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Fragen zur Psychotherapie

DBie_Wxolke hat die Diskussion gestartet


Da ich keine Vergleichserfahrungen habe, stellen sich mir einige Fragen, da ich vor einer Weile eine Psychotherapie begonnen habe:

Ist es normal, dass die Therapie hauptsächlich aus dem Ausfüllen von Fragebogen besteht? Dass eine Anamnese stattfindet (stattfand), ist ja klar. Aber die meiste Zeit geht tatsächlich mit immer neuen Fragebogen ausfüllen drauf.

Immer wieder schneidet mir die Therapeutin das Wort ab und lässt mich einen Gedanken nicht zu Ende führen, bzw. einen Satz nicht zu Ende sprechen. Das stört mich.

Und ist es normal, dass jede Sitzung mit einer Kamera aufgezeichnet wird?

Das stört mich ganz enorm. Denn ich weiss nicht, wer das, was ich sage, noch ansieht......Und ich fühle mich sehr gehemmt dadurch und spreche bestimmt einige Dinge nicht an, die ich aber äußern würde, wenn ich wüsste, dass diese Informationen in den vier Wänden bleiben würde.

Aber ich habe keine Wahl in diesem Punkt.

Die Psychotherapie ist Bestandteil einer aufwändigen Studie zu der ich mich vor vielen Monaten gemeldet hatte.

Durch eine Verkettung glücklicher Zufälle und Umstände war ich in der Zwischenzeit in der Lage, meine Blockaden selbst zu lösen und insofern ist die Therapie jetzt eigentlich nicht mehr nötig. Das habe ich alles angesprochen.

Doch es ist andererseits so, dass es sich um eine wirklich sehr aufwändige Studie handelt und ich die Leute jetzt nicht hängen lassen will und nicht mittendrin aussteigen möchte.

Die Therapeutin will mich dafür fit machen, dass ich eine Rede halten kann.

Das ist aber gar kein Problem für mich. Mal davon abgesehen, dass es in meinem Leben vermutlich niemals eine Situation geben wird, wo ich eine Rede halten müsste.

Die Sache geht für mich also irgendwie an meinen Problemen vorbei.

Ich weiss gar nicht, wie ich damit umgehen soll... ???

LG

Antworten
K0etz2erin


Also ich hatte diese Fragebögen auch, drei verschiedene und dabei auch ein sehr langer, aber das war's dann damit. Wenn du mit immer neuen Fragebögen konfrontierst wirst, würde ich das mal zum Thema machen und nachfragen. Wozu sind diese Bögen? Warum so viele? Warum wieder ein Bogen?

Keetzxerin


Wenn dich das mit dem Ausreden lassen stört, sprich das auch direkt bei ihr an, gib ihr dazu Feedback.

Soweit ich weiß, wird nur aufgezeichnet, wenn es sich um eine Studie handelt und du mußt vorher dazu dein Einverständnis gegeben haben. Wurdest du vorher nicht darüber aufgeklärt, wie genau die Studie ablaufen wird und was sie im Einzelnen beiinhalten wird?

KgetQzerLixn


"Durch eine Verkettung glücklicher Zufälle und Umstände war ich in der Zwischenzeit in der Lage, meine Blockaden selbst zu lösen und insofern ist die Therapie jetzt eigentlich nicht mehr nötig. Das habe ich alles angesprochen."-

Gut. Darauf müßte die Therapeutin auf jeden Fall auch reagieren.

Vielleicht hilft es, wenn du in der nächsten Sitzung gleich zu Anfang nochmal klipp und klar die Lage ansprichst und versuchst mit der Therapeutin, auch wegen der Studie, einen Kompromiß zu finden. Es sollte ja für euch beide einen Sinn haben, wenn ihr beide eure Zeit etc. investiert.

L9öck3chenx1


Ja, das beantworten mehrer Fagebögen zu Beginn der Psychotherapie ist normal und dient der Diagnostik. Auf das Aufzeichen der Sitzungen, schriftlich oder mit einem Tonband oder als Film, ist normal. Man gewöhnt sich daran.

Durch eine Verkettung glücklicher Zufälle und Umstände war ich in der Zwischenzeit in der Lage, meine Blockaden selbst zu lösen und insofern ist die Therapie jetzt eigentlich nicht mehr nötig. Das habe ich alles angesprochen.

Doch es ist andererseits so, dass es sich um eine wirklich sehr aufwändige Studie handelt und ich die Leute jetzt nicht hängen lassen will und nicht mittendrin aussteigen möchte.

Wenn Du keinen Leidensdruck und kein Therapieziel hast, ist m.M. nach eine Psychotherapie überflüssig. Es gibt ja nichts was du verändern oder erreichen willst. Jemand der mit seinem Leben,so wie es ist, zufrieden ist, braucht keine Psychotherapie.

Drie_gW=olkxe


Nochmal eine andere Frage:

Ist es usus, dass Psychotherapeuten (ohne Mitteilung) NLP anwenden ?

LG

P|hilglip2$010


es ist echt normal das jede sitzung aufgezeichnet wird?

K=e$tzEerixn


"es ist echt normal das jede sitzung aufgezeichnet wird?"-

> Studie, plus siehe meine Antwort dazu oben.

KKetzvertin


"Ist es usus, dass Psychotherapeuten (ohne Mitteilung) NLP anwenden ?"-

Gab es denn kein "Info-Gespräch" mit dir vor Beginn der Studie?

Lyöckcxhen1


NLP ???

Leöc%kchexn1


Psychotherapeuten zeichnen in der Regel jede Sitzung auf, meist nur schriftlich, aber einge auch mit Tonband oder als Film, denn sie sind zur Dokumentation verpflichtet.

Das hat nichts mit einer Studier zutun.

J7ulexy


Also das mit der Kamera kenne ich auch nur aus Studien oder zu dem Zweck, dass man sich das nachher nochmal ansieht, sich selbst reflektieren kann usw. Aber da es sich bei der TE ja um eine Studie handelt, kann das ja Bestandteil der Studie sein. Einfach nachfragen!

(ich hatte noch nie ne amb. Therapie, die mit Kamera aufgezeichnet wurde. Hatte nur einmal während einer stat. Therapie eine Stunde mit Kamera zwecks Direktsupervision)

Das mit den vielen Fragebögen hängt meiner Meinung nach sicher auch mit der Studie zusammen. Ich war auch während einer amb. Therapie mal an einer Studie beteiligt, da musste ich diese Fragen allerdings nicht in jeder Stunde beantworten sondern in regelmäßigen Abständen (alle paar Wochen mal oder so, weiß ich nicht mehr genau)

K&etzcerin


Also meine ambulante Therapeutin macht sich "nur" Notizen.

J@ule6y


Also meine ambulante Therapeutin macht sich "nur" Notizen.

So kenne ich das auch. Oder dass sie gar nix aufschreiben, vielleicht dann schon im Nachhinein, aber alles andere habe ich wie gesagt erst einmal erlebt.

DHie_Wolxke


Hallo,

Ich habe sogar eine lange schriftliche Beschreibung über den Ablauf der Studie.

Aber die Praxis sieht etwas anders aus, als es auf dem Papier steht.

Wie verhalten sich eigentlich normalerweise Psychotherapeuten? Ich meine, pflaumen sie gelegentlich ihre Probanden an? Das ist mir nämlich letzte Woche passiert. Es ging um meine Vita, um Erfahrungen, die mittlerweile 30 Jahre her sind. Für mich waren diese Erfahrungen sehr gut, aber die Psychologin hat das total verurteilt ??? (da es wahrscheinlich eh gefragt wird: ich habe mal eine Woche lang an einem Bioenergetikkurs/-gruppe teilgenommen)

NLP bedeutet Neurolinguistitsches Programmieren.

Ich habe mich theoretisch früher schon mal damit beschäftigt. Das ist eine manipulative Methode (und das mag ich nicht).

LG

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