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Studium schmeißen wegen Panikattacke/ Angst vor Reaktion

kQleine tPalxme210


@ tschiwapschichi:

Ja, bitte. Erzähl. Wenn du nicht so öffentlich magst, kannst du auch ne PN schreiben. Vielleicht kann ich ja den ein oder anderen Tipp für mich übernehmen.

Der Neurologe meinte icg soll eins von den harten Beruhigungsmitteln nehmen, wenn es soweit ist. Nur dann bin ich in der Vrlesung wohl nur noch körperlich anwesend. Nicht geisitg

hEolla), diGe waldxfee


ich kann dir auch nur absolut dazu raten, dir schnellstmöglich professionelle hilfe zu holen, nicht so eine therapeutin, wie du sie jetzt hast, die dein selbstwertgefühl mehr zerstört als aufbaut.

panikattacken fühlen sich wirklich furchtbar an, aber sie sind eigentlich sehr einfach zu therapieren und es gibt gute erfolgschancen – mit der richtigen strategie.

alles gute :)*

u:peHla


nein, ich hatte noch nie eine panikattacke. ich bezweifle auch nicht, dass es dir in diesen augenblicken schlecht geht. aber ich sehe, wie du hier schreibst, WENN ES DIR GUT GEHT, und habe kommentiert, wie es auf mich wirkt.

nBabjaXnagxut


@ upela:

wir denken in die gelcieh Richtung, glaube ich *:)

@ kleine Palme:

Versuch bitte, upelas Beitrag nochmal zu lesen. Darin steht kein Wort davon, dass du absichtlich so tust, als hättest die PA, um dich wichtig zu machen.

Trotzdem haben die PA für dich momentan eine Schutzfunktion, weil du deshalb nicht in die FH gehst und dich diesem Studium stellen musst, dass du auf Wunsch deiner Mutter machst. Du gibst an vielen Stellen deinem Umfeld nach, das verstehe ich unter upelas "Passiv-Sein".

Und ehrlich gesagt vermute ich auch, dass die PA das oberflächliche Symptom sind, hinter denen eigentlich ganz andere Probleme sind. Das macht sie nicht weniger beschissen und ja, ich hatte schon Panikattacken, aber mir hat eine Therapie geholfen,, aber sie sind nicht das ganze Problem.

tYschiw<apt^schidschxi


Der Teufelskreis der Angst - den kennst Du sicher. Und es ist genau so wie es beschrieben wird. Problem ist vor allem die Angst vor der Angst, die löst eigentlich die Angst wieder aus. Wenn man Angst hat in einem Raum Panik zu bekommen, steigt die Wahrscheinlichkeit dass man sie bekommt. Was wir in der Therapie gemacht haben: Situationen aufgesucht die diese Angst auslösen und sich dieser dann zu stellen. Der Satz meiner Psycho war "na los Angst komm, na mach schon...". Ich wußte ja, eigentlich kann mir nichts passieren, ich werde nicht tot umfallen, ich werde nicht ohnmächtig - alles spielt sich nur in mir ab - in meinen Gedanken und Gefühlen.Was ist das schlimmste was passieren kann? Du gehtst aus der Vorlesung raus - na und, dann gehste halt später wieder rein. Meine Psycho meinte dass Paniker oft das Problem haben dass sie eigentlich Angst haben aufzufallen, die Augmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dass jeder merkt was mit ihnen los is. Das führt zur Verkrampfung, zu noch mehr Angst - siehe Teufelskreis.

verstehst Du was ich meine?

koleivne PalVmex210


@ najanagut:

Dann frage ich mich was das früher in der 8. Klasse im Theater war, als ich da auch schon PAs hatte oder zu Zeiten des Abis? Oder während einem Musical Besuchs mit 13.. Eine Schutzfunktion? Sorry dass musst du mir erklären. Mein Neurologe sprach eher davon, dass ich zu hohe Erwartungen in mich selbst stelle und mir irgendwann jemand mal heftig vors Schienbein getreten hat.

@ tschiwapchichi:

Ich verstehe jedes Wort und genauso ist es auch. Ich hab Angst vor den Reaktionen der anderen. Und dadurch kommt noch mehr Angst. Ganz wichtig ist die Situation durchzuhalten meinte meine Therapeutin. Nicht raus zu gehen. Hast du noch spezielle Atemübungen oder Tricks?

E+he.maliger6 Nutzer (#3C2573x1)


Vor allem solltest du dich mal einem Problem zuwenden und nicht an verschiedene Baustellen gleichzeitig arbeiten. Auch wenn das Ärger mit deine Mutter bedeutet, da musst du durch, denn dein Studium wirst du so nicht bewältigen können. Wie willst du so deine Prüfungen schaffen.

s+cul<lie


:)^ sehr gute Beitraege.... :)z :)=

kJlPeRine} Palmeq210


Ja wahrscheinlich habt ihr Recht.

Nur ich steh von 3 Seiten massiv unter Druck.

Einmal die psychische Sache an sich, der FH iregdnwie gerecht zu werden und dann noch meine Mutter, die mich massiv unter Druck setzt. Ich soll mit fast 21 endlich mal wissen, was ich später nun mache.

Und dann ist ja noch das Problem da, dass ich meine Selbstaggressionen manchmal gar nicht mehr kontrolliert bekomme und mich ritze (eigentlich ist das seit dem 14. Lebensjahr so, aber zwischenzeitlich waren Pausen dabei und längere Abschnitte indem ich gar nicht den Drang verspür habe. Momentan geht das fast 3 bis 4 Mal die Woche so)

sgcubllie


Solche Panikattacken hatte ich auch als Studentin,es war wirklich ein Gefuehl wie die Todesangst mit starken Kreislaufbeschwerden,Brechgefuehl,Schwindel,Herzrasen und Luftnot,unvorstelllbar grausig.

Ich bekam sie in der U Bahn ,im Fahrstuhl,im Flugzeug und in Hoersaelen.(die Gegenwart meiner Mutter beruhigte mich auch...aber ich wohnte schon sehr lange nicht zuhause )

Mir hat es damals geholfen meine Vergangenheit aufzuarbeiten,grade meine schwierige Beziehung zur Mutter,fehlende Vaterbeziehung und Beziehungsprobleme.

Meine Mutter ist psychisch ein sehr anstrengender Mensch,irgendwie auch psychisch krank.

Fuer sie ist auch das Zusammenreissen wichtig,verdraengt ihre eigenen Probleme,sie hatte kein Verstaendnis fuer meine Psyche und Gefuehle.Fuer sie (als Lehrerin) zaehlte nur Leistung .

Meine Therapeutin meinte,ich habe Panikattacken,weil ich zuviel verdraenge.

(Ausserdem liess mich meine Mutter auch oefter alleine als ich ein Baby war.Sie wollte auch kein schreiendes Baby beruhigen.)

Mir hat es sehr geholfen...schwierige Situationen (wie U Bahn,usw) zu vermeiden und ueber meine schwierigen Kindheitserlebnisse zu reden,ueber meine ersten 18 Jahre.

Diese Panikattacken verschwanden restlos von alleine und kamen auch nicht wieder..

U Bahn fahren,usw ..war fuer mich dann absolut kein Problem mehr...

Ich hatte gelernt allgemein mehr auf meine Gefuehle und meine Grenzen zu achten,das war das Wichtigste.

Meine ersten Anzeichen von Ueberforderung nehme ich jetzt sehr ernst,veraendere dann schnell die Situation.

sIcMullxie


Mein Studium konnte ich dann auch locker beenden und danach in meinem Beruf arbeiten.

Wenn sich Leute ritzen....gibt es auch tiefer liegende Gruende dafuer,welche in der Vergangenheit und in der Elternbeziehung liegen..

J0u)ley


Wenn sich Leute ritzen....gibt es auch tiefer liegende Gruende dafuer,welche in der Vergangenheit und in der Elternbeziehung liegen..

Hier auch nochmal: kann sein, muss aber nicht. Bitte nicht immer alles verallgemeinern.

Eahemaal0iger N"utzer /(#3257x31)


Den Druck machts du dir ganz alleine weil du es allen Recht machen willst. Entscheide dich für einen Weg dann wird es dir auch leichter fallen deine Probleme zu lösen.

Du bist 21, nicht 51. Du hast noch viel Zeit, nimm dir die oder du wirst dein Studium nicht schaffen!

s9cul{lixe


Du solltest lernen ,dass du dich nicht so unter Druck lassen setzen solltest..

Juley : :)z Ich will es nicht so verallgemeinern,so pauschalisiert ausdruecken..aber auch durch meinen Beruf kenne ich viele Leute,welche ritzen.

Bisher habe ich es noch nie erlebt,dass es bei denen nicht mit der Vergangenheit und Elternbeziehung zusammenhing...wie gesagt..da gab es bisher immer Zusammenhaenge..

das ist meine Erfahrung...

JZulexy


scullie, Vorschlag: dann schreib doch in Zukunft "es könnte sein dass" oder "bei vielen ist es so", aber es klingt eben bei dir so, dass das immer so ist und bei jedem und basta.

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