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Studium schmeißen wegen Panikattacke/ Angst vor Reaktion

SJchlumpfione-Hamxburg


Kannst Du mit dem Psychiater vernünftig über eine andere Medikation sprechen oder ihn wechseln?

Ich bin selbst psychisch betroffen und hatte deswegen auch Probleme im Studium. Es gibt noch viele andere medikamente, die Dir helfen können - versprochen!

kRleinZe P(almxe210


Nein er meint eben dass ich das weiterhin erstmal ausprobieren soll

Er ist hier auch der einzige in der Nähe.

Er schwört auf die Tabletten.

Nur wie gesagt. Alprazolam möchte ich nicht mal ausprobieren.

Da schlafe ich im Hörsaal ein und die denken alle ich bin total zugekifft oder so.

R3atlo#s2x3


Du willst Sozialarbeiterin werden und dich mit Problemfällen anderer auseinandersetzen obwohl du Panikattacken hast? Ich finde das irgendwie schwierig. Wie kamst du darauf gerade das zu machen?

Und was meinst du zu meinem Vorschlag dir was zu suchen was erstmal weniger Leistungsdruck aufbaut? Aufgeschoben ist ja keineswegs aufgehoben.

s<culxlie


Ich wuerde zu einer psychologischen Beratungsstelle gehen,damit du eine geeignete Therapeutin finden kannst....(sie vermitteln passende Therapien)

Deine Therapeutin hoert sich nicht gut an..

khleinAe Pa7lme21x0


Danke für eure Beiträge.

Ich fühle mich heute wieder total mies.

Ich lüge meine Mutter jetzt seit einer Woche an.

Aber ich packs einfach nicht bis in den Hörsaal.

Montag ging das noch. Da hatte ich eh den Termin beim Neuro und habe gesagt, ich gehe noch zur letzten Vorlesung.

Sie denkt da war ich auch, aber vorm Hörsaal kam das wieder wie Wallungen in mir hoch.

Die ersten Anzeichen einer Panikattacke. Die letzte vor einigen Tagen war die Hölle. Sowas will ich nie im Leben nochmals durchmachen müssen.

Dienstag hab ich mich zu 2 Vorlesungen hingequält. Dachte aber am Ende ich breche im Hörsaal zusammen.

Ich hab nur noch gezittert, Spannung am ganzen Körper. Die dachten sicher alle ich bin total fertig mit den Nerven.

Mittwoch und Donnerstag war der Professor zum Glück auf Dienstreise.

Aber heute das gleiche wieder.

Ich kam schon vorher kaum vom Klo runter. Hab mich übergeben usw., hab gezittert, dachte ich kollabiere.

Und als ich davor stand dachte ich nur: Nein, jetzt geht das schon wieder los. Beim letzten Mal war das auch so. Jetzt kommt schon wieder so eine scheiß Panikattacke.

Ich bin dann für 4 Stunden sinnlos in der Stadt umher gerannt und hab mich am Telefon entschuldigt bei der Hochschule, hab gesagt ich sei krank. Jetzt sagt die mir, die wollen einen Krankenschein, weil der eine Kurs Pflicht war. Jetzt muss ich wieder zusehen wie ich an den Schein komme.

Für Dienstag bei der einen Vorlesung bräuchte ich ja auch einen. Vielleicht exmatrikulieren die mich auch gleich.

Hab mich selbst verachtet und gehasst und andererseits habe ich ein leichtes Fünkchen Erleichterung gespürt.

Ich war auch zwischendurch bei meiner Mutter, die arbeitet als Lehrerin und ab und an setze ich mich immer zu ihr in den Vorbereotungsraum, mit dem Vorwand ich hätte Zeit zwischen den Vorlesungen.

Die ist aber total ausgerastet, weil sie auch nicht ständig will, dass ich zu ihr auf Arbeit komme.

Nur wenn ich allein irgendwo rumrenne, geht´s mir total schrecklich und es ist wie vor dem Hörsaal. Ich hab totale Angst dass ich da auf offener Straße zusammenbreche.

Ich fühle mich furchtbar, meine Mutter anzulügen. Zumal die alles ja bezahlen muss. :°( Ich hasse mich dafür und das hinterlässt dann unschöne Schnitte auf meinem Arm. Nur dass hilft ein bisschen.

Sie versteht das mit den Panikattacken nicht. Bei ihr fühle ich mich sicher.

Ich würde auch was anderes machen, nur das Problem wäre, dass ich mich eigenständig versichern müsste. Der Beitrag liegt bei fast 200 Euro, denn im Moment bin ich studentenversichert. Familienversichern geht nicht, weil meine Mutter Privat versichert ist. Kindergeld würde für meine Mutter weg fallen und von irgendwas muss ich ja leben Ganz abgesehen davon, habe ich mittlerweile das Gefühl, dass ich gar nichts mehr allein auf die Reihe kriege.

Und je öfters ich da nicht hingehe, umso größer wird der Batzen an Problemen. Ich kann meine Mutter schlecht für das nächste halbe Jahr anlügen, nen Krankenschein brauche ich ja auch.

Wenn ich den nicht bringe, lassen die mich vielleicht gleich zwangsexmatrikulieren? Geht das? Und könnte ich dann nie wieder an eine Uni? Das jetzt war eine Hochschule.

Einerseuts spüre ich dass dieses Vermeidungsverhalten alles andere als richtig ist, aber auf der anderen Seite: 2 Tage in der Woche an der Uni gehen bis 20 Uhr 45, andere bis 19 Uhr, ab um 8. Das halte ich so niemals durch.

Zu meiner Studienwahl: Ich wollte eigentlich Grundschullehrerin werden. Nur mein Durchschnitt war zu schlecht. Aus Panik dass ich ohne irgendwas da stehe, hat meine Mutter darauf gedrängt dass ich mich dafür bewerbe, weil es eben ganz hier in der Nähe ist.

sZculllie


ach jeminee

Deine Gesundheit ist erstmal das Wichtigste,nimm die Panikattacken ernst,du wirst psychische Gruende aus deiner Vergangenheit und Gegenwart dafuer haben...

Ich wuerde mich krank schreiben lassen,ernsthaft mit deiner Mutter reden (du kannst nix dafuer dass du die Panikattacken hast..aber du hast sie...ich hatte sie frueher auch als Studentin....meine Mutter verstand es auch nicht,ist auch Lehrerin)

Mir half damals eine gute Therapie..

Wenn du nix tust und bei deiner wirklich schlechten Therapeutin bleibst....wird es dir nicht besser gehen...

Fahr mal in die Stadt,lass dich bei einer psychologischen Beratungsstelle ueber hilfreiche Therapien beraten oder geh in eine gute psychiatrische Klinik..

Dir muss endlich mal geholfen werden....nur wenn du immer noch in deiner urspruenglichen Situation verharrst.......wird nix besser

s(culVlie


Du kannst nur erfolgreich studieren,wenn es dir psychisch wieder besser geht,du stabiler bist....aber dafuer musst du etwas tun und Mut haben Dinge zu veraendern...(was ich bereits schrieb)

Deine Gesundheit ist jetzt wichtiger als das Studium.Wenn du dich fuer eine laengere Zeit krank schreiben laesst,kannst du danach immer noch weiter studieren.

Geh auch zu einer studentischen psychologischen Beratungsstelle.die wird es an eurer Uni geben...

kGle,ine }Palme621x0


Ich sags ganz ehrlich: In unserer Familie gibt es psychische Belastungen oder Krankheiten nicht. Sprich die sind alle so erzogen wurden, dass man hart bleiben muss und wer das eben nicht kann ist gebranntmarkt auf alle Zeiten. Der ist eben ein Irrer. So sehen das meine Großeltern und meine Mutter auch.

Die haben da nicht das feingefühl.

Ich weiß, ich sollte das machen. Aber ich habe Angst dass mich der Arzt nicht krank schreibt. Das ist so ein alter Arzt, der mal bei der Armee war.

sCculMlie


Er wird nicht der einzige Arzt auf der Welt sein,notfalls faehrst du etwas weiter und suchst dir einen anderen Arzt und redest mit ihm ueber dein Problem.Du solltest dir Leute suchen,die dich verstehen.

k3le[in?e Palmde2x10


Genau dass ist sehr schwer.

Wenn man mit Panikattacken daher kommt, denken die alle, man hat was genommen.

Leider ist der Arzt mein Hausarzt. Hier in der Gegend ist alles saumäßig überfüllt.

Die meisten hier nehmen nicht mehr jeden an.

Und seit meiner Umstellung von Privatversichert auf gesetzlich bin ich statt 10 Minuten maximal noch 5 im Behandlunszimmer

sbculnlie


Panikattacken haben sehr viele Menschen.Du solltest dir Aerzte suchen,welche sich damit auskennen und dich verstehen.Es scheinen dich viele Leute nicht zuverstehen...der Arzt,die Mutter,die Therapeutin....daher suche dir Menschen,die sich mit diesem Thema auskennen

(du kannst auch im Internet nach Aerzten und psychologischen Beratungsstellen und Therapeuten in deiner Gegend und etwas weiter ...entfernt ...suchen)

Leute,die dich nicht verstehen... koennen dir auch nicht helfen..

Googel mal im Internet unter Panikattacken oder Aengste oder Angstzustaende..Dort findest du auch Informationen

uCpeWla


Ganz ehrlich, ich habe den Eindruck, du gehst sehr passiv mit der Situation um. Es scheint, als wären die Panikattacken gottgegeben – und spüre nicht, wie du aktiv nach Ursachen forscht, wie du aktiv dagegen ankämpfst. Kann es sein, dass dir die Panikattacken gar nicht so unwillkommen sind? Dass du sie verwendest, um etwas zu vermeiden (nicht nur die Vorlesungen, sondern das Studium an sich, das "erwachsenwerden"? Dass du mit den Attacken deine Mutter zwingst, sich mehr um dich zu kümmern, als ihr lieb ist, und so das Abhängigkeitsverhältnis verlängern kannst?

kQleine YPalmxe210


@ upela:

Klar, dass gibt mir den absoluten Kick. Panikattacken sind das tollste der Welt. Das Herzrasen, wie man das Gefühl bekommt sich vor versammelter Mannschaft zu übergeben, das flaue Gefühl im Magen. Noch besser als Bunjee springen nur ohne Geld.

Entschuldige bitte, aber hast du jemals schon eine Panikattacke gehabt ??? ? Und warst wie ich in der Notaufnahme ??? Umgeben von 3 Ärzten die dachten du machst das Letzte weil dein Blutdruck bei fast 200 zu 90 lag. Warst du deshalb schon mal eine Nacht auf der Strock Unit wo normalerweise nur die Schlaganfallpatienten hinkommen? Ich ja. Und das will ich nie wieder erleben müssen.

Ich denke nicht, dass du jemals soetwas erlebt hast. Panikattacken sind Todesangst.

ich kenne meine Ursachen nur offenbar reicht das nicht.

Wenn ich nicht dagegen ankämpfen würde, würde ich nicht einmal wöchentlich zur Therapie gehen und zum Neurologen und hätte mich nicht bereits ein halbes Jahr mit Antidepressiva voll gestopft.

Meine Mutter zwingen ??? ??? ??? ? Soll ich lachen ??? ?? Ich zwinge gar keinen. Die Attacken kommen dann wenn ich allein bin und das hat mit meiner Mutter nichts zu tun. ich fühle mich nur sicher wenn sowas kommt, wenn sie dabei ist, weil sie mich bisher immer beruhigen konnte.

Ich bin wegen PAs zwei Mal mit Blaulicht ins Krankenhaus gekommen, weil alle dachten es ist das Herz oder ähnliches.

Dein Beitrag ist in meinen Augen nicht realistisch.

k_leine{ Ppalme210


@ scurille:

Beim Neuro fühle ich mich schon ein bisschen besser aufgehoben. Nur bei ihm stören mich etwas die Benzodiazepine, die ich im Notfall nehmen soll. Gerade Alprazolam ist ja kein Kaubonbon. Ja, du liegst vermutlich richitg. Ich bräuchte Ärzte die eher ne Beziehung dazu haben

t?sch$iwapt@schixschi


Hallo kleine Palme,

das was Du durchmachst kenne ich. Bei mir hat es während des Studiums in einer Prüfung "angefangen". Und es ging immer weiter - bis zu dem Punkt dass ich Angst vor den Vorlesungen hatte..und sie mied und alles noch schlimmer machte. Ich habe mich damals meinem PsychoProf anvertraut und er hat mir eine Verhaltenstherapie vermittelt - und sie hat sehr gut geholfen! Einige "Tricks" wende ich heute noch an wenn ich das Gefühl habe es geht wieder in die Richtung Panik.

Wenn Du magst kann ich Dir gerne erzählen was in meiner Therapie gelaufen ist.

Liebe Grüße

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