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Mein Vater ist pädophil

a<.fiQsxh


Menno, wieso können Dumal und Tränentaucherin das in neun bzw. drei Zeilen ausdrücken und ich brauch locker 30 Zeilen dafür? >:(

TF{nen3tauch@erxin


@ monty python

Zu deinen Fragen:

Ja

Nein.

und seine neigung unter kontrolle gehabt.

anscheinend nicht, wenn er dich später missbraucht hat. dann lief da von anfang an was falsch.

er hatte kinderpornos auf seinen pc und ja, ich habe ihn angezeigt.

µ³@

Von SO einer Freundschaft habe ich auch nie geredet. SO JEMANDEN würde ich auch die Freundschaft kündigen und zwar sofort und ihn ebenso anzeigen.

Also: du hast auch hier wieder etwas verglichen: das ist für mich kein "Freund"- so jemanden, der KIPOS besitzt, würde ich nicht mal mein Kind anschauen lassen.

@ a.fish

Danke! Ja, genau so ist es wohl....

Svhoxjo


Stellst Du Dich absichtlich so blöd?

Da habe ich jetzt etwa achtzehn vergnügliche Antworten selbst zensiert, bevor es die Moderation tun muss, und verbleibe ganz ohne Worte. ;-D

Ich behaupte daher, dass die Sichtweise sich dann ganz entscheidend ändert, sobald vom vom theoretischen hättte-könnte-wäre wegkommt und in das Gesicht einer konkreten Person schaut, mit der man sich auseinandersetzt.

Ja, das denke ich auch - deshalb lässt sich eben die Frage, wie man reagieren würde, nicht vorwegnehmen, weil das ganz entscheidend vom konkreten Fall abhängt. Für mich wäre es zum Beispiel auch wichtig, dass der betreffende Freund versteht, wenn ich Zeit brauche, um mich zu sortieren. Ich müsste schauen, ob ich das mit dem Vertrauen hinbekomme oder mich unwohl fühle - das ist halt die Sache mit dem Bauchgefühl, da brauche ich mitunter ein bisschen, um es auszuloten, andere sind da schneller.

TRynentauuch%erin


Menno, wieso können Dumal und Tränentaucherin das in neun bzw. drei Zeilen ausdrücken und ich brauch locker 30 Zeilen dafür?

Dafür hast du es viel schöner formuliert @:)

T'Mn=enta)ucherxin


die Sache mit dem Bauchgefühl

Und das ist wohl das, was letztendlich entscheidet. Und viele Menschen vertrauen mehr auf ihr Bauchgefühl als auf alles andere.

Zeit würde dir wohl jeder geben, der ehrlich dein Freund ist oder sein will...!

SKhojxo


Menno, wieso können Dumal und Tränentaucherin das in neun bzw. drei Zeilen ausdrücken und ich brauch locker 30 Zeilen dafür? >:(

Und was soll ich dann erst sagen? Ich will gar nicht erst drüber nachdenken, wie viele Zeilen ich hier schon in den Faden gepumpt habe und in wie wenigen man dasselbe hätte sagen können. %:|

SPhojxo


Also wie kann ich wissen, dass ich nicht beim Falschen tolerant bin?....

Dazu muss ich aber auch noch ein paar Zeilen schleudern - ich finde nicht, dass es miteinander vereinbar ist, einem Freund auch in einer ungemein schwierigen Situation zu vertrauen und "Toleranz" aufzubringen. Das hat für mich nichts miteinander zu tun. Tolerieren kann ich es, wenn meine Nachbarn mal wieder bis in die Nacht versuchen, mit Schallwellen die Wände zum Einsturz zu bringen. Wie man das Wort "tolerant" im Zusammenhang mit Angelegenheiten gebrauchen kann, die über lästige Lappalien hinausgehen und wesentlich tiefere Lebensbereiche berühren, verstehe ich nach wie vor nicht so recht.

T6ränen.tauchxerin


@shojo... deine ausführungen zu dem "tolerant" habe ich nicht verstanden |-o ???

Also ich verstehe nicht, auf was du raus willst... kannst du mir das bitte auch erklären?

D^u;maxl


Shojo

Interessante Frage, ob und inwiefern es etwas mit Toleranz zu tun hat oder haben sollte. ":/

aH.fxish


Und was soll ich dann erst sagen?

Du darfst das, Du bist Literat. 8-)


Tränentaucherin, Danke, Dein Post eben hat mich noch auf einen anderen abschließenden Gedanken gebracht: die Frage, die theoretische Überlegung über die Vertrauenswürdigkeit bestimmter Gruppen, ist nicht nur nicht zu beantworten, sie ist in der konkreten Situation höchstwahrscheinlich auch völlig irrelevant, denn – wie Du es geschrieben hast – der Mensch entscheidet nach dem Bauchgefühl, nach seiner ganz eigenen Erfahrung und Risikogefühl. Da haben Statistiken oder ähnliches keinen großen Einfluss, das ist ja bei anderen Risikoeinschätzungen im Alltag ganz genauso.

SphelbyA T.


@ shojo

Toleranz, auch Duldsamkeit,[1] ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten.[2] Gemeint ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung unterschiedlicher Individuen.[3] Quelle:Wikipedia

Und genau nach dieser Definition setze ich, für mich persönlich, das Wort Toleranz in Beziehung auf Pädophile ein.

Das mit dem Freund........... %:| Soweit bin ich dann noch nicht {:(

L[ichtKor+isztaEllxX


Stellst Du Dich absichtlich so blöd?

Nun,ich finde ihre Beiträge eigentlich ganz und gar nicht blöd. Sie hat eine eigene Meinung,jeder Mensch ist anders und geht anders mit verschiedenen Themen um. Beleidigungen finde ich unangebracht.

Ansonsten muss man doch einfach sagen,dass man sich so gesehen nie sicher sein kann!

Garantien gibt es nie!

Man kann einem Menschen nur vor den Kopf schauen,ich weiss nicht,wie tief innen drinnen mein Nachbar,mein guter Kumpel oder sonst wer tickt....ich weiss es nicht mal bei meinem Partner. Ich kann mir zwar nicht VORSTELLEN,dass er jemals so etwas tun würde,aber die mangelnde Vorstellungskraft macht es nicht automatisch UNMÖGLICH!

Deswegen vor Allem @ Tränentaucherin

...finde ich Dein wirklich als Urvertrauen anmutende Vertrauen zwar wirklich bemerkenswert,aber vielleicht doch ein Stück weit naiv.

Marco scheint wirklich ein beeindruckender Mensch zu sein und ich kann mir auch vorstellen,dass er in der Szene als Aussenseiter gilt,wie Du ja,glaube ich,schon geschrieben hast....aber ob das wirklich gewährleistet,dass er wirklich nie,nie,nie schwach wird?

Marco ist auch nur das,was wir alle sind-ein Mensch!

Und jeder Mensch hat seine Abgründe und Schwachstellen! Man kann hoffen und daran glauben,dass er nie in diesen Abgrund fällt....aber für alle Zeit WISSEN kann man es leider nie!

S/hoxjo


Hm. Also, ich meine: Für mich berührt "Toleranz" in diesem Zusammenhang sehr viel eher den allgemeinen Umgang mit Pädophilie, wobei ich auch dabei ein Problem mit dem Wort habe. Wenn ein Freund zu mir kommen würde, um mir zu sagen: "Schau, jetzt, wo du ein Kind bekommst, muss ich es dir erzählen, damit du selbst entscheiden kannst, wie du damit umgehst - ich bin pädophil", dann wäre die Frage, wie ich damit umgehe, für mich keine Frage der Toleranz. Toleranz oder nicht findet in einem ganz anderen Raum statt und ist in einem gewissen Umfang für mich ohnehin selbstverständlich, weshalb ich dazu neige, das Wort ein bisschen überflüssig zu finden. Ich kann also grundlegend dem Thema an sich ausgesprochen tolerant gegenüberstehen in dem Sinne, dass ich finde, dass mich die sexuelle Ausrichtung eines anderen Menschen erst einmal rein gar nichts angeht, und TROTZDEM kann ich bei diesem Freund ein ungutes Gefühl haben, was dann dazu führt, dass ich die Freundschaft beende. Ich toleriere in dem Sinne nicht seine Neigung oder toleriere sie nicht, die Frage stellt sich für mich gar nicht erst, sondern ich schätze ihn als Menschen ein und lausche in mich hinein, um zu erfahren, ob ich ihm weiterhin vertrauen kann oder nicht. Mit dem Vertrauen kommt die "Toleranz" für etwas, was für mich eben keine Toleranz erfordert, da es etwas ist, das er gar nicht abstellen kann. Wenn ich ihm nicht vertraue, muss das nicht aus Intoleranz heraus geschehen, einem anderen Freund mit derselben Neigung würde ich womöglich vertrauen können.

Insofern hat die Frage der Toleranz für mich nur insofern etwas damit zu tun, als ich natürlich, wenn ich grundsätzlich von meiner eigenen abweichende sexuelle Präferenzen nicht zu "dulden" bereit bin (wobei sich dann die Frage stellt, was ich denn dagegen tun will?), vermutlich gar nicht erst die Frage stelle, ob ich ihm vertrauen kann oder nicht. Aber die Frage der Toleranz stellt sich eben schon vorher. Nicht in dieser Situation. In der Situation stellt sich die Frage des Vertrauens.

a@.f(ixsh


Nun,ich finde ihre Beiträge eigentlich ganz und gar nicht blöd. Sie hat eine eigene Meinung,jeder Mensch ist anders und geht anders mit verschiedenen Themen um. Beleidigungen finde ich unangebracht.

Es ging eher darum, dass sie eine Aussage wortwörtlich genommen hat, die einer ganz winzigen Transferleistung bedurft hätte, um richtig verstanden zu werden. Daher fragte ich mich, ob sie das wirklich wortwörtlich verstanden hat (was, entschuldigung, sie nicht unbedingt zum schärfsten Messer im Schrank machen würde) oder ob sie sich absichtlich dumm stellt, um Tränentaucherin weiterhin Vorwürfe machen zu können und die Unterhaltung zu stören.


Ansonsten muss man doch einfach sagen,dass man sich so gesehen nie sicher sein kann!

Nee, echt? Gut, dass Du es erwähnst, ich hatte ja das Gefühl, Tränentaucherin, Dumal und auch ich selber hätten in den letzten Minuten mehrere längere Beiträge mit genau dieser Aussage verfasst, aber man kann es ja gar nicht oft genug sagen. ;-)

Sahel"by Tx.


der Mensch entscheidet nach dem Bauchgefühl, nach seiner ganz eigenen Erfahrung und Risikogefühl.

Siehst Du, genau legt das Problem. Mein Bauchgefühl kenne ich (hab ich hier auch schon kund getan).

Wenn ich aber differenzierter fühlen (denken) können möchte........?

@ a.fish

Du hast mir sehr wortreich ;-D und verständlich erklärt, dass ich zwischen "normalen" Menschen und Pädophilen keine Unterschied finden werde, wenn sie mir auf der Straße entgegen kommen. ;-)

Was ich aber meinte ist der, in diesem Faden, mehrfach erwähnte Unterschied zwischen harmlosen Pädophilen und Kinderschändern.....man soll nicht alle über einen Kamm scheeren. Wie gesagt theoretisch ist mir das klar, aber in der Praxis?

Beispiel: Der schon angesprochene Schachlehrer (meines Sohnes).....ich erfahre das er pädophil ist %:|

Wie reagiert man ??? Kann ich den überhaupt erkennen was für ein Pädophiler er ist?

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