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Studium schmeißen wegen Panikattacke/ Angst vor Reaktion

sLcullHixe


Mich erinnert es an Frauen,die von ihren Maennern gepruegelt werden und welche sich nicht trennen koennen,weil ihre Angst vor der Selbstaendigkeit und dem Leben ohne ihn zu gross ist. Auch diese Frauen brauchen nicht jammern,wenn sie immer wieder blau geschlagen werden,weil es einfach klar ist,dass es immer wieder passieren wird.

Sie wollen lieber weiter leiden und sich sehr schwach verhalten.Sie tun nur das ,was ihr Mann ihnen sagt,haben keinen eigenen Willen.

k-leineP Palmem210


Ich will meine Situation verändern.

Allein dass ich mein Problem hier darstelle zeigt ja, dass ich damit nicht mehr leben will.

Wie viele Urlaubssemester kann man den nehmen? 1?

Mein Problem ist denke ich auch, dass ich das alleine gar nicht mehr schaffe.

Hier in der Nähe gibt es nur die 2 Therapeuten. Die eine konnte man ganz vergessen, die andere ist die, die ich momentan habe.

Die nächste wäre 70 bis 80 km weg.

Ich bräuchte jemanden der mich zu den Therapiestunden fährt oder zumindest begleitet.

Da ist aber niemand. Meine <Mutter wird mich nicht 1 Mal die Woche 80 km fahren.

Zug fahren allein ist genauso schlimm wie Auto fahren. Da überstehe ich nicht mal die Fahrt.

Ich glaube bei mir scheitert das schon daran, wie ich zu der Behandlungsstelle komme.

Wie gesagt. Ich wohne hier ziemlich in der Einöde. Die Stadt in der ich studiere, ist so groß auch nicht.

Da gibts nicht mal einen Psychologen

spcullxie


Es gibt auch gute Kliniken mit hilfreichen Therapieangeboten.Vielleicht ist dies dann das Beste fuer dich (aber auch nur ,wenn die Klinik tatsaechlich gut ist)

Was haelt du davon ?

Soll ich dir eine Klinik fuer dein Bundesland heraussuchen ?

Um zu wissen,ob die Klinik gut ist...waere es gut Informationen von einer psycholog.Beratungstelle zu haben.Gibt es bei euch so etwas ?

Da muesstest du googeln.

NAu8r_Xeinn_Opa


meine Therapeutin setzt auf ihre Konfrontationstherapie und will immer nur meinen Willen sehen ohne dass sie checkt, dass ich dafür noch nicht bereit bin

Es wird nie den richtigen zeitpunkt geben und du wirst dich nie bereit dazu fühlen – das ist wie mit dem Kinder kriegen ... es gibt nie den passenden Zeitpunkt. Du bist nicht bereit? Dann lass es so wie es ist ... anscheinend ist es noch nicht schlimm genug, sonst wärst du nämlich bereit. Auf der anderen seite beklagst du hier im Forum dein Leid – also ist es schlimm und du möchtest es nicht mehr. Also los – steh auf und tu was. Das kann dir auch keiner abnehmen.

Was ich bedenklich finde ist, das deine Mutter so garkein verständnis für deine Krankheit hat, aber dennoch geht es dir besser wenn du ihre nähe suchst?

@ sculli

(Konfrontationstherapie macht man eher mit Leute mit Phobien (Angst vor Hunden,Spinnen,usw))

Das ist so nicht ganz richtig. Angstpatienten neigen extrem zu Vermeidungsverhalten – siehe wie hier bei Palme die Uni meiden. Konfrontation mit der Uni finde ich daher wichtig, damit sie sieht, es kann ihr dort nichts schlimmes passieren. Zweites beispiel – Restaurantbesuch. Auch da wird sie durch ihr Erlebnis versuchen solche Besuche zu vermeiden – daher Konfrontation das einzig sinnvolle.

Die nächste wäre 70 bis 80 km weg.

Ich bräuchte jemanden der mich zu den Therapiestunden fährt oder zumindest begleitet.

Dann wäre vielleicht doch eher ein stationärer Aufenthalt das richtige für dich, denn dann bist du zumindest die sorge los, jemanden finden zu müssen, der dich einmal die Woche dort hin fährt.

Ich wünsch dir viel Kraft Palme :)*

kQleine\ Pa'lm;e210


Nein ich glaube sowas gibt es hier nicht.

Ich kann leider erst in eine Klinik wenn mir der Neuro das okay gibt. Und das gibt er mir vorerst nicht. Er meint ich soll erst die Tabletten ausproboeren und die Therapie beenden.

Ich hab mal bei der Krankenkasse vorsichtig vorgefühlt. Der Mann meinte erst wenn alle Schritte gemacht sind: Therapeut, Neurloge und die ihr okay geben wandere ich auf die Stufe Kur. Klinik steht an letzter Stelle. Es sei denn jemand stuft mich als akut ein. Und der Neurologe doktert auf seinen Tabletten rum.

Und so lange keine Selbstmordabsicht oder ähnliches bestehen, wird mir sowas wohl mindestens noch ein hlbes Jahr verwehrt bleiben.

Meine Bedenken sind auch, dass mir das die Krankenkasse verwehrt. Ich bin erst seit 2 Wochen in der studentischen KV.

Und nen Klinikaufenthalt für 5000 Euro kann ich nicht vorschießen.

kglein{e PPalme2x10


@ Nur_ein_Opa:

Und wie komme ich zu der staitionären Klinik? Die ist noch weiter weg. Ich wohne im absiluten Norgendwo.

Das mein Leidensdruck nicht schlimm genug ist, ist absoluter Quatsch. Ich bin bereit. Mir fehlt nur die Kraft.

Nrur_yein_Oxpa


Also ne Überweisung für die Klinik bekommst du nicht nur vom Neurologe. Wenn ich zu meinem Hausarzt sage, es geht nicht mehr ich brauche jetzt hilfe, hab ich in null komma nix ne Überweisung in der Hand ...Lass dir nix einreden. Und es geht ja hier nicht um eine Kur sondern eine stationäre Therapie.

N~uhr_einx_Opa


Und wie komme ich zu der staitionären Klinik? Die ist noch weiter weg. Ich wohne im absiluten Norgendwo.

Ja aber den Weg machst du nicht wöchentlich sondern genau zweimal – einmal hin und einen wieder nach hause @:)

s9cuOllxie


Eine Ueberweisung klappt wirklich so leicht,da hat Opa recht.Wenn dein Neurologe so unglaublich verstaendnislos redet (ich finde es wirklich furchtbar,welche bloeden Saetze du dir anhoeren musst) gehe zu einem anderen Arzt.Deine sehr schlimmen Angstzustaende sollten endlich mal ernst genommen werden.Jede Krankenkasse zahlt ein Klinikaufenthalt,auch wenn du erst kurz in der Kasse drin bist.Der Krankenhausaufenthalt muss mit einem Arzt/Psychiater geplant werden.Es gibt viele Psychiater ,such dir einen guten.

Z.B.in Berlin gibt es z.B. in Neukoelln extra eine Krisenstationen im Krankenhaus,sie kennen sich mit Angstzustaenden aus.Dort kann man ohne Ueberweisung hingehen.

Willst du uns sagen in welcher Gegend du wohnst ?

Soll ich dir etwas raussuchen?

Opa : Ich denke die Konfrontation mit der FH nuetzt ihr gar nix.Sie hat keine Angst vor dem Studium.Sie bekommt in der Fachhochschule (und auch an anderen Orten) Angstzustaende.

Das ist ganz was anderes.Ihre Aengste werden vermutlich nix mit der FH zu tun haben,sondern ihre Aengste haben andere Gruende/Ursachen.Die FH Stresssituation kann es noch verschlimmern.Ich kenne es aus eigener Erfahrung.

Geht es ihr allgemein psychisch besser,wird sie vermutlich keine Aengste in der FH mehr haben..

s,culzliPe


Im Allgemeinen kann man,wenn es einem sehr schlecht geht auch ohne Ueberweisung in eine Klinik gehen.Die Ueberweisung wird dann nach geholt.

Nqur_ee7in_%Opxa


Ich denke die Konfrontation mit der FH nuetzt ihr gar nix.Sie hat keine Angst vor dem Studium.Sie bekommt in der Fachhochschule (und auch an anderen Orten) Angstzustaende.

Orte meiden = Agoraphobie = Konfrontationstherapie ;-)

( Ich hatte auch keine Angst vorm Lidl und habe trotzdem ein Jahr vermieden hinein zu gehen. Das alles nur weil ich meine aller erste Panikattacke in einem Lidl hatte.)

svcullxie


Der erste Schritt fuer sie waere doch,dass sie eine Hilfe bekommt,welche ihr tatsaechlich etwas bringt..

Ndur_jein4_Opxa


Da stimm ich dir zu :)=

Siamle8ma


Sie will doch gar keine Hilfe.

shcullPixe


Ich glaube schon,dass es ihr schwer gemacht wird.Es kann auch am Wohnort liegen.Wir wohnen auch in so einem Dorf.

Sie sollte sich bemuehen an bessere,hilfreichere Leute zu geraten.

Diese Moeglichkeit hat sie...die Vorschlaege gaben wir ihr genug.

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