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Mein Vater ist pädophil

HZamCilxa


Jemanden, der pädophil veranlagt ist, mit einem Kind alleine lassen? Das würde ich definitiv nicht tun. Auch wenn ich diesem Menschen vertraue, eeeewig kenne und mich auf ihn verlassen kann.

Auch wenn ich ewig nicht in der Kirche war, kommt mir da grad ne Zeile ausm Vater unser in den Kopf "und führe mich nicht in Versuchung". Genau das würde passieren. Diese Person würde in Versuchung geführt werden.

Wer z.B. bei dem Programm von der Charité mitmacht wird ja auch aufgefordert, sich wegzusetzen, wenn sich Kinder in der Bahn neben oder gegen über setzen.

Der Sexualtrieb ist einfach ein sehr, sehr starker. Und ich denke, als primär pädophil veranlagter Mensch, der dieser Neigung noch nie nachgegangen ist, hat ne Menge Druck. Ich würde es weder ihm noch dem Kind antun wollen!

T0ränKenta9uchcerxin


Shojo, versteh mich nicht falsch: das war absolut kein Angriff. Ich bin dankbar und froh, dass hier jemand ist, der überhaupt so differenziert denkt. Ich gebe nur Denkanstösse.

Zum "Opferschutz":

Man hilft den Opfern leider gar nicht, wenn man alle Pädophilen dämonisiert und ein Klima schafft, in dem sie sich nicht outen können, denn damit treibt man sie in die Isolation und damit verhindert man letztendlich auch, dass ein pädophiler Mann, der merkt, dass er damit nicht klar kommt, sich Hilfe holt. Versteht das denn keiner? Opferschutz fängt bei Täter-Prävention an. Prävention kann nur stattfinden, wenn man den "potentiellen Tätern" die Chance gibt, sich hilfesuchend wohin zu wenden, ohne, dass sie danach geächtet und für ihr Leben zerstört sind.

Ihr helft den Kindern rein gar nicht, wenn ihr diese Lynchjustiz vollzieht, damit macht ihr es nur noch möglicher, dass Pädophile Kinder missbrauchen. (Was längst nicht alle tun!)

@ Shojo:

Ich denke nicht, dass es ungewöhnlich ist, dass manch ein Pädophiler sich nicht mal einem jahrelangen Freund anvertraut... (ich kenne einige solche!)man sieht es ja auch an deiner Reaktion. Du sagst, man könne doch nicht böse sein, wenn man demjenigen die Freundschaft dann kündigt. Warum? Was hat er dir getan? Wenn er noch nie ein Kind missbraucht hat und es auch nicht wird, was gibt es dann für einen Grund, jemanden, denn du jahrelang kennst und schätzt, die Freundschaft zu kündigen?

Du musst bestimmt selbst zugeben, dass das rational nicht zu erklären ist.

Würdest du ihm zwangsläufig nicht (mehr) vertrauen, weil er pädophil ist? Pädophile haben auch keinen ausgeprägteren Sexualtrieb als wir, um das mal klar zu stellen. Sie sind ja keine triebgesteuerten Monster, wie sie immer dar gestellt werden. Sie lungern auch nicht auf Spielplätzen rum und warten auf "ihre Opfer"!

Nicht für alle, aber für viele (so auch für Marco) steht vor allem das Emotionale im Vordergrund und nicht das Sexuelle. So wie es eben bei Hetero- oder Homosexuellen auch der Fall ist: manchen geht es eher um Liebe, den anderen eher um Sex.

Mich macht dieses Thema einfach sehr traurig, weil ich eben auch sehe, wie sehr diese Menschen leiden.

Denkt mal darüber nach euer ganzes Leben ein Doppelleben führen zu müssen, weil vielleicht selbst deine besten Freunde sich von dir abwenden, obwohl du gar nichts getan hast.... es macht mich betroffen.

Dennoch verstehe ich es auch zum Teil, gerade, weil ich mir selbst so schwer tat und das ganze Thema für mich auch sehr befremdend war, gerade deswegen muss ich etwas provokativ sein.

Alles Liebe

TRränewntaucxherin


@ Hamila:

das ist doch Blödsinn. Die meisten Pädophilen haben keinen ausgeprägteren Sexualtrieb als Heteros oder Homosexuelle.

Die Charite fordert Pädophile zur Selbstreflektion auf, das ist auch sehr wichtig für pädophile Menschen, denn im Gegensatz zu uns Htereos bzw. Homos würden ihre sexuellen Handlungen Schaden anrichten.

Pädophile müssen sich laufend reflektieren und immer überprüfen, aber das machen die meisten automatisch.

Ein normaler Umgang mit Kindern sollte man auch pädophilen Menschen zugestehen.

Wie du drauf kommst, dass die Charite Männern sagt, sie sollen sich in der Bahn von Kindern weg setzen, weiss ich nicht?? ":/

T/räneDntau1cherixn


Vielleicht das noch: Es geht mir nicht darum, allen Pädophilen zu vertrauen usw. – nein, man sollte nur nicht allen von Vorneherein misstrauen, darum geht es.

Man müsst den Menschen dahinter kennen lernen und einfach sehen, dass es auch die gibt, die keinem Kind jemals weh tun würden/werden.

Und für diese Menschen (und die gibt es eben auch) ist es unmöglich, sich zu outen, weil man prinzipiell alle Pädophilen über einen Kamm schert.

J(estxem


Dein Wunsch Dein Kind zu beschützen wiegt soviel mehr als irgendeine Freundschaft

Man muss auch die eigene Wünsche und Beschützeinstinkte überprüfen und sich mit denen auseinander setzen. Es kann nämlich sein, das sie sich dem Rationalen entziehen.

S4v#en_x33


Häääääää

Also wenn ein Pädo mein Kind ansieht und sich denkt "Hey lecker, da würde ich gern mal was reinstecken"

dann soll ich sagen...... naja, was solls, der Pädo kann ja nix dafür der arme. Solange er nicht auch tut was er denkt hab ich Verständnis für ihn.

Bohh nee, bei aller Vernunft, da brauch ich meine Wünsche und Beschützerinstinkte nicht überprüfen.

T!ränenNtauc8herixn


Also wenn ein Pädo mein Kind ansieht und sich denkt "Hey lecker, da würde ich gern mal was reinstecken"

Das ist ein typisch heterosexuelles Denken. (Ich kenne das von mir.) Die meisten Pädophilen denken nicht so. Immer geht´s nur um´s Sexuelle. Wieso reduziert man Menschen immer nur auf ihre sexuellen Wünsche?

Wie ist das bei dir, Sven? Denkst du auch bei jeder Frau nur daran, mit ihr Sex zu haben? Oder sind für dich Frauen mal grundlegend nur "Menschen"?

Wie kommst du darauf, dass ein Pädophiler bei jedem Kind nur an Sex denkt?

Ein Pädophiler geht ja nicht durch die Welt und denkt bei jedem Kind an Sex.

Sie verlieben sich in Kinder. Ihre Liebe und auch sexuelle "Lust" ist nicht wahllos auf alle Kinder gerichtet.

Die Leute kommen einfach von diesem pädophil=sexbesessen nicht weg. Ein Pädophiler ist kein Triebtäter!

:|N

Htam*ilxa


@Tränentaucherin Das mit dem Wegsetzen war ein Beispiel aus einem Artikel (Spiegel?) den ich zu dem Thema mal gelesen hatte.

Ich schrieb: "Der Sexualtrieb ist einfach ein sehr, sehr starker."

Dort unterscheide ich nicht zwischen pan-, hetero-, homo-, bi- und sonstwie sexuell.

Ich denke auch, dass die meisten Menschen sich nach befriedigender Sexualität mit einem oder mehreren Gegenüber sehnen.

Wenn ich mit einer Person längere Zeit alleine bin, die ich sexuell extrem anziehend empfinde, stehen die Chancen recht gut, dass ich versuche mich dieser Person zu nähern und je nach Reaktion/ meinem Verlangen/ Stimmung, wird sich das dann ausgestalten.

Vergleiche hinken immer, aber: Jemand, der gerade auf Diät ist und eeeecht Hunger hat, dem fällt es viel schwerer nicht zu der Schale Süßigkeiten zu greifen, die verführerisch auf dem Tisch steht, als dem jenigen, der gerade wohlgenährt daneben sitzt und weiß, dass er zu Hause eigentlich Süßigkeiten hat, die er viel lieber mag.

Und in DIESE Situation möchte ich keinen Menschen bringen, der Kinder mag. Weil es da aus verschiedenen Gründen für beide Personen nicht gut ist/ wäre.

Ein Kind kann auf diese Annäherungsversuche nicht adäquat reagieren, weil es erwachsene Sexualität noch nicht versteht (und ich denke, das ist gut so). Es kann sich nicht wehren, es sendet aber dennoch Signale aus, die das Gegenüber interpretiert, umdeutet oder nicht bemerkt

Ich hab mich bereits mit dem Thema Pädophilie auseinandergesetzt und bei verschiedenen Gelegenheiten sehr interessante Interviews mit pädophilen Männern gelesen und auch Berichte über sie.

Wenn jemand diese Neigung (und nur diese Neigung) hat, hat er ganz schön die Arschkarte gezogen. Er kann / darf/ soll seine Sexualität nie ausleben. Das ist (glaube ich) echt hart. Neben der Diskriminierung, der er gegenüber steht.

Da Sexualität ja doch eine sehr schöne Nebensache ist. Aber ich denke, es ist weniger hart, als es für die Kinder ist, die missbraucht werden.

S"ven^_33


Definition: Pädophilie (von griechisch παῖς (pais) "Knabe, Kind" und φιλία (philia) "Freundschaft") bezeichnet das primäre sexuelle Interesse an Personen, die noch nicht die Pubertät erreicht haben.

Das sind für mich Pädophile und ich möchte nicht das eine Person mein Kind ansieht und dabei sexuelle Phantasien hat.

Auf Deine Frage ob ich bei jeder Frau die ich sehe an Sex denke so kann ich das verneinen, aber ich denke bei sehr vielen Frauen an Sex wenn sie mir gefallen. Das heißt nicht das ich meine Frau deshalb nicht liebe oder sie betrügen würde und das gestehe ich auch Pädos zu.

ABER: Wenn ich weiß das jemand Pädo ist, dann hat der mein Kind zum letzte mal gesehen!!! GERADE WEIL ICH WEIß WIE OFT ICH SELBER AN SEX DENKE

abgesehen davon..... ich frage mich bei dieser Diskussion warum sich hier soviele Frauen beteiligen und so wenig Männer. Ich glaube es ist unbestritten das es fast nur mänliche Pädophile gibt und da die Art sexuell zu denken ohnehin vom Grundsatz her zwischen Mann und Frau sehr verschieden ist, frage ich mich ob eine Frau wirklich objektiv beurteilen kann wie sich ein Pädo fühlt.... hoffe das wird jetzt richtig verstanden.... klar gibts auch Frauen für die Sex sehr wichtig ist und die oft dran denken, aber auf die Masse von Menschen bezogen bin ich davon überzeugt, dass Männer sehr viel häufiger an Sex denken als Frauen und sich auch viel leichter von ihren Trieben steuern lassen.

B"oth ropsz_atxrax


Du hast die Fragen zwar an Shojo gestellt, aber auch ich beantworte sie mal:

aber du würdest doch deinem besten Freund dein Kind anvertrauen oder etwa nicht?

Aber sicher ...

Und, wenn du erfahren würdest, dass dein bester Freund pädophil ist, würdest du es nicht tun, WEIL er pädophil ist?

Dann hat er es das letzte mal alleine gesehen ... bzw.....

Wenn ich jemanden gut kenne und ihm vertraue, warum sollte mein Vertrauen dann aufhören, weil er pädophil ist, obwohl er nie einem Kind weh tat?

Das Risiko wäre mir einfach zu hoch! Und ich habe schon einmal eine Bekanntschaft aufgrund dessen "gekündigt". Aus dem Grunde hätte er -wenn ich ein Kind hätte - dieses wahrsch. auch das letzte mal gesehen.

Im übrigen hatte ich eine Freundin die mit Anfang 14 von einem 50-Jahre alten "Familienfreund", der sie schon seit der Zeugung kannte -verführt wurde. Womit ich gar nicht klar komme:

Ihr hat es gefallen :-o Heute ist sie 21 - und seit dieser Zeit nimmt sie alles was sie bekommen kann (sie ist eine regelrechte Schlampe, weshalb ich auch die Freundschaft gegündigt habe) - hauptsächlich aber Männer um 50 rum. Das ist doch SO KRANK das alles.

Perverse Neigung - gezeugt durch ebensolche.

Liebe Grüsse:

Tammy

BVotihropsa_atrxax


Das sollte als Zitat stehen ... :

Wenn ich jemanden gut kenne und ihm vertraue, warum sollte mein Vertrauen dann aufhören, weil er pädophil ist, obwohl er nie einem Kind weh tat?

Liebe Grüsse:

Tammy

s;tr*athxo


@ Tränentaucherin

Vielleicht wirst Du anders denken wenn Du mal ein Kind hast ... Es ist nun mal "Aufgabe" der Mutter sein (hilfloses) Kind zu beschützen. Gegen diesen Instinkt wirst Du schlecht ankommen.

Ich könnte mein Kind nicht mit einem Pädo alleine lassen, da ich mir nie verzeihen würde wenn was passieren würde. Aber ich kenne auch keinen. Es outen sich doch die allerwenigsten oder?

Edit: Ich hab nur die letzten zwei Seiten der Diskussion gelesen.

H.aYmi0la


Ich denke auch, das Risiko ist einfach zu groß. Da muss mein (fiktiver) Seelenverwandter mit pädophilen Neigungen mit klar kommen, dass ich mein Kind (und mich und auch ihn) beschützen möchte.

Gibt es wirklich soviel weniger pädophile Frauen? Oder liegt es an unserer Wahrnehmung? Es darf ja gar nicht SEIN, das eine Frau (und damit potentielle Mutter) so denkt. Und was nicht sein darf, kann auch nicht sein und wird nicht wahrgenommen.

TIränenthaucuherxin


@ Hamila:

dass du dich mit dem Thema auseinander gesetzt hast, merkt man, das freut mich auch.

Natürlich hat jeder Mensch ein sexuelles Verlangen. Aber Menschen wie Marco sind sich ihrer Verantwortung sehr bewusst und werden sich im Zusammensein mit Kindern laufend reflektieren.

Er hat z.B. im Schachverein laufend mit Kindern zu tun.

Siehe hier: [[http://www.schicksal-und-herausforderung.de/persoenliches/schachturnier.html]]

Siehst du darin was Gefährliches?

Wenn dein Kind in diesem Verein wäre und du wüsstest, dass da Marco mit deinem Kind Schach spielt, was würdest du dann tun? Es da rausnehmen?

Jeder gesunde Mensch kann sein Verhalten kontrollieren und wird nicht eine unüberlegte Impulshandlung begehen, bei der er anderen grössten Schaden antut. Auch nicht, wenn er sich sexuell hingezogen fühlt. Auch Pädophile leben ihre Sexualität, wenn auch nur in Gedanken und durch Selbstbefriedigung.

Ich bin einfach der Meinung, dass man das nicht verallgemeinern darf.

@ Sven:

GERADE WEIL ICH WEIß WIE OFT ICH SELBER AN SEX DENKE

Hm. Ich glaube, dass das nicht bei allen so ist. Es gibt auch Männer, die andere Frauen attraktiv finden, aber nicht zwangsläufig an Sex denken.

Wie man an dir eindrucksvoll sieht, schliesst du leider von dir auf andere, was nicht legitim ist, denn du weisst nicht, wie gross oder klein ein sexuelles Interesse eines Menschen ist.

Wie ich schon sagte, gibt es Pädophile, für die das Sexuelle im Vordergrund steht, aber auch die, für die das Emotionale viel wichtiger ist- so, wie es bei den meisten Heteros- Homos eben auch ist.

Jedem Mann einen übersteigerten Sexualtrieb zu unterstellen, finde ich übrigens einfältig.

Na ja, ich denke, an Menschen wie dich ist kein "Herankommen".

Wenigstens bist du freundlich geblieben, was man dir zugute halten muss, ist zwar traurig, aber leider nicht selbstverständlich.

T räneYntajucxherin


@ Bothrops_atrax

Die Frage ist einfach, ob es ein "Risiko" gibt und, wie man das Risiko einschätzt....

Bei jemanden, den ich jahrelang kenne, der mit Kindern zu tun hat und nie übergriffig wurde. Jemand, der sich laufend reflektiert, sehe ich keinen Grund für "Panik".

Aber gut, du scheinst deine Meinung bereits zu haben.

@ stratho

Wieso sollte ich dann anders denken?

Ich würde Marco und NUR IHM mein Kind anvertrauen. Ich kenne wenige Menschen, die so aufrichtig und liebenswert sind, wie er.

Wenn ich gerade Kaffee mache und er im Garten mit meinem (zukünftigen) Kind spielt, werde ich bestimmt kein Bauchweh haben. Warum auch? Er ist pädophil, aber kein Monster!

Für mich gibt es keinen Grund, ihm nicht zu vertrauen.

Das kommt ja immer als Argument: "Wenn du erst ein Kind hast...." – das wird nichts an dem entgegengebrachten Vertrauen einem Freund gegenüber ändern. Mir ist auch jetzt klar, dass ich mein Kind vor jeder Gefahr schützen werde, aber ich werde auch keine Gefahr herauf beschwören, wo keine ist.

Wie gesagt: ist bei mir ein sicher ein für euch schwer nachvollziehbarer Gedanke, weil ihr euch nicht vorstellen könnt, wie das ist, mit einem pädophilen Mann befreundet zu sein, aber für mich ist er in erster Linie ein Mensch.

Es gibt pädophile Frauen, aber ich denke, dass die viel versteckter "agieren" können, weil sie sich unter dem Deckmantel des "Mütterlichen" verstecken (können).

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