» »

Studium schmeißen wegen Panikattacke/ Angst vor Reaktion

k'lei[ne P/axlme210


Ich fahre das Auto schon lange nicht mehr.

Das steht in der Garage.

Ich packe einfach nicht.

sEcu}llGie


Nimm dir sonst ein Taxi

txoy


Auf die Gefahr hin, mich gänzlich unbeliebt zu machen...daher meine ich es nur gut:

KleinePalme, kann es sein, dass Du unbewusst zB die Fahrt zu einer Hilfsstelle blockierst, weil Du vielleicht zur Zeit noch nicht die Kraft hast, Dich dem eigentlich Duell zu stellen, nämlich dem offenen Konflikt mit Deiner Mutter, die wahrscheinlich gar nicht begeistert ist, wenn Du etwa eine Klinik aufsuchst.

Die Situation ist wirklich nicht einfach, aber vielleicht gelingt es Dir, wenn Du Deine inneren Entscheidungsblockaden überwindest, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Deine Genesung einzuleiten und Deiner Mutter durch autonome Entscheidungen klarzumachen, dass Du Deine Entscheidungen trifftst.

So, und jetzt treten wird Dich eine Runde in den Arsch, geben Dir nochmal kollektiv Recht, erwarten aber auch....dass Du mit dem Jammern aufhörst und handelst.

S6millix2


Ja, kleinePalme – handle! :)z Du kannst es schaffen!!!

Wegen meiner Panikattacken wurde schon 2x der Krankenwagen gerufen. Einen Tag lang wurde ich auch komplett in der Uniklinik behalten und von Kopf bis Fuß durchgecheckt. Und natürlich die unzähligen Male, als ich die Praxis meines Hausarztes unangemeldet gestürmt habe, in tiefer Überzeugung, dass ich jetzt sterbe |-o Oder die Male, als ich meinen Freund angebettelt habe, er solle SOFORT den Krankenwagen rufen, weil ich sonst in den nächsten 5 Minuten sterben werde. :=o

So und heute finde ich das alles einfach nur noch PEINLICH!

Du musst einfach hingehen und die Angst durchleben. Ganz wichtig, nicht wegrennen. Setz dich hin und sag' dir, dass die Angst halt kommen soll. Gut und deine Angst: schlimmstenfalls fällst du um, übergibst dich. Na und? Aber du lebst weiter. Es passiert dir nichts.

SKmil:lix2


Find ich übrigens interessant, dass die dich damals 3 Tage dort behalten haben.

Was wurde denn gemacht? Wie hast du dich gefühlt? Du meintest, dass sei die schlimmste Zeit gewesen. Warum?

E5hema/liPger Nsu?tzer (#3p2573x1)


Mich beschleicht das Gefühl, dass Du eine ziemliche Servicementalität besitzt.

Wenn Dein Leidensdruck groß genug ist, wirst Du ein Verkehrsmittel finden, glaub´s mir!

Dem kann ich nur zustimmen. Und ändern, ja. Aber bitte nur wenn die Änderungen mit zufliegen. Selber was dafür tun geht nicht.

Sorry, es ist dein Leben. Du bist erwachsen. Keiner von uns hat hier dein Probleme. Wir könenn dir nur den Rat geben. Wenn du nichts änderst muss alleine DU damit klar kommen.

Wenn du meinst es macht Sinn weiterhin zur FH zu gehen und zu tun als ob ... bitte schön. Aber es wird auffliegen glaub mir, und dann wirst du noch mehr Probleme haben als du sie jetzt hättest wenn du einfach mal deiner Mutter sagst das es deine Entscheidung ist.

Probleme lösen ist nicht einfach, aber das was du jetzt vor dir hast, haben die allermeisten schon in der Pubertät oder spätestens mit 18 hinter sich gebracht. So ist das, da musste wir alle mal durch ...

s|cullWixe


Toy: :)^ :)z

smilli :In der damaligen Situation dachte ich auch...so jetzt sterbe ich...(Krankenwagen musste auch wegen so einer Panikattacke kommen)

Peinlich ist es mir im nachhinein nicht,es ging mir wirklich so schlecht.Ich konnte nix dafuer.Meine schwierigen verdraengten Kindheitserlebnisse kamen diffus an die Oberflaeche.Ich litt auch sehr unter meiner Mutterbeziehung.Diese Zeit war wie ein Alptraum.Aeusserlich sah man mir nix an..verstanden haben diese Aengste nur wenige Leute.

Fuer diese Aengste gibt es tiefere Hintergruende.

Ich war sehr jung,trotzdem hatte ich mich damals geaergert nicht schon frueher Therapie gemacht zu haben,da waere mir manches erspart geblieben..

Niur_eiAn_Opxa


Das ist ja das Problem ... man sieht einem die Ängste nicht an wie ein etwaiges körperliches Leiden (zB: Armbruch)

Aber ich finde in diesem fall gibt es keine Ausreden mehr. Ich habe gerade etwas sehr treffendes in Palmes anderem Faden gefunden. da schrieb Biene81:

Und wenn du dir etwas weiter weg einen Arzt suchst? Ich fliege auch zu meinen mich behandlenden Ärzten 500 Kilometer und das min. alle zwei Monate. Für einen guten Arzt lihnt sich durchaus der weg!

Gruss

Biene81

Es geht also alles wenn der Leidensdruck dementsprechend groß ist.

S|millxi2


scullie, ich habe mich auch geärgert, dass ich mir nicht schon früher Hilfe gesucht habe. Ich habe mich eigentlich aus einem ganz anderen Grund dazu entschlossen, eine Therapie anzufangen. Und erst, als das alles dann mal spruchreif etc war, wurde mir bewusst, dass da ja noch viel mehr ist. Ich habe das auch ganz vielen Leuten nicht gesagt. Dass ich Panikattacken hatte, weiß mein Freund, meine Mutter und eine Freundin. Der Rest hat auch keine Ahnung. Wie du schon sagtest, nach außen ist alles in Ordnung....

sicuOllie


:)z Sie braucht den Mut fuer den Konflikt und um die Konfrontation mit der Mutter einzugehen..dann wird sie sich selber besser helfen lassen koennen.Jetzt wird sie immer wieder von ihrer Mutter gebremst und Palme widerspricht nicht deutlich ihrer Mutter.

Die Mutter sitzt wahrscheinlich zur Zeit im falschen Kinofilm,sie will es nicht wahrhaben,wie schlecht es der Tochter geht,dies wuerde auch ihre Person und Erziehung und ihre Art zu leben in Frage stellen.

Sie will vermutlich nicht,dass ihr Kartenhaus der Verdraengung zusammenbricht,vielleicht steht sie selber auf einem wackligen Boden,kann Kritik an ihrer Person nicht zulassen.

s*cullxie


:)z Fuer einen guten Arzt oder Klinik sollte man einen laengeren Weg in Kauf nehmen.

khleinOe Pal*me210


Danke für all eure Beiträge.

toy: Vielleicht ein wenig. Mir fehlt die Kraft. Nur wo soll ich die schon her kriegen? Das ist sicher alles richtig und sagt sich so leicht, nur ich bin momentan am Ende.

Selbst erstmal den passenden Arzt zu suchen wird ein riesen Aufwand, weil mein jetziger nur mild lächeln wird und mich mit der Bitte dass ich demnächst einen Termin bei meiner Therapeutin schnell beantragen soll nach Hause schicken. Ein neuer Arzt wäre eine Alternative. Aber ich bin nicht mehr privatversichert. Früher bin ich locker mal irgendwo rain gerutscht. Jetzt sitze ich Ewigkeiten. Ich war neulich schon bei einem anderen Arzt, wurde aber nett darauf hingewiesen, dass ich zu meinem Hauarzt gehen soll und die mich nicht mehr annehmen können.

Smili: peinlich ist mir das nicht. Ich hatte wirklich einen Blutdruck jenseits von gut und böse, sodass sie mich auf die Schlaganfallstation brachten und dachten ich sterbe. Selbst 3 Ärzte. Das hat die Panik natürlich total angekurvelt. Sie behielten mich 3 Tage da. Die erste Nacht war ich auf der Strock Unit, da wo dann lauter Leute die wirklich einen Schlaganfall und Herzinfarkt hatten auf meinem Zimmer waren. Wir waren zu fünft. Nebenan schrie permanent ein Mann dass er doch bald sterben würde und dass hat meine Angst natürlich nur verstärkt. Die Untersuchungen haben ewig gedauert. Herzecho, am nächsten Tag und Langzeit EKG für die nächste Nacht. Und am 3. Tag wurde noch ein belastungs EKG gemacht und ich wurde entlassen. Die Untersuchungen haben ewig gedauert und ich wurde erst nach 3 Tahen mit Betablockern entlassen. Obwohl ich gar nichts hatte außer Extrasystiolen.

Scullie: ich stimme dir voll und ganz zu, Das klappt auch ganz wunderbar wenn man jemanden hat der einen fährt usw. Ich steh aber alleine da und würde momentan keinen Fuß in ein öffentliches Verkehrsmittel setzen. Zumindest nicht allein. Nicht nachdem mir gestern so sau schwindlig war. Das war furchtbar.

sqc&ullxie


Als Kassenpatient wird man aber auch oft gut behandelt.

In welchem Bundesland wohnst du denn ? Welche Stadt ist denn in deiner Naehe ?

Vielleicht kann dir jemand von uns helfen

fDin=ch


Liebe kleine Palme,

auch ich vermute, dass der Druck hauptsächlich von deiner Mutter ausgeht, welche es aber sicher gut mit dir meint und vor welcher du auch nicht einfach flüchten kannst/sollst. Ich kann dir als Sofortmaßnahme eine Hypnosebehandlung empfehlen. Keine Angst, Hypnose wird meist völlig falsch eingeschätzt, bei der therapeutischen Hypnose ist nichts Schlimmes dabei, sie wird von erfahrenen Therapeuten durchgeführt und kann in manchen Fällen sehr rasche Hilfe bringen. Adressen kann man leicht ergoogeln, schau unter "Deutsche Gesellschaft für Hypnose" nach, dann weißt du auch, dass der Therapeut erfahren und ehrlich ist. Es gibt aber auch noch andere ganz einfach durchzuführende Methoden, die bei Panikattacken sehr hilfreich sein können, z.B. EFT (kann man nach Anleitung aus dem Internet sofort selbst machen) oder Quantenheilung. Ein Versuch wäre es wert, bevor du dich mich Psychopharmaka wegdröhnst. Diese Medikamente mögen in manchen Fällen eine wertvolle Hilfe sein, werden aber leider viel zu schnell und oft verordnet, ich weiß das, da ich in einer Klinik arbeite. Du spürst ja selber instinktiv, dass du sie nicht nehmen willst. Also versuche möglichst erst andere Wege. Du wirst es auch ohne schaffen, glaube an dich!

S&myilli;2


kleinePalme, bevor du in die Klinik gekommen bist, hattest du davor auch schon mal eine Panikattacke?

Und natürlich hast du dann einen hohen Blutdruck – immerhin regst du dich ja auch auf!

Das war bei mir auch immer so, sogar mit Sprachstörungen und Taubheitsgefühlen im Gesicht.

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH