein.

Ich muss irgendwann mal ne Prüfung schreiben und da regiulär aufnahmefähig sein. Nicht total zugedröhnt

RTatloxs23


Muß es denn unbedingt ein Studium sein? Bei dir hört es sich so an als ob du sehr unter dem Leistungsdruck leidest und dann deine PA's bekommst. Evtl. wäre eine Ausbildung etwas für dich, vielleicht im sozialen bereich o.ä. wo der Druck eben niedriger ist. Wenn du dort lernst zu bestehen kannst du danach immer noch studieren. Was studierst du denn wenn ich fragen darf?

Smchl`ump`fine-*Hambuxrg


Huhu!

Was studierst Du denn eigentlich?

Und bist Du auch bei einem Psychiater in Behandlung?

Es gibt auch noch viele andere Mittel gegen Panikattacken, z.B. Paroxetin.

Wurde eine umfassende psychologische Diagnose bei einem Psychologen gestellt? Oft hat jemand nicht "nur" PAs, sondern auch weitere Erkrankungen.

k8leiPne P,alme21x0


Ich studiere Gesundheit und Soziales, um Sozialarbeiter zu werden.

Vielleicht nicht der ideale Job, wenn man Panikattacken hat und an einer Angststörung leidet.

Ich bin beim Psychiater in Behandlung.

Angststörung, Panikattacken und mittelschwere Depressionen standen auf der Behandlungskartei.

Wie gesagt Opipramol und Alprazolam für den extremen Notfall.

Ne Therapeutin habe ich auch, aber wie gesagt. Sie wollte dass ich mich mit allen schlimmen Situationen radikal konfrontiere und meinte ich nehme anderen den Platz weg, wenn ich immer noch nicht die gewissen Wege fahre.

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