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Studium schmeißen wegen Panikattacke/ Angst vor Reaktion

tqoy


Ich hab es mit Medikamenten geschafft!

Je nachdem, in welches Gesamtkonzept sie eingebettet sind, können sie eine sinnvolle Krücke sein.

Emhemaligehr Nutz~er (##3925731)


Ich wohne leider nicht in Berlin. Berlin ist von mir über 500 km weg und hier gibt es keine gut ausgebaute Infrastruktur. Mit der Lage bei Ärzten ist es ähnlich. Hier gibt es einen Bus, der einmal am Tag hin und einmal am Tag von dort zurück fährt, Der nächste Bahnhof ist 5 km von hier.

Deshalb auch der Hinweis mit der stationären Therapie. Aber da scheinst du ja nisht zu wollen, denn du erzählst ja dauernd, nee das geht jetzt nicht. So ein schwachsinn. Natürlich geht das. Lass dich vom HA einweisen und gut ist. Und natürlich bezahlt die KK das, wenn du dir jetzt den Arm brechen würdest würde die KK auch eine OP bezahlen, also was soll der Unfug, von wegen die KK zahlt das bestimmt nicht....

Du suchst einfach nach Ausreden. Wer in eine stationäre Therapie will, der findet auch einen Weg ... und davon mal abgesehen, denke ich nicht das eine ambulante Behandlung bei dir ausreichend ist ...

SUmillCi2


Ich bin schon in Therapie, aber die Therapeutin gibt mich wohl langsam auf.

Ich habe mal unterschwellig durchschauen lassen, dass ich bestimmte Situationen immer noch meide und sie reagierte darauf mit: " Dann nehmen sie anderen den Platz weg und wir können uns das schenken."

Mir sind gerade noch diese Sätze aufgefallen.

Ich finde, ein klitzekleines bisschen hat sie Recht. Sie hat es dumm ausgedrückt, aber du musst schon mitarbeiten. Hat sie denn mit dir Plätze aufgesucht, vor denen du Angst hast? Mit dir die Angst durchlebt? Meine hat das mit mir gemacht. Und es reicht einfach nicht, wenn man das 4 x mit seiner Therapeutin macht und danach nicht mehr. Ich hatte auch die Aufgabe, mich den Ängsten zu stellen. Immer wieder, alleine, ohne sie. Bei ein paar Örtlichkeiten habe ich das auch gemacht, bei anderen hatte ich Angst. Also wieder hin zu ihr, ihr gesagt, dass ich vor dem und dem noch Angst habe und sie ist wieder mit mir zusammen losgezogen.

Es war wirklich der Horror und alles andere als leicht. Aber ich wusste auch, dass es nur so vom Reden nichts wird.

k)le5iFne EPawlme21x0


Mellimaus21: Fährst du mit mir zu der Klinik, die 90 km weg ist und bringst mich dann wieder nach Hause ??? ? Siehst du? Da ist der Punkt. Wie soll ich denn dahin kommen?

Smili2: Ne, sowas hat meine Therapeutin nie gemacht und sich mit mir an die Plätze des Unglücks begeben. Insgesamt gab sie mir für die progressive Musekelrelaxation ein beschriebenes Blatt mit, was ich mir selbst auf Kassette sprechen sollte und dann immer wieder wiederholen. Fand ich auch sehr komisch. ich dachte sie bespricht mir das wenigstens.

Ich finde die Idee wie das deine Therapeutin gemacht hat wahnsinnig gut. Nur meine lässt mich damit allein. ich bräuchte sowas. Jemanden der sich mit mir dahin begibt und geschuld ist und mich step by step allein lässt.

sJcu5llxie


Mellimaus : Harte Worte ,aber ich denke es auch.... :)z :)z

Brro$mbeeprküch3leixn


Fährst du mit mir zu der Klinik, die 90 km weg ist und bringst mich dann wieder nach Hause ??? ? Siehst du? Da ist der Punkt. Wie soll ich denn dahin kommen?

Wenns dir hilft ... wo wohnst du denn? ;-)

Aber ich fahr dich nicht im Auto sondern konfrontiere dich mit Bus und Bahn :-D ... dann haste schonmal ein erstes Erfolgserlebnis @:)

sbcul0l]ie


Deine Mutter koennte dich zu der Klinik fahren (wenn es eine gute Klinik ist,wuerde ich sie nehmen )

Versuch sie zu ueberzeugen.

Sag ihr ...erst wenn es dir psychisch besser geht,kannst du das Studium schaffen..

sOcul]lie


Wenn jemand mit ihr zusammen mit Bus und Bahn zu einer Klinik faehrt....wird es bestimmt auch klappen.

das ist eine gute Idee .. :-D

Aber wenn es keine gute Klinik ist,kann sie mehr schaden als nutzen.

Daher wuerde ich ueber diese Klinik und ihr Therapieangebot zuerst Informationen sammeln (ueber Internet und einen Arzt)

EJhem!aligeKr Nu<tzer (D#3257t3h1)


Mellimaus21: Fährst du mit mir zu der Klinik, die 90 km weg ist und bringst mich dann wieder nach Hause ??? ? Siehst du? Da ist der Punkt. Wie soll ich denn dahin kommen?

Ganz ehrlich, wenn ich deine Freundin wäre würde ICH es tun ... es wird sich wohl immer einer finden der einen fahren kann ....

S:mil<lix2


kleinePalme,

oje, das hat sie nie mit dir gemacht? :-/

Als ich das erste Mal bei meiner Therapeutin war und ihr meine Probleme mitgeteilt habe, meinte sie fröhlich "Wenn's weiter nichts ist, das kriegen wir hin". Ich dachte noch, die spinnt. Sie meinte, wenn ich es selbst will und gut mitarbeite, dann ist das kein Problem. Die ersten paar Treffen (bis ich etwas stabilisiert war), haben wir nur geredet. Und dann schließlich ging es los und sie ist mit mir "durch die Welt gereist". Mein Problem war nämlich u.a. Tunnelfahren. Also haben wir uns ins Auto gesetzt und sind einen Tag lang nur durch die Gegend gefahren und von einem Tunnel in den nächsten. Ich musste immer beschreiben, was ich fühle etc. Und dann ist es eben sehr sehr wichtig, dass du das fortsetzt. Also dich nicht nur darüber freust, dass du es an dem Tag gut gemacht hast, sondern immer und immer wieder machen (auch wenn man, wenn wir ehrlich sind, keine große Lust hat...). Aber nur dadurch habe ich es geschafft.

Deine Therapeutin wollte wohl, dass du dich durch Muskelentspannung in den Moment beruhigen kannst. Finde ich auch keinen schlechten Ansatz (kenne viele, denen es viel hilft), aber für mich persönlich war es nichts. (Bin für sowas ein bisschen zu hibbelig)

Bist du im Moment noch bei der Therapeutin oder hast du da aufgehört? Vielleicht wäre das auch erst einmal ein Versuch, dass du mit ihr darüber sprichst, dass es dir so nicht so viel bringt und ob sie das vielleicht lieber mit dir zusammen machen könnte? Dann fahrt ihr eben zusammen Auto, mit der Bahn, geht zusammen zur Uni etc.

SRmillxi2


Ansonsten sehe ich es ähnlich wie die anderen:

Man findet doch in Notsituationen eigentlich immer jemanden, der einen fährt.

Ich habe da auch so abenteuerliche Zeiten hinter mir, da sind viele Freunde gesprungen (und heute lachen wir darüber). ;-D wenn wir in den Urlaub gefahren sind, mussten wir immer wegen mir viele viele Kilometer Umweg fahren, damit wir auch ja nicht durch einen Tunnel fahren :-X |-o (und hier bitte noch den Smilie einfügen, der n Vogel zeigt...)

kYlei]n_e PalJme2x10


Ich hatte es schon geschrieben. Der Neuro ist gleichzeitig Psychiater.

Meine Angst: UMzukippen, Herzrasen, Erbrechen vor anderen Studenten, Schwindel, so schlimme PAs dass der Krankenwagen gerufen wird.

Ich bin da noch vor traumatisiert. Im Oktober letzten Jahres (so lange geht die Sache schon) hat mein Opa den Krankenwagen gerufen und ich kam auf die Intensivstation mit anderen Menschen, die fast am sterben waren.

Jetzt habe ich Panik, dass das jeder Zeit wieder auftauchen. Die 3 Tage in der Klinik waren das schlimmste, was ich je erlebt habe.

Und zu der Situation mit dem Fahren: Ich glaube nicht, dass meine Mutter das machen würde. Sie würtde immer probieren, ob es nicht anders geht. Wie gesagt meine gesamte Familiie ist so drauf, dass es psychische Krankheiten nicht gibt.

Und momentan hab ich sonst niemanden. Einzelne Freunde sind weg gezogen.

tboVy


Bei allem Respekt vor Deiner Situation:

Mich beschleicht das Gefühl, dass Du eine ziemliche Servicementalität besitzt.

Wenn Dein Leidensdruck groß genug ist, wirst Du ein Verkehrsmittel finden, glaub´s mir!

z(uza


also du selbst schreibst doch, dass du ein auto hast – schließlich willst du die zeit nicht vor der uni im auto totschlagen, nicht wahr?

dann kannst du das auto ja sicherlich auch in eine andere richtung bewegen :)z

kulePinGe PaWlme3210


Ich fahre das Auto schon lange nicht mehr.

Das steht in der Garage.

Ich packe einfach nicht.

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