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Studium schmeißen wegen Panikattacke/ Angst vor Reaktion

sMcjullixe


Und falls du doch in eine Klinik gehst (waere vermutlich fuer dich hilfreich,wenn es eine gute Klinik ist).....erkundige dich ,ob es eine Eintragung im Fuehrungszeugnis gibt.Das Fuehrungszeugnis zaehlt bei vielen Bewerbungen.

Ich denke,es steht nicht drin,ausser bei Zwangseinweisungen..

cNhantxe


Vorweg, ich hab nicht alle 25 Seiten gelesen und hoffe, ich schreibe nichts Doppeltes oder habe was Wichtiges übesehen.

Aber zur Ausgangsfrage nochmal:

Ich hatte auch eine Therapie wegen Panikattacken und kann dir nur sagen, dass es falsch ist, nach der Angst zu leben! Das heißt, wir sollten NIE die Aktionen aufgeben, in denen wir Angst empfinen! Stattdessen ist das Ziel, die Angst entweder ganz weg zu bekommen (durch Gewöhnung) oder damit umzugehen und sie als Teil zu akzeptieren, der in uns nicht rational abläuft.

Das heißt, es wäre der komplett falsche Weg, das Studium aufzugeben, in dem man Angstattacken empfindet! Du willst sicher deine Angst besiegen und dich nicht umgekehrt von ihr besiegen lassen, denn deine berufliche Sicherheit ist ein wesentlicher Bestandteil, die Angst abzubauen. Du wirst unabhängiger, hast mehr Möglichkeiten (finanziell) und wirst dich dadurch öfters sicher fühlen als wenn du noch dazu abhängig und perspektivlos bist. :)^

Auf mich wirkt deine Ausgangsfrage allerdings (wenn ich ehrlich bin – denk mal darüber nach, es ist gut gemeint!) wie eine Ausrede, um nicht mehr zur Uni gehen zu müssen. Ich glaube dir, dass du deine Panikattacken dort kriegst. Die bekam ich auch bei angenehmen Tätigkeiten wie Shopping.

Aber ich glaube, worüber du mehr nachdenken solltest, ist ob du dich im richtigen Studium befindest. Du hast den Ehrgeiz anscheinend verloren, es zu Ende führen zu wollen und das kann nur daran liegen, dass du es dir nicht zutraust. Ich denke, darum klammerst du dich an deine Angstattacken, um der Verantwortung für das eigene Versagen aus dem Weg zu gehen. Es ist aber nicht schlimm, wenn man ausbildungstechnisch – ich sags mal so: verkackt. Das kann dir noch 3, 4 oder 5 mal passieren, dass du nicht das machst, was du eigentlich willst (auch wenn du es dir einredest). Wichtig ist nicht, wie oft man scheitert, sondern dass man konsequent handelt und der Sache rechtzeitig ein Ende setzt, um sich was Neues auszusuchen. Gottseidank leben wir im Schnitt 80 Jahre und haben daher etwas Zeit, bis wir unsere Mitte gefunden ist.

Du solltest dir aber erlauben, zu scheitern und fehlbar zu sein und die Verantwortung dafür übernehmen. Und nicht sagen: "ICh kann ja nichts dafür, denn ich bin halt krank." Damit wärst du auf dem Holzweg. Ich habe den Eindruck, dass du deswegen auch nicht zu 100% alles tust, um die Angst zu bekämpfen, denn dann wäre die Ausrede weg ;-)

Wie gesagt ich meine es nicht böse. Aber denk mal selbst darüber nach, ob es nicht in Wahrheit die Anforderungen der Leistungsgesellschaft sind, die dich fertigmachen und wie du zu dir selbst stehst, wenn du scheiterst!

n_eNwbie8J3


Hi,

ich hoffe ich wiederhole hier niemanden (hab mir nicht den ganzen Faden durchgelesen) aber ich würde dir eher raten eine Therapie anzufangen und nicht zum Psychiater zu gehen.

Meiner Meinung nach ist eine Therapie besser, da es bei einer Therapie nicht so sehr um die Ursachenforschung geht, sondern darum wie du deine Ängste kontrollieren kannst und um Strategien zu entwickeln wie du mit deiner Panik umgehen kannst, wenn sie dich attackiert.

Eine Bekannte war jahrelang beim Psychiater und musste starke Antidepressiva schlucken. Ihre Panikattacken wurden immer schlimmer. Jetzt, nachdem sie zu einer Therapie gewechselt ist, und die Medikamente abgesetzt hat, geht es ihr Stück für Stück besser. Das ist natürlich nicht der einfachste Weg, aber auf Dauer der gesündere. Oder willst du dein leben Lang Medikamente schlucken, die evtl. nicht unerhebliche Nebenwirkungen habe?

Der Grund warum du Panikattacken hast, denke ich, bringt dich nicht weiter, sondern du musst wege finden damit umzugehen.

Vielleicht konnte ich ja helfen.

Viele Grüße,

N]urt_ei{n_{Opa


Liebe Palme @:)

Solange werde ich eben entweder pendeln müssen in der Stadt in der ich gerade bin, oder für ein halbes Jahr ab Dezember die Einraumwohnung nehmen.

Wie willst du denn pendeln, wenn du es nicht mal schaffst, 100 m von deinem Elternhaus weg zu gehen? Nicht schaffst mit Bus oder Bahn zu nem Therapeuten zu fahren? Nicht schaffst, mit dem Auto zur FH zu fahren? Wie dann pendeln, und dazu noch in einer fremden Stadt wo keiner ist, wo du im Notfall mal dein Herz ausschütten kannst?

Versteh mich nicht falsch, ich würde super finden wenn du das schaffst – aber ist das nicht genau das Problem?

Eine Bekannte war jahrelang beim Psychiater und musste starke Antidepressiva schlucken. Ihre Panikattacken wurden immer schlimmer.

Dann waren es nicht die richtigen AD;)

Manchmal muss man eben 2,3,4 oder auch 5 ausprobieren, bis man das für sich richtige hat.

Der Grund warum du Panikattacken hast, denke ich, bringt dich nicht weiter

Muss dir widersprechen. Wenn ich den Grund meiner Panik und Angst kenne, kann ich es mit Hilfe der Therapeuten aus dem Weg schaffen. Wenn Palme zum Beispiel ein extremes Problem mit ihrer dominanten Mutter hat, dann muss sie genau dort ansetzen – sonst dreht sie sich ewig im Kreis. Was helfen ihr dann AD wenn ihre Mutter trotzdem noch präsent ist und ihr von hinten ständig Knüppel zwischen die Beine haut?

swcull2ie


:)^ :)z

s$cullxie


Und : Therapie ist wichtiger als Psychiater und Medikamente

nwewbxie83


Sehe ich anders. Das Problem der dominanten Mutter (wenn es denn ihr Problem ist) wird weiterhin bleiben. Aber sie muss lernen damit umzugehen und weiterzuleben. Es bringt doch nichts sich die Realität mit Medikamenten zu verschönern. Die Realität bleibt trotzdem die Realität. Kurzzeitig kann das vielleicht eine sinnvolle Lösung sein, aber langfristig muss man andere Strategien fahren.

Manchmal muss man eben 2,3,4 oder auch 5 ausprobieren, bis man das für sich richtige hat.

Das kann sich über Monate oder Jahre hinziehen. Bis dahin hätte man mit einer Therapie schon viel mehr erreicht. Ich will damit nicht sagen, dass Therapien für jeden oder alle Probleme geeignet sind aber ich würde zumindest mal darüber nachdenken.

Letztendlich geht es doch darum sich so zu akzeptieren wie man ist und damit zufrieden zu sein. Es geht nicht darum anderen zu genügen sondern nur sich selbst. Ob du eine Ausbildung an der Uni oder in einem Betrieb machst ist doch vollkommen egal, solange du damit zufrieden bist. Lass dir keinen Druck von anderen machen!

keleinZe Paxlme210


Ich bedanke mich für alle Beiträge und gehe erstmal einzeln auf alles ein.

@ newbie83:

Ich halte die Medikamente auch nicht mehr für das Mittel der wahl. Mir gings mit und ohne Opipramol scheiße. Pardon, dass ich das so sagen muss. Aber ne wirkliche Änderung war das nicht. Ich war stimmungstechnisch besser drauf, aber wohl eher wegen dem Placeboeffekt, weil man sich einbildet es hilft.

@ scullie:

Danke, sehe ich auch so.

@ Nur_ein_Opa:

Ich bin da immer hin und her gerissen bei Medikamenten (Ohne jetzt gleich die nächste Diskussion zu entfachen dass mein Leidensdruck nicht groß genug ist und ich gar nicht gesund werden will usw) Zu dem nicht 100 Meter von zu Hause weg zu gehen. Es war vielleicht etwas übertrieben. Es geht, zwar mit großen Anspannungen, aber es klappt.

@ newbie83:

Ich bin eigentlich nioch in Therapie. Auch bei der Therapeutin bei der ich war. Nur jetzt warte ich wieder wochenlang wegen der Krankenkasse und das zieht sich wie Kaugummi.

@ chante:

Na, ja ne Ausrede ist das nicht. Erstmal Danke für deinen langen Beitrag. Ich hab das Studium ja noch nicht geschmissen. Es war nur ne Frage was ihr davon haltet.

@ scullie:

Nochmals danke scullie für die Gedankenstütze

S3amlrexma


Komisch, du gehst nur auf Beiträge ein, die deine Ansicht unterstützen... Oder machst die runter, die (berechtigte) Kritik äußern. So kommst du im Leben nicht besonders weit.

k3leinHe Pa\lmex210


@ Samlema:

Sorry, aber ich bin im Leben schon sehr weit gekommen ;-) Ich hab meinen Abschluss den ich immer wollte und jetzt einen Studienplatz.

Was will ich mehr?

Und ich bin ein freier Mensch. Ich kann eingehen worauf ich will. [...]

k,lei'ne P^al]mxe210


@ all und auch wie scullie sagte:

Das hier ist ein Forum, in dem es jedem Teilnehmer nahe liegen sollte, den Gegenüber zu unterstützen. Kein Thread , indem man andere durch den Kakao zieht, alles permanent in Frage stellt.

Ich bin mit fast 21 sehr gut in der Lage zwischen Kritik und ausfallenden Worten zu unterscheiden. Und einige Beiträge hier sind defintiv ausfallend. Das hat auch nichts damit zu tun, dass mir der ein oder andere nicht nach dem Bart quatscht. Ich bitte darum sachlich zu bleiben und nicht ausfallend zu werden. Ihr erwartet das von anderen auch.

Danke!

S!amle]ma


Ich hab dich weder beleidigt noch dumm gemacht noch war ich ausfallend.

gQuter Lrdat ist xteuer


Naja. Momentan wirkst du etwas beratungsresistent. Es ist halt die Frage, ob du die konstruktive Kritik der anderen annehmen willst oder nicht. Musst du natürlich wissen, was für dich am besten ist.

Eine gewisse Abneigung gegen Veränderung scheint allerdings schon vorhanden zu sein, denn du gehst ja direkt in die Defensive.

Aber wie gesagt, du musst es wissen.

kCleyin}e PHalme210


@ guter rat ist teuer:

Äh sorry aber ich habe wesentliche Dinge aus euren Beuträgen schon für mich übernommen. Beispielsweise dass ich mir eine neue Therapeutin suche, mehr Sport treibe, und vielleicht die ein oder andere Situation doch durchstehen sollte.

Oder es zumindest zu versuchen. Und ich habe meine feste Planung für nächstes Jahr. Ich weiß nicht, was ihr hier wollt? Ich bin auch nicht beratungsresistent. Es geht lediglich darum, dass ich um einen normalen Umgangston in meinem Thread bemüht bin.

Ansonsten ist das Thema eigentlich für mich durch. Ihr habt mich beraten, ich habe diverse Sachen für mich übernommen und damit ist ja eigentlich alles geklärt. Wenn hier nicht noch jemand mit einer bahnbrechenden neuen Möglichkeit beim Umgang mit Panikattacken kommt, ist die Sache eigentlich für mich durch. Danke für eure Mithilfe.

Danke dennoch für die Beratung!

kjleiqne Pa[lmex210


@ all:

Danke an alle für eure Hilfe!

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