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Angst, du machst mich nicht klein

Frix un:d Foxixe


@ Lulu:

Das wollte ich doch gestern noch schreiben, war aber so durch den Wind, dass ich es vergessen habe. Ich freue mich sehr, dass bei dir alles i. O. ist u. du nun ganz entspannt (hoffentlich zumindest) ins Neue Jahr gehen kannst! :-D :)^ :)=


Heute habe ich mich schon wieder ein bisschen beruhigt. Ich schätze mal, der Gips wird bei der Tochter nicht so lange dranbleiben, denn er wurde sicherlich nur angelegt, damit der Fuß abschwillt. Denn was soll man bei einer Knochenabsplitterung schon tun? ":/ Was einmal ab ist, wächst da ja nicht wieder dran. Kaputt ist ja ansonsten nichts. Vll. kann sie dann auch schneller wieder laufen, als wenn was richtig kaputt wäre. Könnte mir allerdings vorstellen, dass sie da mit dem Fuß immer bisschen Probleme haben wird, denn es fehlt ja dann doch irgendwie was... ":/

Mir graut es nur morgen schon vor ihrer Laune. %:| Denn sie wollte ja über Silvester auch weg u. das fällt ja nun ins Wasser.

Krankschreiben lassen hatte sie sich auch nicht, alles muss man ihr sagen! %-| Habe sie dann gefragt, wie sie denn am 2. Januar dann auf Arbeit kommen will? %-| Zumal am 2. wohl kaum Ärzte da sind (unser jedenfalls schon mal nicht u. unser Stammchirurg auch nicht).

Wünsche euch einen schönen Tag heute! :)* :)* :)* :)* :)* :)* Hier ist es wie Frühling, habe mir draußen heute schon einen abgeschwitzt... %:|

LG! @:)

dIisptanxce 1


Hallo Ihr,

ich lese schon ewige Zeit mit, weil ich auch unter Panikattacken leide. Sie durch Therapie und gleichzeitige Medikamente gut im Griff hatte.

H A T T E.......

Ich weiss nicht, ob ich mich hier mit einbringen darf. Aber ich habe keinen anderen Faden gefunden, der meine Probleme so wiederspiegelt.

Also ich hatte Panikattacken, die mich monatelang an die Wohnung fesselten. Ich konnte nichts mehr unternehmen. Weder Einkaufen, Spazierengehen, Autofahren usw.....

Ich habe Attacken, die sich spontan ankündigen, ohnmächtig zu werden. Es sind meist Situationen an roten Ampeln, unter Brücken, wo ich mit dem Auto stehen bleiben muss, an der Kasse im Supermarkt, wo ich ewig warten muss usw. Ich denke, dass ihr wisst. wovon ich spreche.....

Nun hatte ich -wie eingangs beschrieben- Therapie und Medikation-.

Danach lief 2 Jahre alles wunderbar und unkompliziert.

Nun befinde ich mich wieder in einer besonderen seelischen Situation. Nehme zurzeit keine Medikamente und habe auch keine Threapie.

Es passiert jetzt wieder sooo oft, dass ich in Panik gerate und Angst habe, ohnmächtig zu werden, bzw. zu sterben. Das sind immer Situationen, die Enge und Unausweichlichkeit bedeuten.

Heute stand ich mit meinem Auto unter einer Brücke und die Ampel zeigte rot. Es war abzusehen, das ich einige Zeit brauche, um aus diese Situation rauszukommen.

Ich habe mein Klimaanlage auf COOL gestellt, mir das Gebläse ins Gesicht pusten lassen und nach einer Möglichkeit gesucht, da raus zu kommen. Letztendlich habe ich völlig konfus nach rechts gelenkt, um in den Verkehrsfluß einzuordnen.

Dass ALLES zeigt mir, dass ich wieder da bin, wo ich am Anfang meiner Phobie war. Schei......

Ich dachte, ich hätte das unter Kontrolle. Nein, habe ich nicht.

Situationen, wie an der Kasse stehen und im Stau oder an einer roten Ampel, gerate ich in Panik.

Grund meines Posts ist, vllt. Gleichleidende zu finden.....?!

Oder einige Tipps, die ich anwenden kann, wenn ich kurz vor dem Gefühl bin, sterben zu müssen......

Ich bin für jeden Tipp dankbar und bin sowieso dankbar, dass es diesen Faden hier gibt.

Danke für all eure Tipps.

LG @:)

Lkulug78


Hallo Distance!

Willkommen in diesem Faden!! Ich kann alles zu 100 % wiedergeben was du sagst.

Das mit den roten Ampeln und der Kasse hat ich auch. Aber zum Glück habe ich nie Medis genommen und musste selber durch alles. Hab mal diese Bach Blüten probiert. Das war aber als hätte ich Wasser getrunken. Es ist besser sich noch einmal einen Therapeuten zu suchen und wieder anzufangen. Verusche es doch diesmal ohne Medis, dann weißt du auch ganz genau das es auch ohne geht. Ich habe heute noch ab und zu Attacken aber zum Glück kann ich damit umgehen. DAarf ich fragen wie es angefangen hat? Jeder von uns hat seine Geschichte. Ganz viel Kraft wünsch ich dir. Und schreib dir alles von der Seele wie sind alle für dich da!!!

Liebe Grüße

EPllaigkant


Auch von mir ein Hallo distance *:)

d5istan*ce 1


@:) Danke erstmal.

Angefangen hat das vor zig Jahren in einem Kaufhaus. Ohne Vorwarnung die Panik ohnmächtig zu werden.......

Dann folgten mal bessere und schlechtere Zeiten. Immer wieder in Situationen, wo ich mich nicht frei bewegen kann, passiert es.

Wie schon beschrieben an roten Ampeln, Staus, beim Supermarkt ganz hinten an der Wurst- oder Käsetheke (die sich immmmmmer ganz hinten befinden).

Es gab Zeiten, da habe ich die Wohnung nicht verlassen können. Nur in Begleitung und dass auch nur bedingt.

Nach einer Konfrontationstherapie und Medikation ging es dann.

Ich hatte gelernt, mit der aufkommenden Panik umzugehen und hatte mir einige Tipps parat gehalten, wenn es dann mal wieder soweit ist.

Seit einiger Zeit habe ich eben wieder mehr Stress, gesundheitlich und privat bedingt, und nun fängt dieser Horror wieder an.

Ich weiss ja, woran es liegt und dass mir meine Psyche einen Streich spielt, doch in einer Panikattacke bin ich zu keiner realistischen Handlung fähig.

Das Gefühl ohnmächtig zu werden ist zu stark und mein Puls hämmert.

Welche kleinen Hilfen habt ihr denn?

Ist schon mal gut zu wissen, dass ich damit nicht alleine bin.

LG :)_ @:)

E_llaGgaxnt


ich hab keine kleinen Hilfen :-D meistens mich gedanklich beruhigen und ablenken bis es ablauft. Aber ich hab halt immer die Gewissheit, dass ich schnell abhauen kann, wenn ich will. Das ist auch ein Beruhigungsgedanke. Das ist bei dir an ner roten Ampel aber ja zb blöd. Kannst ja nicht einfach losdüsen ;-)

d}istqamn]cex 1


Mein Therapeut hat damals immer gesagt, dass ich nicht ohnmächtig werde.... Ich gehe mal davon aus, dass er mich beruhigen wollte. Denn die körperlichem Symptome sind eindeutig.

Gibt es denn Fälle von Ohnmacht bei solchen Panikattacken?

dFista5ncex 1


Folgende Punkte habe ich mal im Netz gefunden:

(Aus Angst-Panik.de)

Was kann ich bei einem drohenden oder akuten Angstanfall tun?

Ein Angstanfall ist sehr beunruhigend und belastend. Wenn Sie jedoch Strategien kennen, mit denen Sie diesem begegnen können, sind Sie ihm nicht hilflos ausgeliefert.

Probieren Sie die folgenden Strategien aus und schauen Sie, welche Ihnen am besten helfen, mit einem drohenden Anfall umzugehen. Diese können Sie dann in Ihren persönlichen Notfallkoffer tun und sind so immer vorbereitet.

Im Angst und Panik Selbsthilfe Forum stellen Betroffene ihren Angst Notfallkoffer vor und sagen, was ihnen hilft.

11 Erste-Hilfe-Strategien, um mit akuter Angst umzugehen

TIPP Nr. 1: Machen Sie die folgende Atemübung

Atmen Sie etwas tiefer ein als gewöhnlich und atmen in einer Bewegung wieder aus, d.h. ohne den Atem nach dem Einatmen anzuhalten. Wenn Sie ausgeatmet haben, halten Sie Ihren Atmen für ca. 6 bis 10 Sekunden an, indem Sie in Gedanken oder laut von 1001 bis 1006 oder 1010 zählen. Finden Sie selbst heraus, welche Zeit für Sie am angenehmsten ist.

Nachdem Sie den Atem angehalten haben, atmen Sie wieder ein, atmen in einer Bewegung wieder aus (ohne den Atmen anzuhalten) und halten ihn dann für weitere 6 bis 10 Sekunden an. Wiederholen Sie diese Atemübung für 2 bis 3 Minuten bzw. so lange, bis Sie deutlich entspannter und ruhiger sind.

TIPP Nr. 2: Essen Sie Nüsse oder kauen Kaugummi. Kauen baut Stress ab und hilft nachweislich bei der Reduktion von Angst. Viele Betroffene haben deshalb immer Kaugummi bei sich.

TIPP Nr. 3: Trinken Sie etwas Erfrischendes wie kaltes Wasser.

TIPP Nr. 4: Sprechen Sie zu Ihren Symptomen, etwa in der Art "Hallo, da bist ja wieder mein Schwindel (meine Angst). Na ja, tob dich ruhig aus. Nun komm schon. Ich weiß ja, dass du harmlos bist und ich nicht umkippen und ohnmächtig werde. Das ist noch nie jemandem passiert, also bin ich sicher. Ich bin gesund. Du kannst mir nichts anhaben. Also los komm".

Sabrina hat sich eine solche Strategie zurechtgelegt, um mit einem drohenden Angstanfall umzugehen. Sie hat Tipp 4 so umgesetzt:

Sabrina eine Agoraphobie Betroffene berichtet

Ich weiß, den dämlichen Satz: "Wenn du spürst, dass die Angst in dir hochkriecht, lass sie einfach kommen!" hat jeder schon oft gehört und kann ihn vermutlich auch nicht mehr hören.

Klar, es ist saumäßig schwer, sich nicht gegen die Panikattacke zu wehren, wenn man eine bekommt. Man will diesen Zustand ja so schnell wie möglich wieder loswerden. Wenn man jedoch gegen seine Angst ankämpft und sie mit aller Gewalt unterdrücken will, kämpft man gegen sich selbst – und den Kampf kann man nicht gewinnen

Wenn man merkt, dass dieses bestimmte Gefühl in einem hochkommt (ich hab meistens kurz vor einer Attacke immer so ein ganz bestimmtes Gefühl), dann mache ich folgendes:

Ich lehne mich ganz entspannt zurück oder lege mich hin. Ich konzentriere mich auf die Situation und versuche, es mir gleichgültig werden zu lassen: also nicht im Sinne von: ok, dann kipp ich halt um. Nein, sondern: ok, ich bekomme jetzt halt wieder Panik, ich weiß, dass es vorbei geht und mir nichts passiert! Wer dauernd Panikattacken hat, der weiß, dass man nicht umkippt und die Symptome wieder weggehen.

Ich sage der Angst: "Ok, dann komm halt, mach doch, du kannst mir sowieso nichts antun, du gehst ja von alleine auch wieder weg". Es klappt wirklich! Die Angst verliert an Macht.

TIPP Nr. 5: Lenken Sie sich ab, indem Sie Ihre Aufmerksamkeit von Innen nach Außen auf Ihre Umgebung lenken. Was sehen Sie? Was riechen Sie? Was hören Sie? Was tun die Menschen um Sie herum gerade?

TIPP Nr. 6: Ist jemand in Ihrer Nähe, mit dem Sie sich unterhalten können? Oder können Sie Jemanden anrufen? Dann tun Sie es.

TIPP Nr. 7: Ablenkung von den Katastrophengedanken und Gefühlen verschafft auch ein Gummiband am Arm. Sobald die Angst in Ihnen hochkriecht, lassen Sie das Gummi mehrmals schnalzen, so dass Sie einen leichten körperlichen Schmerz verspüren.

TIPP Nr. 8: Machen Sie Gebrauch von positiven Autosuggestionen der Art "Ich bin gesund. Ich bin sicher. Alles in Ordnung, auch wenn mein Körper sich anders anfühlt. Meine Körperreaktionen sind Stressreaktionen meines Körpers, die lästig, aber harmlos sind."

TIPP Nr. 9: Hören Sie Musik bzw. singen oder summen Sie ein Lied. Diese Strategie nutzen viele Betroffene erfolgreich, um sich von ihren ängstlichen Gedanken und Gefühlen abzulenken.

TIPP Nr. 10: Machen Sie die Ampelübung. Die geht so: Spannen Sie alle Muskeln des Körpers ca. 10 bis 15 Sekunden an und entspannen dann wieder. Wiederholen Sie das Anspannen und Entspannen mehrmals.

TIPP Nr. 11: Bewegen Sie sich – gehen Sie im Zimmer oder wo Sie sich gerade befinden, schnellen Schrittes umher. Ich weiß, Ihr erster Impuls ist, sich zu schonen und körperlich möglichst wenig zu tun, was die Symptome verstärken könnte.

Andererseits: durch Bewegung werden die für Ihr Herzrasen und die anderen Symptome verantwortlichen Stresshormone und die Muskelanspannung schneller abgebaut.

Und wenn für Ihre Schwindelgefühle ein niedriger Blutdruck verantwortlich sein sollte, dann wird dieser durch die Bewegung gesteigert und der Schwindel lässt nach. Tanzen, putzen oder bügeln könnten Ihnen in einer solchen Situation helfen.

Generell gilt: Es sind nicht die Symptome, die einen Anfall auslösen, sondern Ihre Bewertung der Symptome, nämlich dass diese lebensgefährlich sind. Je weniger panische Gedanken Sie sich machen, umso weniger Panik verspüren Sie.

psetiteu-veinharde


Foxie, auch von mir alles Gute für deinen Vater und deine Tochter! Zum Arzt gehen sollte dein Vater aber egal wie...

Hallo, distance! Willkommen hier. @:)

Kenne leider einige der hier geschilderten Situationen auch...z.B. im Stau oder so ("Was ist, wenn ich mich hier übergeben muss? Ich kann hier gar nicht weg!").

Hast du vor, wieder eine Therapie zu beginnen?

Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?

Die von dir geposteten Strategien hören sich interessant ein...einige kannte ich noch nicht und werde sie vll mal austesten. :)^

Ich wünsche euch allen schonmal einen guten Rutsch ins Jahr 2013, das hoffentlich so angstfrei wie möglich wird! @:)

c!arGmi}tsch


@ Foxie

Ich wünsche Dir wirklich, dass das neue Jahr bei Dir mal entspannt beginnt!!! :)* Ich habe immer das GEfühl, dass Du, ob köperlich oder seelisch, überhaupt nicht zur 'Ruhe kommst. Ich wünsche es Dir für das neue Jahr!! :)* :)*

@ Distance I

Ich glaube Du passt hier sehr gut rein! :-)

Hast Du eine Idee wie es ´jetzt wieder schlimmer werden konnte?! Du hast ja auch schon Erfahrung mit Medi´s und so, also weißt Du mit Sicherheit gut bescheid..

PS: ich habe bestimmt 5-6 Freunde, oder auch Bekannte, die unter Panikattacken leiden. Alle haben Ohnmachtsgefühle, aber es ist noch NIE jemand wirklich umgekippt. (aber ich hab auch jedes mal wieder Angst ;-D )

@ Ellagant

Krass, ich war letzte Woche abend in einem bekannten Restaurant Essen. Und neben mir saß ein Mädel und ich dacht "das könnte Ella sein". Du hattest uns mal ein zwei Bilder gezeigt, als Du deine Haare mit Henna gefärbt hast. Hört sich jetzt echt total blöd an, aber ich fand das witzig, wie man Euch alle hier so in Gedanken tagsüber im Kopf hat.. :-)

Zu mir:

Im Mom gar nicht so gut. Hab ständig Luftspacken, bin nachts aufgewacht und musste Alpr. nehzmen. Ging gar nicht. Bestimmt wg meinem Onkel u meiner Tante.

Bei ihm hat der Krebs von Lunge in den Unterleib gestreut. Ich komme damit nicht klar, weil ich selber so eine megascheiss Angst vor Krebs hab. Man kann für ihn nicht mehr viel tun. Man kann den Krebs wenn überhaupt mit einer Chemo aufhalten, mehr nicht. Seine Frau kriegt jetzt auch die 2. Chemo und ich versuche die beiden zu unterstützen und gehe dabei selber volles Brett am Stock!! Ich werde diese Bilder nicht los, wie der auf dem Sofa liegt, 48 kg. Und es geht gerade alles erst los...

2008 ist eine Bekannte an Krebs gestorben. Kurz darauf hatte ich einen Nervenzusammenbruch, ok, es waren zu der Zeit noch 1-2 andere Dinge die nicht so schön waren, aber jetzt hab ich B'edenken, dass mich das wieder voll hinrafft... Ist das egoistisch irgendwie sich über sich selber dann Gedanken zu machen?!

Bin heute vom Pferd gefallen, hatte dann Kopfschmerzen und dachte, dass mir ne Ader im Kopf geplatzt ist. also, jaaaa, die Angst ist immer da.. ;-)

@ Lulu

Hab mich abends im Bett mal an der Brust gekratzt, hab dann einen Knubbel gesprürt. AAALLLTTTEEEERR, ich kann Dich verstehen!! hab die Nacht nicht schlafen können und bin morgens heulend vor Angst zum Frauenarzt. War genau das selbe wie bei Dir. Irgendwie ne Wasseransammlung, wegen Regel und so-- Aber das vergesse ich so schnell nicht..!!! *:)

dDistanscex 1


@ Distance I

Ich glaube Du passt hier sehr gut rein! :-)

Hast Du eine Idee wie es ´jetzt wieder schlimmer werden konnte?! Du hast ja auch schon Erfahrung mit Medi´s und so, also weißt Du mit Sicherheit gut bescheid..

PS: ich habe bestimmt 5-6 Freunde, oder auch Bekannte, die unter Panikattacken leiden. Alle haben Ohnmachtsgefühle, aber es ist noch NIE jemand wirklich umgekippt. (aber ich hab auch jedes mal wieder Angst ;-D )

Ich wünsche allen ein gesundes und vor allem angstfreies neues Jahr. @:) @:)

Ich denke, dass ich durch zunehmende private und gesundheitliche Probleme wieder diese Attacken habe.

Damals hatte ich Antidepressiva genommen, mit denen nach längerer Zeit die Panikattacken verschwanden. Ich will aber nicht wieder damit anfangen, denn ich habe mit dem Zeug extrem zugenommen, was wieder andere psychische Probleme bei mir auslöst. Also ein Kreislauf und die Ängste lösen sich dann eben ab. In schlimmsten Zeiten hatte ich Angst vor Erbrechen usw. Also ich kenne das alles.

Was mich interessiert ist, ob sich jemand von euch schon einer Konfrontationstherapie unterzogen hat?

Also ich hatte einige Stunden und natürlich dabei nicht eine Attacke. Weil ich eben wußte, meine Thera. steht vor dem Kaufhaus und ist jederzeit für mich da ;-D Diese Erfahrung habe ich dann auch bei weiteren Attacken versucht mir ins Gedächtnis zu holen, klappte aber nicht. Ich konnte mich nicht selbst belügen.... na ja, deshalb bin ich auch zurzeit so hilflos und meide schon wieder die besagten Situationen.

Ich merke eigentlich schon immer beim Verlassen der Wohnung, dass es heute passiert. Und prompt !!!

Heute war ich kurz in der Stadt und mir ging es gut. Aber ich bin natürlich schon so früh losgefahren, dass noch kein Verkehr war und wenig Leute auf der Straße. Dieses Vermeidungsverhalten ist nicht besonders hilfreich... aber das kennt ihr ja.

Schön, dass ich mich hier mit euch austauschen kann. Das ist schon viel wert.

Und danke carmitsch für deine Beantwortung, dass noch nie jemand ohnmächtig geworden ist. Ich denke, wenn man das verinnerlicht und fest daran glaubt, dass man die Attacke abkürzen kann.

Übrigens habe ich mir einen ganz kleinen batteriebetriebenen Ventilator zugelegt, den ich immer bei mir habe. Hilft auch etwas.

Gute Besserung für alle hier. @:)

petite-veinarde

Nein, eine Therapie werde ich so schnell nicht wieder beginnen. Evtl. eine kurze Konfrontationstherapie von 3-5 Stunden. Ich habe 7 Jahre Analyse hinter mir, das reicht.

Ich bin über 50 ":/ (Aber das ist mein Problem)

Und in schlimmsten Zeiten hatte ich auch Angst mich übergeben zu müssen oder es nicht rechtzig zur Toilette zu schaffen. Habe mir dann immer 2-3 Plastiktüten mitgenommen :=o

TTiffir21x7


Hallo zusammen,

habe den Faden gestern entdeckt und hoffe, dass ich mich auch ein wenig hier einbringen darf, um ein paar Erfahrungen und Tipps auszutauschen! :-)

Bei mir fingen die Panikattacken vor ca. 3 Jahren an - von der einen auf die andere Minute bekam ich zu Hause auf dem Sofa ohne Grund Herzrasen, Luftnot, Schweißausbrüche usw.! Dachte ich müsste sterben! War dann bei verschiedenen Ärzten, hab mein Herz untersuchen lassen aber gefunden wurde nichts! Trotzdem dachte ich, dass ich totkrank bin! Bin in ein kleines Loch gefallen und wollte nicht mehr rausgehen, weil ich Panik hatte! Ca. 5 Wochen später hatte ich wieder eine solche Attacke, die mir völlig den Boden unter den Füßen weggerissen hat! Meine Hausärztin veschrieb mir daraufhin Citalopram mit dem Hinweis, ich solle mich um einen Therapieplatz bemühen - allerdings wollte ich davon nichts hören :-! Die Tabletten nahm ich ca.nur ein halbes Jahr und die haben super angeschlagen -

bis vor ca. 4 Wochen war Ruhe! Ich saß entspannt im Zug und plötzlich bekam ich Luftnot - ganz schreckliches Gefühl! Begleitet wurde meine Atemnot von Herzrasen! Hab mich dann bis zur Endstation gequält und war danach erst mal fix und fertig! Seitdem fahre ich nur noch mit Bauchschmerzen Zug-und das 2 mal täglich 5 mal die Woche! Bin also auf die Bahn angewiesen - habs bis dato auch unheimlich gerne gemacht! Zur Zeit kann ich mich ganz gut ablenken, aber die blöden komischen Gedanken sind ständig da! Man kann sie einfach nicht abstellen! Ich habe jedenfalls tierisch Angst davor, dass ich gar keine Luft mehr bekomme, ohnmächtig werde und mich der Krankenwagen abholen muss - Horrorvorstellung >:( ! Meine Hausärztin hat mir bisher nur pflanzliche Tabletten verschrieben (Dystologes); zusätzlich nehme ich noch Schüsslersalze und ab und zu Neurexan! Im Moment geht es eigentlich, aber 100% ig gut geht es mir nicht! Ich gehe nur mit Unbehagen zu irgendwelchen Teminen und Treffen, weil ständig die Gedanken kreisen! Ich meistere diese auch gut, aber optimal ist das alles nicht!

Nun habe ich mich dazu entschieden, doch auf die Suche nach einem Therapieplatz zu gehen, weil auch so einige Dinge in meinem Leben vorgefallen sind, scheinbar komme ich nicht so gut damit zurecht?!

So, dass wars erstmal zu mir (bin übrigens 29 und arbeite in der Verwaltung)!

Ich wünsche euch alles heute einen guten (angstfreien) Rutsch in neue Jahr 2013! @:)

Viele Grüße!

E=llagaxnt


Hallo auch an dich Tiffy *:)

Gut dass du dich für eine Therapie entscheidest. Konfrontation hast du ja jetzt sowieso jeden Tag. Einerseits gemein, weil jeden Tag das blöde Gefühl, andererseits kannst du so gut üben. Im Rahmen einer Therapie dann noch besser :-)

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich hoffe ihr feiert schön und stress/angstfrei.

dwisTtan6cex 1


Auch von mir ein Willkommen Tiffi,

ich bin zwar auch neu, aber über jeden, der das fiese Gefühl kennt, dankbar.

Ich habe mal gelesen, und auch mein Therapeut hat mir das gesagt, dass der Körper nur 20 Minuten Adrenalin ausschütten kann (das passiert bei einer Panikattacke). Also dürfte diese auch nur maximal 20 Minuten andauern?!

Kein Wunder, dass wir danach wie niedergebrettert sind. Das ist Hochleistungssport, den wir da betreiben.

Tiffi, wie schaffst du das im Zug? Wie lenkst du dich ab und hast du einige Tipps? @:)

F{ix u@nd Fox]ie


Hallo Distance u. Tiffi,

[[ Herzlich Willkommen hier!]] @:) Habe noch nicht alles nachgelesen, komme heute nicht mehr dazu.

[[http://1.bp.blogspot.com/-Vp8kmw1c8eA/Tv0Jkkn6hwI/AAAAAAAABkU/DDBM1Q6qOb0/s1600/frohes-neues-jahr.gif Wünsche allen hier einen guten Rutsch ins Neue Jahr!]] <----Klick!

LG! @:)

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