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Mein Vater ist pädophil

Swhelbyc T.


Letztendlich ist es aber nunmal so, dass die Gedanken und Gefühle deinem Kind nicht schaden würden, es würde dadurch keinerlei Verletzung erleiden.

Das ist genau der Punkt.....ich (oder Du) muß glauben das es bei Gedanken bleibt. Also ein Vertrauen zu diesem Menschen aufbauen. Dass das vielen von uns nicht gelingt, ist meiner Meinung nach kein Grund jemandem Intoleranz oder Ignoranz vorzuwerfen.

Ob das Vertrauen zu meinem guten Freund Bestand hätte, nachdem er sich geoutet hätte?......keine Ahnung, vor so einem "Problem" stand ich noch nie......ehrlich gesagt, ich habe da Zweifel ":/

Warum? Weil mir das Wissen fehlt, dass meinem Kind nichts passiert........ich kann es glauben, hoffen aber nie wissen :-/

Weisst du, wie viele Pädophile soziale Berufe haben- Lehrer sind, Erzieher etc. pp.

Dass dein Kind schon mal mit einem Pädophilen zu tun hatte, ist nicht sehr unwahrscheinlich.

Verstehe das Argument nicht? Das macht es doch nicht besser.....?

T)rtänejntNauchexrin


das sie NIEMALS eine tatsächliche Gefahr für Kinder werden. Wobei man sich dann fragen muss wie man Pädophilen helfen soll die sich gar nicht helfen lassen wollen, weil sie der Meinung sind ihre Gefühle für Kinder wären normal und gut und es spräche überhaupt nichts dagegen eine Liebesbeziehung zu einem Kind aufzubauen sofern das Kind damit auch einverstanden ist.

Ja, die gibt es, die sind wahrnehmungsgestört und unansprechbar, mit denen hatte ich auch schon zu tun und habe viel Zeit und Kraft verschwendet. Diese Leute sind wirklich krank.

Ich habe mal eine ganze weile in einem Pädoboard mitgelesen, hatte den Link hier auch gepostet, aber er wurde wieder gelöscht..... Was man da zu lesen bekommt ist einfach unfassbar. Mit was für Ausreden diese Leute ihr Handeln rechtfertigen und auch noch darauf bestehen sie wären soviel anders als Pädophile Kinderschänder..... einfach nur abartig

Wie gesagt: absolut krank und ich kenne die Seite sehr gut, das kannst du mir glauben. Ich möchte den Link aber hier nicht reinsetzen.

Ich habe Wochen verbracht in diesem Forum und Rotz und Wasser geheult vor Wut und Verzweiflung und fast meinen Bildschirm aus dem Fenster geworfen.

Aber: es gibt eben auch die Gegenseite und darum geht es. Dass man differenziert. Nur darum geht es.

Der Mythos der "einvernehmlichen sexuellen Kontaktes" ist für manche dieser Pädophilen überlebensnotwendig- leider zieht das aber ALLE in Verruf. Und das ist das Problem.

Menschen wie Marco kämpfen genau gegen diese Leute an.

siehe hier:

Mein großes Ziel ist eine Pädophilen-Bewegung, wie es sie bislang noch nicht gibt. Eine Bewegung, die sich für den bewussten Verzicht auf das Ausleben der eigenen Sexualität einsetzt. Vielleicht gelingt es in absehbarer Zukunft, eine solche Art von Pädophilen-Arbeit zu etablieren. Es wäre für mich die Erfüllung eines Lebenstraums!

Und hier: [[http://www.schicksal-und-herausforderung.de/was-ist-sexueller-missbrauch/warum-ich-sex-mit-kindern-ablehne.html]]

Es gibt diese Pädophilen, Sven und sie sind wirklich krank und an sie gibt es kein Herankommen, aber es gibt eben auch andere... und die darf man NICHT vergessen.

vom rein rechtlichen her, kann und wird die Polzei nichts machen

DOCH. Das Besitzen von KiPos ist verboten und wird bestraft! Zum Glück!

Ich bleibe bei der Meinung, dass Pädophile Abstand von Kindern halten sollten und vor allem von Situationen, wo sie mit Kindern alleine sind bzw sie gar ihre Schutzbefohlenen sind.

:-( Traurig, wenn du doch den Mensch gar nicht kennst und er keine Chance hat, dir glaubhaft zu versichern, dass er nur das Beste für die Kinder will.

Auch wenn es "Liebe" ist (und nicht die körperliche) wären die Kinder doch damit überfordert...

Genau! Ganz deiner Meinung, aber deswegen werden Menschen wie Marco ihre Liebe auch nie offen zeigen, auch, wenn sie sie empfinden. Sie werden weiterhin ein ganz "normaler" Erwachsener für das Kind sein. Verstehst du? Also wären sie auch nicht überfordert, weil sie von seiner Pädophilie gar nichts mitbekämen. Er wäre/ist einfach ein Mensch, mit dem die Kinder Schach spielen. Nicht mehr, nicht weniger.

T&rOänebntau%cuherin


@ Shelby

Es war auch kein "Argument", ich wollte damit nur sagen, dass sein Kind vielleicht/wahrscheinlich schon mit einem Pädophilen zu tun hatte und dieser vielleicht Gedanken hatte und Sven es nicht verhindern konnte/kann, weil er es nicht weiss.

Ich verstehe, was du sagst, auch dieses: ich WEISS es nicht.

Aber man spürt sowas doch. Und glaub mir, wenn es ein guter Freund ist, dem du immer vertrauen konntest, der mit deinen Kindern zu tun hatte und sich nie etwas zu schulden kommen liess, dann wirst du das vielleicht auch weiter tun...

Ich verstehe eure Ansichten, das tue ich ganz wirklich. Aber ich verstehe auch, dass die, die nie ein Kind missbrauchen und Kinder mögen und gerne mit ihnen zusammen sind, die Tatsache, dass sie immer verdächtigt werden, sehr weh tut und sie nie eine faire Chance bekommen.

Das verstehe ich eben auch.

Haam!ilxa


ich hab noch mal etwas rumgeschaut auf der Seite. Finde sie echt gut und beeindruckend. Auch wenn mir Lobbyarbeit für Pädophile Bauchweh macht (und ich dennoch einsehe, dass es für Menschen mit einer Einstellung wie Marco sie beschreibt wichtig wäre).

Ich denke jedoch weiterhin, dass es dann zu diesem verantwortungsvollem Umgang mit dieser Art von sexualität gehört, bestimmte gefährdende Situationen generell zu vermeiden. Wie man ja auch im Autoverkehr angeschnallt ist, wenn man gut fahren kann und grad nix los ist. Und analog zum Anschnallen würde man darauf achten, das andere Erwachsene dabei sind, wenn man Umgang mit anderen Kindern hat. Die müssen ja nur iwo im Raum sein (wie bei dem Schachturnier).

Scvend_33


@ Tränentaucherin

Aber: es gibt eben auch die Gegenseite und darum geht es. Dass man differenziert. Nur darum geht es.

Das hört sich ganz nett und gut gemeint an, aber wie soll das gehen? Ich als Vater von 2 wundervollen Söhnen kann nicht differenzieren wenn ich meine Kinder in Gefahr sehe. Es ist doch so wie ich oben schon geschrieben habe das man den Menschen nur bis vor den Kopf sehen kann.... Ein Pädophiler kann mir viel erzählen wenn der Tag lang ist.

Deshab bin aber nicht Intolerant. Hier geht es schließlich nicht darum, ob jemand Fleisch isst oder nicht.

Ja, ich scheere Pädophile in einer Sache alle über einen Kamm. Sie sind eine Gefahr für meine Kinder. Wie kann man erwarten das ich da bei den Pädophilen irgendwelche Unterschiede mache? wo ich ihnen doch nicht ins Gehirn gucken kann?

Aber ich will Dir mal was sagen. Ich finde es toll das es Leute wie Dich gibt die sich für solche Menschen einsetzen und versuchen ihnen zu helfen.... aber von Menschen wie mir Toleranz im direkten Umgang mit Pädophilen zu erwarten halte ich für zuviel des möglichen.

TGräne}ntaeucherxin


@ Hamila:

Menschen wie Marco würden z.B. nie ein Kind auf den Schoss nehmen, einfach, weil das widersprüchliche Gefühle auslösen könnte, da ist also schon eine Art Prävention... das ist schon gegeben, aber das reine Zusammensein mit einem Kind ist nicht zwangsläufig für alle Pädophilen "gefährlich"!

Wie du selbst erkannt hast, sind im Schachverein ja auch andere Leute, er ist da nicht "allein" mit Kindern, aber wie ich schon sagte, würde ich mich ganz wirklich nicht fürchten, wenn mein Kind mit ihm im Garten spielt, während ich nen Kaffee koche.

Das kann man aber vielleicht wirklich nur nachvollziehen, wenn man einen Pädophilen wie ihn so kennt und schätzt wie ich.

Mir ist klar, dass das nicht "einfach so" zu verstehen ist.

Marco muss diese Arbeit machen, hamila, für Kinder, für andere Pädophile und auch für Betroffene wie mich ... es gibt einige, die denken und fühlen wie er, aber haben sie nicht die Kraft einen solch öffentlichen Kampf zu führen.

In der "radikalen Pädoszene" wird er als "Verräter" und "Feind" gesehen, umso wichtiger, dass er an die Öffentlichkeit geht und aufklärt.

S7helbyx T.


Aber ich verstehe auch, dass die, die nie ein Kind missbrauchen und Kinder mögen und gerne mit ihnen zusammen sind, die Tatsache, dass sie immer verdächtigt werden, sehr weh tut und sie nie eine faire Chance bekommen.

Meine Vernunft sagt mir das auch....und soweit habe ich auch Verständnis (theoretisch) ":/

Mein Bauchgefühl sagt leider etwas ganz anderes :-/ , ja es mögen Vorurteile sein.....aber ich bin (z.Z.) nicht (noch nicht) in der Lage, diese zu unterdrücken.

Ich habe eben keine Erfahrung mit Pädophilen.......und jetzt schlagt mich.......ich will auch keinen kennenlernen ":/

Warum?.......Angst vor etwas fremden, eventuell unheimlichen, etwas wovon ich keine Ahnung habe vllt. bedrohlichem? Und ich denke so geht es vielen, daher auch die mehrheitlich ablehnende Haltung.

Liegt wohl auch an der meist einseitigen Berichterstattung :-/ [[http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1655306/Stephanie-zu-Guttenberg-und-Udo-Nagel-verfolgen-Paedophile.html klick]]

S)hojxo


ich habe behauptet das der Trieb eines Mannes stärker ausgeprägt ist als bei einer Frau (Sven)

Ja, aber da sprichst Du eben vom Durchschnitt. Und deshalb sprechen wir in diesem Rahmen immer nur von Tendenzen, nie vom Einzelfall. Denn wie ausgeprägt oder nicht ausgeprägt der Sexualtrieb eines anderen Menschen ist, erschließt sich uns eben vor allem dann, wenn er dem eigenen ähnlich ist. Zudem kann er sich im Lauf eines Lebens oder umstandsbedingt verändern. Wenn ich selbst sehr viel Sport treibe und nicht die Pille nehme, ist es bei mir phasenweise bestialisch, während ich unter der Pille und mit sehr wenig Sport vergleichsweise moderat unterwegs bin. Was bedeutet da der Durchschnittswert? Ja, sehr viele Pädophile - Männer - werden einen stärkeren Sexualtrieb haben, als sehr viele Frauen nachvollziehen können. Das heißt aber für den Einzelfall nur, dass er in einem individuellen Maß von eben diesem Durchschnitt abweichen wird, nach oben oder nach unten, und dass unterschiedliche Frauen das jeweils unterschiedlich gut werden nachvollziehen können. Ich sehe nicht, inwiefern da ein Mensch zwingend kompetenter bei der Beurteilung des Sexualtriebes eines anderen sein soll, nur weil er dasselbe Geschlecht hat, zumal dann, wenn er sehr dazu neigt, von sich auf andere zu schließen. Ich beispielsweise verstehe den schwachen Sexualtrieb vieler Leute, Männer und Frauen, nicht sehr gut, auch nicht eine gewisse Scheu vor dem eigenen Körper, die ich gelegentlich bei anderen Menschen erlebe, aber ich weiß zumindest, dass ich dazu keinen guten Zugang habe und es nie ganz verstehen werde (es sei denn, bei mir ändert sich fundamental etwas, und ich lerne aus eigener Erfahrung dazu).

Das ist genau der Punkt.....ich (oder Du) muß glauben das es bei Gedanken bleibt. Also ein Vertrauen zu diesem Menschen aufbauen. Dass das vielen von uns nicht gelingt, ist meiner Meinung nach kein Grund jemandem Intoleranz oder Ignoranz vorzuwerfen. (Shelby T.)

Das ist für mich auch so ein Punkt - Tränentaucherin spricht ja von einem Fall, in dem das Vertrauen bereits da ist, und obwohl es damit hart auf die Probe gestellt wird (jedenfalls wäre es bei mir so, dass ich erst einmal neu sortieren müsste), ist die Vorstellung für mich zugänglicher, als wenn ich jemanden unter diesen Vorzeichen erst kennenlerne. Das Doofe daran ist, dass das natürlich ein schlüssiges Argument ist, seine Pädophilie erst einmal zu verheimlichen und sich nur sehr ausgewählt Leuten anzuvertrauen, zu denen auch das eigene Vertrauen groß genug ist. Offenheit in Bezug auf die eigene Pädophilie bleibt also immer schwierig.

Puh. Ich mache für heute erst einmal eine Pause - sich intensiv damit auseinanderzusetzen ist schon ganz schön anstrengend.

TyränenKtaucEhexrin


Weisst du, was ich beruflich mache, Sven? Ich arbeite mit Kindern. Seit vielen Jahren. Ich arbeite in einer Kinder-WG. Ich habe studiert und mache das aus Leidenschaft und mit Idealismus. Ich liebe Kinder und ich würde alles dafür tun, sie zu schützen.

Ich bin derzeit im Krankenstand und kann hier deswegen all meine Zeit reinstecken. Ich habe mich hier übrigens nur wegen diesem Thema registriert.

Aber man schützt die Kinder nicht, in dem man Pädophile ächtet, man isoliert sie und macht es ihnen unmöglich, sich Hilfe zu suchen, verstehst du?

Ich verstehe, was du sagst. Ich verstehe es wirklich. Besser als mir lieb ist. Und du hast recht: man kann keinem Menschen in den Kopf sehen. Das kann man nicht. Das kann ich aber bei niemanden, der nette Nachbar von nebenan kann gestern eine Frau umgebracht haben und ich weiss es nicht.

Aber klar Pädophilie wird als "potentielle Gefahr" gesehen, das ist ja auch so. Nur gibt es eben trotzdem diese Ausnahmen und vielleicht würde es schon was ändern, die Menschen dahinter kennen zu lernen.

Ich sehe diese inneren Konflikt und stehe ihm selbst hilflos gegenüber. Ich vertraue einem Pädophilen, soweit, dass ich ihm sofort mein Kind anvertrauen würde, aber ich kann das nicht über andere sagen... also ... eigentlich kann ich dem nichts entgegen setzen, ausser: man muss den Menschen dahinter sehen und kennen. Und dennoch bleibt das, was du sagst: man kann niemanden IN den Kopf sehen, aber vielleicht ab und an ins Herz. Ich bin mir dessen zumindest sicher.

Ich finde es toll das es Leute wie Dich gibt die sich für solche Menschen einsetzen und versuchen ihnen zu helfen.... aber von Menschen wie mir Toleranz im direkten Umgang mit Pädophilen zu erwarten halte ich für zuviel des möglichen.

Schade, dass du das so siehst, vor allem macht es mich betroffen, dass du sogar das Wort "Toleranz" benutzt, selbst ein Gefühl von "tolerieren" für dich unmöglich erscheint. Das ist traurig, aber nicht zu ändern.

tBequilLaflxoh


@ tränentaucherin

ich habe lange gezögert, hier zu schreiben, aber jetzt kann ich nicht anders. leider kann ich dieses thema nicht so tolerant sehen, wie du, da ich zu der opferseite gehöre. natürlich verurteile ich auch nicht alle, die diese neigung haben, aber eins kann ich nicht. ich kann keinem menschen so blind vertrauen, wie du es kannst. da ich diese ganze sache aus der opferrolle sehe, mag ich da eine ausnahme sein, aber ich habe einem freund die freundschaft genau aus diesem grund gekündigt. er hat auch nie was getan, aber ich lege dafür nicht meine hand ins feuer, obwohl ich ihn seid dem kindergarten kenne. du kannst einem menschen noch so vertrauen und dieser mensch kann auch noch so oft sagen, nein das mach ich niemals, aber das sind nur worte, mehr nicht. keiner kann wissen, ob man nicht mal schwach wird, egal in welchem bereich. abgesehen davon ist in meinen augen auch eine nicht sexuelle liebe zu kindern gefährlich. kinder werden da in eine position gedrängt, mit der sie überfordert sind (und da spreche ich aus erfahrung) diese liebe ist einfach eine einseitige bedürfnisbefriedigung, mit der kinder noch nicht konfrontiert werden sollten.

selbst verwandte, wo ich wüßte, sie haben diese neigung, würden nicht mehr an meinen sohn rankommen.

T8ränetntau}cherxin


@ shelby,

danke für deine ehrlichkeit, die hat mich grad sehr berührt.

Warum?.......Angst vor etwas fremden, eventuell unheimlichen, etwas wovon ich keine Ahnung habe vllt. bedrohlichem? Und ich denke so geht es vielen, daher auch die mehrheitlich ablehnende Haltung.

Die Frage ist: was erwartest du? Da ist eben nichts "Unheimliches" oder "Fremdes"- es ist nur ein Mensch. Mit dem man sich eben über alles Mögliche unterhält, dem man Sorgen und Freuden mitteilt. Er ist ja nicht nur pädophil, er ist ja auch einfach ein Mensch.

Ja, die Hetzjagd der Medien ist wirklich furchtbar. Man kan dem kaum mehr etwas entgegen halten... es macht mich auch traurig.

Man müsste einfach den Menschen dahinter kennen lernen.

Danke auf jeden Fall für deinen Beitrag, fand ihn sehr ehrlich.

o0prexd


Liegt wohl auch an der meist einseitigen Berichterstattung :-/ [[http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1655306/Stephanie-zu-Guttenberg-und-Udo-Nagel-verfolgen-Paedophile.html klick]]

Tatort Internet...hoffentlich mahnen sie auch verantwortungslosen Eltern, denen es scheißegal ist was ihr Kind den ganzen Tag im Internet treibt.

TGränen]taCucher;in


@ tequilafloh

Du hast es wahrscheinlich überlesen: ich wurde über Jahre selbst sexuell missbraucht! Gerade deswegen kann und will ich differenzieren. Ich habe 15 Jahre Psychotherapie hinter mir.

Schlimm, jemanden die Freundschaft zu kündigen, nur, weil er eine gewisse sexuelle Präferenz hat. Ja, für mich selbst ist das unmenschlich, tut mir leid. Ich kann sowas nicht verstehen.

Was Liebe angeht: absolut deiner Meinung, das habe ich hier jetzt zig Mal kund getan... auch das überfordert ein Kind massiv. Aber, wenn die Liebe nicht gezeigt wird, gibt es auch da kein Problem. Pädophile müssen immer in Distanz bleiben, sich laufend reflektieren und ihre Gefühle überprüfen, das ist umunstritten.

SXh_elbiy Tx.


@ tränentaucherin

Ich glaube hier hast Du Sven mißverstanden (zumindest hab ich es anders aufgenommen)

Ganz wichtig ist dieser Punkt

Toleranz im direkten Umgang mit Pädophilen

Er meint wohl nicht ,die Existenz von Pädophilen kann er nicht tolerieren....sondern schwierig ist eben der direkte Umgang mit ihnen.

S-hoSjxo


Ich habe eben keine Erfahrung mit Pädophilen.......und jetzt schlagt mich.......ich will auch keinen kennenlernen

Du, ich bin ebenso froh wie Du, dass es für mich meines Wissens nur Theorie ist. Kopf und Bauch sind sich uneins. Bauch ist sich sogar uneins mit sich selbst. Kopf auch. Chaos. Ich würde mich nicht freuen, wenn ich jetzt erführe, dass jemand in meiner näheren Bekanntschaft oder Nachbarschaft pädophil ist, und ich würde den Kontakt auch nicht gezielt suchen. Etwas anderes wäre es halt, wenn jemand, den ich gern habe, sich mir anvertraut - dann müsste ich mich konkret damit auseinandersetzen und würde es auch tun. Aber leichter, bequemer, weniger verwirrend, weniger verstörend ist es, wenn das nicht passiert - dann kann man nämlich einfach Pause machen, sich eine Weile nicht damit beschäftigen, die Ängste sind nicht konkret, sondern schwammig. Du wärst ja verrückt, wenn Du Dir jetzt direkt wünschen würdest, dass einer Deiner Freunde sich endlich outet, damit Du mal so richtig mit der Praxis loslegen kannst. ;-D

In der "radikalen Pädoszene" wird er als "Verräter" und "Feind" gesehen, umso wichtiger, dass er an die Öffentlichkeit geht und aufklärt. (Tränentaucherin)

Tja - wieso sollten Pädophile bessere Menschen sein als andere? Ich halte ja einen sehr hohen Prozentsatz von Leuten für ... wie drücke ich es diplomatisch aus? Für Vollidioten. Es wäre erstaunlich, wenn ausgerechnet unter Pädophilen der Prozentsatz einsichtiger, selbstreflektierter, freundlicher und auf die Bedürfnisse anderer achtender Leute signifikant höher wäre als in der Restbevölkerung. ;-)

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