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Studium schmeißen wegen Panikattacke/ Angst vor Reaktion

SCmi3lli2


Ihr habt 3 1/2h Vorlesungen ohne Pause? Da muss man doch sowieso mal zwischendurch auf Toilette. Dann steh' doch mal zwischendurch auf.

Und ja, wir sind alle weit weg.

Ich habe nicht vielen davon erzählt, aber denen, den ich es erzählt habe, da hat sich niemand drüber lustig gemacht.

Hast du denn keine Freunde, denen du dich anvertrauen kannst? Vielleicht könntest du ja auch eine Freundin bitten, dir zu helfen. Sie kennt dich besser, als wir hier und kann dir helfen, die nächsten Schritte zu planen. Alleine alles meistern ist in solch einer Situation wahrscheinlich wirklich sehr schwer.

Puh, jetzt ist es aber spät. Ich geh' mal ins Bett. Überleg' dir doch einfach mal, was du als nächstes tun möchtest. Und wen du vielleicht anrufen kannst (Freunde, Beratungsstellen etc.). Bleib' dran und kümmere dich!!! Ich frage dich dann morgen nach deinen Plänen ;-)

Schlaf gut und versuche zur Ruhe zu kommen! Gute Nacht!

M\r.Fexar


Wenn du dich wirklich in eine Klinik einweisen läßt darfst du aber auch nicht vergessen das es in deinen Akten aufscheint.

Diese Tatsache könnte einen im Nachhinein auf den Kopf fallen auch wenn man freiwillig hingegangen ist.

Beispiel: Solltest du einen Unfall mit dem Auto haben, (vorausgesetzt du fährst jemals wieder) wird der andere sobald er weiß das du mal in ner Psychoklinik(ja böses Wort) warst darauf herumreiten.

Aber sollte es nicht mehr anders gehen wäre diese Lösung mit der Klinik natürlich am besten.

PS:Würden wir in Amerika wohnen dann hätt ich dazu geraten dich mit einer Magnum zu bewaffnen denn dann muß die Welt vor dir Angst haben ]:D

B5rombee]rkücxhlein


Guten Morgen Palme @:)

Die Tatsache, dass meine Mutter jetzt zu meinem Vater hin rennen will und irgendwelche verfälschten Sachen darstellt macht das nicht besser. Wer weiß was die dem jetzt erzählt.

Das macht mich wirklich wütend. Als ob man nicht schon Probleme genug hat ...

Glaub mir, ich kenne das mit der Mutter, denn ich erlebe gerade genau dasselbe – nur nicht mit Panikattacken, sondern mit meiner aktuellen Schwangerschaft. Ich kann wirklich nachfühlen, wie schwer es für dich mit 20 Jahren sein muss, sich gegen die Mutter aufzulehnen. Ich habe 38 Jahre dafür gebraucht.

kleinePalme, schau' doch nicht immer darauf, wie deine Mutter auf deine Handlungen reagiert.

Das ist nicht so leicht – immerhin wohnen sie unter einem dach und ich glaube kaum, das sie sich großartig aus dem Weg gehen können.

Schlimm ist auch, wenn die Mutter sich jetzt Vater/Verwandte mit ins Boot holt und dort vielleicht mit Halbwahrheiten argumentiert. Da hat Palme ja so gut wie keine Chance mehr, dagegen anzukämpfen.

Palme hast du nicht eine liebe Tante, Onkel, beste Freundin die dir beistehen können? Dir etwas den Rücken stärken könnten?

Ich wünsch dir wirklich einen schönen Tag mit so wenig wie möglich Angst und Panik @:)

kKlei0ne( Palxme210


@ Brombeerküchlein:

Leider nein. Meine Tante steht sehr eng im Kontakt mit meiner Mutter und ist auch nicht anders. Bei ihr schlägt es in die ganz andere Richtung. Die kümmert sich gar nicht um ihre Kinder. Ich bin total überfodert. Ich packs ja nicht mal 100 Meter aus dem Haus zu gehen.

@ Mr. Fear:

Das ist das 2. Problem. So kann ich den Job als Grundschullehrer und alle anderen sozialen Sachen vergessen, weil es in meiner Akte stehen wird. Verbeamtet werde ich so auch nicht.

@ Smili2:

Wie gesagt die meisten Freundschaften haben sich über den Sommer auseinander gelebt und wie erwähnt. Ich schaffs ja nicht mal aus dem Haus zu gehen. Freundschaften muss man auch pflegen, indem man sich trifft.

Ich hab die Sache mit der Konfrontationstherapie fast aufgegeben. Ich hab mich über 1 Jahr mit der Situation konfrontiert, indem ich in die Schule gegangen bin, was mit Panikattacken und permanenten Ängsten dass der Körper versagt Horror ist. Es ist im Gegenteil immer schlimmer geworden und das Abitur wurde für mich zu einer Lebensaufgabe. Ich hab keine Verbesserung gespürt, dass man sagen konnte wenn ich in die Situation gehe, wird es besser. Es wird eher noch schlimmer.

Ich will einfach wieder normal leben können. Was heitß normal? Normal war das alles noch nie. Ich hatte während meiner ganzen Lebensjahre immer mal Phasen wo unterschwellig schon psychosomatische Beschwerden durch kamen. In der 5. Klasse, als meine Oma starb ging das los. Ich bekam immer wieder keine Luft und fing an zu hyperventilieren. Dann in der 7. Klasse heftige Bauchschmerzen ohne Ursachen. Und in der 8. Klasse ließ mich meine Mutter völlig fallen. Mobbing, ich fing an zu ritzen.

Ich würde nicht sagen, dass die Panikattacken erst da kamen. Ich hatte das zwischendurch als Kind mit 12/13 schon, während des Unterrichts.

Hab es abe immer mit Stress und Aufregung abgetan. Während Theater und Kinobesuchen kam es häufiger, aber die Abstände waren eben größer.

Sdamxlema


Den Job musst du deswegen nicht vergessen, es kann halt sein, dass du nicht verbeamtet wirst. Arbeiten darfst du ja trotzdem, aber eben als Angestellte.

SLonnoeki^nxd


Ich bin total überfodert. Ich packs ja nicht mal 100 Meter aus dem Haus zu gehen.

Wie zum Teufel willst du dann alleine wohnen können? Sei froh, dass deine Mutter da ist. Alleine würde es ja scheinbar überhaupt nicht funktionieren.

kIleinie P%alme2x10


@ Sonnekind:

Zu Hause in meiner Stadt, aber das hat auch damit zu tun, dass ich hier schlechte Erfahrungen gemacht habe. In der anderen Stadt, wo der Studienort ist, geht das. Da gehe ich ja auch durch Parks usw.

Svo_nnexkind


In der anderen Stadt, wo der Studienort ist, geht das. Da gehe ich ja auch durch Parks usw.

Aber in der Hochschule gehst du auch nicht. Wieso denskt du, dass es in einer ganz anderen Stadt besser ist?

k&le:in$e Pajlmge210


@ Sonnekind:

Ich hab kein Problem mit der Stadt, sondern dass Problem in Menschenansammlungen Panikattacken zu bekommen und dass ich der Situation ausgeliefert bin. Wenn du dich ein bisschen beliest, wirst du bemerken, dass PAs meist in Situationen auftreten, aus denen man schlecht herauskommt. Zu Hause ist dabei immer ein Ort, in den man sich zurück ziehen kann. So auch bei mir.

C#anbrxil


Hallo Palme,

sprich doch mal deinen Neurologen auf Cipramil, Cipralex oder Citalopram an.

Ist im Prinzip alles der Selbe Wirkstoff.

Mit diesem Medikament kannst du wieder deinen normalen Tagesabläufen nachgehn.

Eine Therapie zur Ursachenfoschung wäre auch zu empfehlen.

kgl eine 0Palme2y10


@ Canbril:

Ich hab ja in 2 Wochen nochmal Termin, da werde ich das klären. Hast du damit Erfahrungen gemacht? Möglicherweise ist Opipramol einfach zu schwach ":/

S]onnekxind


Zu Hause ist dabei immer ein Ort, in den man sich zurück ziehen kann. So auch bei mir.

Du willst ja aber nicht nur ein neues zu Hause sondern auch eine neue Uni / Studiengang. Und darauf bezieht sich auch das was ich schreibe. Auch an anderen Unis wirst du das Problem mit Menschenansammlungen während der Vorlesung haben. Vielleicht solltest du über ein FH-Studium nachdenken. In meiner Studienzeit waren da nie mehr als 30 bis 40 Leute in einer Studiengruppe.

C*anbxril


Dein Medikament kenne ich nicht.

Und weiß auch nicht wieviel man davon einnehmen kann bzw. muß um "Beschwerdefrei" zu sein.

Ich kann nur von mir sagen das mir das Cipralex sehr gut geholfen hat.

sBunsYhinde8x3


Ich weiß, es ist leichter gesagt als getan: Aber beiß dich durch. Ich hatte in meinem Studium auch soziale Probleme und wollte auch manchmal alles hinschmeißen. Heute bin ih stolz, dass ich nivht aufgegeben habe.

sNculvlie


Das Sozialpaedagogikstudium habe ich an einer FH auch gemacht .Ich fand es sehr gut.

Spaeter kannst du in vielen verschiedenen Bereichen arbeiten.

Teilweise ist es stressfreier als wenn du Grundschullehrerin waerst.

Du glaubst...dass die Schueler dir Kraft geben ?

Aber nur wenn du gut drauf bist,belastbar und selbstbewusst bist und dich gut durchsetzen kannst.....

ansonsten koennen sie schnell zu kleinen Monstern werden,grade in einer Schulklasse.

Ich denke als Lehrer hast du spaeter mehr Stress ,als wenn du als Sozialpaedagogin arbeitest.

Als Soz Paed kannst du mit Familien,Kindern,Knackis,Alten,Babys,Behinderten,Jugendlichen oder im Buero arbeiten.Fuer mich ist es ein toller Beruf.

Wenn du in die Klinik gehst....gibt es einen Eintrag... :-o ...das ist mir neu.

Das waere schrecklich.Ich war noch nie in einer Klinik.Ich weiss es nicht,ob es einen Eintrag gibt.Glauben tue ich es nicht....aber wer weiss.Darueber koenntest du dich informieren.

Fuer den Beruf im sozialen Bereich brauchst du ein erweitertes Fuehrungszeugnis.

Ob so etwas darin vermerkt wird.....koenntest du nachfragen.

In erster Linie brauchst du einen guten Therapeuten und und zuvor eine psycholog.Beratungsstelle.

Das schrieben wir hier schon so oft.

Zur Zeit kannst du kaum alleine bleiben.....die Chance,dass es ohne Therapie mit der eigenen Whg deshalb sehr schief laeuft ...ist sehr gross.Dafuer solltest du stabiler sein.

Ich wuerde mit deiner Mutter Klartext reden,dass du wirklich Hilfe fuer deine Psyche brauchst und nicht die verlogene Show mit dem Studium weiter machen.

(so tun als ob du studierst.....und dann im Park sitzen.)

Hoere mit dem Luegen auf.

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