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Mein Vater ist pädophil

_vTsuMnamGi_


:)=

_GTsu}naxmi_


Auch alles eine Frage der Moral bzw. des Respekts, den man lernt oder sich aneignet.

-]Crazylleni-


Das muss und wird jeder Leser für sich selbst beurteilen, ganz egal, was Du oder ich davon halten oder darüber sagen. ;-) In Deinen letzten Beiträgen jedenfalls hast Du diese sicher vorhandene Eigenschaft halt nicht unter Beweis gestellt.

Ach, ich denke, das beurteilt jeder selbst? ;-D Also bitte keine Allgemeinplätze-nur weil du etwas nicht verstehst, heißt das nicht, daß es alle nicht verstehen. :=o :pBy the way, auch du bist mir manchmal ein Rätsel mit 7 Siegeln. ;-D >

Weshalb sollte man, wenn man der Auffassung ist, dass bis dahin, aber nicht weiter, Empfindungen die alleinige Angelegenheit des Empfindenden sind, bei radikalen Einstellungen gleich welcher Coleur weitergehen und weitaus mehr Toleranz aufbringen?

Weil Radikalität manchmal durchaus auch seine guten Seiten hat und oft nur so Erfolge erzielt oder Grenzen gezogen werden können und sie damit auch manchmal meine Toleranz genießt oder meineToleranzschwelle ein wenig erweitert.

-zCra(zylexni-


Und du bist mir immer noch Statistiken schuldig-ich habs nicht so mit "hören sagen". :p>

SFhojo


Welche Statistiken sollen das gewesen sein?

sPcu~llixe


mein bauch waere schon ganz dick......bei dem vielen eis essen..

-VCyrazyrleonix-


Die daß viele Täter früher selbst Opfer waren.

T2ränen/tauc%herxin


Ich möchte einfach noch etwas hinzufügen:

Ich würde Marco, der mein Freund ist und, den ich sehr gut kenne, sofort mein Kind anvertrauen, ich wüsste, dass mein Kind (ich habe noch keines) in den besten Händen ist, weil jemand der Pädophil (keine Kinder missbraucht hat und wird und auch sich selbst im Beisammensein mit Kindern überprüft und reflektiert) ist, noch viel einfühlsamer auf Kinder eingeht, als Erwachsene dies oftmals tun.

(wie gesagt: nicht prinzipiell, aber in diesem Fall von Marco)

Denn, wie viele heterosexuelle Erwachsene tun ihren/Kindern weh, auf seelischer Ebene.

Vielleicht fühlt ihr euch mal in die ein, die pädophil sind und nur geächtet werden und sich verstecken müssen, Wisst ihr, wie schrecklich das ist?

Und im Grunde: kämpfen alle (die, die dafür sind, dass Kindern nie weh getan wird und die Pädophilen, die nie Kinder missbraucht haben und werden) für dasselbe: das Kinder geschützt gehören.

Vielleicht noch dieser Appell an die, die es noch immer nicht verstanden haben.

Alles Liebe

-(Cr^azlylen9ix-


Heute 20:15, RTL2

SKh/ojxo


Crazyleni

Ach so - Statistiken bin ich nur schuldig, wenn ich welche versprochen habe. Da ich das nicht getan habe, sondern, soweit ich mich erinnere, schrieb, meines Wissens sei es häufig so, suchs Dir selbst raus, wenn es Dich interessiert, belege oder widerlege es, ganz wie's beliebt.

Da es zwischen uns zunehmend wieder in Rechthaberei und gegenseitiges Gegifte ausartet und es mir ehrlich gesagt regelrecht peinlich wird, belassen wir es am besten erst mal dabei - Du hast Deinen Standpunkt klargemacht, ich meinen, ein Konsens ist weit und breit nicht zu erahnen, und jeder Leser kann für sich bewerten, wessen Argumentation ihm überzeugender erscheint.

Vielleicht noch dieser Appell an die, die es noch immer nicht verstanden haben.

Das braucht Zeit, Tränentaucherin - und zudem ist es tatsächlich eine schwierige Angelegenheit. Beispielsweise gibt es ja auch Typen wie diesen "Therapiegruppengenossen" von Marco, der sich ungemein einsichtig gegeben, tatsächlich aber ganz anders getickt hat. Ich selbst befürworte ja auch stark sachlichen Umgang mit dem Thema und auch Integration Pädosexueller, die nie straffällig geworden sind - aber auch mir ist der Gedanke, einem Pädosexuellen mein Kind anzuvertrauen, womöglich ohne Aufsicht, ausgesprochen fremd und sogar absurd. Da muss ich mich erst einmal weitergehend mit beschäftigen und dran herumgrübeln. Wenn ich mir nun vorstelle, direkt aus dem "Sperrt sie alle weg"-Klima zu stolpern und an diesen Deinen Appell zu geraten, dann ist es, vergleichbar mit der Aufforderung an jemanden, der panische Angst vor Hunden hat: "Streichel doch mal den Wolfshund dort drüben, dessen Kopf so hoch ist wie deine Schulter, der tut schon nix." Es mag sein, dass das stimmt - nur ändert das nichts an der panischen Angst des Betroffenen, die erst einmal abgebaut werden muss, was nicht von heute auf morgen geht, und außerdem kann so eine Begegnung halt gutgehen, aber auch schiefgehen, und der Mensch mit der panischen Angst ist noch derart unvertraut mit allem, dass er nicht in der Lage sein wird, die Signale des Hundes richtig zu deuten und einzuordnen. Dementsprechend wird der Appell dem einen oder anderen womöglich wie Hohn erscheinen, obwohl er absolut nicht so gemeint ist.

T"ränentacuchxerin


Shojo,

aber du würdest doch deinem besten Freund dein Kind anvertrauen oder etwa nicht? Und, wenn du erfahren würdest, dass dein bester Freund pädophil ist, würdest du es nicht tun, WEIL er pädophil ist?

Wenn ich jemanden gut kenne und ihm vertraue, warum sollte mein Vertrauen dann aufhören, weil er pädophil ist, obwohl er nie einem Kind weh tat?

Warum sollte ich einen besten Freund nicht mein Kind anvertrauen, nur, weil er pädophil ist? Obwohl ich ihm sonst vertraue...

Tut mir leid, für mich ict es eben nicht nachvollziehbar...

Ja, solche gibt es, aber ich sage ja auch nicht, du sollst dein Kind einem Dahergelaufenen anvertrauen. Ich meinte nur, dass ich einen Menschen, den ich kenne und vertraue doch mein kind anvertraue, AUCH, wenn er pädophil ist. Hier würden ja sogar manche diesem Menschen die Freundschaft kündigen. DAS macht es für Menschen wie Marco unmöglich sich im grösseren Stil zu outen!

TtränKentBauch<erixn


@ Crazyleni:

das ist nicht richtig, nicht jeder Pädophile wurde als Kind missbraucht. Es finden sich aber vermehrt traumatische Erlebnisse in der Kindheit. Unumstritten ist jedoch die Tatsache, dass ein Trauma allein keinen Menschen pädophil macht.

Tatsache ist, dass es ganz sicher auch eine neurobiologische Ursache gibt.

Für Weiteres siehe hier: [[http://www.schicksal-und-herausforderung.de/die-frage-nach-den-ursachen.html]]

T\ränentZaucxherin


@ crazyleni nochmal:

dann bitte trotzdem auch ein wenig Toleranz für die Toleranzlosen und "Ignoranten".Sonst ersetzt man nur ein "Feindbild" durch das andere.

Du hast meinen Text aber schon gelesen, oder? Ich habe überaus viel Verständnis für Menschen gezeigt, die unwissend und erstmal schockiert sind. Ich war auch eine von diesen Leuten. Ich habe blindwütig um mich geschlagen.

Ich verstehe die Ängste absolut, dennoch komme ich nicht drumherum sie in Frage zu stellen, weil ich nun mal informiert bin und meine Meinung ändern konnte.

Wenn du aus meinem Beitrag Intoleranz gegenüber denen gelesen hast, die es nicht auf Anhieb verstehen und unwissen sind, hast du leider falsch gelesen.

Wenn du richtig liest, wirst du nur kein Verständnis für die finden, die gar nicht verstehen WOLLEN und sich gegen alles wehren. So jemand scheinst du aber nicht zu sein...

LG

SLhojxo


Tränentaucherin: Ursprung dieser Statistik-Forderung ist, dass Crazyleni mal geschrieben hat, für sie gebe es nur Opferschutz, die Täter seien ihr egal. Darauf habe ich geschrieben, dass ich mir eine so grundlegende Unterteilung insofern problematisch vorstelle, als ja viele pädophile Täter als Kind selbst missbraucht worden seien, Missbrauch in der Kindheit meines (laienhaften) Wissens also ein gewisser Risikofaktor sei, und was sie damit dann anfnge, wenn Täter und Opfer in einer Person zu finden seien. Dass jeder Pädophile selbst missbraucht wurde oder dass jeder, der missbraucht wird, pädophil würde, ist natürlich Unsinn, wurde hier aber auch nie geschrieben.

aber du würdest doch deinem besten Freund dein Kind anvertrauen oder etwa nicht? Und, wenn du erfahren würdest, dass dein bester Freund pädophil ist, würdest du es nicht tun, WEIL er pädophil ist?

Puh, das ist wirklich schwierig. Erst einmal wäre es ein ziemlicher Schock, nehme ich an, wobei in meinem näheren Freundeskreis niemand ist, bei dem ich es mir vorstellen könnte, und DAS würde mich halt sehr verstören ... wenn ich den Menschen, den ich kenne, und die Vorstellung nicht miteinander vereinbaren könnte, wenn ich also keinerlei Ahnung gehabt hätte und es für mich alles nicht recht zusammenpasst, denn das würde erst mal Fremdheitsgefühle auslösen, mit denen man dann gemeinsam umgehen müsste (meine nahen Freunde sind auch allesamt sehr langjährige Freunde, dementsprechend bekomme ich es wirklich nicht gut sortiert, weil ich bei dem Grad an Vertrautheit eigentlich davon ausgehe, dass das Thema schon auf dem Tisch gewesen wäre). Bisher war Pädosexualität für mich reine Theorie, ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie ich reagieren würde, wenn es auf einmal so konkret wäre. Du musst auch bedenken, dass Du Dich seit langer Zeit damit auseinandersetzt, die allermeisten Menschen haben das nicht getan.

Ich denke, es verändert in einer Freundschaft jedenfalls einiges, und man muss schauen, was genau passiert. Und wenn jemand feststellt, dass er damit nicht klarkommt, ist das etwas, das man dann akzeptieren muss - unfaires Verhalten, Angriffe, das nicht, aber wenn sich jemand dann zurückzieht, weil er so und nicht anders empfindet, ist ihm meines Erachtens kein Vorwurf zu machen, auch wenn es schmerzhaft und traurig ist. Grundlegend aber ist da etwas dran an dem, was Du schreibst. Lass es mich erst einmal sacken lassen. So konkret ist es wirklich neu für mich, und mein Bauch kommt dem Kopf nicht so schnell hinterher.

Save~n_<33


@ Shojo

Du musst nichts sacken lassen, weil auch Deine Entscheidnung klar wäre. Dein Wunsch Dein Kind zu beschützen wiegt soviel mehr als irgendeine Freundschaft, mag sie noch so innig sein. Du hättest keine ruhige Minute mehr weil Du weißt das man den Menschen nur bis vor den Kopf gucken kann und der einzige Mensch dem Du wirklich bis aufs Blut vertrauen kannst DU SELBER bist.

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