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Studium schmeißen wegen Panikattacke/ Angst vor Reaktion

kFlei9neH IPalmTe21x0


@ scullie:

Als ich deinen Beitrag las, hatte ich das Gefühl dass du über mein Leben geschrieben hast.

Mir gehts ganz genauso. Meine Mutter ist auch Lehrerin. Zu meinem Vater hab ich schon lange keinen Kontakt mehr. Und sie ist auch sein sehr anstrengender Mensch.

Genau wie bei dir, zählt für sie nur Leistung. Psychische Sachen gibt es nicht. Grundsätzlich nicht in unserer Familie.

Wenn ich während meiner Zusammenbrüche (die ich schon beim Abi hatte) zum Arzt bin, hieß es immer ich drücke mich vorm Unterricht.

Ich habe in meiner Vergangenheit etliche unschöne Sachen erlebt.

Diese Beziehungsproblem zu meinem Vater, 2 Todesfälle (ich habe 2 Omas verloren die mir sehr nahe standen), die Zeit in der meine Oma im Altersheim war usw.

Mobbing in der Schule und dadurch kam dann das mit dem Ritzen. Was interesseant ist, dass ich so eine Phase schon mal in der 5. Klasse hatte, nachdem meine Oma starb. Ich habe hyperventiliert, mir ist schwarz vor Augen geworden. Die Ärzte fanden aber nichts. Ich hatte Angst zu ersticken. Und sie starb an einer Lungenembolie.

Wow ich bewundere dich und schaue zu dir auf, dass du das Studium trotzdem gepackt hast, respekt!

@ Mellimaus21:

Ich will immer allen gerecht werden, komme aber an meine Grenzen. Und ich habe Angst, dass mich meine Mutter eben als Versager ansieht . Sie kann dann sehr gemein und ausfallend werden.

Eohemalig1er Nutyzer (#u3257F31)


So leid es mir auch tut, aber ich fürchte da musst du dann mal durch. Du bist erwachsenen und musst dein eigenen Leben leben. Deine Mama kann dich nicht immer an die Hand nehmen. Du wirst irgendwann mit deinem Problemen und deinem Leben alleine dastehen.

Man kann es nicht allen Menschen Recht machen, irgendwem wird man immer auf die Füsse treten und da muss man dann auch stark sein und dadurch. Du bist wie ein Fähnchen im Wind und irgendwann reißt es dich weg ...

sYcullYie


Diese Krise hatte ich als Kind auch als meine geliebte Oma starb... :)_

Deine Mutter geht nicht fair mit dir um,es ist wichtig,dass du dich von ihrem Erwartungsdruck und Einstellung befreist.Dass sie dann gemein werden kann,spricht auch dafuer ,das sie kein leichter Mensch fuer dich ist.meine Mutter war aehnlich.

Versuch sie nicht so ernst zu nehmen,wenn sie so abwertend und verstaendnislos wird.

Wichtig ist doch ,dass es DIR ERSTMAL WIEDER GUT GEHT.Dafuer brauchst du Leute,welche du dir suchen kannst.. (ich meine...passende Therapeuten) welche dir

tatsaechlich helfen koennen.

Dann kannst du auch das Studium locker schaffen..

s'cul"lie


Es ist bestimmt sehr wichtig,dass du lernst es nicht allen Leuten recht machen zu muessen.

Lieber Prioritaeten setzen.

An erster Stelle kommt deine koerperliche und seelische Gesundheit..

k5lPei$ne Pealme2x10


@ scullie:

Hast du Tipps, wie du es schaffst, wenn mal wieder so eine Phase kommt? Joggen oder so? Hilft das. Ich weiß, dass ich das geregelt bekommen muss. Aber es ist so furchtbar schwer. :°(

Ich bekomme ja mittlerweile schon Panik wenn ich mich 50 km vom Haus entferne. Alleine fahren ist gar nicht mehr möglich. Selbst wenn meine Mutter dabei ist, existiert eine gewisse Anspannung.

Kann es sein, dass das ein Trauma ist? Ich spüre, dass tief in mir irgendwas gärt.

@ Mellimaus:

ich weiß. Um ehrlich zu sein: ich fühle mich teils immer noch wie ein Kind, dass jetzt in die Position des Erwachsenen gestoßen wird und damit heillos überfordert ist :-(

s{cullRie


Mit Trauma kann es auch etwas zu tun haben (war auch bei mir so )

Was haeltst du denn von den Tipps, die ich dir bereits gab ?

kQleiMne PPalme2x10


@ scullie:

Sehr gut sind die Tipps. Ja, nur wenn das ein Trauma ist. Da kann man doch nur tiefenpsychologisch arbeiten, oder? meine Therapeutin meinte, sowas kann sie nicht machen

sPcullXie


Du weisst,was ich ueber deine Therapeutin denke... :(v

Googel doch mal im Internet,welche Therapeuten und Therapien es bei euch gibt.Tiefenpsychologisch...

(es gibt auch gute Mischformen in Therapien mit Gegenwart und Vergangenheit )

...waere schon gut,aber in erster Linie zaehlt die Persoenlichkeit des Therapeuten und ob ihr beide einen Draht zueinander finden koennt (meine Meinung)

Er sollte dich verstehen koennen,im Gegensatz zu deiner jetzigen Th.

KhaPtzejS


Hallo Palme,

studierst du das was du willst oder das was deine Mutter für aussichtsreich hält?

Hast du schonmal an Bachblüten gedacht?

Wenn du eine genau auf dein Problem abgestimmte Mischung bekommst und die recht lange nimmst, hilft das auch.

Mein Sohn hatte ähnlich wie du vor dem Abi Panik. Hatte im Dezember vor dem Abi 2 Hörstürze (stressbedingt).

Hat dann mit dem Studium angefangen und noch vor der ersten Prüfung hat ihn ein Prof eingehändig durch einen unfairen Eingriff am PC durch einen Leistungsnachweis fallen lassen.

Er ist in absolute Panik verfallen, wollte das Studium sofort schmeissen.

Eine Freundin hat dann eine speziell auf ihn abgestimmte Bachblüten-Mischung zusammengestellt, die hat er von Januar bis Juli genommen und damit die Prüfungen im ersten und zweiten Semester durchgestanden.

Mittlerweile nimmt er keine mehr, kann sie aber wieder nehmen, wenn es schlimmer wird.

Du musst auch daran denken, es ist mit dem Besuch im Hörsaal nicht erledigt. Beim Bachelor heute stehen alle 5 Monate heftige Prüfungen an. Schaffst du das?

Aufgeben würde ich an deiner Stelle nicht. Irgend was musst du lernen.

Und eine Ausbildung ist nicht einfach als ein Studium. Auch dort musst du Leistung bringen und musst

Klausuren schreiben.

Also zieh das Studium durch, emanzipiere dich von deiner Mutter, werde selbständig.

Kannst du nicht irgendwo weg von deiner Mutter studieren und selbständig werden?

LG

S>unflSoweDr_73


Hast Du das Gefühl, dass Dir die Therapeutin hilft? Es klingt so, als ob Du nicht versteht, weswegen Du Dich konfrontieren sollst – und das ist sooo wichtig!

Außerdem ist es wichtig zu schauen, ob und wo/wie Du Dich unter Druck setzt. Wenn es erst beim Abi anfing und jetzt im Studium weiterhin Probleme macht, würde ich auf jeden Fall DORT genauer hinschauen.

WENN Dir Dein Studium gefällt: Bleib' dabei! Nur so wird es gelingen, Dich öfte rund öfter zu zwingen, Situationen trotz Panik auszuhalten.

Denn so schlimm und ätzend es auch ist: Es ist "NUR" Panik. Lass' bitte auch die Finger vom Benzo!!!

Und wechsele ggf. die Therapeutin, wenn Du das Gefühl hast, dass es irgendwie nicht funktioniert. Denn Panikattacken sind verdammt gut zu behandeln, v.a. wenn sie noch nicht so lange auftreten.

Ansonsten ist es nicht wert, sein Leben (= Studium) wegen Panikattacken wegzuwerfen!

S+unflow'erx_73


Habe nicht alles gelesen:

Man kann ein Trauma auch wunderbar mit Verhaltenstherapie bearbeiten, bzw. mit dem VT-Methoden. Ein guter Verhaltenstherapeut wird sich IMMER auch solchen Dingen widmen. Und wenn Deine Thera sagt, sie behandelt keine Traumata: WECHSELN! Sonst bringt es Dir nichts. Wenn Deine Thera sich weigert, ist das eine sehr persönliche Entscheidung ihrerseits – aber nichts, was pauschal für VT gilt.

Und solange Du nicht gut mit der Panik umgehen kannst, würde ich sagen, dass Du unbedingt auch noch VT-Unterstüzung brauchst. Aber bitte bitte nicht mechanisch auf Konfrontation ausgelegt, da muss mehr gemacht werden (was gut möglich ist!!!).

ktl%eine Pa(lmeo210


@ KatzeS:

Danke für deine Hilfe. Das habe ich schon durch. Bachblüten helfen bei mir wie ein Tropfen auf den heißen Stein. ich war extra bei einer Heilpraktikerin, aber das hat nichts gebracht.

Ich hab große Angst weiter weg zu ziehen.

Es gibt die Möglichkeit einer Einraumwohnung, ja

s(cul(lixe


Wenn ich mich damals gezwungen habe ,solche Situationen trotz Panikattacke auszuhalten,hatte es mir absolut nicht geholfen,ganz im Gegenteil ,es wurde noch schlimmer.

Tatsaechlich geholfen haben mir andere Dinge,darueber schrieb ich schon..

s3culltixe


Ausserdem half mir (spaeter) eine gute Partnerbeziehung und auch Sport .Wenn ich Aengste bekam ..trank ich auch gekochte Milch mit Honig,es beruhigte.Psychopharmaka nahm ich ich nicht...

Aber eine passende Therapie ist das Hilfreichste...

seculxlie


Fuer einen Auszug in eine eigene Wohnung muesstest du wohl psychisch stabiler sein.Das wuerde ich nach oder waehrend einer Therapie oder Klinikaufenthalt machen.

Auf jeden Fall wuerde ich mich an deiner Stelle spaeter von der Mutter distanzieren,das half mir auch..

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