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Studium schmeißen wegen Panikattacke/ Angst vor Reaktion

sbcullUixe


Und wenn du erstmal um dich zu erholen und von deiner Mutter Abstand zu haben...in eine Klinik gehst ?

ksleiine Palm(e2?1x0


Wie soll das denn gehen?

Das geht nicht von einem auf den anderen Tag? Ich brauch da ne Überweisung und was weiß ich nicht alles.

Außerdem muss das vorher mit der Krankenkasse vereinbart sein. Ich hab grad mal seit 2 Tagen die neue Krankenkartennummer. Was, wenn die Kasse das nicht trägt?

Meine Mutter würde ausflippen. Und mein ganzes Umfeld auch.

Sowas ist doch ne lang beantragte Sache, oder nicht?

sAcu!llixe


nein....das ist nicht so schwierig

Deine Mutter wuerde ausflippen ? Goenne es ihr,vielleicht nimmt sie dann deine Psyche endlich mal ernst...

Der Schritt in eine Klinik ist nicht so schwierig

Such dir eine gute Klinik aus mit gutem Therapieangebot (im Internet,z.B.findest du Information) ruf dort an (frag was du tun musst,um aufgenommen zu werden)

such dir einen Arzt,z.B. Psychiater,der deine Aengste ernst nimmt (ich weiss nicht,ob es mit einem Hausarzt auch geht)

setz dich bei ihm durch,schildere dein Elend....ueberzeuge ihn ,dass es notwendig und dringend ist

smculElxie


Auch eine neue Krankenkasse muss einen Klinikaufenthalt zahlen

WOa%terlxi


kannst du deinen vater nicht bitten dir den nachweis zu geben?

Das ist eine gute Idee! Also meine Mutter musste auch für meine Wohnung bürgen, ich denke aber mal, dass es genauso gegangen wäre, wenn mein Vater das gemacht hätte. Vielleicht ist das sogar besser, weil der den größeren Teil Unterhalt zahlt, also auch mehr Geld hat. Eigentlich müsste ein Elternteil reichen, wenn sie eh geschieden sind. Also frag deinen Vater und wenn deine Mutter sich mit dem Unterhalt querstellt, dann musst du es halt einklagen. Also das mit dem Kindergeld ist wohl nicht so schwer...

Und wenn du dann BaföG bentragst, dann kanst du dir das, was deine Mutter nicht zahlt, vorausleisten lassen, selbst wenn es sich dann nur noch um 50€ handelt (ab 10€ geht es). Um das einklagen kümmern die sich dann.

W/actexrli


PS: falls du das mit der Wohnung noch machen willst, du hast am 1.9. angefangen? Dann stell jetzt schonmal den BaföG-Antrag und reich das für die Miete nach, der Antrag (das graue oder weiße Blatt) muss bis Ende des Monats gestellt sein, damit du rückwirkend bis 1.9. dann Geld nachgezahlt kriegen kannst und keine Verluste hast.

kwleine+ vPalmex210


@ Waterli:

Die Tatsache, dass meine Mutter jetzt zu meinem Vater hin rennen will und irgendwelche verfälschten Sachen darstellt macht das nicht besser. Wer weiß was die dem jetzt erzählt.

Die überzeugt den dann noch, dass ich eh den Studienplatz wechsle und man da doch für ein Jahr eh auch zu Hause wohnen kann.

Vielleicht zieht es eher, wenn ich ihr damit drohe zu Hause zu bleiben. Ich meine ich hab eh nicht viele Lesungen an der FH durchgehalten, nur dass weiß sie ja nicht

Swmill<ix2


kleinePalme, schau' doch nicht immer darauf, wie deine Mutter auf deine Handlungen reagiert. Wenn es dir schlecht geht und du willst was dagegen tun, dann ist das doch super! Es ist TOLL, dass du was ändern willst. Halte an dem Gedanken fest, wir hier unterstützen dich! Menschen, die deine Probleme gar nicht sehen und nicht ernst nehmen – auf deren Meinung kannst du doch verzichten!

Ich glaube das dringenste ist im Moment, dass du jemanden findest, dem du dich anvertrauen kannst, also einen guten Therapeut. Ausziehen etc kommt danach. Erst mal Gedanken ordnen. Weil wie sollst du alleine leben, wenn du Angst vor dem Alleinsein hast?

Ansonsten google doch mal, ob es bei dir eine psychologische Beratungsstelle gibt. Die können dir vielleicht auch weiterhelfen. Die geben Tipps und schauen, wie es weitergehen kann, überlegen mit dir zusammen die nächsten Schritte.

Mit Kliniken kenne ich mich leider nicht so gut aus, in den Beratungsstellen würdest du hier aber ansonsten auch noch Informationen bekommen.

Und dass deine Mutter sich nun mit deinem Vater zusammensetzen will – das finde ich absolut lächerlich. Sie behandeln dich, als wärst du ein kleines Kind. Schau, dass du ihnen begreiflich machst, dass du solche Unterstützung nicht brauchst. Erklär ihnen, wie sie dir helfen können, wenn sie denn helfen wollen.

kMleinTe PQalme21x0


Vor allen Dingen ist der Beruf ja absolut der Falsche.

Ein Sozialarbeiter, der vorher schon ausgebrannt ist, bevor er mit dem Studium beginnt?

Der sich ab und an in die Arme ritzt, an Angststörung, Depression und Panikattacken leidet?

Toll. Wirklich.

Damit schaufle ich mir auf Dauer das eigene Grab.

Ich meine Lehrer ist auch nicht besser, aber da sieht man nicht das ganze Elend.

Und Grundschulkinder sind eh noch total wuselig und geben einem super viel Kraft

S0mixlli2


Was willst du denn nun am Mittwoch machen? Dann bist du nicht mehr krankgeschrieben.

kileinTe PalBme2x10


Schwänzen. Dann exen sie mich irgendwann automatisch, oder ich setze mich wieder 4 Stunden in den Park und lese.

um die Zeit tot zu schlagen, bis meine Mutter Schluss hat und mich mit nach Hause nimmt. Oder ich gehe nochmal zum Arzt lasse mich krank schreiben

Sdmillxi2


Willst du es nicht wenigstens versuchen?

Ich weiß, wie hart das ist. Diese Angst vor der Angst. Wie geht es dir denn dann im Park – hast du dort auch Panikattacken?

ktleinre PJalmen210


Der Park ist sehr ruhig. Man bezahlt 10 cent weil es mal ein Gartenschaugelände war. Da lese ich dann ab und an oder ich setze mich iins Auto mit dem Zweitschlüssel.

Der Park ist 10 Minuten von der Arbeitsstelle meiner Mutter.

So sehr wie sie mir schadet, sie hat es verstanden mich an sich zu binden und damit fühle ich mich sicher.

Nein, nach der Schwindelattacke vom Samstag will ich das gar nicht mehr drauf ankommen lassen.

Bin ich an der Luft und kann jeder Zeit gehen geht es.

Im Hörsaal ganz vorn läuft das nicht so.

Ich hab den inneren Kampf dagegen anzukämpfen fast schon aufgegeben,

Es ist ja nicht so, dass es neu ist.

Ich hab mich schon 1 jahr auf dem Gymnasium jeden Morgen hingequält und es war eine riesen Schinderei einen 7 Stunden Tag zu überstehen mit Panikattacken, Luftnot usw.

Und das 1 Jahr lang. Die Anspannung ist so schlimm, dass mein Rücken schon total kaputt ist.

S0mill)ix2


Ich hab den inneren Kampf dagegen anzukämpfen fast schon aufgegeben

Das ist nicht gut, denn von alleine wird es kaum besser.

Es ist eigentlich gerade der falsche Weg, den du da einschlägst. Du hast am Samstag was erlebt, was dir Angst eingejagt hat. Und vor lauter Angst, dass das wieder passiert, meidest du nun alles. Das ist nicht richtig. Damit verstärkst du deine Probleme.

Aber ich glaube, wir können dir in diesem Stadium nicht helfen. Du brauchst da dringend Hilfe, jemanden, der dir hilft, aus dem Kreislauf zu entkommen. Wir können dir tausend Mal sagen, dass du dorthin gehen und die Angst aushalten solltest. Aber alleine und ganz ohne Hilfe, wirst du es vermutlich nicht schaffen. Wir sind alle weit weg und das bringt da nichts.

Und es wäre so toll, wenn du die Angst einmal aushalten könntest. Die Angst bleibt nicht über Stunden bestehen. Du musst dir das wie eine Kurve vorstellen, die ansteigt und dann wieder abfällt. Die Angst wird schlimmer, erreicht ihren Höhepunkt. Und irgendwann beruhigt sich dein Körper wieder und alles ist gut. So eine Angstsituation ist purer Stress, dein Körper kann das alles gar nicht so lange aushalten, deswegen beruhigt er sich wieder. Und die Luftnot, die du beschreibst... Versuche dir in den Momenten klar zu werden, dass du natürlich so ein komisches Gefühl hast, weil du schlecht atmest. Deine Muskulatur zieht sich zusammen, auch am Rücken. Alles verspannt sich, du kannst nicht mehr richtig durchatmen. Aber da passiert dir wirklich rein gar nichts. Es wird sich alles wieder entspannen und weiter geht's.

Vielleicht könntest du auch versuchen, im Hörsaal hinten zu sitzen oder zumindest außen am Gang.

k'leine pPal~me210


Das hinten sitzen habe ich die letzten male schon probiert.

Ich hab mir dann immer gesagt: Du kannst jeder Zeit raus rennen.

Nur nach 3 1/2 Stunden ohne Pause war ich total runter mit den Nerven.

In der Schule war das wenigstens nach 45 Minuten vorbei. Da gab es einen kleinen Lichtblick.

Aber die ziehen da 3 1/2 Stunden durch. Das ist für mich mit Panikattacken wie 3 Jahre.

Vor allen Dingen fühle ich mich so allein.

Nehmts mir nicht übel und es hilft ganz doll darüber zu reden.

Aber ihr seit trotzdem alle weit weg. Mir fehlt so jemand, mit dem ich drüber quatschen kann.

Der sich aber auch nicht lusitg macht. Die meisten reagieren ja bei so psychischen sachen total mit abwehr und abneigung

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