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Studium schmeißen wegen Panikattacke/ Angst vor Reaktion

S>unfGlowe]r_x73


1. Eine Psychotherapie taucht in keinem Führungszeugnis auf!!!

2. Kritisch KANN es werden, wenn man einen Beruf mit Verbeamtung anstrebt (z.B. Jura- und Lehramtsstudenten). Das liegt aber daran, dass man best. Fragen bei der Verbeamtung wahrheitsgemäß beantworten muss. Wichtig ist hierbei die Betonung "KANN" . Es hängt vieles von der Diagnose ab. Davon, wie lange die Therapie her ist (und auf welchen Zeitraum sich die Fragen bei der Verbeamtungsuntersuchung beziehen).

Bekannt wird grundsätzlich nur, was DU antwortest. Deine Krankenkassendaten unterliegen dem Datenschutz, da taucht NICHTS irgendwo auf.

Schwierige Diagnosen bzgl. Verbeamtung sind Sucht und alles schizophrenen Erkrankungen. Alles andere (Angst, Depression) ist eher "harmlos". Referendariat ist ja auch immer erstmal "auf Probe"; auch im endgültigen Job wird man nicht sofort verbeamtet. Schlimmstenfalls bleibt man erst mal angestellt und muss halt zeigen, dass man den Belastungen des Jobs gewachsen ist.

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Bzgl. der Panik:

Klar geht es Dir zu Hause besser – weil Du die Situation vermeidest. Deine Angst sinkt, weil Du flüchtest. Damit hältst Du langfristig die Angst aufrecht und verschlimmerst die Problematik – weil Du NIE die Erfahrung machst, dass Angst (& alle Symptome, die die Angst mit sich bringt) auch anders nachlässt als durch Flucht und Vermeidung (ARGH – sowas ist bei einem guten Therapeuten Bestandteil der Psychoedukation schon VOR Antragstellung bei der Krankenkasse!).

Was Du mache musst (klingt einfach, ist schwer aber machbar und führt durchaus zum Erfolg): IN der Situation bleiben. Nichts vermeiden, keine "Macken" angewöhnen (Kaugummi,... – ist nur gedankliche Pseudo-Beruhigung. Habe noch nie gehört, dass Kaugummi Umkippen etc. verhindern kann. Es hilft also nur, weil DU es Dir einredest!). Die Panik wird von alleine weniger, wenn man in der Situation bleibt und sich NICHT ablenkt. Und dann weißt Du, dass Du es überstehen kannst – und es wird langfristig immer weniger schlimm.

Diese Konfrontation setzt aber voraus, dass man eine entsprechende Vorbereitung gemacht hat (denn sonst ist ja nix anders, als es jetzt ist: Es fühlt sich scheiße an, man weiß nicht, wie man es schaffen soll,...).

Diese Vorbereitung besteht v.a. aus dem Durchgehen der Befürchtungen:

1. Umkippen. Ja, dann kippst Du halt um, und? Ist mir schon mehrfach passiert. Habe immer Hilfe bekommen, und war in dem Moment zu weggetreten und zu sehr mit mir beschäftigt, um mitzubekommen, ob Leute doof glotzen. Man bekommt immer Hilfe!!!

2. So schnell erstickt man nicht – das sind typ. Angstsymptome. Und solltest Du ersticken: Dann ist's eh vorbei!

3. Dann kotzt Du halt. Ist anderen Leuten auch schon passiert.

Klar sind es alle Dinge, die unangenehm sind – aber nicht absolut tragisch!!!

Und bzgl. des Sterbens:

Wenn Du WIRKLICH sterben musst (Herzinfarkt,...), dann wird es geschehen, egal WO Du bist. Dann bietet Dein "sicheres" Zuhause auch keine Sicherheit!!!

Alles, was draußen auftritt und zu Hause nicht, ist "nur" ANGST – und die kann man besiegen. Wenn man ganz wenig Vertrauen in sich hat und viel Angst vor best. Situationen, sollte der Therapeut anfangs in diese Situationen mitkommen und Dich unterstützen, die Situation ohne Vermeidung auszuhalten. Und nicht zu flüchten.

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Habe jetzt nicht alles gelesen, aber WENN Du schon in Therapie bist, frage ich mich ganz ernsthaft, was Dein Thera mit Dir macht... *seufz*

Ansonsten können "aktive" Entspannungsverfahren wie PMR helfen. Oder sowas simples wie etwas länger ausatmen, als man normalerweise würde.

Ohne vernünftige Therapie kommt man aus sowas aber nur schlecht raus – und je länger die Angst besteht, desto länger und schwieriger wird der Weg raus.

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Der nächste Aspekt wäre dann zu gucken, ob die Angst einen auch vor Dingen "schützt" – oft spielen Leistungsdruck, Perfektionismus, Versagensängste etc. eine tieferliegende Rolle. Daran kommt man aber erst, wenn man nicht mehr stänidg nur über die Symptome redet und alles davon überschattet wird, sondern man die Angst im Griff hat.

Grundlegende Frage wäre hier:

Was macht Dein Zuhause so sicher – und die "böse Außenwelt" so böse? Antwort "die Panik" ist verboten!

s9cu5llie


Fuer eine Erzieherin brauchst du eine Ausbildung und fuer eine Sozialarbeiterin das Studium.

Als Sozialarbeiterin/Sozialpaedagogin kannst du auch mit Kindern zusammenarbeiten.

Ueberlege doch mal welchen Beruf du haben moechtest,sammele Informationen ..und setz dies durch

und lass dich nicht von deiner Mutter so beeinflussen.

Deine Idee mit der Erzieherin war doch auch gut.Das ist leichter als ein Studium,du bist dann schneller von der Mutter unabhaengig.

kaleine 'Palmex210


@ Sunflower-73:

Die Konfrontation vollziehe ich seit einem Jahr. Ich hatte immer Angst vor der Schule, dass es dann wieder passiert und bin trotzdem hingegangen. Und was hat es mir genützt? Klar, ich habe ein Abitur. Aber ganz ehrlich. Ich finde, es ist jetzt noch schlimmer als vorher. Ich weiß, Konfrontation mag ja richtig sein, aber bisher habe ich davon nichts bemerkt. Ich war trotzdem über 6 Stunden angespannt.

Und hatte diese ganzen Symptome. Und es geht einem echt scheiße dabei.

Ich weiß auch nicht, was manche Therapeuten erzählen mit: Eine Panikattacke dauerte eine halbe Stunde und dann ist das abrupt vorbei. Glaubt meine Therapeutin immer. Meine Panikattacken dauern bis zu 1 1/2 Stunden und mein Herz reguliert sich auch nicht nach 30 Minuten runter. Das ist totaler Quatsch. Ich bin damals eingeliefert wurden und hatte nach 2 Stunden immer noch nen Bliutdruck von 190 zu 80. Da konnten mir die Ärzte geben, was sie wollten.

Da hat auch kein Faustan was gebracht.

@ scullie:

Ja, ich weiß. Na, ja schneller auch nicht. Im Gegenteil. Das ist eine Privatschule. Sprich die wollen monatlich 300 Euro sehen. Und damit sitze ich wieder in der Abhängigkeitsfalle.

sicuallixe


In anderen Orten ist eine Erzieherausbildung kostenlos oder kostet nur sehr wenig Geld.

k{le*in_e Pamlme2x10


Sicher nur da stehe ich auch wieder vorm Problem der Unterkunft ohne Kindergeld

slcyulxlie


???

Kindergeld .....kann dir ausgezahlt werden

Unterkunft ....kannst du dir suchen

k^ledine Paa1lme21x0


@ scullie:

Ich glaub du hast einige Seiten überlesen. Genau da liegt das Problem. meine Mutter weigerte sich mir das Kindergeld auszuzahlen und den Unterhalt für mich, den sie mir zahlen müsste. Für eine Unterkunft brauche ich eine Einkommenrklärung und die gibt sie mir nicht. Genau da liegt ein weiteres Problem. Ich müsste das alles erst einklagen auf etlichen Wegen und das kostet mühevolle Zeit die mir verloren geht

SEunflo8werx_73


Kindergeld direkt bei der Behörde beantragen. Du kannst Deine Mutter da umgehen. Notfalls BaföG beantragen – die Ämter wissen schon, wie sie an Eltern rankommen. Einklagen musst Du nichts, nur zu den entsprechenden Ämtern gehen und die Situation schildern. Selber einen Nebenjob suchen.

Dauer der Panikattacke:

Es kann länger dauern, abrupt geht es nicht vorbei (eher langsames Sinken). Wenn es über Stunden gefühlt extrem ist, liegt es i.d.R. an subtiler Vermeidung, Nicht-Zulassen der Angst.

Es ist nicht leicht – und vielleicht ist wirklich mal eine langfristige stationäre Behandlung in einer GUTEN Klinik angezeigt. Sich MIT der Angst "irgendwie durchmogeln" (Ändern der Ausbildung, Vermeidung der Uni,...) ist einfach KEINE Lösung, denn es funktioniert nicht dauerhaft im Leben.

Warum nicht mal richtig in die Gesundheit investieren, Abstand zu Zuhause bekommen – und dann neu durchstarten?

sWcul{lie


:)z ..genau

sdcu3llie


deine mutter wuerde dir doch unterhalt zahlen und dir die einkommenssteuererklaerung geben.....wenn du wirklich genau weisst,was du willst...also welches studium oder ausbildung .....und dies dann auch wirklich konsequent durchziehst...und du dafuer eine unterkunft in einer anderen stadt benoetigen wuerdest...

in einer wg oder studentenwohnheim brauchst du wahrscheinlich diese papiere gar nicht von deiner mutter

du solltest endlich mal lernen....selber noch mehr dinge alleine auf die reihe zu kriegen und selber noch mehr informationen fuer dich und deine ziele zu sammeln

k\leineI Palmxe210


Meint ihr eine WG ist empfehlenswert?

Das ist auch wieder so ne 50/50 Sache.

Entweder es klappt oder nicht, oder?

S>amulemxa


WG ist schon mal ne gute Sache.

1. Man kommt günstiger weg.

2. Man hat Menschen um sich rum, die einem helfen können und oft sehr gute Freunde werden.

sZcuFllie


Ich fand meine WG Zeit toll.....es macht Spass, wenn es eine nette WG ist

c#i8rlmezz


WG halte ich auch für eine gute Idee...

kvleirne Pal@me210


Das ist eben das Risiko. Auf so engem Raum zusammen kann das auch daneben gehen.

Ich hab in der Vergangenheit oft mit Mobbing zu tun gehabt und das wollte ich nicht nochmal erleben

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