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Angst, du machst mich nicht klein

B*AD% GUY x78


Und der nächste Psychologe mit einem Jahr Wartezeit auf einer liste..... Zum Kotzen sowas. Sonst geht es mit aber ganz gut, Mittwoch den letzten Tag AU , da gehen wir mit den Kindern schwimmen, und dann klingelt der Wecker am Donnerstag um 05.15 Uhr . :°(

SvmWillix2


Bad guy, das tut mir Leid, dass du da bisher noch nicht so wirklich erfolgreich bist. Aus Erfahrung weiß ich: Dran bleiben!! Gibt es evtl. eine größere Stadt bei dir in der Nähe? Da sind oft die Chancen besser. Ich bin für meine Therapie auch 35km gefahren (aber hat sich gelohnt! Man nimmt sich die Zeit und geht den Weg sehr bewusst!!).

NJoedla


Danke vielmals für die Antworten!

@ pfeffi:

ich werde es meinem freund wohl mitteilen müssen, denn mittlerweile gehts mir so schlecht, dass ich überlege mich eine weile stationär behandeln zu lassen. Das kann ich wohl schlecht vor ihm verheimlichen. Das problem ist, dass er übermorgen geburtstag hat und ich ihm den nicht versauen will. Bin schon froh, dass ich es grade grschafft habe geschenke zu kaufen.

@ ellagant das tut mit sehr leid ,

dass deine verhaltenstherapie nicht git läuft. Wenn man so verzweifelt ist, dann ist das doch der letzte anker. Überlegst du eine andere therapie anzufangen?

Und hat jemand noch erfahrungen mit analyse und kann sich austauschen?

SNmillxi2


Bzgl. "outen"... Ich habe damit die besten Erfahrungen gemacht. Ich finde, es setzt einen selbst noch viel mehr unter Stress und Druck und macht alles nur noch schlimmer, wenn man es verheimlicht. Weil dann komische Gedanken anfangen... "Hoffentlich merkt er nichts", "Was tu ich, wenn es mir an dem Tag dann ausgerechnet schlecht geht"...

N@oexla


@Smilli2 Vor allem ist es wohl das problem, dass ich mittlerweile unfassbare Angst habe, dass ich während wir zusammen sind eine Panikattacke kriege. Was soll der Arme denn dann machen?

Ich wäre jedenfalls nicht gerne mit jemandem zusammen, der in solch einer situation steckt.

Und da hab ich große Angst, dass er Schluss macht und dann krieg ich noch mehr Panik bei dem Gedanken.

Darf ich fragen wie genau du deinem freund berichtet hast, bzw. was und wieviel du ihm berichtet hast?

S^milxli2


Das kam bei mir alles ziemlich schleichend und er hat es wohl mitbekommen, dass es mir oft nicht gut ging. Zu dem Zeitpunkt waren wir 4 Jahre zusammen. Mir war lange Zeit nicht klar, was da immer so los ist (ich dachte, ich hätte gesundheitliche Probleme, auf die Psyche habe ich es lang nicht geschoben). Dann habe ich mir irgendwann gedacht, dass ich eine Therapie mache (weil ich Platzangst hatte). Das fand er gut, weil es war schon sehr einschränkend (wenn wir in den Urlaub gefahren sind, konnten wir durch keine Tunnel fahren). Bei der Therapie hat sich dann rausgestellt, dass ich auch an Panikattacken leide. Das ist mir da erst so richtig aufgefallen. Ja und das habe ich ihm ganz einfach gesagt. Dass es für mich schwierig ist, weil ich oft nicht unterscheiden kann, was jetzt "nur" die Psyche ist und wann es mir wirklich schlecht geht. Wir gehen jetzt ganz offen damit um. Ich sage ihm nicht immer gleich jede kleine Beunruhigung. Aber wenn ich merke, dass sich eine PA anbahnt, dann sage ich ihm offen und ehrlich: Du, ich bin grad irgendwie nervös. Dann setzen wir uns hin, entweder bleibt er bei mir und holt mir was zu trinken oder er lässt mich kurz allein, so wie ich es mag. Das hat das alles viel viel besser gemacht und hat da enorm viel Druck rausgenommen. Ich sage ihm auch regelmäßig, dass ich es toll finde, dass er mich da unterstützt und es für mich auch nicht leicht ist und für ihn sicherlich auch ist.

S/miallix2


Ich finde besonders bei PA muss man sich selbst akzeptieren, wie man ist. Das habe ich vor allem in der Therapie gelernt. Nicht mit sich selbst schimpfen, sondern sagen: Ok, das bin ich und so geht es mir jetzt halt. Weil indem man es sich selbst verbietet und es tabuisiert, macht man das alles noch schlimmer. Das ist jetzt eben, im Moment, ein Stück von mir. Das wird auch wieder anders.

N-oela


@ Smilli2 das freut mich sehr,

dass dein freund dich da so unterstützt.

Ich bin eben erst eineinhalb jahre mit ihm zusammen und habe angst, dass er das nicht mittragen kann, vor allem weil ich eigentlich kaum noch helle momente habe. Ich geh nicht mehr gern aus, weil ich angst vor den menschen habe und kann nicht gut in dunklen räumen sein etc. Wenn er das alles mitmachen muss, dann bricht er doch zusammen...vielleicht schließe ich da zusehr von mir auf andere, aber ich könnte einen solchen partner nicht auf dauer stützen fürchte ich. So hart das auvh klingt.

N1oelxa


Und du hattest eine verhaltenstherapie gemacht, Smilli2 ?

SLmil*lix2


Ja hab ich.

Mmh, aber so ist das natürlich bei dir auch sehr einschränkend. Ich hatte auch das Problem, dass ich nur noch sehr ungern rausgegangen bin. Außerdem mussten wir Flugzeuge, Fahrstühle, Tunnel meiden. Dunkle, fensterlose Räume sowieso. Essen gehen ist (leider bis heute) nicht drin.

N}oela


Aber so kann es doch nicht enden!

Ich will mein Leben nicht von dieser Panik bestimmen lassen und dadurch womöglich noch meinen freund verlieren. Es muss doch noch andere Möglichkeiten geben!

Ich denke immer: wenn diese Paniksachen nicht heilbar wären, dann müssten es ja genetisch bedingte Ursachen sein.

SEmillix2


Also ich konnte schon viele Dinge ändern und einige Ängste hinter mir lassen. Es geht – dauert nur und bedeutet Arbeit.

FLix )und _Foxie


@ Noela:

[[ Herzlich Willkommen hier!]] @:) :)* @:) :)* @:) :)* @:) :)* @:) :)* @:) :)*

Es tut mir sehr Leid, dass es dir gerade so schlecht geht! :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

An deiner Stelle würde ich mit deinem Freund schon darüber reden, das nimmt auch eine Last von dir. Wenn er dich liebt, wird er das mit dir durchstehen – auch, wenn' s schwer ist. Außenstehende – egal, ob Freunde, Bekannte, Verwandte, etc. – können es ohnehin nicht so gut nachvollziehen, wie es in so einem Moment in uns aussieht. Aber sie können versuchen, uns zu unterstützen.

Kann jetzt nicht auf alles antworten.

Aber nur mal hierzu:

Ich denke immer: wenn diese Paniksachen nicht heilbar wären, dann müssten es ja genetisch bedingte Ursachen sein.

Das gibt es auch! Deshalb sollte vorher immer abgeklärt werden, ob organisch alles i. O. ist! :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*


Ich mache mir ja schon Sorgen um meine Mutter. Nicht jetzt, dass sie was schlimmes mit dem Magen/Darm hat – sie war ja erst letztes Jahr zur Magen- u. auch zur Darmspiegelung u. hatte "nur" eine chron. Gastritis u. im Darm einen kleinen Polypen u. da ging es ihr auch sehr schlecht, nur für die Ärzte ist es nichts weiter. So schnell entwickelt sich normalerweise nichts bösartiges. Aber mir macht eben Sorge, dass sie ohnehin gesundheitlich so angeschlagen ist u. nun natürlich auch wieder kaum was isst, sie ist so schon viel zu dünn! Im Gegensatz zu mir – ich sehe (fast) immer blendend aus (im Kh wurde ich da sogar gefragt, ob das stimmt, dass ich immer mal so Probleme mit dem Herz habe, weil ich doch sooo blendend aussehe [jetzt nicht wg. meiner Herzklappe, aber ich reagiere immer sehr heftig auf Narkosen mit dem Herz u. das ist immer nicht so ohne]) – sieht man ihr das auch immer an, wenn es ihr schlecht geht. Hinzu kommt noch, dass sie die Medikamente, die sie vom Arzt bekommt, dann immer nicht nimmt. Und zum Arzt geht sie ja ohnehin so gut wie gar nicht, meistens nur an die Anmeldung, um sich ihre Schmerzmedis verschreiben zu lassen. Dafür jammert sie mir immer die Ohren voll, wie schlecht es ihr geht. Ich meine: Nicht, dass es mir nicht auch Leid tut, aber manchmal habe ich das Gefühl, sie möchte gar nicht, dass es ihr besser geht, sonst könnte sie ja mal zum Arzt gehen! ":/ Ich hoffe nur, dass sie jetzt mal vernünftig ist u. hingeht, denn sie baut immer mehr ab u. dann geht es vll. mal ganz schnell... :°( Die Jüngste ist sie ja nun mal nicht mehr, das muss man sich auch immer vor Augen führen. Wollen wir also das Beste hoffen! :)z

@ Pfeffi:

Ich hoffe, dir geht es jetzt etwas besser! :)* :)* :)* :)* :)*

@ Ella:

Ich kann deinen Freund auch verstehen, es ist nicht einfach, zumal sie es ja auch nicht so wirklich begreifen können, warum es uns so geht. Aber mit so einem Buch – die Idee finde ich schon mal gut! :)z Ich freue mich sehr, dass du wenigstens an der Arbeit mal abgelenkt bist u. auch hingehen kannst1 :-D :)^

@ Smilli:

Dicke Knuddler! :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

@ Bad:

Nicht aufgeben! Geh' doch auch mal auf die KK, die haben auch noch Adressen von Therapeuten! :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* Ansonsten kann ich dir auch erst mal eine Selbsthilfegruppe zur Überbrückung, bis es mit der Thera klappt, empfehlen.

@ Tinkerbell:

Wie war es mit den Zwillingen? So klein u. dann auch noch krank, das ist sicher ganz schön anstrengend. Hast du selbst auch Kinder?

LG! @:)

tNin.kerbe;llx77


hallo @:)

alles klar...ich hab gern kinder um mich rum....bei mir waren sie auch soweit brav ;-)

nein ich habe keine kinder und lebe zur zeit auch alleine.

lg

Nboelxa


hallo Fix und Foxie,

danke für den herzlichen empfang. :)

ich habe bevor ich meine therapie angefangen habe, die übliche überprüfung beim arzt gemacht und da ist nichts rausgekommen. deswegen meine ich eben, es MUSS möglich sein, dass die Panik irgendwann und irgendwie weggehht!

Andernfalls macht doch das Leben überhaupt keinen Sinn mehr.

Ich habe grade nochmal mit meiner Therapeutin gesprochen und sie meinte immer wieder, dass es normal ist, dass ich grad dieses Tief habe. Ich verstehe nicht gut warum und deshalb fällt es mir schwer ihr zu vertrauen, aber mal ehrlich: habe ich momentan überhaupt eine andere chance?

ich habe auch eine verhaltenstherapeutin erreicht, die vlt einen Platz für mich hätte. aber jetzt muss ich mal gucken, wie ich das regle, denn eigentlich habe ich nicht die kraft nochmal zu wechseln.

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