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Mein Vater ist pädophil

Sehoj7o


Dass du komisch schläfst wegen mir und meinen Ansichten tut mir leid

Nicht wegen Deiner Ansichten, sondern weil es so in mir arbeitet, was nicht verkehrt ist. ;-)

Was Du zum Therapieangebot erzählst, ist ganz schön erschreckend. Rein "gesamtgesellschaftlich" betrachtet sind in dem Sinne pädophile Straftaten ein sozusagen nicht unverdientes Problem, auch wenn das jetzt provokativer klingt, als ich es meine. Aber was man totschweigt, bricht eben gern unangenehm hervor.

Habe die hier angekündigten Sendungen gesehen, und da wurde jeweils von pädophilen Straftätern berichtet, ohne jeden Bezug auf Vorsorge. Das Thema geistert ja derzeit recht wild durch die Medien - aber immer mit dem Fokus auf den bereits straffällig gewordenen Pädosexuellen. Die Stimmung wird aufgeheizt, auch von gewissen Personen, die Preise für ihre tolle Arbeit in Empfang nehmen ... und im Grunde kontraproduktiv arbeiten. Dass das Thema präsent ist, ist ja grundlegend nicht verkehrt, aber so wie es derzeit behandelt wird, habe ich eher die Befürchtung, dass es schlimmer werden wird statt besser.

TlränenPtaucherixn


also... es wird wohl keine reine Böswilligkeit sein, Pädophile nicht therapieren zu wollen/können.

Das änder aber nichts daran, dass es eben keine Hilfe gibt und sowas darf nicht sein.

Für mich grenzt das leider an "unterlassener Hilfeleistung"!

Tfinenta3ucherxin


aber so wie es derzeit behandelt wird

Aber leider wollen die Leute genau das sehen. Die bösen Pädophilen, die Kindern in Chats auflauern und sie dann missbrauchen. Und dazu dann die "Guten", die "Helden", die diese Schweine dann entlarven und überführen.

Versteht mich nicht falsch: diese Leute soll man bestrafen und, was sie tun, ist schrecklich und nicht zu entschuldigen.

Aber es ist eben auch das, was die Leute sehen wollen.

Hingegen will bestimmt kaum einer eine Sendung darüber sehen, dass nicht alle Pädophilen Kinder missbrauchen.

Menschen wollen "Gut" und "Böse" klar getrennt haben/wissen.

BpothrTop!s_aPtraxx


Ich bin jetzt weg.

Tränentaucherin

Wie oft willst Du das denn jetzt noch schreiben?

Ich würde dich bitten nicht dermassen abwertend und respektlos zu werden, sonst ist diese Diskussion für mich schnell beendet. Ich denke eher, dass es nicht in DEIN Bild passt, was ich verstehen kann. Menschen wie du und auch ich brauchen oft Subblimierungen, nur, dass man deswegen nicht die Tatsachen verdrehen darf. Du weisst nicht, ob er pädophil war. Und bestimmt war/ist er nicht wie Marco, denn wäre er so, hätte er dich bestimmt nicht missbraucht. Von weiteren Beleidigungen und Vergleichen mit einem Missbrauchstäter bitte ich dich Abstand zu nehmen, das ist unverschämt.

Tränentaucherin

wo ist sie bitte unverschämt. Sie hat diese Erfahrungen am eigenen Leibe erfahren müssen - SIE kennt ihre Familie mit sicherheit besser wie Du. Ich halte zwar absolut nichts von Psychotherapeuten - aber wie sie geschrieben hat, war sie 15 Jahre in Behandlung- womit sicher einiges aufgearbeitet wurde - und vieles ans Tageslicht gekommen ist. ER wurde ja verurteilt wie sie geschrieben hat usw. Und das traurige ist - das hier wieder bewiesen wird, das ein Mensch, der sich bis ins hohe Rentenalter "im Griff hatte" - irgendwann schwach wurde - ob das mit 20, 50 oder 80 passiert kann keiner sagen. Und ich möchte jetzt nicht wissen ob Du "Deinen" Marco weiterhin noch besuchen würdest wenn auch er die Grenze überschreiten würde. Wie schon einmal geschrieben - auch ich habe einen Kontakt abgebrochen - auch wenn ich keine Kinder habe.

Du kannst sehr gut schreiben - aber Du hast eine genauso festgefahrene Meinung wie manch anderer User hier - und auch wie ich - wie Du mir ja schon geschrieben hast – Du schmückst es nur hervoragend aus. 

Ich denke es ist mehr als vernünftig wie Tequilaflo handelt - nämlich ihrem Sohn dieses Leid zu ersparen, und damit solche Kontakte –wenn bekannt - abzubrechen und erst gar nicht bewusst aufzusuchen, so wie Du es tust/schilderst. Ich blicke da nämlich auch nicht ganz durch, wie Du selbst schreibst ein Opfer zu sein, und dann diesen Marco so hoch zu loben, wobei er sehr viele interessante Aspekte auf seiner Homepage hat, aber leider vieles nur Theorie - weil das ende keiner wirklich absehen kann. Wenn wir bei der Theorie bleiben – "vielleicht" kann er irgendwann seine Homepage aus einer Justizanstalt weiter pflegen .. und müsste dann einige änderungen vornehmen – wünschen tue ich es ihm nicht – aber theoretisch ja möglich – vielleicht auch erst im hohen Alter. Das soll jetzt keine Unterstellung zur Tränentaucherin sein, sondern allgemein nocheinmal angemerkt. Es gibt doch bei Entführungen Fälle, in denen sich das Opfer in ihren Täter verliebt haben. Was dieses Thema betrifft könnte ich mir vorstellen das dies auch auf einige Personen zutreffen könnte – so wie bei meiner Freundin (1 oder 2 Beiträge vorher). Ich kann mir auch vorstellen, dass dann manche Einstellungen zum Leben nicht mehr ganz realistisch sind. Manche Menschen stolpern immer wieder über die selbe Stufe – manche passen auf und steigen beim nächsten mal darüber hinweg – und andere wiederum nehmen einen anderen Weg …

In diesem Sinne:

Liebe Grüsse:

Tammy

BmothrNop9s_atFrax


aber bestimm würde er nicht über das Kind "herfallen"!

Ein nicht-pädophil empfindender Mensch würde das doch auch nicht tun

Tränentaucherin

??? Ein nicht-pädophiler Mensch hätte wahrsch. auch keinen Grund dazu ":/

Liuebe Grüsse:

Tammy

a..fislh


Ein nicht-pädophiler Mensch hätte wahrsch. auch keinen Grund dazu

Stellst Du Dich absichtlich so blöd?

Tqränen/tauMchergin


Wie oft willst Du das denn jetzt noch schreiben?

Na, so schnell wirst du mich nicht los. Ich meinte damit, dass ich mich ein paar Stunden zurück ziehe, was ich dann auch gestern tat, das war alles. Mach dir also lieber keine Hoffnungen ;-)

Die 15 Jahre Therapie habe ICH hinter mir. Ich habe meine Missbrauchsgeschichte aufgearbeitet, vielleicht kann ich deswegen vernünftig mit diesem Thema umgehen.

Du sagst, du willst mir nichts unterstellen, dein ganzer Post ist aber nichts anderes als eine Unterstellung.

Mir fehlen dafür schlicht die Worte. An Menschen wie dich kommt man auch nicht heran, da ist die Meinung schon zu vorgefertigt.

Marco wird diese Grenze nicht überschreiten, deswegen stellt sich die Frage nicht, die du hier in den Raum wirfst. Vielleicht weisst du nicht, was tiefes Vertrauen ist, ich weiss es aber.

Dass du mir hier weiterhin latent unterstellst, ich leide unter einem Stockholmsyndrom ist lächerlich. Denn würde ich das, würde ich mir einen wahren "Täter" suchen und mit diesem sympathisieren.

Ich kenne aber keine Täter und will auch keinen kennen.

Du schmeisst hier einige Dinge wild durcheinander.

Natürlich gibt es das Stockholmsyndrom bzw. das Täterintrojekt. Auch das griff bei mir viele Jahre und zwar indem ich meinen Vater fanatisch schützte.

Das hat aber gar nichts mit meiner Freundschaft zu Marco zu tun. Ich kann mich selbst sehr gut reflektieren

nämlich ihrem Sohn dieses Leid zu ersparen, und damit solche Kontakte –wenn bekannt – abzubrechen

Welches Leid? Nicht jeder Pädophile missbraucht ein Kind- kannst oder willst du das nicht verstehen?

Ich verstehe, wenn man sagt: dieses Risiko gehe ich nicht ein. Ich versteh es aus eurer Sicht, nicht aus meiner. Aber von vorneherein zu sagen: dieses Leid tue ich meinem Kind nicht an.

Damit implizierst du, dass ICH meinem Kind dieses Leid antun würde, weil ich mit jemanden befreundet bin, der pädophil ist. Damit unterstellst du mir quasi ich würde mein Kind nicht schützen.

Tequilaflo stellte einen Vergleich her, sie verglich einen verurteilten Sexualstraftäter mit einem unschuldigen pädophilen Menschen. Das ist eine Unverschämtheit.

Witzig, wie viele hier anscheinend pädophile Freunde haben- und ihr habt die nicht gleich der Polizei gemeldet? Solltet ihr doch nach dem, was ihr so von Pädophilen haltet, oder?

Und gerade euch haben sie sich anvertraut? Ist ja wie ein Lotto-Sechser.

TMräne9nt'au,cherixn


Stellst Du Dich absichtlich so blöd?

Ich glaube, manche Menschen wollen einfach gar nicht verstehen. Das macht ihnen zuviel Angst.

Nimms ihr nicht übel ;-)

Wir zwei wissen ja, wie es gemeint war!

SdhelbAy Tx.


Nicht jeder Pädophile missbraucht ein Kind- kannst oder willst du das nicht verstehen?

Ich weiss, dass diese Frage nicht an mich geht.....ich werde trotzdem mal versuchen zu antworten.

In der Theorie, bzw. hier im Forum, ist der Unterschied sehr einfach und mir auch vollkommen klar.

Wie sieht es aber in der Realität aus? Wie kann man den, der Kinder missbraucht von dem unschuldigen Pädophilen unterscheiden?

Ich will hier jetzt um Gottes Willen nicht stänkern, ich habe mir über Toleranz etc. viele Gedanken gemacht. Also wie kann ich wissen, dass ich nicht beim Falschen tolerant bin?.... %:|

TBräneantauchxerin


Wie sieht es aber in der Realität aus? Wie kann man den, der Kinder missbraucht von dem unschuldigen Pädophilen unterscheiden?

Deine Frage finde ich sehr berechtigt, Shelby und ich kann sie dir im Grunde nicht beantworten. Ich bin ganz ehrlich: ich würde auch nicht einfach jedem Pädophilen vertrauen. Vielleicht auch nicht, wenn ich ihn kennen lernen würde... ich kann dir die Frage nicht wirklich beantworten. Im Prinzip muss man Menschen kennen lernen, ob sich dann ein Vertrauen aufbaut, ein Bauchgefühl, ein Glauben... das weiss ich nicht.

Ich habe bisher auch nur den einen "Fall" erlebt, würde mich aber nicht dafür verbürgen, dass ich das bei jedem kann, der sagt, er wird kein Kind missbrauchen.

Ich kanns dir wirklich nicht beantworten.

Alles, was ich möchte, ist, dass ein Raum im Kopf entsteht, nach dem man nicht alle in einen Topf schmeisst, weil das falsch ist. Wie man das unterscheiden kann im Alltag kann ich dir nicht sagen. Tut mir leid!

mLonwty Wpython


Eine Frage von einem Mitleser zur Klarstellung:

kennst du diesen Marco PERSÖNLICH ?

m+onty peythoxn


und du hast noch kein Kind??

t_equiqla2floh


muß da mal was klar stellen.

Tequilaflo stellte einen Vergleich her, sie verglich einen verurteilten Sexualstraftäter mit einem unschuldigen pädophilen Menschen. Das ist eine Unverschämtheit.

ich habe marco nicht mit meinem opa gleich gestellt. ich habe lediglich geschrieben, das mein opa, bevor er "einmal schwach" wurde, genau so gelebt hat, wie dein marco. mein opa war in behandlung und hat an sich gearbeitet und seine neigung unter kontrolle gehabt.

und zu der freundschaft, die ich gekündigt habe. er hatte kinderpornos auf seinen pc und ja, ich habe ihn angezeigt.

Ich würde meine Hand für ihn ins Feuer legen oder denkst du jemand, der ein Missbrauchstäter ist, wird sich outen? Warum sollte er dieses "Risiko" eingehen? Oder denkst du, dass jemand, der ein Kind missbraucht, einen so öffentlichen Kampf führt?

Ich glaube es nicht.

ich bezweifel aber auch, das jemand es zugeben würde, da er ganz genau weiß, das dann der mensch weg ist, der im vertraut hat.

a4.fisxh


Wie kann man den, der Kinder missbraucht von dem unschuldigen Pädophilen unterscheiden?

Wie kann man den Straftäter vom Unschuldigen unterscheiden? Wie unterscheidest Du das bei anderen Menschen? Den Bankräuber vom Unschuldigen? Den Vergewaltiger vom Unschuldigen? Den Fahrerflucht Begehenden vom Unschuldigen? Wenn Du Dir das beantwortest, hast Du die Lösung.

Ich kann Dir sagen, wie das bei mir läuft: Vertrauensvorschuss (den einfach generell jeder Mensch bekommt, weil ich nicht durch das Leben gehe und erwarte, dass andere mir oder anderen etwas antun. Ich weiß, dass das nicht bei allen Menschen gegeben ist) + Menschenkenntniss/Kenntnis der Gruppe aus Lebenserfahrung + Kenntnis der jeweiligen Person ganz individuell. So unterscheide ich Menschen, denen ich traue von denen, denen ich nicht traue.

Ich schätze, Du kennst keinen pädophil empfindenen Menschen. Daher fällt der letzte Punkt – wenn ich mal meine Vorgehensweise anlege – bei Dir weg. Das macht das alles zu theoretischen Überlegungen und dass Du da eher zu dem Schluss: Vorsicht ist besser als Nachsicht kommst, überrascht mich nicht, schließlich hast Du gar keine Erfahrungswerte, aus denen Du Sicherheit oder andere Vermutungen ziehen könntest (Punkt zwei bez. auf Pädophile)

Das würde bei jeder anderen Gruppe genauso funktionieren. Würde ich keinen einzigen Mann kennen und erfahren/lernen "Männer vergewaltigen Frauen", dann würde ich wohl in der theoretischen Überlegung zu dem Schluss kommen, mich von Männern lieber fernzuhalten. Man weiß ja nie!

Da ich aber genügend Männer kenne, die mir jeden Tag einfach durch sich selbst zeigen, dass das nur bei einem verschwindend geringen Teil der Männer zutrifft, kann ich aus diesen Erfahrungen die Sicherheit/Vermutung ableiten: Männern kann man schon trauen, zumindest den allermeisten. Und da ich zusätzlich noch persönlichen Kontakt zu einigen Männern habe, diese sehr gut kenne und mir einbilde, sie einschätzen zu können, färbt das mein Bild der Männerschaft zusätzlich positiv und lässt die o.g. Möglichkeit bei diesen zu einer Unmöglichkeit werden. Theoretisch natürlich immer noch nur zu einer gefühlten Unmöglichkeit – theoretisch sind auch mein 50jähriger Arbeitskollege und mein langjähriger Freund dazu in der Lage, mich zu vergewaltigen, aber die Summe meiner Erfahrungen mit Männern allgemein und diesen im speziellen lässt das für mich völlig irrelevant werden.

Ich behaupte daher, dass die Sichtweise sich dann ganz entscheidend ändert, sobald vom vom theoretischen hättte-könnte-wäre wegkommt und in das Gesicht einer konkreten Person schaut, mit der man sich auseinandersetzt. Und daher ist die theoretische Frage: wem kann ich trauen? nicht zu beantworten. In der Theorie: niemandem. In der Praxis: kommt es eben darauf an.

DDumaxl


Shelby T.

Also wie kann ich wissen, dass ich nicht beim Falschen tolerant bin?.... %:|

Ich sehe hier das Problem bei dem Wort wissen...Denn da ist die Antwort klar, nämlich gar nicht. Letztendlich läuft es wohl wie bei allen Vertrauensfragen darauf hinaus, wie wohl man sich fühlt – wie weit ein etwaiges Misstrauen geht.

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